28
Jul
2004

Globalization's Coming

Back to the 19th Century: Wake Up! Globalization's Coming:

Get to work, Americans! Globalization is coming home to roost, and you're going to be getting very, very busy, with no rest in your dotage...

http://www.counterpunch.org/lindorff07272004.html


From Information Clearing House

UK troops held torture contests, Iraqi claims

A HOTEL worker who says he witnessed British troops beating his friend to death in Iraq spoke yesterday of being subjected to "torture competitions" at the hands of the army...

http://thescotsman.scotsman.com/uk.cfm?id=862202004


From Information Clearing House

Iraqis accuse British troops of war crimes

British troops committed "war crimes" in post-war Iraq, unlawfully killing civilians and beating and torturing prisoners in their custody, lawyers for the victims have alleged...

http://www.abc.net.au/news/newsitems/200407/s1163343.htm


From Information Clearing House

Ein weiterer Schritt zu einer umfassenden nationalen Gendatenbank

Das oberste britische Gericht hat entschieden, dass die Polizei auch die DNA-Proben von Unschuldigen unbegrenzt aufbewahrt werden dürfen, während die Frage diskutiert wird, das Genprofil jedes Neugeborenen zu speichern...

http://www.telepolis.de/tp/deutsch/inhalt/co/17968/1.html

New Stats Show Bush's Deficit Dishonesty

http://daily.misleader.org/ctt.asp?u=1288388&l=48177

Something weird is going on below us

Southern Africa is experiencing weird vibes, according to scientists studying one of the more profound upheavals awaiting planet Earth.

This forthcoming revolution is a reversal in the Earth's magnetic field, an event that occurs every 500,000 years or so...

http://www.sundaytimes.co.za/2004/07/18/news/news14.asp


Informant: NHNE


NHNE links:

POLE SHIFT: WILL COMPASSES POINT SOUTH?
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/7563

SOLAR WIND TO SHIELD EARTH DURING POLE FLIP
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/7222

CRACKS DISCOVERED IN EARTH'S MAGNETIC SHIELD
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/6365

NOVA'S 'MAGNETIC STORM'
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/6322

THE EARTH'S COLLAPSING MAGNETIC FIELD
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/5772

MORE ON THE EARTH'S FLIPPING MAGNETIC POLES
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/3950

SUN'S RAYS TO ROAST EARTH AS POLES FLIP
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/3948

EARTH'S MAGNETIC FIELD ABOUT TO FLIP?
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/3376

GIANT NUKE MAY RUN EARTH'S MAGNETIC FIELD
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/3294

EARTH'S MAGNETIC POLES MAY BE STARTING TO FLIP
http://groups.yahoo.com/group/nhnenews/message/2990

BUSH PLAN EXCLUDES PUBLIC FROM ENVIRONMENTAL REVIEW

http://www.bushgreenwatch.org/mt_archives/000162.php

Mehrheit will Rücknahme der Rechtschreibreform

DEUTSCHE SPRACHWELT
http://www.deutsche-sprachwelt.de

- PRESSEMITTEILUNG -

Vertrag oder Absichtserklärung?

Über die Rechtschreibreform gibt es keinen völkerrechtlich bindenden Vertrag

Richtigstellung der DEUTSCHEN SPRACHWELT

In der derzeit heftig geführten Diskussion um die mißlungene Rechtschreibreform hat sich der Irrtum ausgebreitet, daß ein Staatsvertrag bestehe, der die teilnehmenden Staaten verpflichte, die Rechtschreibreform umzusetzen. Die DEUTSCHE SPRACHWELT weist darauf hin, daß diese Auffassung falsch ist. Vielmehr besteht lediglich eine Absichtserklärung, die vor acht Jahren von Vertretern mehrerer Staaten unterzeichnet worden ist. Eine Absichtserklärung ist etwas völlig anderes als ein Staatsvertrag. Sie kann jederzeit aufgegeben werden. Mit dem Scheitern der Rechtschreibkommission ist die Absichtserklärung hinfällig. Außerdem haben die Kultusminister mit der geplanten Gründung eines "Rats für deutsche Rechtschreibung" die Grundlage der Absichtserklärung bereits verlassen. Für eine Rückkehr zur bewährten Rechtschreibung gibt es keinen staatsrechtlichen Hinderungsgrund.

[...]

Thomas Paulwitz
Schriftleiter der DEUTSCHEN SPRACHWELT

Den vollständigen Text der Richtigstellung finden Sie hier:
http://www.deutsche-sprachwelt.de/berichte/pm-2004-07-28.shtml
http://www.deutsche-sprachwelt.de/nachrichten/neues_detail.php?id=92


Die DEUTSCHE SPRACHWELT http://www.deutsche-sprachwelt.de ist mit rund 80.000 Lesern (Leserbefragung 2002) die größte deutsche Sprachzeitung. Sie erscheint vierteljährlich und ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt und für ein neues Sprachbewußtsein eintritt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT kämpft für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache.

Schriftleitung: Thomas Paulwitz
DEUTSCHE SPRACHWELT
Postfach 1449
D-91004 Erlangen
Fernruf 0049-(0)9131-480661
Ferndruck (Fax) 0049-(0)9131-480662
http://www.deutsche-sprachwelt.de
schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de


Neue Forsa-Umfrage: Mehrheit will Rücknahme der Rechtschreibreform
http://www.deutsche-sprachwelt.de/nachrichten/neues_detail.php?id=91

Bundesregierung geht unter die Räuber und Betrüger

Weiterleitung :

http://sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html?zid=22113
Datum: 28.07.2004
© http://www.sozialisten.de

28.07.2004

Bundesregierung geht unter die Räuber und Betrüger

Zum von Wirtschaftsminister Clement bestätigten Festhalten der Bundesregierung am 1. Februar 2005 als erstmaligem Auszahlungstermin für das Arbeitslosengeld II erklärt die stellvertretende Vorsitzende Dagmar Enkelmann:

Die Bundesregierung geht unter die Räuber. Nicht genug, dass mit Hartz IV den meisten bisherigen Empfänger/innen von Arbeitslosenhilfe gravierende Einkommenseinbußen bis hin zur völligen Streichung drohen. Nun hält die Bundesregierung auch noch daran fest, den Langzeitarbeitslosen das Arbeitslosengeld II im ersten Monat vollkommen vorzuenthalten. Das ist Sozialraub pur. Denn die Betroffenen können ja nichts dafür, dass der Auszahltermin vom Monatsende auf den Anfang gelegt werden soll. Jeder, der sich ein bisschen in deren Lage versetzt, weiß doch, dass die letztmalige Zahlung der Arbeitslosenhilfe Ende Dezember vermutlich gerade jene Löcher stopfen kann, die die Weihnachtstage in das schmale Budget gerissen haben.

Das Arbeitslosengeld II ersetzt ab 1. Januar 2005 für Erwerbsfähige die bisherige Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe. D.h. den Betroffenen steht für Januar die Leistung zu - völlig unabhängig vom Auszahltermin. Minister Clement musste ja einräumen, dass der Pauschalbetrag an die Krankenkassen natürlich für den Januar überwiesen werden muss. Es gehört schon ein großes Maß an Zynismus dazu, unter diesen Umständen davon zu sprechen, dass man mit der Auszahlung ab Februar den doppelten Bezug von Leistungen verhindern will. Da ist nichts doppelt. Leistungen für Januar müssen auch im Januar ausgezahlt werden, so wie das ja auch bei den erwerbsfähigen Bezieher/innen von Sozialhilfe geschieht. Alles andere ist schlichter Betrug.

Dem Ganzen wird aber noch eine Krone aufgesetzt. Immer deutlicher wird, dass diejenigen Langzeitarbeitslosen, die wegen des Einkommens ihrer Partner/innen überhaupt kein Geld mehr bekommen, auch noch aus der Sozialversicherung herausfallen sollen. Für sie muss dann auf Kosten der Partner/innen auch noch eine Extra-Krankenversicherung abgeschlossen werden. Zumindest dann, wenn sie nicht auf eine beitragsfreie Mitversicherung setzen können, weil sie nicht verheiratet sind. Auch eine Zahlung in die Rentenkassen erfolgt nicht.

Hunderttausende drohen damit vollkommen durch das soziale Netz zu fallen.

Die Bundesregierung versucht sich im Verein mit der Bundesagentur gerade darin, Hartz IV als halb so schlimm darzustellen. Doch offensichtlich wird es noch schlimmer kommen, als man es sich vorstellen konnte.

Pressemitteilungen der PDS
http://www.pds-online.de/presse-abo/

Say no to CAFTA

LOIS BOOTH, Canterbury - Letter

July 27. 2004 8:54AM

Recently several New Hampshire towns have struggled to protect their groundwater from depletion by huge corporate water exports. The Concord Monitor recommends a moratorium on large-scale water withdrawals until the state has developed a plan that shares this public resource fairly and takes future water needs into account.

Sounds wise. We expect our democracy to allow us to plan the use of public resources wisely. We could be in for a shock. Under the North American Free Trade Agreement, water is considered a commodity to be freely bought and sold, and corporations can sue governments for the loss of any projected future profits caused by government regulations. Their estimate of future profits can run into the billions.

The case would not go to the courts. A small appointed trade committee decides each case in secret. Already governments have been forced to rescind environmental regulations in the face of huge penalties set by the trade committee.

Under NAFTA corporate profits can trump democracy and public need. We need fair trade, not the kind of free trade that gives corporations the power to prevent sensible and important government regulations.

Corporate leaders now want Congress to approve CAFTA, a Central American extension of NAFTA. I hope our elected officials will say no.

LOIS BOOTH
Canterbury


Informant: Arnie Alpert



Article title: Concord Monitor - Say no to CAFTA, LOIS BOOTH,
Canterbury - Letter
URL:
http://www.concordmonitor.com/apps/pbcs.dll/article?AID=2004407270334

EU bedroht Trinkwasserversorgung

Hier können wir endlich mal etwas tun, und ich bitte euch/Sie von Herzen, macht mit! Der Brief an die EU-Kommission, der hier ausgedruckt und unterschrieben verschickt werden kann, ist erstklassig, fundiert und sachlich formuliert. Ich bin durch meine redaktionelle Arbeit für die Matrix3000 gerade sehr mit dem Thema der neuen EU-Verfassung befasst, und da bahnen sich Veränderungen an, die viel tiefgreifender sind, als wir uns jetzt vorstellen, wenn wir nicht deutlich unsere Meinung kundtun. Bitte unterschreibt online, schickt den Brief und leitet die Mail weiter.

Danke!

Herzliche Grüße

Ulrich Heerd
Hrsg. Matrix3000


Betreff: EU bedroht Trinkwasserversorgung: Anhörungsfrist noch bis Freitag, 30.07.04

Es geht um die Zukunft der öffentlichen Wasserversorgungen in Europa. Wir möchten Dich/Sie bitten, durch einen Brief nach Brüssel an die EU-Kommission gegen den Verkauf der Wasserversorgung in Deutschland und Europa einzutreten.

Von der Bürgerschaft fast unbemerkt wird derzeit in Brüssel durch die EU-Kommission mit Hilfe der großen Weltkonzerne (z.B. Suez, Veolia, Eon, RWE u.a.) die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung für ganz Europa stark vorangetrieben.

Das lässt, wie in England und Wales bereits geschehen, für die Bürger Schlimmes befürchten. Dort sind die Wasserpreise nach der Privatisierung stark angestiegen, die Aktionäre haben riesige Gewinne abgeschöpft, die Anlagen wurden heruntergewirtschaftet und die Wasserqualität hat sich verschlechtert. Der Gewässerschutz ist auf der Strecke geblieben. Es geht nicht mehr ums Wasser. Es geht nur noch um möglichst hohe Gewinne.

Jetzt hat die EU-Kommission ein sog. "Grünbuch" herausgegeben. Nachzulesen ist es auf:
http://www.europa.eu.int/comm/intemal_market/ppp

Künftig soll auch ein privater Konzern (z.B. EnBW, RWE oder Coca Cola ) die Wasserversorgung einer Stadt, einer Gemeinde, eines Zweckverbands oder einer ganzen Region betreiben können. Durch sog. Gebietskonzessionen wäre dann die Wasserversorgung für lange Zeit (20 bis 25 Jahre) unwiderruflich aus der Hand gegeben.

Jetzt haben wir eine Bitte: Könnten Sie als Privatperson eine Stellungnahme zu diesem Grünbuch abgeben, die sich gegen diesen ganzen Privatisierungswahnsinn wendet. Je mehr Einsprüche dagegen eingehen, umso mehr Eindruck wird dies in Brüssel machen. Wenn sich jedoch niemand rührt, haben die Konzerne leichtes Spiel.

Ein Brieftext wurde vorbereitet (als Word-Dokument abrufbar unter
http://www.kent-depesche.com/Musterbrief.doc)

Der Brief müsste bis spätestens 30. Juli 2004 mit Absender und Unterschrift versehen bei der angegebenen Adresse in Brüssel eintreffen. Das Porto beträgt als normaler Brief 55 Cent

Auch ein e-mail-Versand (zusätzlich zum Brief) ist möglich unter der
Adresse: MARKT-D1-PPP@cec.eu.int

Selbstverständlich kann Dein/Ihr Brief auch frei formuliert werden. Das wäre vielleicht noch besser und eine wirklich individuelle Sache. Lesen Sie hierzu auch die Webseite
http://www.now-wasser.de des Zweckverbands Wasserversorgung Nordostwürttemberg unter Aktuelles/ Pressemitteilungen.

Für weitere Infos hat Michael Kent hat eine Depesche mit den wichtigsten Grundlagen zur Thematik kostenlos bereitgestellt (siehe Anlage als PDF oder im Netz unter: http://www.kent-depesche.com/04KD21KL.pdf

Selbstverständlich ist Weitergabe dieser Information und aller Dokumente erlaubt und erwünscht. Vielen Dank fürs Mitmachen, Dein Team von

Siehe auch unser Artikel:

MONOPOLY auf dem Wassermarkt - Der Kampf um das flüssige Element entbrennt
Matrix3000 Nr. 15 Mai /Juni 2003
http://www.matrix3000.de/index.php?action=archiv

Bitte regiert baldmöglichst die Zeit rennt uns davon!




An die
Europäische Kommission
Konsultation „Grünbuch zu öffentlich-privaten Partnerschaften”
C 100 2/005
B-1049 Bruxelles

Grünbuch zu öffentlich-privaten Partnerschaften und den gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften für öffentliche Aufträge und Konzessionen (Grünbuch PPP) vom 30.04.2004 und Weißbuch zu Dienstleistungen von allgemeinem Interesse

Hier: Stellungnahme und Anregungen

Juli 2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu dem vorliegenden Grünbuch der EU-Kommission zu öffentlich-privaten Partnerschaften vom 30.04.2004 (Grünbuch PPP) und zum vorliegenden Weißbuch „Dienstleistungen von allgemeinem Interesse” nehme ich gerne Stellung und gebe dazu folgende Anregungen aus der Sicht eines Bürgers:

1. Das Europäische Parlament hat ausdrücklich bekräftigt, dass Wasser keine übliche Handelsware ist. Des-halb besteht keinerlei Grund, wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Daseinsvorsorge auf dem Wassersektor auf europäischer Ebene zu schaffen und Wasser als Wirtschaftsgut zu deklarieren.

2. Das vorhandene Ausschreibungsrecht ist völlig ausreichend. Neue Vorgaben im Ausschreibungsrecht würden nur die marktbeherrschende Stellung großer Konzerne beschleunigen und die Existenz öffentlicher Unternehmen, die noch immer unter demokratischer Kontrolle stehen, außerordentlich gefährden.

3. Der bestehende Ordnungsrahmen, d.h. die bestehenden Gesetze und Verordnungen sind völlig ausreichend. Sie ermöglichen einen sinnvollen Querverbund, z.B. innerhalb der verschiedenen Sparten von Stadtwerken und sind Grundlage für sichere, nachhaltige und preisgünstige Leistungen auf dem Wassersektor.

4. Durch eine Privatisierung und Liberalisierung der Wasserversorgung sehe ich, wie viele andere Bürger auch, keine Vorteile für Bürger bzw. Verbraucher. Einen Eingriff in funktionierende Strukturen, wie sie jetzt mit der Einführung von Ausschreibungspflichten angedacht sind, halte ich für nachteilig und überflüssig.

5. Die Liberalisierung des Energiesektors in Europa kann keinesfalls als gelungenes Beispiel für einen besseren Wettbewerb angeführt werden. Vier Stromkonzerne teilen sich zum Beispiel in Deutschland den Markt (Oligopol!), die Strompreise gehen rasant nach oben, die Investitionen werden zurückgefahren auf Kosten höherer Gewinnmargen.

6. Bislang ist durch kein Beispiel ernsthaft nachgewiesen, dass durch Privatisierung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge mehr Effizienz erzielt worden wäre. Die Privatisierungsbeispiele, die hier oft als gelungen bezeichnet worden sind, sind in Wahrheit und erwiesenermaßen misslungen. Zum Beispiel die Wasserversorgung in England und Wales oder der Energiesektor in den USA. Eine österreichische Studie zum internationalen Vergleich der Wasserwirtschaft vom 15.10.2003 kommt zum Ergebnis, dass privatwirtschaftlich geführte Unternehmen ebenso wie Großbetriebe nicht a priori effizienter sind als öffentliche Unternehmen.

7. Das Recht auf kommunale Selbstverwaltung garantiert in Deutschland, dass die Kommunen frei entscheiden dürfen, ob sie die Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge durch eigene Unternehmen oder durch Dritte erledigen lassen. Diese Regelung hat sich bewährt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil im Rahmen des in der EU geltenden Subsidiaritätsprinzips und darf nicht durch eine Regelung zu verpflichtenden Aus-schreibungen ersetzt werden.

8. Ich bin der Meinung , wenn es einen Aspekt gibt, an dem sich Liberalisierungsbefürworter und –gegner einig sind, so ist das derjenige, dass die Wasserversorgung in Deutschland im weltweiten Maßstab einen Spitzenplatz einnimmt, sowohl von der Wasserqualität und dem Anschlussgrad her als auch in Bezug auf die geringen Durchleitungsverluste. (siehe Matrix3000 Nr. 15 Mai/Juni 2003). Aus dieser Perspektive gibt es also keinerlei Anlass, an den bestehenden Strukturen etwas zu verändern. Zu befürchten sind bei zunehmender Privatisierung der Wasserwirtschaft hingegen Zustände wie in GB. Dort wurden die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung privatisiert, mit dem Ergebnis, dass seither die Gewinne um das Zweien-halbfache und die Direktoren- und Managmentgehälter um das Viereinhalbfache gestiegen sind. Gleichzeitig haben sich die Verbraucherpreise nahezu verdoppelt.

(Quelle: Matrix3000 Nr. 15
http://www.matrix3000.de/index.php?action=archiv )

9. Die Beteiligung eines privaten Kapitalgebers oder eine Vollprivatisierung hat also nicht zwangsläufig eine positive Auswirkung auf die Qualität der Dienstleistungen. Den Städten und Gemeinden bzw. den öffentlichen Unternehmen muss es daher meines Erachtens auch ohne Ausschreibungspflichten völlig frei bleiben, die horizontale Kooperation mit anderen öffentlichen Unternehmen oder durch Bildung von Zweckverbänden oder Anstalten des öffentlichen Rechts frei zu wählen. Hier dürfen die Zuständigkeiten nicht von der lokalen bzw. nationalen Ebene auf die europäische Ebene verlagert werden. Hier ist vor allen Dingen die in Deutschland verfassungsrechtlich garantierte kommunale Selbstverwaltung zu respektieren.

Gerne darf ich mich bedanken für die Gelegenheit zur Stellungnahme.

Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie meine Anregungen und Bedenken in die Gesamtbewertung einbringen. Ich bin mir sicher, dass weit über zwei Drittel der Bevölkerung die Wasserversorgung (und auch Abwasserentsorgung) nicht privatisieren lassen wollen.

Enden möchte ich diesen Brief mit einem Zitat:

„Das Interesse der Kaufleute aller Branchen in Handel und Gewerbe weicht ... stets vom öffentlichen ab, gelegentlich steht es ihm auch entgegen. Kaufleute sind immer daran interessiert, den Markt zu erweitern und den Wettbewerb einzuschränken. ... Jedem Vorschlag zu einem neuen Gesetz oder einer neuen Regelung über den Handel, der von ihnen kommt, sollte man immer mit großer Vorsicht begegnen. Man sollte ihn auch niemals übernehmen, ohne ihn vorher gründlich und sorgfältig, ja sogar misstrauisch und argwöhnisch geprüft zu haben, denn er stammt von einer Gruppe von Menschen, deren Interesse niemals dem öffentlichen Wohl genau entspricht und die in der Regel viel mehr daran interessiert sind, die Allgemeinheit zu täuschen, ja sogar zu missbrauchen.“


Mit freundlichen Grüßen
Adam Smith

Greenpeace klagt gegen geheime Gen-Felder

Gen-Mais in Sachsen-Anhalt: Greenpeace klagt gegen geheime Gen-Felder

28.07.04

Zur Offenlegung geheim gehaltener Gen-Mais-Felder in Sachsen-Anhalt reicht Greenpeace am heutigen Mittwoch eine Klage gegen die Landesregierung beim Verwaltungsgericht Magdeburg ein. Die Umweltorganisation will damit per Gerichtsbeschluss Akteneinsicht erhalten und damit die Standorte des Gen-Mais in Sachsen-Anhalt öffentlich machen. Die Verheimlichung der umstrittenen Gen-Mais-Felder schädig Landwirte und Imker und verstoße gegen das geplante neue Gentechnikgesetz, sowie geltendes EU-Recht, so die Kritik. Nach dem geplanten Gentechnikgesetz müssen Gen-Pflanzen mindestens drei Monate vor der Freisetzung in einem öffentlichen Kataster registriert werden.

Die ganze Nachricht im Internet:

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9008

From Radition to Explosion

Yesterday in "Yediot Ahronot" newspaper was a classic example of the double-sword media reporting on cellular phones, in the article "From Radition to Explosion".

On the one hand: it details how 15 chinese people were hurt by a lightning that hit one of them while he was talking on the cellular phone. It wasn't the first time in China. A woman was injured a month ago when she was talking on the phone in a bad weather.

The article calls the fact that the meteorological service in China starts a "wise system" for wheather forecast that will send SMS to users before coming storms- "the destiny's laughter". Well, maybe the "cellular companies laughter" is a better definition.

The 15 chinese were strolling on the Chinese wall, and the journalism language uses it for dramatization: although the wall is "one of the strongest defence means that have been created in the human history, yesterday a small cellular device from the new age succeeded in breaking it."

The sub-title asks "Is the device more dangerous than we think?"

On the other hand: cooling its lagnuage, "the danger is certainly rare", continues the article, and brings the expert opinion, Dr. Orit Altratz from the Planetaric sciences and geophyisics in Tel Aviv University, who says that the lightning is attracted to objects that send charged particles, "these objects can be sharp, but also human hair or cellular phones. The science has no clear answer today why the lightnings are attracted to certain objects and not to others."

So the human hair receives here the same degree like cellular phones. Maybe going bald is the way to protect ourselves from the lightning? For this expert opinion leaves us with the feeling that 'cellular phones or hair- what's the difference anyway'.

On the one hand what about the sperm study? No mainstream journalist is going to leave this study alone without hitting it under the belt. The sperms study is mentioned but then....

On the other hand "The study, that was published on the first pages and won sparkling headlines, was not intended to be published at all. In the conference of the European Organization for Human Fertility, it was defined in one word: rubbish". The journalist complains that the study on the 221 men didn't take their nationality into consideration, occupation, smoking, the men fertility "and other things" (you name it).

"By the way" it sneaks us even one more secret: the men in Finland, where Nokia was born, "especially laughed when the survery [so the study becomes a survey] was published, because extensive studies had already determined that the finnish man is one of the most fertile men in the world" ! (So what's a tiny cellular phone to change this solid "irrefutable" fact?...)

On the one hand "warning: a fuel station". The fuel station "rumors" became a fact, admits the article, but

On the other hand it reminds us, that "it's important to note, that sparks in a fuel station are not special to the cellular, actually every spark in the fuel station can cause a flame, also a spark that's created by rubbing nylon socks." (well that's a good comparison, when have we heard of such an incidence lately?)

On the one hand privecy is lost with the ability to follow everybody
On the other hand until today there are zero cases of taking advantage of this ability, and the companies keep our privacy. But this claim is not true, because a journalist in Israel was a victim to such a follow up of his private conversations, after he had exposed some against-the-law stuff about our prime minister, Sharon.

On the one hand the journalist reminds us that the real thing, the real danger is the radiation.
On the other hand sure we get our daily dose of: "Despite the many studies on the subject, until now there is no conclusive conclusion about the connection cellular phone-cancer. Some studies suggest a clear connection, others reach totally different conclusions", say the journalist.

It finishes with the opinion of "most researchers" that think that more years have to pass before we will succeed in examining the devices effects- "really". (ss if until today everything was false), and that's because the cell phones use started only several years ago. Meanwhile the experts recommend on minimal use. "It certainly won't hurt".

No wonder one woman asked me yesterday, "what can I understand from this article?"

("From Radiation to Explosion", Roy Shlomi, Yediot Ahronot 27/7/2004)

Message from Iris Atzmon

Scientists for a GM-Free Sustainable Europe

ISIS Press Release 28/07/04

Special European Parliament Briefing – Preliminary Announcement

Scientists for a GM-Free Sustainable Europe

An international panel of scientists will call on Europe to ban all environmental releases of genetically modified (GM) crops and instead to promote and adopt sustainable agricultural practices as a matter of urgency.

Invited speakers include:

Dr. Tewolde Egziabher, distinguished agronomist and director of Ethiopia's Environment al Protection Authority, who will tell Parliament why his country is going organic to feed the poorest; an important policy decision based on the remarkable increase in crop yields subsequent to the introduction of a simple composting package in the State of Tigray since 1996

Edward Goldsmith, founding editor of The Ecologist , who will present evidence on why sustainable agriculture must be adopted to ameliorate climate change

Michael Meacher, MP, former environment minister of the UK, who will call for changes in science research and other policies that are needed to shift away from GM in order to support and invest in sustainable agriculture

Dr. Mae-Wan Ho, director of the Institute of Science in Society, who will tell Parliament that genetic modification is based on the discredited science of genetic determinism and hence unlikely to deliver its many promises; and that the new genetics of the ‘fluid genome' demands a thoroughly ecological approach to health and agriculture.

Jill Evans, MEP Plaid Cymru - The Party of Wales (Greens/EFA), will be chairing and hosting the event organised by the Institute of Science in Society, the Independent Science Panel, GM Free Cymru and Third World Network.

The English, French and Spanish editions of the Independent Science Panel Report, The Case for a GM- Free Sustainable World , will be released on the occasion. This Report is a comprehensive dossier of evidence on the problems and hazards of GM agriculture and the proven successes of all forms of sustainable farming systems around the world.

Date: 20 October 2004

Venue: European Parliament

Time: 13:30 – 17:00

Organised by Institute of Science in Society, Independent Science Panel, GM-Free Cymru and Third World Network in conjunction with Jill Evans MEP

Spaces are limited and participants must register by 1st October, 2004

http://www.i-sis.org.uk/

Omega-News Collection 28. July 2004

Mobile phone mast blamed for vanishing pigeons
http://omega.twoday.net/stories/286416/

Presenting the Akha Case at the UN in Geneva
http://omega.twoday.net/stories/285528/

1bn megaton solar storm 'to hit Earth'
http://omega.twoday.net/stories/286876/

Amazon Fires Change Weather, Speed Deforestation
http://omega.twoday.net/stories/286853/

Bush's Dark Pages in Conservation History
http://omega.twoday.net/stories/285431/

Top Ten Fallacies About Bioterrorism
http://omega.twoday.net/stories/285530/

Greenpeace Jaguars in Action Now
http://omega.twoday.net/stories/285412/

Scientists advise government to be cautious with biotech crops
http://omega.twoday.net/stories/286871/

African-American voters
http://omega.twoday.net/stories/285016/

Neocons forced to face reality
http://omega.twoday.net/stories/285028/

Government policy: Fear, hatred, bigotry, oppression, deceit
http://omega.twoday.net/stories/285031/

Dick Cheney Is 'a Menace'
http://omega.twoday.net/stories/286864/

Soldiers tell stories about Iraq
http://omega.twoday.net/stories/285555/

STOP THE DRAFT
http://omega.twoday.net/stories/286857/

British MPs Call for World Court Ruling on Iraq War
http://omega.twoday.net/stories/285558/

An Army Whitewash
http://omega.twoday.net/stories/285562/

The New Military Industrial Complex
http://omega.twoday.net/stories/285565/

The fallacies of military transformation
http://omega.twoday.net/stories/286985/

US admits imprisoning adolescents in Iraq
http://omega.twoday.net/stories/285564/

Former CSIS chief knew U.S. sent terror suspects for questioning abroad
http://omega.twoday.net/stories/285581/

The complex politics of lying
http://omega.twoday.net/stories/285589/

In The Land Of The Free
http://omega.twoday.net/stories/285569/

This is What Democracy Looks Like
http://omega.twoday.net/stories/285403/

Democracy a tool in neo-con hands
http://omega.twoday.net/stories/286978/

Fear of Fraud
http://omega.twoday.net/stories/286962/

The dysfunctional society
http://omega.twoday.net/stories/286004/

Gore asks voters to weigh Bush policies
http://omega.twoday.net/stories/285985/

Bush's 'sound science'
http://omega.twoday.net/stories/286972/

The ghost prisoners
http://omega.twoday.net/stories/285026/

Abolish the Death Penalty
http://omega.twoday.net/stories/285405/

Five Things Wrong With The 9/11 Report
http://omega.twoday.net/stories/285036/

MEDIA MALPRACTICE 9/11
http://omega.twoday.net/stories/286336/

Bush's 9/11 Farce
http://omega.twoday.net/stories/286958/

"Fahrenheit 9/11" versus military morale
http://omega.twoday.net/stories/286996/

How to Lose the War on Terror
http://omega.twoday.net/stories/286965/

"Fahrenheit 9/11" versus military morale

National Center for Public Policy Research

07/26/04

The National Center for Public Policy Research has posted online an e-mail received from a soldier, Spc. Joe Roche of the 1st Armored Division, who says Michael Moore's film Fahrenheit 9/11 is 'making the rounds' among soldiers at U.S. military bases overseas and is 'shocking and crushing soldiers, making them feel ashamed' of their service in Iraq. The letter has been published online by The National
Center without abridgment...

http://www.nationalcenter.org/PRIraqFahrenheit911704.html


From Information Clearing House

The fallacies of military transformation

http://atimes.com/atimes/Middle_East/FG28Ak01.html


From Information Clearing House

Democracy a tool in neo-con hands

Of the delusions that US neo-conservatives perpetrated in their drive to take the United States to war in Iraq, the most durable has been the notion that they are committed to the spread of Wilsonian democracy...

http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/FG27Ak02.html


From Information Clearing House

Bush's 'sound science'

http://www.signonsandiego.com/uniontrib/20040709/news_lz1e9schubert.html


Informant: Harlan Girard

How to Lose the War on Terror

http://www.truthout.org/docs_04/072804L.shtml

Fear of Fraud

http://www.truthout.org/docs_04/072804D.shtml

Bush's 9/11 Farce

http://www.truthout.org/docs_04/072804B.shtml

Will US troops enforce martial law or refuse ?

The majority of our United States Military from all Branches know about the future plans for Martial Law in the event of national emergency; however up to 80% of them maintain they will not be a party to the rounding up of American citizens. The following are quotes from soldiers who were interviewed concerning this subject.

"Yes, we know all about MARTIAL LAW, and most of our [Navy] people aren't going to go along with it! I know a lot of us will die for refusing to co-operate, but we are not going to let this happen to our country!" (Anonymous, Annapolis Naval Academy, Annapolis, MD)

Following one Patriot broadcast, a California broadcaster was told the following by a caller. He said to tell the American people to, "Dry your tears! Don't you know that lots of us in the military know all about martial law, and we aren't going along with it? We will come out with every tank, chopper, and weapon we can get our hands on to fight the New World Order, and the foreign troops and traitors in our nation UNDER MARTIAL LAW! So dry your tears..." Many members of the Military are fully aware of this heinous New World Order/ United Nations agenda for our nation, and have frankly admitted they will never surrender our nation unchallenged to this takeover. The consistent estimate among such men is: 70%-80% of our military have admitted they will NOT obey their traitorous military superiors to carry out such an agenda against fellow Americans and our Constitutional heritage and freedoms. But, the BAD news is, the United States Military Commanders are fully aware of this. That is why they have deliberately shipped out so many of our own American troops, under many different pretences, to foreign nations. And that is WHY the United States Military and American Government have brought into this country so many foreign troops!

One previous edition of ARMY TIMES admitted, "...for the first time in American history, there are more FOREIGN troops than AMERICAN troops IN America." It is estimated that there are more than 253,000 American troops overseas as of the year 2004.

Why the shipping out of American troops, and the bringing in of more and more foreign troops?

The following quote is from a foreign officer himself, a German Bundeswehr from Holloman AFB in Alamogordo, NM:

"You Americans know why your President has shipped OUT your American troops and brought IN more and more of us Foreign troops, don't you? He knows your AMERICAN troops don't want to arrest you or fire upon you under Martial Law, but he knows WE GERMANS WON'T HAVE A PROBLEM!!!" (Source: German officer in Alamogordo, as repeated by a member of Pastor Ron Cruddas' Peace Tabernacle, Alamogordo, NM)

Afghanistan was used as a pretence to ship out more and more of our troops, while more reports of foreign UN/NATO troop ships docking in New Jersey, and other ports, are being reported.

And now, our troops are being systematically shipped out and destroyed by the deceptive War in Iraq.

They are being told they CAN'T LEAVE IRAQ, and being exposed to horrific amounts of LETHAL RADIATION due to DEPLETED URANIUM weapons that have been steadily used in Iraq. Something strange is going on here...SOMEONE does not want them COMING HOME in good health, OR ALIVE!

Our American Patriot Military Underground has chosen to abide by their sacred oath to uphold the Constitution of the United States of America...and to defend this nation from ALL enemies, foreign and domestic, but American troops on American soil are fast dwindling.

To those who have taken the Oath,
Remember the Oath!
To those who have not and believe in the Constitution,
Take a similar Oath now to the Constitution!

Remember that those who make laws contrary to the Constitution,
Those who enforce laws contrary to the Constitution,
And those who give orders contrary to the Constitution,
Have become domestic enemies of the Constitution!
It doesn't take a Judge or a lawyer to know the difference!

Lloyd Miller, Research Director, Moderator
http://a-albionic.com/prjframe.html


Informant: civl ecco

Psyops USA

Living in constant fear and constant hope: Psyops, USA

http://onlinejournal.com/Commentary/072004Heller/072004heller.html


Informant: Friends

Wut und Tränen – Wie Hartz IV das Land verändert

Hallo

Ich schicke mal das Sendeprotokoll der Report Mainz Sendung vom 26.07.2004

Jetzt soll mir mal einer erklären, dass die Bundesrepublik Deutschland noch ein Sozialstaat ist.



S Ü D W E S T R U N D F U N K

F S - I N L A N D

R E P O R T MAINZ

S E N D U N G: 26.07.2004

http://www.swr.de/report

Wut und Tränen – Wie Hartz IV das Land verändert

Autoren: Adrian Peter, Gottlob Schober
Kamera: Thomas Schäfer
Schnitt: Jonathan Schaider
Moderation Fritz Frey:

Ein Begriff treibt zur Zeit die Emotionen hoch – Hartz IV. Guten Abend zu REPORT aus Mainz. Hartz IV das ist für die Regierung vor allem eines – Hoffnung. Hoffnung beispielsweise darauf, endlich Bewegung in einen Arbeitslosenstatistik zu bringen, in der ein Sockel von rund 3 Millionen Langzeitarbeitslosen steht wie hart gewordener Beton.

Die Opposition befürchtet, Hartz IV werde in Chaos versinken, und der Auftakt war ja alles andere als gelungen. 16 Seiten Bürokratieflut, und Wessies ziehen mit Buschzulage im Gepäck in den Osten und sollen zeigen, wie es geht mit dem Fragebogen.

Fest steht: Ob Hartz IV nun Aufbruch oder Absturz bedeutet, das kann im Moment noch keiner abschließend sagen. Aber bei den Betroffenen geht die Angst um. Angst, dass es jetzt nicht mehr „fördern und fordern“ heißt, sondern nur noch fordern ohne fördern.

Adrian Peter und Gottlob Schober mit einer Momentaufnahme aus Wuppertal.

Bericht:
O-Ton:

»Noch jemand Brot?«

Brot kostenlos. Wir sind bei der Arbeitsloseninitiative „Tacheles“. Viele, die hierher kommen, können es sich kaum mehr leisten, Lebensmittel zu kaufen. Seit Tagen beherrscht Hartz IV die Diskussionen. Die Leute sind sauer, empfinden die Reform als Zumutung. Weniger Geld und dafür auch noch arbeiten.

Frage: Jeden Job annehmen kommt für Sie nicht in Frage?

O-Ton:
»Ne. Ich habe Kfz-Mechaniker gelernt, aber ich kann nicht mehr so in der Halle arbeiten. Ich muss draußen, an der frischen Luft sein. Also für mich kommt nur Bau oder so in Frage. Erstens, weil es mehr hergibt. Und, zweitens, weil es draußen ist, an der frischen Luft.«

Frage: Und wenn man Ihnen sagt, Sie müssen jetzt Toiletten putzen oder jeden Job annehmen?

O-Ton:
»Mache ich. Aber ich schätze mal höchstens einen Tag. Dann werde ich rausgeschmissen. Weil ich die dann so putze, dass sie hinterher schlimmer aussehen als vorher.«

Wuppertal. 27.000 Arbeitsplätze sind seit 1990 verloren gegangen. In diesem Kaufhaus hat Gisela Müller bis vor zwei Jahren gearbeitet. Dann kam das Aus. Die Mitteilung der Geschäftsleitung hängt immer noch an der Tür.

O-Ton:
»Die anhaltende Konjunkturschwäche, verändertes Konsumverhalten und, dadurch bedingt, zu niedriges Eigenkapital brachten die Firma in erhebliche Zahlungsschwierigkeiten.«

70 Bewerbungen hat Gisela Müller seither geschrieben. 70 Absagen. Beim Arbeitsamt macht man der 51-Jährigen wenig Hoffnung.

O-Ton:
»Bei meiner letzten Beratung ist mir gesagt worden, es wäre ein Wunder, wenn ich noch mal Arbeit finden würde. Auf Grund meines Alters.«

Zur Zeit kuriert sie eine Knieverletzung aus. 20 Jahre hat Gisela Müller gearbeitet, zwei Kinder großgezogen und fürs Alter gespart. Zuviel, um das Arbeitslosengeld II zu bekommen, erfährt sie nun bei der Arbeitsloseninitiative „Tacheles“, die sie berät.

O-Ton:
»Ich habe hier aufgeführt, dass ich eine Lebensversicherung habe...«

O-Ton:
»16.000 Euro.«

O-Ton:
»… in der ja dann zuviel...«

O-Ton:
»…Geld drin ist. Ja, klar.«

O-Ton:
»Hier wird es um das Problem gehen, dass Sie... Bei Ihnen ist das Vermögen bis 10.200 Euro geschützt. Und der Rest ist nicht geschützt. Das heißt, das Arbeitsamt wird von Ihnen verlangen, dass Sie den überschüssigen Teil erst mal zum Lebensunterhalt einzusetzen haben.«

Frage: Sind Sie sauer über die Reform jetzt?

O-Ton:
»Ja. Sauer und irgendwie... Ja, ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen... Sehr betroffen… «

Frage: Und was bedeutet das für Sie jetzt?

O-Ton:
»Ja, dass auch wirklich mein allerletzter Notgroschen weg ist.«

Jeder Zwölfte in Wuppertal ist von Hartz IV betroffen. Wuppertal-Rott. Hier treffen Michael Scheuermann wieder. Er renoviert gerade seine neue Wohnung. Die nötige Zeit bringt er mit, das Material stellt der Vermieter. Der 35-Jährige ist handwerklich begabt. Jobangebote für ihn gäbe es sogar. Von Hartz IV lässt er sich nicht beeindrucken. Auch nach fünf Jahren Arbeitslosigkeit ist er wählerisch.

O-Ton:
»Wuppertal das wäre mir egal. Düsseldorf ist auch noch OK, da habe ich auch schon gearbeitet. Aber so Sachen wie Lüdenscheid oder Köln oder so, wo ich, wenn ich um 6 Uhr anfangen muss, weil ich ja kein Auto mehr habe durch das knappe Geld, wo ich dann um 3 Uhr aufstehen muss, damit ich um 6 Uhr an der Arbeit bin, das bringt nichts, das ist Blödsinn.«

Frage: Wie werden Sie in Zukunft Ihre Brötchen verdienen?

O-Ton:
»Ja, weiß ich noch nicht. Wahrscheinlich indem ich mir irgendwo einen Job suche. Schwarzarbeit oder so. Weil Festanfangen, das muss ja schon richtig was Festes werden, weil ich auch Schulden habe. Und dann plündern sie mir das Konto. Und dafür brauche ich nicht arbeiten. Also das sehe ich nicht ein.«

Auf 1.000 offene Stellen kommen rund 30.000 Arbeitssuchende.

O-Ton:
»Das Wuppertaler Sozialforum ruft alle Erwerbslosen auf, die Fragebögen und den Antrag zum Arbeitslosengeld II vorerst nicht auszufüllen!«

Ein Boykott soll Hartz IV zumindest zeitweise behindern. Das Interesse in der Demo hält sich in Grenzen. Und dennoch: Polizeischutz für das Arbeitsamt. Ein paar Langzeitarbeitslose und Aktivisten sorgen für Nervosität. Die Demonstranten wollen mit Arbeitsvermittlern diskutieren und dokumentieren das auf Video.

O-Ton:
»Guten Tag.«

O-Ton:
»Warum nicht?..«

O-Ton:
»Das dürfen wir nicht. Melden Sie sich bitte an bei unserem Kollegen.«

O-Ton:
»Ich bin zuständig für Öffentlichkeitsarbeit oder Pressearbeit. Gehen Sie bitte aus dem Haus.«

O-Ton:
»Würden Sie bitte das Haus verlassen.«

Seit 1990 hat sich die Zahl der Industriebeschäftigten fast halbiert.

Die Belzer GmbH. Werkzeuge werden hier hergestellt. Noch. In wenigen Wochen wird die Produktion eingestellt, nach Spanien verlagert. 43 Mitarbeiter haben bereits die Kündigungen in der Tasche. Die meisten haben Jahrzehnte lang in dem Unternehmen malocht.

O-Ton:
»Ich habe eine unheimliche Wut im Bauch, muss ich ganz ehrlich sagen. Nicht nur auf die, die unsere Arbeitsplätze kaputt machen, sondern auch auf die, die die Gesetze geändert haben, weil die uns alle in den Topf der angeblich nichtwilligen Arbeitslosen schmeißen, und wir abgestempelt werden, als würden wir gar nicht mehr arbeiten wollen, obwohl man uns beim Arbeitsamt schon ganz klar sagt: Für Sie ist eigentlich keine Aussicht mehr, überhaupt noch einen Job zu bekommen.«

O-Ton:
»Ich denke mal, ich muss irgendwie jeden Job annehmen, den man mir anbietet. Aber, im Grunde genommen, ich kann mir einen Strick nehmen.«

O-Ton:
»Die Leute, die natürlich jetzt immer gearbeitet haben... die nicht gearbeitet haben. Also da sehe ich nicht ein, dass ich, wo ich Jahrzehnte eingezahlt habe, dann in den gleichen Pott reingeschmissen werden soll. Und dafür bestraft werde.«

3 Uhr nachmittags. Michael Scheuermann macht sich keine allzu großen Sorgen wegen Hartz IV. Erst mal abwarten und Bier trinken.

Bewusstseinskontrolle

Hier noch ein Artikel aus Jim Keith "Bewusstseinskontrolle" ISBN: 3-89539-290-1, Edition Jonathan May

Gruß
A.F.

http://tinyurl.com/3nz4x

1bn megaton solar storm 'to hit Earth'

http://www.thisislondon.co.uk/news/articles/12174678


Informant: V

Scientists advise government to be cautious with biotech crops

Federal regulators should look more closely at the potential health effects of some genetically modified plants before they can be grown as commercial crops, a scientific advisory panel said...

http://www.enn.com/news/2004-07-28/s_26248.asp

Dick Cheney Is 'a Menace'

McGovern: Dick Cheney Is 'a Menace'
http://www.newsmax.com/archives/ic/2004/7/25/220127.shtml


Informant: Ken DeBusk

STOP THE DRAFT

On-line Petitions to STOP THE DRAFT

http://www.petitiononline.com/cgi-htdig/htsearch?restrict=petitiononline.com;config=htdig;method=and;format=builtin-long;sort=score;words=s-89


Informant: blue willow

Amazon Fires Change Weather, Speed Deforestation

http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/26285/story.htm
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