15
Feb
2005

Eine private Organisation entscheidet über unsere Gesundheit

Wer verbirgt sich hinter der Organisation, die die deutschen Grenzwerte festlegt und dabei die nicht-thermischen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung unberücksichtigt lässt?

Von Marianne Kirst

Es liest sich schön! Eine aus knapp über einem Dutzend unabhängiger Experten bestehende Organisation zeichnet verantwortlich für die Festlegung der deutschen Grenzwerte in Sachen Mobilfunk und berät dahingehend auch die Strahlenschutzkommission des Bundes (SSK). Die private Organisation ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung) mit juristischem Sitz in Deutschland arbeitet nicht profit-orientiert. Ihr uneigennütziges Interesse liegt in der Durchführung von wissenschaftlichen Programmen, der Organisation von wissenschaftlichen Vorträgen und der Veröffentlichung solcher Publikationen und selbstverständlich in der Beratung u.a. der Strahlenschutzkommission des Bundes.

Und man glaubt es kaum, doch so steht es auf der englischsprachigen Homepage, ihre Einnahmen kommen aus den verschiedensten Quellen durch Vertragsarbeiten, auch aus Steuergeldern. Die ICNIRP legt große Betonung auf die Aussage, dass sie keine Gelder aus der Industrie bezieht! Ja, wo gibt es denn so etwas noch in der heutigen Zeit?!

Dr. Repacholi war lange Zeit der wichtigste Mann bei der WHO und im ICNIRP-Team. Er selbst hat aber aufgrund eigener früherer Studien auf nicht-thermische Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung hingewiesen. Befragt über seine Forschungsergebnisse, habe er gesagt, ein wissenschaftliches Experiment könne nur als "Beweis" gelten, wenn es unabhängig wiederholt worden sei. Was sagt man dazu? Und an diesem Satz klammern sich die Mobilfunkbetreiber heute noch fest. Um bei der ICNIRP an Bord bleiben zu dürfen, musste er die neuen Spielregeln anerkennen!

Alle bleiben dabei, unterhalb der deutschen Grenzwerte, die sehr, sehr hoch sind, ist die Erhöhung der Körpertemperatur ausgeschlossen, das bedeutet, aus dieser „Ecke“ droht keine Gefahr für die Gesundheit! Aber die nicht-thermischen Auswirkungen angefangen von Schlaf- und Konzentrationsstörungen über jedwede andere Unwohlseins- und Gesundheitsstörung bis hin zu Erbschäden, Leukämie und frühe Demenz/Alzheimer bei Kindern werden weiterhin ignoriert!

Die ICNIRP betont auch die Zusammenarbeit mit wichtigen Institutionen u.a. mit der WHO und UNO. Nach langem Nachhaken hat die UNO und WHO sich zwischenzeitlich ganz klar von dieser Nichtregierungsorganisation (NGO) distanziert! Die ICNIRP sei eine völlig private Nichtregierungsorganisation, die allerdings in enger Verbindung zur WHO und zur UNO stehe.

Was andere internationale Wissenschaftler zu den nicht-thermischen Auswirkungen äußern, ist unter folgender Homepage nachzulesen: www.hese-project.org. Pressestimmen und neueste Informationen des Dachverbandes der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog: www.buergerwelle.de.



An alle Krifteler Bürgerinnen und Bürger
– Es betrifft Sie wirklich alle! -

Mobilfunk auf dem Josef-Wittwer Haus

Noch sind die Verträge mit den Mobilfunkbetreibern nicht unter Dach und Fach! Von Ihrem persönlichen und schnellen Engagement hängt es nun ab, ob innerorts Kriftel noch mehr Mobilfunkstrahlung über unserer aller Köpfe „strahlen“ wird. Mit Ausnahme St. Vitus sind die anderen Anlagen alle an den Ortsrändern von Kriftel, dennoch ist in allen Krifteler Straßen ausreichend Handy-Empfang.

Wie viel Strahlung braucht der Mensch wirklich und wie viele Kinder, alte, kranke und schwache Menschen müssen leiden, nur weil vielleicht in einem Krifteler Keller kein Handyempfang möglich ist? Oder müssen wir alle krank werden, weil Selbständige und auch Kommunalpolitiker ohne Handyempfang nicht existenzfähig sind? Sogar für Lagen mit schlechterem Empfang soll es bereits Lösungen geben: zu Hause Verstärker einbauen!

Machen Sie sich stark für ein wohnenswertes Kriftel. Mobilfunkantennen gehören nicht in Wohngebiete. Abgesehen von der Wertminderung Ihrer Immobilie, ein gesundes Leben ist das wichtigste Hab und Gut!

Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zu Vorsorgemaßnahmen beim Handy-Telefonat vor allem bei Kindern und Jugendlichen. In England wurde ganz aktuell wieder vor dem Besitz von Handys bei Kindern unter 8 Jahren gewarnt. Warum werden all diese Worte der Vorsorge nicht erhört? Immer mehr Kinder erkranken an Leukämie! Muss erst eine schwere Erkrankung in die Familie einkehren, bevor das Hirn zu denken anfängt? Müssen wir alle weiterhin aus rein wirtschaftlichen Interessen Opfer eines Machtapparates werden, der eine Kommunikations-Technologie eingeführt hat, ohne ausreichende Tests in Bezug auf Gesundheitsgefährdung durchgeführt zu haben?

In ganz Deutschland, in europäischen Nachbarländern und weltweit sind inzwischen Menschen im Aufbruch gegen das wahnsinnige Fortschreiten des Mobilfunkausbaus in Wohngebieten.

Nutzen Sie in Kriftel noch Ihre vermutlich letzte Chance, ersuchen Sie um einen Gesprächstermin mit dem Ersten Beigeordneten, Christian Seitz, und tragen Sie Ihre Besorgnis um Ihr eigenes und das Wohl Ihrer Familie vor. Wir leben in einer Demokratie und müssen dennoch die uneingeschränkt ausufernde, fremdbestimmte 24-stündige gepulste Mobilfunkstrahlung erdulden. Unsere Regierung hat uns nicht nur zum Freiwild, sondern zum Versuchskaninchen der Mobilfunkbetreiber gemacht.

Setzen Sie ein Zeichen für Kriftel – Handeln Sie jetzt!

Marianne Kirst


Das ICNIRP -Spiel
//omega.twoday.net/stories/522747/

WHO und UNO distanzieren sich von der ICNIRP
//omega.twoday.net/stories/522744/

ICNIRP-RICHTLINIEN-KRITIK
//omega.twoday.net/stories/522741/

KLÄRUNG DER ROLLE DER ICNIRP
//omega.twoday.net/stories/473327/

Internationale "Strahlenschützer"
//omega.twoday.net/stories/496952/

A Break-through in Understanding Non-Thermal Electromagnetic Field Effects
//omega.twoday.net/stories/522713/

Non thermal effects of exposure to EMF
//omega.twoday.net/stories/538361/
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