Wissenschaft zu Mobilfunk

24
Jul
2004

Motor coordination or balance degradation during microwave energy exposure

Einschränkung der Koordination der Bewegung oder des Gleichgewichts während der Bestrahlung mit Mikrowellen

Motor coordination or balance degradation during microwave energy exposure

Alan H. Frey, Sheila Gendleman
In: Bulletin of the Psychonomic Society, 1979, Vol. 14 (6), 442-444

In den letzten Jahren wurde Mikrowellenenergie zu einem weitverbreiteten und ständig wichtiger werdender Faktor in unserer Umwelt. In diesem Jahrzehnt hat eine Reihe von Experimenten verschiedene Beeinflussungen des Verhaltens durch die Bestrahlung mit Mikrowellenenergie niedriger Intensität gezeigt. Es wird klar, dass der hauptsächliche Einfluss dieser Energie das Nervensystem und das Verhalten betrifft. (...)

Ein Gerät mit einem horizontal rotierenden Stab wurde entwickelt, um Ratten während der Bestrahlung mit Mikrowellenenergie darauf balancieren zu lassen. Das Gerät (...) bestand aus einem Stab, einem Motor und einem U-förmigen Rahmen. Der Stab aus Holz hatte einen Durchmesser von 3,2 cm und wurde von Lagerringen gehalten, die auf den U-förmigen Rahmen aus Holz montiert waren. Ein Getriebemotor mit einstellbarer Geschwindigkeit hinter einem Energie absorbierenden Block trieb den Stab an. Zwei 30x23x0,65 cm Platten aus weißem Polystyrol hingen an zwei weiteren Holzstäben über dem Stab und teilten den Platz über dem Stab in drei Teile. Die Zwei Platten waren an der unteren Seite eingekerbt damit sie über den sich drehenden Stab passten. Diese Platten hinderten die Tiere daran, am Ende des Stabes von diesem herunterzulaufen.(...) Die Anfangsgeschwindigkeit des Stabes war 14 Umdrehungen pro Minute, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 42 Umdrehungen pro Minute nach 90 Sekunden. Nach zwei Minuten oder wenn das Tier von dem Stab fiel wurde die Motorsteuerung zurückgesetzt. (...)

Die in diesen Versuchen benutzten Mikrowellenfrequenzen waren 1, 1,3 und 1,5 GHz. Die Pulswiderholrate betrug 1000 Pulse pro Sekunde mit einer Pulslänge von 0,5 Millisekunden. (...) Erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass der Grenzwert für eine Wirkung in der Nähe von 1 mW/cm2 liegen würde. Da wir den Grenzwert für kleine Gruppen herausfinden wollten, betrug die gemessene durchschnittliche Leistung in Experiment 1 1,4 mW/cm2 mit einer Spitzenleistung von 2,8 mW/cm2. In Experiment 2 betrug die gemessene durchschnittliche Leistung 0,2 mW/cm2 mit einer Spitzenleistung on 0,4 mW/cm2. (...)

Das Tier wurde auf den Stab gesetzt, die betreffende Bestrahlung eingeschaltet und die Drehung des Stabes gestartet. Bestrahlung und Drehung wurden fortgesetzt bis das Tier sein Gleichgewicht verlor. Als Verlust des Gleichgewichts zählte das Herunterfallen vom Stab und das Ende des Stehens auf dem Stab (wenn das Tier sich um den Stab wickelte um nicht herunterzufallen.) Die Zeit auf dem Stab in Sekunden wurde aufgezeichnet mit einer maximalen Zeit von 120 Sekunden. (...)

Die Tiere wurden über eine Zeit von 2 Wochen in sechs Sitzungen getestet. Während jeder Sitzung wurden die Tiere in 5 Versuchen zu 120 Sekunden verwendet. Es gab eine bestrahlte und eine Kontrollgruppe für jede Frequenz, mit sechs Tieren in jeder Gruppe.

Experiment 1 (...) Ergebnis
Die mittlere Zeit auf dem Stab wird in Bild zwei für jede Frequenz gezeigt. (Hier als Zahlenwert wiedergegeben):
1,0 GHz: bestrahlt 39 Sekunden, unbestrahlt 56 Sekunden,
1,3 GHz: bestrahlt 36 Sekunden, unbestrahlt 51 Sekunden,
1,5 GHz: bestrahlt 38 Sekunden, unbestrahlt 61 Sekunden

Der Unterschied zwischen der bestrahlten und der Kontrollgruppe war bei 1,3 und 1,5 GHz signifikant (...)

Am Ende des Experiments wurde die Drehrichtung des Stabes umgekehrt. Die Tiere wurden auf den Stab gesetzt, so dass sie wie zuvor vorwärts laufen mussten, aber die Antenne sich hinter ihnen befand. Das Verhalten der mit Mikrowellen bestrahlten Tiere wurde gestört und ihre Leistung wurde unvorhersehbar. Fünf Versuche waren notwendig bis sich ihre Leistung stabilisierte. Im Gegensatz dazu gewöhnten sich die nicht bestrahlten Tiere leicht an die Veränderung und bereits beim zweiten Versuch erreichten sie ihre vorherige Leistung.

Experiment 2
(...) Ergebnis
Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen bestrahlten und unbestrahlten Tieren.(...)

Der Trend deutet darauf hin, dass es einen minimalen Effekt gibt, der möglicherweise durch die Verwendung einer großen Gruppe von Tieren nachgewiesen werden könnte.

Diskussion

Pulsmodulierte Mikrowellenenergie mit der Charakteristik, wie sie in diesem Experiment verwendet wird, hat einen schädlichen Effekt auf die Koordination der Motorik oder das Gleichgewicht wie durch den Test auf dem sich drehenden Stab festgestellt werden kann. Die Wirkung tritt sofort ein, ist deutlich, denn sie kann mit kleinen Gruppen von Versuchstieren nachgewiesen werden und tritt bei kleinen Bestrahlungsstärken auf, wie sie oft in Versuchen zum Verhalten bei Mikrowellenbestrahlung verwendet werden. Also muss dieser Effekt bei der Bewertung von vielen Verhaltensexperimenten, die unter dem Einfluss von Mikrowellenenergie gemacht werden, berücksichtigt werden.

Der Effekt an sich ist auch von Bedeutung. Er könnte möglicherweise auf eine Wirkung von Mikrowellen auf das Nigrostriatale System des Hirns oder das Gleichgewichtsorgan im Innenohr hindeuten. Eine Möglichkeit, diese beiden Systeme für Versuche mit Tieren in Mikrowellenfeldern auseinander zuhalten muss entwickelt werden.

Das Resultat des Versuches mit dem rückwärts drehenden Stab in Experiment 1 könnte eine Folge der veränderten Aufnahme der Energie oder aber ein nicht von der Aufnahme abhängender Effekt sein.

http://www.totalitaer.de/motorcoordination.htm

Die Naila-Mobilfunkstudie

http://www.buergerwelle.de/pdf/nailastudie.pdf

Als Ergebnis zeigt sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und die Patienten waren in durchschnittlich acht Jahre jüngerem Alter erkrankt.

Von Joachim Weise, Baubiologe (IBN)

Vorstellung der "Naila-Mobilfunkstudie" am 21.7.04

Vorweg gesagt, es war für Mobilfunkkritiker in der Frankenhalle des 8.500 Einwohner zählenden Städtchens in der Nähe von Hof eine Topveranstaltung !

Das Hauptreferat hielt der Sprecher der Nailaer Ärztegruppe Dr. med. Horst Eger. In einem optisch und inhaltlich beeindruckenden Vortrag führte er unter Einbindung von technischen Grundlagen und aktueller anderer Studien auf die Ergebnispräsentation hin.

Wissenschaftlich unterstützt wurde diese epidemiologische Studie von Prof. Frentzel-Beyme aus Bremen.

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Einteilung der ausgewählten Personen in einen Bereich innerhalb von 400 Meter um die Basisstation und einem Bereich außerhalb (ca. 400 bis 1000 m).

Die Ergebnisse und die studienbegleitenden Informationen sind der offiziellen Pressemitteilung der Ärztegruppe um Dr. Eger zu entnehmen:

"Im Anschluss an die Aufforderung des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, an alle Ärzte aktiv an der Abschätzung des Risikos durch Mobilfunkstrahlung mitzuarbeiten, war das Ziel dieser Untersuchung zu prüfen, ob die Anwohner von Mobilfunkbasisstationen einem erhöhten Risiko für Neuerkrankungen an bösartigen Tumoren ausgesetzt sind.

Datengrundlage waren PC-gespeicherte und mit den Krankenkassen abgerechnete Patientenunterlagen der Jahre 1994 bis 2004. In die ohne Fremdmittel erstellte Studie wurden Angaben von 967 Patienten unter Wahrung des Datenschutzes aufgenommen. Die Fortführung in Form eines Register ist geplant.

Als Ergebnis zeigte sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und die Patienten waren in durchschnittlich acht Jahre jüngerem Alter erkrankt.

Für die Jahre 1999 bis 2004 - also nach fünf Jahren Betriebszeit des Senders - hatte sich das relative Risiko an Krebs neu zu erkranken, für die näher an Sendestation lebende Bevölkerung im Vergleich zu der Gruppe im Nailaer Außenbereich verdreifacht.

Das Konzept dieser Pilotstudie ist einfach und jederzeit an all den Orten wiederholt werden, die jahrelang relativ isoliert von einer Sendeanlage bestrahlt werden.

Die Ärztegruppe vertraut auf die Handlungsfähigkeit der Behörden, mit Hilfe großer epidemiologischen Studien - nicht nur in Naila - das Risiko für die Gesamtbevölkerung sicherer abzuschätzen.

An der Studie beteiligt waren folgende Ärzte in alphabetischer Reihenfolgen: Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgitt Lukas, Peter Vogel, Helmut Voit."

Der Vortrag kann als CD-Rom von der Stadt Naila zum Preis von 10 Euro bezogen werden.

Stadtratsbeschluss auf Grund der Nailaer Studie

Der Stadtrat Naila hat in seiner Sitzung am 08.06.2004 beschlossen:

1. Der Stadtrat beschließt, aus den Gründen, die sich aus den Ausführungen von Dr. Eger ergeben haben, wegen schwer wiegender gesundheitlicher Bedenken seinen Beschluss vom 29.03.2004 zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens aufzuheben und statt dessen das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag der Firma Vodafone zu verweigern.

2. Der Stadtrat beschließt, sich mit den Bedenken der Bürgerinitiative zu solidarisieren.

3. Der Stadtrat beschließt, die am 29.03.23004 verabschiedete Eingabe zur drastischen Senkung der Grenzwerte an die Abgeordneten und die zuständigen Stellen weiterzuleiten, wobei die Stellungnahme der Bürgerinitiative mit den erbrachten Unterschriften ebenso wie das Ergebnis der Ärztestudie der Eingabe als Anlage beigefügt werden soll.

4. Die Studie der Nailaer Ärztegruppe soll laut Auskunft der Ärztegruppe zunächst noch mit dem Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie an der Universität Bremen, Herrn Prof. Dr. Frentzel-Beyme, abgestimmt werden. Sobald der abgestimmte Bericht vorliegt, wird der Stadtrat über die weitergehende Vorgehensweise beraten und der Bericht in einer öffentlichen Veranstaltung durch die Bürgerinitiative in Zusammenarbeit mit der Stadt Naila vorgestellt.


Kommentar Gigaherz:

Am 22. Juni 2001 (also vor exakt 3 Jahren) schrieb Gigaherz.ch dem Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherung, Herrn Otto Piller, u.a. folgende Sätze:

Die Schmerzgrenze der Erhöhung der Krankenkassenenprämien ist erreicht. Das Maß ist längst voll. Darum ist es höchste Zeit, dass die Krankenkassen energisch Gegensteuer geben. Dazu gehört allerdings, dass sie sich die exakte Zahlen darüber verschaffen, welche Leiden mit welchen Kosten und in welcher Anzahl seit der Einführung des Mobilfunks vermehrt aufgetreten sind. Und wir denken, dass dabei auch die Bundesämter eine wichtige Rolle spielen.

Uns ist klar, dass dieses ernste Problem nur auf gemeinschaftlicher Basis gelöst werden kann, d.h. auch das Bundesamt für Sozialversicherungen müsste in Aktion treten und die Kassen zur Ursachenforschung, d.h. zur Auswertung ihrer Statistiken anhalten und sodann für griffige Maßnahmen sorgen. Wir würden uns im Interesse Tausender heute bereits Betroffener sehr wünschen, dass Sie sich möglichst rasch mit dem Schweizerischen Krankenkassenkonkordat in Verbindung setzen und geeignete Schritte unternehmen, damit dies baldmöglichst geschieht.

Antwort von Otto Piller: Das sei nicht möglich, weil die Krankenkassen nicht über die notwendige Statistik-Software verfügen würden, welche zwischen bestrahlten und unbestrahlten Bevölkerungsgruppen unterscheiden könne. Zudem gäbe es Grenzwerte, und diese würden die Bevölkerung genügend schützen.

Die Nailaer Ärztegruppe beweist uns heute, nur 3 Jahre später, dass in jeder Beziehung gerade das Gegenteil von Otto Pillers Aussagen zutrifft.

http://www.gigaherz.ch/802/

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Publikation der Nailastudie

Gemäß einer Presserklärung der Nailaer Ärzte soll die sogenannte Nailastudie nun in der deutschsprachigen umweltmedizinischen Fachzeitschrift „Umwelt – Medizin - Gesellschaft“ in der Ausgabe 4/2004 Anfang November 2004 unter dem Titel „Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz; Autoren H. Eger, K. U. Hagen, B. Lucas, P. Vogel, H. Voit“ veröffentlicht werden. http://www.umg-verlag.de/

Quelle: FGF-Infoline vom 21.10.2004

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Als 2001 Wolfram König, der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz in Deutschland, die deutschen Ärzte aufgefordert hat, aktiv an der Abschätzung des Risikos durch Mobilfunkstrahlen mitzuarbeiten, haben – nachdem 1994 in Naila die erste Mobilfunkantenne ihren Betrieb aufgenommen hatte (weitere kamen später hinzu, jedoch am selben Standort) – die Nailaer Hausärzte dies als Auftrag gesehen, ihre langjährigen Patientenkarteien zu durchforsten und zu überprüfen, ob denn diejenigen ihrer Patienten, die im Umkreis der Nailaer Mobilfunk-Sendeanlage wohnen, einem höheren Risiko für Neuerkrankungen an bösartigen Tumoren ausgesetzt sind als die übrigen Patienten. Wir haben dabei bedauerlicherweise überraschend beängstigende Ergebnisse gefunden!

Unsere Untersuchung kann sicher nicht beweisen (und hat es auch nie beabsichtigt), dass eine Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen (hier im Mikrowellenbereich) zu Schädigungen im zellulären und intrazellulären Bereich führt (z.B. Chromosomenschäden): das haben andere Studien schon lange belegt.

Unsere Untersuchung kann aber mit der bisherigen und durch keine Studie belegten Annahme ausräumen, dass die vom Staat vorgegebenen Höchstwerte für Dauerbelastung durch elektromagnetische Strahlen (auf Grund welcher Erkenntnisse eigentlich?) ohne wesentlich schädigende Wirkung auf betroffene Lebewesen und damit ungefährlich oder wenigstens vernachlässigbar (hier: für den Menschen) seien.

Wir sehen vielmehr einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der insgesamt aufgenommenen Energiemenge (Gesamt-Strahlendosis aus der Expositionsdauer und der Bestrahlungs-Intensität) im Bereich der Mikrowellen (für Mobilfunk) und der Häufigkeit einer Krebsneuerkrankung.

Mit anderen Worten:

Auch kleine Strahlendosen* aus dem Mobilfunk-Strahlungsbereich können als Dauerbelastung über einen längeren Zeitraum ebensolche Schäden verursachen, wie eine (in vielen anderen Studien beschriebene) hohe Strahlenbelastung über einen kurzen Zeitraum!

* hier in Naila gemessen:
* innerhalb des Nahbereichs nur ca. 2 - 5% ,
* im Fernbereich nur ca. 0,5 - 2 % der derzeitigen gesetzlich zulässigen Höchstwerte !

http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/index.htm

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Neues aus Naila

1. Presseerklärung

Die ersten Wochen nach der Präsentation der Naila-Studie haben das große Interesse am Thema Mobilfunk bekundet. Dafür gibt es zwei Gründe: zum einen ist die Naila-Studie die europaweit erste Untersuchung über den Zusammenhang zwischen dem Neuauftreten von Krebserkrankungen und der Nähe zu Mobilfunkbasisstationen. Zum zweiten ist klargeworden, dass - obwohl seit 1932 gesundheitliche Auswirkungen von Sendeanlagen auf den Menschen bekannt sind (deutsche medizinische Wochenschrift PD Dr. E. Schliephake 05.08.1932 Seite 1235 ff.*) eine Kontrolle des Gesundheitszustandes der Bevölkerung in Sendernähe noch nicht ausreichend erfolgt. Die Nailaer Ärzte sind der Aufforderung des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz "Wolfgang König" an alle Ärzte gefolgt, dass Risiko durch Mobilfunksendeanlage besser mitabschätzen zu helfen. In Zusammarbeit mit den Behörden sind nach unserer Ansicht weitere Untersuchungen auch an anderen Sendestandorten mit dem statistischen Prinzip der Schichtung aus ethischer und juristischer Pflicht umgehend erforderlich, um das Risiko für die zunehmend elektromagnetischen Wellen ausgesetzte Bevölkerung zu minimieren. Die Naila-Studie erscheint als wissenschaftlicher Originalbeitrag unter dem Titel "Einfluß der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz Autoren: H. Eger, K.U. Hagen, B. Lukas, P. Vogel, H. Voit" in der deutschsprachigen, umweltmedizinsichen Fachzeitschrift "Umwelt- Medizin- Gesellschaft", Ausgabe-2004 Anfang November. Kontakt UMG Verlag, Fedelhören 88, 26203 Bremen.

http://www.umg-verlag.de


Quelle: Elektrosmognews vom 24.10.2004


* Arbeitsergebnisse auf dem Kurzwellengebiet
http://www.buergerwelle.de/pdf/arbeitsergebnisse_auf_dem_kurzwellengebiet.pdf

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„Das Ergebnis der Naila-Studie ist kein Einzelfall“, meinte Dr. Reinhold Jandrisovits, Allgemeinarzt im österreichischen Müllendorf – ein Ort mit etwas über 1000 Einwohnern. Bei seinen Patienten sei die Zahl der Tinnitus-Fälle seit der Errichtung zweier Mobilfunkstationen deutlich gestiegen. Dies sei erst nach einer „Latenzzeit“ von zwei Jahren zum Vorschein gekommen. Auch klagen die Bürger im Umkreis der Anlagen nach Aussage des Arztes zunehmend über Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Muskelverspannungen. Immer mehr Patienten, vor allem jüngere, hätten zudem Krebsgeschwülste. „Als ich mit meinen Kollegen darüber gesprochen habe, wurde ich als Spinner abgetan“, erzählte Jandrisovits, der auch Sprecher der Mobilfunk-Initiative Burgenland ist.

Quelle: http://omega.twoday.net/stories/496175/

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Omega: die Naila-Studie ist nicht die einzige Studie, die einen Zusammenhang von Mobilfunkstrahlung und Krebsauslösung nachweist. Es gibt schon seit vielen Jahren zahlreiche entsprechende Krebscluster aus dem In- und Ausland. Die Regierung stellt sich nur auf diesem Auge blind, um die wirtschaftlichen Folgen einer überaus notwendigen Korrektur der derzeitigen Mobilfunktechnologie zu vermeiden. Es ist skrupellos, wie sie das Leid unzähliger Menschen in Deutschland aus diesem Grund billigend in Kauf nimmt, bis zum bitteren Ende ihrer eigenen, verfehlten Mobilfunkpolitik. Blättern Sie durch viele Seiten und Links http://omega.twoday.net/search?q=Krebscluster und bilden Sie sich selbst ein Urteil.

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Omega dazu der TV-Bericht in "quer" vom 22.7.04
http://tinyurl.com/525hv

Naila-Mobilfunkstudie
http://omega.twoday.net/stories/281505/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/351483/

Präsentation zur Naila Studie:
http://tinyurl.com/5haqp
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/index.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/s1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/G1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/G2.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/G3.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U2.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U3.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U4.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w2.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w3.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w4.htm

Eger H, Hagen KU, Lucas B, Vogel P, Voit H.
„Einfluß der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz“
Umwelt-Medizin-Gesellschaft 2004(4):326-332
Herausgeber: IGUMED (Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin), ÖAB (Ökologischer Ärztebund), DBU (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner), DGHUT (Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie).

Studien zur Auswirkung elektromagnetischer Felder auf lebende Organismen
http://omega.twoday.net/stories/376772/

Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz
http://omega.twoday.net/stories/398292/

Pilotstudie aus Naila
http://omega.twoday.net/stories/332952/

Alarmierende Mobilfunk-Studie
http://omega.twoday.net/stories/282364/

Das Handy macht krank!
http://omega.twoday.net/stories/2278974/

Naila-Studie erhärtet Krebsverdacht von Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/291645/

Krebs-Risiko doppelt so hoch?
http://omega.twoday.net/stories/283423/

Petition von Naila
http://omega.twoday.net/stories/288807/

’Naila-Studie’ sollte an anderen Orten wiederholt werden
http://omega.twoday.net/stories/315794/

Naila-Studie wird von Landesämtern überprüft
http://omega.twoday.net/stories/372137/

Stellungnahme des BfS zur "Naila-Mobilfunkstudie"
http://omega.twoday.net/stories/520947/

Erhöhtes Krebsrisiko in Sendernähe
http://omega.twoday.net/stories/393983/

Krebscluster in der Nähe von Funkantennen
http://omega.twoday.net/stories/227418/

Die Belastung die bei uns ankommt ist wichtig
http://omega.twoday.net/stories/296009/

22
Jul
2004

Bamberger Appell – Ärzte gegen Mobilfunk

An die Vertreter und Vertreterinnen der bayerischen Presse

Einladung zur Pressekonferenz am Freitag, 23. Juli 2004

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie herzlich zur Pressekonferenz anlässlich der öffentlichen Vorstellung des "Bamberger Appells – Ärzte gegen Mobilfunk" einladen.

Sie findet am Freitag, 23. Juli 2004 um 14 Uhr in der Praxis von Dr. Helmut Heyn, Geschwister-Scholl-Ring 12 statt.

Insgesamt 70 Ärzte und Ärztinnen aus Stadt und Landkreis Bamberg haben diese Appell bislang unterstützt. Der Appell richtet sich gegen den bedenkenlosen Ausbau des Mobilfunknetzes und will auf die möglichen Gefahren dieser Technologie für die Gesundheit der Menschen aufmerksam machen, die bisher noch nicht abschließend erforscht wurden. Der Appell ruft dazu auf, Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen zu reduzieren, alle Nutzer und Nutzerinnen über mögliche Gefahren aufzuklären und vor allem Kinder und Jugendliche vor einem sorglosen Umgang mit Handys zu warnen.

Der "Bamberger Appell" hat bereits jetzt überregional Furore gemacht und stößt vielerorts auf großes Interesse.

Bei der Pressekonferenz wollen mehrere Ärzte und Ärztinnen aus dem Unterstützerkreis die Hintergründe erläutern und ihre Initiative begründen.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse.
Mit freundlichen Grüßen

i.V. Dr. Cornelia Waldmann-Selsam

Quelle: Elektrosmognews vom 22.07.2004



Omega Links:

Symposium „Ärzte und Mobilfunk – Auswirkungen auf Mensch und Umwelt“
http://omega.twoday.net/stories/457381/

OFFENER BRIEF an Bundeskanzler Gerhard Schröder
http://omega.twoday.net/stories/448216/

Bamberger Appell
http://omega.twoday.net/stories/265206/

Bamberger Appell Ärzte gegen Elektrosmog
http://omega.twoday.net/stories/591167/

Endlich ein Signal aus Berlin
http://omega.twoday.net/stories/448219/

Strahlendes Bamberg?
http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Strahlendes-Bamberg.htm

Ärzte-Initiative „Bamberger Appell“ gewinnt namhafte Referenten
http://omega.twoday.net/stories/487973/

1. Bamberger Mobilfunksymposium
http://omega.twoday.net/stories/484614/

Nach Freiburger Appell jetzt Bamberger Appell
http://omega.twoday.net/stories/350603/

Symposium in Bamberg: Ärzte und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsgefahren
http://omega.twoday.net/stories/496175/

Ärzte und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/408385/

Ärzteappelle gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1064751/

Ärztekammern und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1104181/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/351483/

"Freiburger Appell" - Umweltmediziner fordern Senkung der Grenzwerte
http://omega.twoday.net/stories/351487/

Darf’s ein bisschen mehr Strahlung sein?
http://omega.twoday.net/stories/460009/

Folgen durch Elektrosmog müssen untersucht werden
http://omega.twoday.net/stories/543979/



http://omega.twoday.net/search?q=Selsam

Naila-Mobilfunkstudie

http://www.buergerwelle.de/pdf/nailastudie.pdf

Herr Weise hat auf seiner Website http://www.baubiologie-regional.de einen lesenswerten Bericht zur Vorstellung der "Naila-Mobilfunkstudie" am 21.7.04 veröffentlicht:

Vorweg gesagt, es war für Mobilfunkkritiker in der Frankenhalle des 8.500 Einwohner zählenden Städtchens in der Nähe von Hof eine Topveranstaltung !

Die vom ersten Bürgermeister Frank Stumpf unterstützte und moderierte Vortrags- und Diskussionsrunde hatte Interessengruppen aus ganz Bayern angezogen. Neben Vertretern von bayerischen Ministerien waren Kommunalvertreter, zahlreiche Bürgerinitiativen und mit Siegfried Zwerenz und Prof. Bucher auch prominente Mobilfunkkritiker mit von der Partie.

Einen arroganten und fast peinlichen Auftritt hatte Dr. Krenzer als Vertreter des Landesamtes für Umweltschutz in Augsburg. Krenzer begleitet gewöhnlich als offizieller Beschwichtiger Mobilfunkveranstaltungen von T-Mobile. Er versuchte hartnäckig alle Hinweise auf ein gesundheitliches Risiko von Mobilfunkbasisstationen im Keim zu ersticken.

Das Hauptreferat hielt der Sprecher der Nailaer Ärztegruppe Dr. med. Horst Eger. In einem optisch und inhaltlich beeindruckenden Vortrag führte er unter Einbindung von technischen Grundlagen und aktueller anderer Studien auf die Ergebnispräsentation hin.

Wissenschaftlich unterstützt wurde diese epidemiologische Studie von Prof. Frentzel-Beyme aus Bremen.

Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist die Einteilung der ausgewählten Personen in einen Bereich innerhalb von 400 Meter um die Basisstation und einem Bereich außerhalb (ca. 400 bis 1000 m).

Die Ergebnisse und die studienbegleitenden Informationen sind der offiziellen Pressemitteilung der Ärztegruppe um Dr. Eger zu entnehmen:

"Im Anschluss an die Aufforderung des Präsidenten des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, an alle Ärzte aktiv an der Abschätzung des Risikos durch Mobilfunkstrahlung mitzuarbeiten, war das Ziel dieser Untersuchung zu prüfen, ob die Anwohner von Mobilfunkbasisstationen einem erhöhten Risiko für Neuerkrankungen an bösartigen Tumoren ausgesetzt sind.

Datengrundlage waren PC-gespeicherte und mit den Krankenkassen abgerechnete Patientenunterlagen der Jahre 1994 bis 2004. In die ohne Fremdmittel erstellte Studie wurden Angaben von 967 Patienten unter Wahrung des Datenschutzes aufgenommen. Die Fortführung in Form eines Register ist geplant.

Als Ergebnis zeigte sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und die Patienten waren in durchschnittlich acht Jahre jüngerem Alter erkrankt.

Für die Jahre 1999 bis 2004 - also nach fünf Jahren Betriebszeit des Senders - hatte sich das relative Risiko an Krebs neu zu erkranken, für die näher an Sendestation lebende Bevölkerung im Vergleich zu der Gruppe im Nailaer Außenbereich verdreifacht.

Das Konzept dieser Pilotstudie ist einfach und jederzeit an all den Orten wiederholt werden, die jahrelang relativ isoliert von einer Sendeanlage bestrahlt werden.

Die Ärztegruppe vertraut auf die Handlungsfähigkeit der Behörden, mit Hilfe großer epidemiologischer Studien - nicht nur in Naila – das Risiko für die Gesamtbevölkerung sicherer abzuschätzen.

An der Studie beteiligt waren folgende Ärzte in alphabetischer Reihenfolgen: Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgitt Lukas, Peter Vogel, Helmut Voit."

Der Vortrag kann als CD-Rom von der Stadt Naila zum Preis von 10 Euro bezogen werden.

Autor: Joachim Weise, Baubiologe (IBN)

Quelle: http://www.baubiologie-regional.de/eine_news.php3?nNewsID=243


Nachricht von Reinhard Rückemann

http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4114

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Omega: dazu der TV-Bericht in "quer" vom 22.7.04
http://tinyurl.com/525hv

Die Naila-Mobilfunkstudie
http://omega.twoday.net/stories/283426/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/351483/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/520963/

Präsentation zur Naila Studie
http://tinyurl.com/5haqp
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/index.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/s1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/G1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/G2.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/G3.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U2.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U3.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/U4.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w1.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w2.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w3.htm
http://www.frankenwaldmed.de/Mobilfunkstudie/w4.htm

Eger H, Hagen KU, Lucas B, Vogel P, Voit H.
„Einfluß der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz“
Umwelt-Medizin-Gesellschaft 2004(4):326-332
Herausgeber: IGUMED (Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin), ÖAB (Ökologischer Ärztebund), DBU (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner), DGHUT (Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie).

Pilotstudie aus Naila
http://omega.twoday.net/stories/332952/

Alarmierende Mobilfunk-Studie
http://omega.twoday.net/stories/282364/

Naila-Studie erhärtet Krebsverdacht von Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/291645/

Krebs-Risiko doppelt so hoch?
http://omega.twoday.net/stories/283423/

Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz
http://omega.twoday.net/stories/398292/

Petition von Naila
http://omega.twoday.net/stories/288807/

’Naila-Studie’ sollte an anderen Orten wiederholt werden
http://omega.twoday.net/stories/315794/

Die Belastung die bei uns ankommt ist wichtig
http://omega.twoday.net/stories/296009/

16
Jul
2004

Angst vor Mobilfunk

Angst als ein Bestandteil der menschlichen Natur, einer drohenden Gefahr aus dem Weg zu gehen, ist ein essentieller Faktor des menschlichen Wesens, zumal bei vielen, bereits mobilfunkgeschädigten Menschen, aus der "Angst" vor der drohenden Gefahr, eine Gewissheit geworden ist. Es wird immer nur von "Angst vor Mobilfunkstrahlung" gesprochen, fast aber nie über die Schäden, die durch Mobilfunk bereits bei Mensch, Tier und Natur eingetreten sind. Bei Schäden im Bereich der Tiere und der Natur kann man ja wohl kaum von diffusen Ängsten sprechen, oder?

Dass die Angst der Bevölkerung vor Mobilfunk ihre Berechtigung hat, zeigen die vielen mobilfunkkritischen wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema, sowie die überaus zahlreichen Berichte vieler mobilfunkgeschädigter Menschen aus aller Welt. Die Tendenz der Mobilfunkbefürworter die Geschädigten als "Hypochonder" oder "Angstneurotiker" einzustufen, entbehrt jeder Grundlage und entlarvt die Absicht der Mobilfunkbefürworter an dieser äußerst bedenklichen Technik aus Eigeninteresse, ohne Rücksicht auf andere, festzuhalten.

Nachfolgend eine umfangreiche Austellung kritischer und seriöser wissenschaftlicher Studien und Dokumentationen zum Thema "Mobilfunk", die den Seiten der Bürgerwelle e.V. entnommen sind:

http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html :

Kritik der Einschätzungen der Auswirkungen auf die Gesundheit in den ICNIRP-Richtlinien für Hochfrequenz - und Mikrowellenstrahlung (100 kHz –300 GHz) von Dr. Neil Cherry - Lincoln Universität (Neuseeland) - 31.01.2000
Deutsche Übersetzung - Download PDF (1,84MB)
http://www.buergerwelle.de/pdf/neil_cherry.pdf
Quelle: http://telefonie.li

Mobilfunkstrahlung als schwerwiegendes Risiko für biologische Systeme und Gesundheit
von Dr. Neil Cherry - Lincoln Universität (Neuseeland)
Deutsche Übersetzung:
http://www.buergerwelle.de/pdf/mobilfunkstrahlung_risiko_fuer_biologische_systeme_und_gesundheit.pdf

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Mobilfunk und Gesundheit: Gesundheitsrisiko elektromagnetischer Felder:
http://www.buergerwelle.de/pdf/adlkofer_gesundheitsrisiko_elektromagn._felder.pdf

Die Lehren aus der REFLEX-Studie: Besitzen hochfrequente elektromagnetische Felder ein genschädigendes Potential?
http://tinyurl.com/7y7nq

Prof. Dr. Franz X. Adlkofer

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Nicht-thermaler Hitzeschock, Auswirkung von Mikrowellen
Prof. Guido Zimmer
http://tinyurl.com/4xru3

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Freiburger Appell
http://www.buergerwelle.de/pdf/freiburger_appell.pdf

Bamberger Appell
http://omega.twoday.net/stories/265206/

TNO-Report, Niederlande
http://www.buergerwelle.de/body_tno_research_into_the_effects_.html

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Auswirkungen von Mikrowellen auf Menschen
Forensisches Forschungsgutachten T 061-7R10/10-77F05
von William P. Kopp, A.R.E.C. Research Operations
http://www.buergerwelle.de/pdf/auswirkungen_von_mikrowellen_auf_menschen.pdf

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Macht Mobilfunk krank?
http://www.buergerwelle.de/pdf/warnke_macht_mobilfunk_krank.pdf

Gefährdung durch elektromagnetische Felder
http://www.buergerwelle.de/pdf/gefaehrdung_durch_elektromagnetische_felder.pdf

Warum können kleinste Leistungsflussdichten elektromagnetischer Energie große Effekte am Menschen auslösen?
http://www.buergerwelle.de/pdf/warnke_warum_koennen_kleinste_leis.pdf

Entgegnungen zu dem Artikel von Eikmann und Herr über den Freiburger Appell
http://www.buergerwelle.de/pdf/warnke_zu_eikmann_herr_umweltforschprax.pdf

Reizthema Mobil- und Kommunikationsfunk aus gesundheitlicher Sicht
http://tinyurl.com/4mo2c


Dr. Ulrich Warnke

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Elektrosmog, Molekularbiologischer Nachweis über die biologische Wirkung elektromagnetischer Felder und Strahlen
http://www.buergerwelle.de/pdf/varga_huehnerembryonenversuche.doc

und

http://www.klimaforschung.net/tierversuche/index.htm

WAS SOLLTE MAN VOM “ELEKTROSMOG” HALTEN
http://www.www.buergerwelle.de/pdf/was_sollte_man_vom%20elektrosmog_halten.rtf


Prof. Andras Varga

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Die Sterblichkeit von Hühnerembryonen, die ständig GSM-Mobiltelefonen ausgesetzt waren
http://freepage.twoday.net/stories/1743848/

B.J. Youbier-Simo, J.C. Lebecq, J. Giamis, M. Bastide

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Arbeitsergebnisse auf dem Kurzwellengebiet
http://www.buergerwelle.de/pdf/arbeitsergebnisse_auf_dem_kurzwellengebiet.pdf

Innersekretorische Beeinflussung der Blutungs- und Gerinnungszeit
http://www.buergerwelle.de/pdf/schliephake_blutgerinnung_1960.pdf


Dr. E. Schliephake

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Gesundheitsstörungen durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Zusammenstellung von Beiträgen von Dr. med. univ. Gerd Oberfeld
http://omega.twoday.net/stories/163199/

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Biologische Wirkungen von modulierten hochfrequenten elektromagnetischen Feldern

Prof. Dr. rer. nat. Peter Semm

http://www.risiko-elektrosmog.de/Basiswissen/Mobilfunk/Semm-Gutachten.htm

dazu auch

http://omega.twoday.net/stories/229239/

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Wie viel Elektrosmog verträgt der Mensch?

Dr. Lebrecht von Klitzing
http://www.buergerwelle.de/pdf/wie_viel_elektrosmog_vertraegt_der_mensch.pdf

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Mobilfunk -Emmissionen und Gedächtnisleistungen

PD Dr. Rüdiger Maier
http://tinyurl.com/5qpfp

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Verändert Elektrosmog unser Zeitempfinden und steigert unser aggressives Verhalten?
http://tinyurl.com/cd4jfc

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Hirnschäden bei Ratten durch Handy-Strahlung

Salford-Studie
http://www.buergerwelle.de/pdf/hirnschaeden_bei_ratten_durch_handystrahlung.pdf

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Gesicherte Einflüsse elektromagnetischer Wellen - Störung der zentralnervösen Regulation

Prof. Rainer Frentzel-Beyme
http://tinyurl.com/57vsp

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Hochfrequente Strahlung und Gesundheit

Röösli, Rapp, Braun-Fahrländer
http://www.buergerwelle.de/pdf/hochfrequente_strahlung_u._gesundheit.pdf

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Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen auf Gesundheit und Wohlbefinden

Prof. Michael Kundi
http://www.buergerwelle.de/pdf/auswirkungen_von_mf_basisstationen_auf_gesundheit.pdf

Umwelthygienische Fragen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Mikrowellen

Prof. Michael Kundi
http://www.buergerwelle.de/pdf/umwelthygienische_fragen_im_zusammenhang_mit_der_exposition_gegenueber_mikrowellen.pdf

Zur Frage gesundheitlich relevanter Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks

Hutter, Moshammer, Wallner, Kundi
http://www.buergerwelle.de/pdf/zur_frage_gesundheitlich_relevanter_wirkungen_des_mobilfunks.pdf

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Symptome die von Personen in der Nähe von Mobilfunk-Basisstationen empfunden werden

Prof. Roger Santini u. Kollegen
http://www.buergerwelle.de/pdf/symptome_v._personen_i._d._naehe_v._mf_stationen.pdf

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Frequenz und Leistungsfenster bei der Einwirkung von schwachen elektromagnetischen Feldern auf das Gewebe

Prof. William Ross Adey
http://www.buergerwelle.de/pdf/frequenz_u._leistungsfenster_v._schwachen_elektromagnetischen_feldern.pdf

--------

Mechanismus der Wirkung von elektromagnetischen Feldern auf Zellen

Panagopoulos, Karabarbounis, Margaritis
http://tinyurl.com/6lj7b

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Oxidativer Stress durch Mikrowellenstrahlung
http://tinyurl.com/6lj7b

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Neueste Messungen (wissenschaftliches Gutachten) über die Existenz der athermischen Felder
http://tinyurl.com/63bdv

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Belastungen und Gesundheitsrisiken durch Mobilfunk-Anlagen

Dr.-Ing. Martin H. Virnich
http://www.buergerwelle.de/pdf/belastungen_und_gesundheitsrisiken_durch_mf_anlagen.pdf

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Sammlung zu Mobilfunk

Wolfgang Maes, Sachverständiger für Baubiologie / Journalist DJV
http://omega.twoday.net/stories/176088/

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Vorlage Mobilfunk

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK)
http://www.buergerwelle.de/pdf/vorlage_mobilfunk_ack.pdf

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Studien u. Literaturhinweise zum Thema Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/160255/

Senderstudien
http://www.buergerwelle.de/pdf/senderstudien.pdf

--------

Elektrosmogstudien bis 2000

zusammengestellt von Josef Volsa
http://www.buergerwelle.de/pdf/elektrosmogstudien_bis_2000.pdf

--------

Englische Studien u. Literaturhinweise zum Thema Mobilfunk
http://www.buergerwelle.de/body_science.html

Bundesweite Melatoninstudie
Medizinische Leitung: Dr. med. Hans-Christoph Scheiner
http://omega.twoday.net/stories/1328188/

Zusammenstellung diverser Studien
http://tinyurl.com/68855

Forschungsergebnisse zu biologischen Effekten niederfrequenter Strahlung im Niedrigdosisbereich

Internationale Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung
http://www.buergerwelle.de/pdf/forschungsergebnisse_niederfrequenter_strahlung.pdf

Neue Forschungsergebnisse: Rückblick 2/2004
http://omega.twoday.net/stories/263242/

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Krebscluster in Spanien 2000-2003

Alfonso Balmori Martínez, Biologe
http://www.buergerwelle.de/pdf/krebscluster_spanien_2000_2003.xls

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60 Krebscluster in der Nähe von Funkantennen

Verdachtsfälle: Häufungen von Krebs und schweren Erkrankungen in der Nähe von Funkantennen
http://omega.twoday.net/stories/227418/

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Studien, die die Schädlichkeit hochfrequenter elektromagnetischer Felder belegen
http://omega.twoday.net/stories/227426/

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Machen Handies und ihre Sender krank?

Dr. Ferdinand Ruzicka
http://www.mikrowellensmog.info/Vortrag.html

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Infoordner
http://tinyurl.com/4bav8

Wichtige Mobilfunk-Literatur
http://tinyurl.com/49gpa

Gefährdung der Volksgesundheit
http://omega.twoday.net/stories/262611/

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Ergebnisse der Rinderstudie

Wenzel, Wöhr
http://www.buergerwelle.de/pdf/ergebnisse_rinderstudie.pdf

Tiere und Mobilfunk u.a. "Rinderstudie"
http://omega.twoday.net/stories/196960/

14
Jul
2004

Bamberger Appell

Nach Freiberger Appell jetzt der Bamberger Appell

Appell von Bamberger Ärzten zum Thema Mobilfunk

Kinderärzte warnen vor Schäden durch Mobilfunk

Wortlaut des Appells:

Als Ärztinnen und Ärzte halten wie den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes für bedenklich und appellieren an Politiker, Wissenschaftler und Verantwortliche des Gesundheitswesens, dem Schutz von Leben und Gesundheit von uns allen wieder den gebührenden grundgesetzlich garantierten Wert einzuräumen und sofort zu handeln.

Wir fordern nachdrücklich:

· Kein weiterer Ausbau der Mobilfunktechnologie, denn es handelt sich um unfreiwillig eingegangene Risiken mit wahrscheinlich dauerhaften Belastungen.

· Massive Reduzierung der Grenzwerte, Sendeleistungen und Funkbelastungen.

· Aufklärung der Bevölkerung und speziell der Handynutzer über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder.

· Förderung des bewussten Umgangs mit Mobilfunk, Nutzungseinschränkung für Kinder und Jugendliche.

· Überarbeitung des DECT-Standards für Schnurlos-Telefone mit dem Ziel, die Strahlungsintensität zu reduzieren und auf die tatsächliche Nutzungszeit zu begrenzen sowie die biologisch kritische Pulsung zu vermeiden.

Erstunterzeichner:

Dr. E. Barth-Söder, Allgemeinärztin
Dr. A. Banzer-Leuteritz, Ärztin und Zahnärztin
Prof.Dr. K.H. Deeg, Kinderarzt
Dr. R.Grassmann, Frauenarzt
Dr. Heyn, Allgemeinarzt
Dr. K. Landgraf, Internist
Dr. B. Löffler-Röder, Frauenärztin
Dr. C. Waldmann-Selsam, Prakt. Ärztin
Dr. C. Weigmann-Popp, Kinderärztin
Ende Mai 2004

Als pdf zum Download: Bamberger Appell
http://www.elektrosmognews.de/news/20040709_Aerzteappell_Bamberg.pdf

Quelle:
http://www.elektrosmognews.de/news/bamberger_appell.html


Neueste Fassung des Bamberger Appells mit Ansprechpartner unter:
https://twoday.net/static/omega/files/appell_051004_130.pdf

Nachricht von Manuela Knapp

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"Bamberger Appell"

Zahlreiche Bamberger Ärztinnen und Ärzte setzen sich in einem Appell dafür ein, dass der weitere Ausbau des Mobilfunknetzes gestoppt wird, dass die Bundesregierung die Grenzwerte senkt und die Bevölkerung über die Gefahren der Mobilfunktechnik aufgeklärt wird.

Aktueller Stand der Unterschriften am 30.9.04: 129 Ärzte und Ärztinnen

Hier der "Bamberger Appell" im Wortlaut und mit den Namen der UnterzeichnerInnen (Stand Ende August 2004)

http://www.gal.bamberg.de/Aktuell/2004-August-Appell-Bamberger-Aerzte.pdf

Quelle: http://www.gal.bamberg.de/

Nachricht von Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.

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Symposium „Ärzte und Mobilfunk – Auswirkungen auf Mensch und Umwelt“
http://omega.twoday.net/stories/457381/

OFFENER BRIEF an Bundeskanzler Gerhard Schröder
http://omega.twoday.net/stories/448216/

Bamberger Appell – Ärzte gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/282385/

Bamberger Appell Ärzte gegen Elektrosmog
http://omega.twoday.net/stories/591167/

Endlich ein Signal aus Berlin
http://omega.twoday.net/stories/448219/

Strahlendes Bamberg?
http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Strahlendes-Bamberg.htm

Ärzte-Initiative „Bamberger Appell“ gewinnt namhafte Referenten
http://omega.twoday.net/stories/487973/

1. Bamberger Mobilfunksymposium
http://omega.twoday.net/stories/484614/

Nach Freiburger Appell jetzt Bamberger Appell
http://omega.twoday.net/stories/350603/

Darf’s ein bisschen mehr Strahlung sein?
http://omega.twoday.net/stories/460009/

Freiburger Appell
http://omega.twoday.net/stories/261421/

Symposium in Bamberg: Ärzte und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsgefahren
http://omega.twoday.net/stories/496175/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/351483/

Ärzte und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/408385/

Ärzteappelle gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1064751/

Ärztekammern und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1104181/

Folgen durch Elektrosmog müssen untersucht werden
http://omega.twoday.net/stories/543979/



http://omega.twoday.net/search?q=Selsam

12
Jul
2004

Funk schädigt DNA

EU-Studie weist Genmutationen durch Strahlung nach

Millionen von Menschen fragen sich, ob ihr Mobiltelefon gefährlich ist. Eine EU-finanzierte Studie hat nun nachgewiesen, dass Mobilfunkstrahlen die DNA-Strukturen von Zellen angreifen.

VON MOUNIR ZITOUNI

Frankfurt a. M. · 11. Juli · Wissenschaftler aus sieben Ländern haben im so genannten Reflex-Projekt vier Jahre lang untersucht, wie Zellkulturen - menschliche wie tierische - auf elektromagnetische Felder reagieren. Die Ergebnisse gelten unter Experten als spektakulär: Elektromagnetische Schwingungen, vergleichbar mit denen eines Mobilfunk-Telefons, können demnach DNA-Strukturen zerstören und damit Erbgut verändern.

Die Studie unter der Leitung der Münchener Stiftung für Verhalten und Umwelt (Verum) zeigt, dass Zellen nach der Bestrahlung durch elektromagnetische Felder DNA-Strangbrüche sowie Veränderungen an den Chromosomen aufweisen. Solche Genmutationen werden, wenn sie im menschlichen Körper auftreten, allgemein als krebserregend angesehen.

Franz Adlkofer, wissenschaftlicher Direktor von Verum und Koordinator des Projektes, warnt allerdings vor voreiligen Schlüssen: "Das sind Untersuchungen im Reagenzglas gewesen. Noch ist das kein Beweis dafür, dass man durch elektromagnetische Felder erkranken kann."

Die Versuche zeigen, dass freie Radikale bei der Genmutation eine große Rolle spielen könnten. Denn in Zellkulturen, denen Vitamin C, ein Radikalenfänger, zugesetzt wurde, blieben die DNA-Strukturen weitgehend gesund. Adlkofer hält die Studie für einen Meilenstein: "Seit vielen, vielen Jahren sagte die Lehrmeinung, dass Mobilfunkstrahlen keine Auswirkungen auf das Erbgut hätten. Das haben wir widerlegt."

Ursprünglich sollte das Forschungsprojekt im August 2003 beendet sein. Doch eine der zwölf Forschungsgruppen, die offenbar der Industrie nahe steht, lehnte den Abschlussbericht ab. Doch auch ergänzende Untersuchungen veränderten das Ergebnis nicht. Ende diesen Monats soll nun der Abschlussbericht bei der EU vorgelegt werden.

Ministerium wartet "sehnsüchtig"

Axel Böttger, Referatsleiter für Strahlenschutz im Bundesumweltministerium, hält sich mit Kommentaren deshalb noch zurück: "Ich warte sehnsüchtig auf den Abschlussbericht. Es muss erst einmal überprüft werden, ob die Arbeit wissenschaftlichen Kriterien entspricht." Doch auch Böttger weiß: "Wenn sich die Ankündigungen bestätigen, dann hätte man ein Ergebnis, das nicht von der Hand zu weisen wäre."

Das Projekt

Reflex ist der Kurzname für das von der Europäischen Union im fünften Rahmenprogramm geförderte Forschungsvorhaben. Das Projekt vereinte zwölf Forschungsgruppen von Universitäten und Forschungszentren aus sieben europäischen Ländern. Das Projekt wurde im Februar 2000 gestartet und im Mai abgeschlossen. zi

Adlkofer fordert jetzt weitere Schritte. "Das Projekt ist abgeschlossen. Ich werde bei der EU einen Antrag für ein neues stellen, damit wir die gewonnenen Erkenntnisse auf die Situation des lebenden Organismus übertragen können."

Doch ob den Forschungsteams Gelegenheit gegeben wird, das Projekt weiterzuführen, ist fraglich. Adlkofer wenigstens sieht sich Lobbyisten gegenübergestellt, die versuchen, Mobilfunkinteressen zu schützen. "Industrievertreter haben kein Interesse daran, dass diese Ergebnisse ernst genommen werden. Also wird ignoriert, kritisiert und diffamiert."

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/aus_aller_welt/?cnt=469141

[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 11.07.2004 um 20:04:14 Uhr
Erscheinungsdatum 12.07.2004


M.f.G.
Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.

Forschung 2/2004

Amerikanischer Mobilfunkkritiker stellt Hypothese zum Zusammenhang zwischen Autismus und elektromagnetischen Feldern her.
Der durch ein mobilfunkkritisches Buch bekannt gewordene Ingenieur Robert C. Kane stellt in einem Artikel die Hypothese vor, dass der zunehmende Autismus von Kindern der letzten Jahrzehnte mit der zunehmenden Exposition durch elektromagnetische Felder zusammenhängen könnte. Dabei gibt er jedoch zu, dass man auch andere Ursachen mit in Betracht ziehen müsste.

Robert C. Kane, Ph.D.:
A Possible Association Between Fetal/neonatal Exposure to Radiofrequency Electromagnetic Radiation and the Increased Incidence of Autism Spectrum Disorders (ASD), Medical Hypotheses (2004) 62, 195-197
http://www.emfbioeffects.org/report.html



GSM-Mobilfunkwellen beeinflussen die Genexpression nur bei genetisch veränderten Zellen
Bei dieser Studie im Rahmen des Reflex-Projektes fanden Forscher bei genveränderten Stammzellen von Mäusen eine Veränderung der Genexpression unter dem Einfluss verschiedener Emissionen, wie sie von GSM Handys abgegeben werden. Bei nicht genveränderten Stammzellen waren diese Einflüsse nicht vorhanden.

Czyz J, Guan K, Zeng Q, Nikolova T, Meister A, Schönborn F, Schuderer J, Kuster N, Wobus A.
High-frequency electromagnetic fields (GSM signals) affect gene expression levels in tumor suppressor p53-deficient embryonic stem cells. Bioelectromagnetics 2004; 25(3);296-307

Abstract:
http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/108069855/ABSTRACT
Zusammenfassung vom Wireless Information Resource Centre:
http://www.wirc.org/research/laboratory/kojima.shtml



Zusammenhang zwischen niederfrequenten Magnetfeldern und Brustkrebs
Eine norwegische Untersuchung Fall-Kontroll-Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen niederfrequenten Magnetfelder und Brustkrebs: Die gefundenen Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen wohnen, ein erhöhtes Risiko zu haben an Brustkrebs zu erkranken.

Kliukiene J, Tynes T, Andersen A.:
Residential and Occupational Exposures to 50-Hz Magnetic Fields and Breast Cancer in Women: A Population-based Study, Am J Epidemiol. 2004 May 1;159(9):852-61.

Abstract:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=15105178
oder:
http://tinyurl.com/2xbuk



Niederfrequente magnetische Felder haben Einfluss auf das EEG
Kanadische Wissenschaftler fanden einen Einfluss auf Alpha-Wellen des EEG's durch niederfrequente Magnetfelder, wie sie auch durch Mobiltelefone erzeugt werden (siehe dazu unten).

Cook CM, Thomas AW, Prato FS.
Resting EEG is affected by exposure to a pulsed ELF magnetic field. Bioelectromagnetics, April 2004; 25(3): 196-203.
Abstract: http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/107638672/ABSTRACT



Mikrowellen beeinflussen das Zellwachstum bei Kaninchen-Augenlinsen
Chinesische Forscher fanden bei dieser Studie, dass Mikrowellen das Zellwachstum bei den Epithel-Zellen von kultivierten Augenlinsen von Kaninchen hemmten und dafür ein zur Steuerung der Zellteilung benötigtes Eiweiß stärker auftrat. Dies interpretieren sie als den Versuch der Zelle, DNA-Schäden zu begrenzen.

Yao K, Wang KJ, Sun ZH, Tan J, Xu W, Li JZ, Lu DQ. 2004.
Low power microwave radiation inhibits the proliferation of rabbit lens epithelial cells by upregulating P27Kip1 expression. Molecular Vision 10:138-43.

Abstract und Download:
http://www.molvis.org/molvis/v10/a18/



Mobiltelefone haben Einfluss auf das EEG
In dieser australischen Pilotstudie wurde bei Untersuchungen an 10 Probanten festgestellt, dass ein mit maximaler Sendeleistung arbeitendes GSM-Mobiltelefon Einfluss auf das Alpha- und Betaband des EEG hatte.

D'Costa H, Trueman G, Tang L, Abdel-rahman U, Abdel-rahman W, Cosic I.
Human brain wave activity during exposure to radiofrequency field emissions from mobile phones. Australian Physical and Engineering Sciences in Medicine, 2003; 26(4): 162--67.

Abstract:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=14995060
oder.
http://tinyurl.com/38goc


Quelle der Zusammenstellung von Ralf Dieter Wölfle:
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/sub6/forschung042.htm


Viele Grüße

Reinhard Rückemann

http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4069 (Auszug)

11
Jul
2004

Gefährdung der Volksgesundheit

Mobilfunk in der Werbung: Sportgrößen und ganze Fussball Nationalmannschaften werden fernsehmässig da bemüht! Oder die staatliche Privilegierung beim Bau von Mobilfunksendern ohne Rücksicht auf Bürgerängste und Bedenken. Drängt sich nicht zwangsläufig die Suggestion auf, es beim Mobilfunk mit einer gesundheitlich völlig harmlosen Technologie zu tun zu haben, deren Praktikabilität letztlich nur eines sinnvoll macht: zu kaufen und möglichst intensiv und lückenlos zu nutzen?!

Siegeszug einer innovativen Technik...

Wenn sich des weiteren universitäre Stimmen etwa mit Slogans wie "Elektrosensible sind Elektrochonder", "Elektrosmog ist Elektrospuk" (Prof. Kröhling) "und zudem gesund" in den Chor der offiziellen Applaudeure mischen, fühlt sich der Handybenutzer vollends bestätigt! Kein Wunder also, daß der Mobilfunk boomt: Pro Monat sind es allein in Deutschland weit mehr als 100‘000 Neuanschlüsse, die 50 Millionengrenze ist schon überschritten. Der Branchenumsatz liegt um 4 Milliarden DM pro Jahr! Siegeszug einer innovativen Technik, deren Zeit gekommen ist, um unser Dasein kommunikativ und segensreich zum Besseren zu wenden?

Sind Elektrosensible Elektrochonder? Zweifel sind angezeigt!

Denn die staatlichen Grenzwerte orientieren sich auf Empfehlung des Bundesamtes für Strahlenschutz nach der DIN VDE 0848 ausschließlich an dem vergleichsweise groben Kriterium des "thermischen Effektes", der Erwärmung des Körpers durch elektromagnetische Strahlen bei Mensch und Tier, wobei eine Erwärmung bei einer 6-minütigen Bestrahlung um ½ Grad Celsius vom "Bundesamt für Strahlenschutz" willkürlich und ohne Nachweis der Unbedenklichkeit als zumutbar betrachtet wird! (D)

Völlig unberücksichtigt bleiben dabei von dessen Beamten im Dienst der öffentlichen Gesundheit, zumeist technischen Ingenieuren, eine Vielfalt von "nicht-thermischen Effekten" sowie ein Fundus wissenschaftlicher Literatur, der in Sachen Elektrosmog fast überquillt. Bereits 1990 wurden mehr als 10 000 Veröffentlichungen registriert. Jährlich kommen alleine in den USA etwa 300 – 400 dazu, von den brisanten Berichten aus der ehemaligen Sowjetunion und den Ostblockländern ganz zu schweigen.

Vollends unverantwortlich und skandalös hinsichtlich der Volksgesundheit muss dieses "Blinde-Kuh-Spielen" von diesem Amte spätestens seit der Wiener EMF-Deklaration vom Oktober 1998 erscheinen, in welcher auf einem internationalen Symposium der Universität Wien die namhaftesten Experten aus dem Bereich der medizinischen Hochfrequenzforschung zu dem unstrittigen Ergebnis kamen, "daß biologische Effekte von Hochfrequenzen im Niedrigdosisbereich, gleichbedeutend dem "nicht-thermischen" Bereich, wissenschaftlich als gesichert anzusehen sind".

Biologische Effekte im "Nicht-thermischen Bereich" sind wissenschaftlich gesichert. Wobei sich nach Prof. Dipl. Ing. Volger die Frage stellt, ob die diesbezüglich so blinden und taubstummen Entscheidungsträger der nationalen und internationalen Grenzwertkommissionen für die Nichtbeachtung dieser gesicherten Erkenntnisse im Sinne der millionenfachen fahrlässigen Körperverletzungen nicht strafrechtlich zu belangen wären. Frage von Prof. Dipl. Ing. Volger nach fahrlässiger Körperverletzung durch die Grenzwertkommissionen Bestrahlung der Bevölkerung im "24-Stunden-Takt".

Dabei wäre für jenes Bundesamt das Thema brennender denn je: 80 000 (achtzigtausend!) Sendeanlagen sind alleine in Deutschland für die 24-stündige Bestrahlung der Bevölkerung von den Betreibern der Mobilfunknetze D und E gebaut bzw. für die Jahrtausendwende vorgesehen. Soll das risikolose Telefon- Festnetz abgeschafft werden?

Zudem: das bisherige gesundheitlich risikolose Telefon-Festnetz soll völlig abgeschafft und durch die gesundheitlich höchst bedenkliche schnurlose Funktechnik ersetzt werden mit einem Sendenetz, nicht mehr in Kilometerabstand, sondern im Bereich von 100 Metern Abstand.

Erste Versuche hierzu laufen bereits im Ruhrgebiet, auf diversen Messen, entlang des "Mittleren Rings" in München, etc. – eine Entwicklung, die das Fürchten lehrt.

Zunächst jedoch zur Begriffsbestimmung: Handys, mobile Telefone, ihre Bordstationen und Sendemasten arbeiten mit der "digitalen" Technik, mit gepulsten Mikrowellen (also unterhalb der Frequenz des sichtbaren Lichtes sowie des Infrarotlichtes) in einem Frequenzbereich von etwa 0,9 Gigahertz (abgekürzt: GHz) (also 0,9 Milliarden Schwingungen pro Sekunde) beim D- Netz und mit 1,8 GHz (1,8 Milliarden Hertz) beim E-Netz. Dabei handelt es sich um sogenannt nichtionisierende elektromagnetische Strahlen. Abzugrenzen sind davon gemäss den Definitionen der Grenzwertkommission die ionisierenden, noch höher schwingenden UV-Strahlen, sowie die Gammastrahlen. Unterhalb dieser Mikrostrahlen liegen die Rundfunkwellen im MHz-Bereich (Mega=Million) mit Kurz-, Mittel- und Langwellen und noch zwei Tausendersprünge tiefer der Niederfrequenzbereich unserer üblichen Stromversorgung mit einem Wechselfeld von 50 Hz. Mit HF-Strahlen schädliche biologische Effekte bereits bei 0,02 V/m.

Obwohl bei Hochfrequenz biologisch schädigende Effekte bereits bei 0,1 nW/cm2 (n=Nano=milliardstel Watt/ cm2) feststellbar) sind, sind diesbezüglich unsere Grenzwerte beim E-Netz mit 900’000 nWatt/cm2 und beim D-Netz mit 470 000 nWatt/cm2 millionenfach zu hoch festgelegt. Die digitale Technik ist an sich ein echter technischer Fortschritt, solange die Signale über Leitungen übertragen werden. Werden jedoch die digitalisierten und gepulsten Signale über den Äther gesendet, wird damit die ganze belebte Schöpfung technisch getaktet! Deutsche Grenzwerte sind in Bezug auf die Volksgesundheit und den Lebensschutz millionenfach zu hoch, weil ausschliesslich thermische Effekte berücksichtigt werden.

Wie schon erwähnt, ergibt sich die Problematik und juristische Angreifbarkeit der deutschen und europäischen Grenzwerte nach der Norm DIN VDE 0848 aus der ausschliesslichen Berücksichtigung des thermischen Effektes. Daß sich die Mobilfunkkonzerne im Gegensatz zur gesundheitlich weniger aggressiven Analogtechnik, bei welcher die Sprachinformation auf ein kontinuierliches Hochfrequenzträgerband aufmoduliert wird, zudem für die gesundheitlich viel gefährlichere "digitale Technik" des gepulsten, zerhackten HF-Bandes entschieden haben – beim Handy geschieht dies 217 mal pro Sekunde , beim DECT-Schnurlos-Telefon 100 mal pro Sekunde – ist als ganz erhebliches weiteres Manko dieser Technik anzusehen.

Der thermische Effekt ist nur ein Bruchteil der Wahrheit!

Der thermische Effekt ist ein Bruchteil der Wahrheit. Auch wenn der thermische Effekt in dieser Zusammenfassung nur gestreift werden soll, sei doch erwähnt, daß durch die komplizierten geometrischen Gegebenheiten der Schädelbasis mit seiner vorderen, mittleren und hinteren Schädelgrube vielfältige Überlagerungs- und Echophänomene entstehen können, so daß bei häufigem Telefonieren mit leistungsstarken Handys mit ihrer Antenne dicht hinter dem Ohr sogenannte "hot spots" im Gehirn mit partieller Überhitzung des Nervengewebes durchaus zu befürchten sind.

"Hot-Spots" (Überhitzungspunkte) im Gehirn des HandyTelefonierers

Ein weiterer Hauptaspekt liegt in der thermischen Überlastung des Innenohres sowie des Auges mit seinem Glaskörper und seiner Linse. Bekanntlicherweise besitzen Innenohr und Auge so gut wie keine Thermoregulation, was bedeutet, daß die zugeführte Wärme nicht abgeführt werden kann, so daß aufgrund der Mikrowellenexposition durch Handys bereits Grauer Star bei Kindern beschrieben wurde (Kölner Umweltinstitut "Katalyse"). Dadurch, dass die Grenzwertkommissionen sich auf die thermischen Effekte beschränken, verschweigen sie die enorme krankmachende Potenz der HF-Strahlen im nicht thermischen Bereich, welche für alle Lebewesen störende Fehlinformationen darstellen können. Sind somit jene Augenstörungen eine Analogie für unsere Blindheit gegenüber den Gefahren unserer technischen Errungenschaften?

Fatale Gefährdung der Volksgesundheit schon bei Kindern durch unsere technischen Errungenschaften.

Um die unseres Erachtens fatale Gefährdung der Volksgesundheit durch den modernen Mobilfunk zu verstehen, sei zuvor aber einiges Grundsätzliches aus der modernen Biophysik angeführt: Unser ganzer Körper ist als elektromagnetisches Phänomen zu betrachten, ob dies nun den Zweipolcharakter, die Plus- und Minusladung der Baustoffe des Körpers, des Wassers und der Eiweissmoleküle betrifft oder auch die 50millionstel Millimeter kleinen Magnetitkristalle, die Mini-Magneten im Körper, besonders im Gehirngewebe. Der menschliche Körper, ein elektromagnetisches Phänomen. Jeder elementare Lebensvorgang ist mit elektrischer Ladung und Entladung verknüpft. An den Zellmembranen werden in den sogenannten "Ionenpumpen" die Natrium-Ionen des Kochsalzes NaCl, also positive Natriumatome (Na+) aus der Zelle heraus- und die lebenswichtigen Kaliumionen (K+) in die Zelle hineingepumpt.

Da Kochsalz Wasser bindet, wird der Wasser- und Elektrolytgehalt der Zellen durch die Ionenpumpen konstant gehalten. An diesen kleinen Zellapparaten nun lassen sich elektromagnetische Schwingungen von ultraschwacher Feldstärke mit Resonanz im Gigaherz-Bereich (Milliarden Hertz), also im Mobilfunk-entsprechenden HF-Bereich feststellen (H. Fröhlich).

Medizin Nobelpreis für die Entdeckung der Ionenkanäle in den Zellmembranen

Interessanterweise wurde der Nobelpreis für Medizin im Jahre 1991 für die Entdeckung der Ionenkanäle in den Zellmembranstrukturen an Prof. Dr. Klitzing, dem Bruder des bekannten Mobilfunkkritikers Dr. Lebrecht von Klitzing, vergeben. Prof. von Klitzing konnte nachweisen, daß bereits minimale Feldstärken von 1 Mikrowatt/cm2 (1 Millionstel Watt= 1000nW/cm²) zur Störung der Informationsübermittlung an diesen Strukturen genügen, um Fehlleistungen wie z. B. erhöhten Calziumionen-Ausstoss aus der Körperzelle zu verursachen. Zum Vergleich: Auf den Kopf eines Handybenutzers wirken bis über 1 mW/cm2 (= 1 Tausendstel Watt/ cm 2), das sind 1 000 000 nanoWatt/cm2, demnach die 1000-fache Dosis, ein. Bei Störungen an den Zellmembranstrukturen durch externe Handystrahlen nehmen die Kalium-Natrium-Pumpen Schaden. Sie können nicht mehr genügend Kochsalz, welches Wasser bindet, aus der Zelle ausschleusen. Folge: Zellverquellung und Degeneration bis zum Zelluntergang!

Wie insbesondere der Biophysiker Dr. Ulrich Warnke von der Univ. des Saarlandes nachwies, kommt es durch Einwirkung hochfrequenter Strahlung zusätzlich zu einer Störung der Mitochondrien, kleiner Zellorganellen, die das sogenannte Adenosin-Tri-Phosphat, kurz ATP, den eigentlichen Energieträger und "Sprit" der Zelle, produzieren. Dr. Ulrich Warnke weist nach: hochfrequente Strahlung schädigt die Energiebasis für die "Ionenpumpen", also die Grundlage für den Zellstoffwechsel. Die Kalium-Natrium-Pumpen und die Ionenkanälchen sind jedoch wie kleine Motoren auf die Energiezufuhr des ATP angewiesen, weshalb ein Mangel dieses Energieträgers ebenfalls zu Leistungsschwäche und Zelldegeneration führt. Dieses "pathologische Energiedefizit" ist letztlich gleichbedeutend mit dem erstmalig in Amerika beschriebenen, immer häufiger zu beobachtenden "chronischen Erschöpfungs-Syndrom" CFS (Chronic Fatigue Syndrom). Eine erste Folge: "chronisches Erschöpfungssyndrom".

2. DIE WELT DER BIOLOGISCHEN INFORMATIONSÜBERMITTLUNG

In diesem Zusammenhang sei auf Forschungsergebnisse des California Institute of Technology aus dem Jahre 1992 hingewiesen, welches sogenannte winzig kleine Magnetitkristalle im menschlichen Gehirn vorfand (Kirschvink et. al.) – eine Entdeckung., durchaus geeignet, um so diffamierende Thesen zu beenden, unter Elektrosmog Leidende seien als "Elektrochonder", als eingebildete Kranke, einzustufen. Diese Magnetitkristalle wurden zuerst in magnetischen Resonanzbildern als schwarze Pünktchen in der Gehirnsubstanz entdeckt.

Aus Gehirnen von Verstorbenen isoliert zeigte sich, daß diese winzigen nur 1/50 Millionstel Millimeter kleinen magnetischen Kristalle in einer Menge von 5 Millionen pro Gramm Gehirn enthalten sind, wobei die schützenden Gehirnhäute sogar 100 Millionen Magnetitkristalle pro Gramm aufweisen. Dies erklärt möglicherweise das erstaunliche Orientierungsverhalten im Tierreich, etwa von Walen und Zugvögeln. Zum anderen liegt hier eine Möglichkeit, das Aufbrechen der Blut-Hirn-Schranke durch elektromagnetische HF-Strahlen erklärbar zu machen. California Institute entdeckt 1992 Milliarden magnetischer Kristalle als "Empfangsantenne" im Gehirn für die Pulssignale.

Biologisches Informationssystem des "Organismus" mittels Biophotonen

Aber nicht nur Zellorganellen nehmen durch HF-Strahlen Schaden. Schwerst betroffen ist das Informationssystem des Organismus. So konnte der deutsche Biophysiker Prof. Dr. F. A. Popp nachweisen, daß die Körperzellen untereinander mit ultraschwachen "Biophotonen", mit kleinsten "Energiekorpuskeln", kommunizieren, von denen jeweils eines in der DNS-Spirale des Zellkerns als dem Archiv unseres Erbgutes beheimatet ist. Eine besondere Eigenschaft dabei ist ihre gleichgerichtete Lichtschwingung, d.h. ihre ultraschwache Laserstrahlung! Dabei kann heute als gesichert gelten, daß die Biophotonen die jeweils aktuellen Informationen der DNS-Spirale als kleine dreidimensionale Lasershow abgreifen und blitzartig an andere Zellverbände weitergeben, etwa mit der für die anstehende Zellerneuerung, Zellteilung, für die Abwehr gegen Krebszellen, Bakterien und Viren, für die Hormonproduktion, Stoffwechselsteigerung u.v.a.m.. Die dreidimensionale Lasershow der DNS-Spirale als Informationssystem mittels Biophotonen

Da die Intensität dieser Biosignale unterhalb der "Rauschgrenze", also des üblichen technischen Messbaren liegt, wurde der Nachweis dieser epochalen Entdeckung von "Licht innerhalb der Zelle" erst durch sogenannte "Restlichtverstärker" aus der Weltraumforschung möglich, mit denen ansonsten Astrophysiker das ultraschwache Licht entferntester Galaxien auf hochsensiblen Monitoren abbilden.

Gerade diese "kopernikalische Erkenntnis" des Menschen als Lichtwesen und elektromagnetisches Phänomen macht die eklatante Verwundbarkeit unseres Organismus durch hochfrequente Wellen verständlich.

Eklatante Verwundbarkeit unseres Organismus durch hochfrequente Wellen

Geht doch gerade diese für ihre Botenfunktion unverzichtbare Lasereigenschaft der Biophotonen durch die von aussen kommende und allesdurchdringende gepulste HF-Strahlenüberflutung verloren ("Kohärenzverlust"). Sie werden zu "diffusem", nicht mehr biologisch im Gleichtakt schwingendem Licht, und die Zellmitteilungen versickern im Niemandsland des Organismus...

3. DER ZUSAMMENPRALL DER BIOLOGISCHEN UND TECHNISCHEN "INFORMATIONSTECHNIK"

..und wie die technische Information zur biologischen Desinformation wird:

Dieser Ordnungsverlust in den Mitteilungen der DNA hat katastrophale Folgen für das Informationssystem des Organismus: Die Gene werden zwar nicht wie bei der Gentechnik in ihrer Struktur verändert, sie werden jedoch in ihrem Informationsgehalt blockiert . Es ist leicht vorstellbar, daß z. B. ein Tumor-Unterdrückungs-Gen in seiner spezifischen Funktion dann nicht mehr wirksam ist und Krebszellen plötzlich ungehindert wuchern können. So macht diese Überflutung durch externe technische Hochfrequenzquellen vielfältigste Entgleisungen des Körpers auf der Ebene der Zellen, der Nerven sowie des Blut- und Lymphsystems verständlich. Letztlich besteht das Problem der Hochfrequenzen eben darin, daß die Zellen unseres Organismus ihre Informationen selbst in einem ultraschwachen Hochfrequenzbereich abwickeln. Bildlich gesprochen: Biophotonen-Frequenzen müssten ein "Tabernakel" des Lebens bleiben. Wir aber machen aus ihnen eine Rumpelkammer für den alles bestrahlenden hochfrequenten Elektrosmog! Entgleisungen auf der Ebene der Zellen, Nerven sowie dem Blut- und Lymphsystem. Erbgut- und andere Veränderungen mit gepulster "zerhackter" Hochfrequenz.

Neben diesen, die Zellstrukturen und ihr Informationssystem störenden Wirkungen tritt auch die Fähigkeit der HF-Strahlen zur Erbgutveränderung mit allen Folgen genbedingter Missbildungen und vermehrter Krebsgefährdung immer deutlicher zutage. Bekanntlicherweise arbeitet die Gentechnik ebenfalls mit mobilfunkähnlichen gepulsten "zerhackten" Hochfrequenzen, um Zellen aufzubrechen und das DNS-Molekül zu spalten. So konnten zwei Studiengruppen der Universität Neu-Delhi (Soma Sarkar et. al.) 1994 und der Universität Washington (Henry Lai und Nan Singh) 1995 nachweisen, daß es sowohl durch analog-kontinuierliche als auch durch digital-gepulste HF-Strahlung zu einer etwa 30%-igen Zunahme von DNS-Brüchen im Gehirn und Hoden der Versuchstiere kam. Verständlich, wenn wir uns vor Augen führen, daß sich die Doppelspirale unseres Erbgutes bei jeder Zellteilung wie ein Reissverschluss öffnet, wobei sich jeder Strang für die jeweils neue Zelle sein spiegelbildliches Gegenüber erneut wieder aufbaut. Diese "Identische Replikation", Drehscheibe jeder Embryonalentwicklung, ist bereits ab 1 Millionstel Watt/cm2 extrem störanfällig. (1000n Watt/ cm², der 900ste Teil dessen, was laut Gesetz als Grenzwert beim E-Netz mittels pausenloser Bestrahlung dem Bürger zugemutet werden darf!)

Das unser leichtfertiger Umgang mit dieser das Erbgut verändernden Technologie drastische Folgen nicht nur für uns, sondern für alle kommenden Generationen aufgrund vermehrter Tumore, Missbildungen und Erbkrankheiten zwangsläufig beinhaltet, liegt auf der Hand. Da embryonale Schäden häufig zu Spontanabgängen führen, embryonaler Kindstod aber nirgends registriert wird, bleiben diese Frucht-Störungen beim Menschen statistisch zumeist im Dunkeln. Dagegen konnte durch S. Zwerenz (BürgerwelleTirschenreuth) eine erschütternde Dokumentation über das gehäufte Auftreten von Tot-, Fehl- und Missgeburten, von Zwillingsschwangerschaften und Gesundheitsstörungen an Viehbeständen in 20 bayerischen landwirtschaftlichen Betrieben in unmittelbarer Nähe von Sendeanlagen erstellt werden. Die bayerische Rinderstudie zeigt bei Viehbeständen vor bestrahlten Höfen signifikant mehr Chromosomenbruchstücke in den Blutzellen der Tiere und ein bis zu 16faches gehäuftes Tot- und Missgeburtsrisiko.

Geradezu apokalyptisch muten Mitteilungen aus Vallershausen an, das langjährig dem hochfrequenten "Eurosignal" ausgesetzt war. Dort kam es zur Geburt von zwei Kindern mit drei Daumen und verkrüppelten Nieren sowie eines Kalbes mit zwei Köpfen und fünf Beinen!

Eine geradezu dramatische Steigerung ihrer Bedenklichkeit finden die Hochfrequenzen in der modernen Mobilfunktechnik durch ihre zusätzliche niederfrequente digitale Pulsung. Denn sowohl die Basisstationen der Sendetürme als auch die Handys – ebenso wie die Schnurlostelefone und die zukünftige UMTS-Technik arbeiten nicht mit einem zeitlich kontinuierlichem Frequenzband, aus dessen aufmodulierten Wellen die Sprachinformation schlussendlich in akustische Signale transformiert wird. Vielmehr wird das Hochfrequenzband zerhackt und in vielen Kurzimpulsen ausgesandt. So arbeiten Basisstationen der Sendeeinheiten bei voller Auslastung etwa mit einer Pulsfrequenz von 1736 Hz (sprich: pro Sekunde) werden pausenlos 1736 hochfrequente Impulse mit einem minimalen Zeitschlitz zum nächsten Impuls abgestrahlt. Nun ist jede Basisstation in der Lage, 8 (und in Zukunft noch mehr) Handys zu bedienen, wobei bisher jeder achte Hochfrequenzimpuls jeweils einem im Gebrauch befindlichen Handy zugeordnet ist. Man kann sich dieses zerhackte Hochfrequenzband auch wie eine Perlenkette vorstellen, wobei jede achte Perle als Informationsüberträger einem bestimmten Handy dient. Daraus ergibt sich die (Handy)Pulsfrequenz von 1736:8=217 pro Sekunde.

Handys und DECT- Schnurlostelefone können lawinenartig ablaufende Fehlsteuerungsprozesse auslösen.

4. DIE NIEDERFREQUENTE PULSUNG IST BIOLOGISCH EXTREM STÖRWIRKSAM

Nun ist aus der Physiologie aber bekannt, daß niederfrequente Pulse im Körper zum Teil lawinenartig ablaufende Steuerungsprozesse auslösen können. Bekannt sind etwa die Schreck- und Panikreaktionen, die optisch wie auch akustisch bei der Feuerwehr, Polizei und Rettung in Form von Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz kommen. Von Stroboskoplampen weiß man, daß sie bei Discobesuchern vegetative Symptome bis zur Bewusstlosigkeit und Krampfanfällen hervorriefen.

Besondere Brisanz gewinnt die Frage der Pulsung zusätzlich durch die Tatsache, daß die derzeitigen physikalischen Berechnungen der HF-Intensitäten ausschließlich auf dem Modell der sogenannten transversalen hertzschen Wellen basiert, welche als Sinusschwingungen senkrecht zur Ausbreitungsrichtung verlaufen, sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten (300000 km/Sek) und hinsichtlich ihrer Intensität mit dem Quadrat der Entfernung abnehmen. Wie insbesondere Prof. K. Meyl, St. Georgen, betont, unterschlägt dieses Modell der elektromagnetischen Wellenbeschreibung jedoch, daß bei jeder hochfrequenten EMF neben einem größeren Anteil von hertzschen "Transversalwellen" immer ein zwar geringerer, aber mathematisch zwingend zu berechnender Anteil von "longitudinalen" Wellen, auch "Teslawellen", "skalare Wellen" oder "Wirbel" genannt, auftreten, die schneller verlaufen als die bekannte Lichtgeschwindigkeit, von Materie nicht abgeschwächt werden und auch nicht mit dem Quadrat der Entfernung abnehmen, sondern mit völlig ungebremster Energie auf Objekte – etwa auf Menschen - treffen und ihre zerstörerische Kraft im Organismus entfalten. Gerade dieser gefährliche Wellenanteil fällt derzeit von offizieller Seite her völlig unter den Tisch, obwohl nach Prof. Meyl davon auszugehen ist, daß gerade die Longitudinalstrahlung durch die Pulsung des Mobilfunks beim Handy und beim DECT-Schnurlostelefon zunimmt. Gerade hinsichtlich angeblich nicht vorhandener Embryonalschädigung beruft man sich offiziell gerne auf die geringe Eindringtiefe der transversalen EMF in biologisches Gewebe und lässt das enorme genetische Zerstörungspotential dieser ultraharten longitudinalen Strahlungsform völlig ausser Acht.

Auf die Problematik der Pulsung der HF hat von der medizinischen Seite als einer der ersten der Biophysiker der Univ. Lübeck, Dr. Lebrecht von Klitzing, hingewiesen. Diese niederfrequenten Pulsungen bilden ganz offensichtlich biologische Signale, die wichtige Auslösefunktionen für den Organismus beinhalten. Gerade dieses "Zerhacken" der hochfrequenten Strahlung verursacht die Entgleisungen unserer Biorhythmen in den Stammhirnregionen bis hin zum dramatischen Abfall unseres Immunsystems.

5. DIE DECT- UND MOBILFUNKSIGNALTECHNIK WIRKT STUNDEN- UND TAGELANG IM ORGANISMUS UND IM ZENTRALNERVENSYSTEM

Störungen der Zellmembranen äussern sich jedoch auch in einem veränderten Kalziumspiegel des Organismus. Insbesondere werden Veränderungen im EEG, in der Gehirnstromschreibung, hervorgerufen, wenn Probanden einem Handy ausgesetzt werden, und dies Stunden bis Tage, ja bis zu einer Woche nach der Exposition. Sogar wenn man gar nicht selbst, sondern wenn jemand anderes in der Umgebung mit einem Handy telefonierte, zeigte das EEG vorher nie beobachtete hohe Zacken im 10Hz-Bereich, wobei das Gehirn erst einige Minuten nach dem HF-Reiz reagiert. In Anbetracht, diese pathologisch wirkenden Wellen im sogenannten "Alphawellenbereich" (7-14 Hz) auftreten, welcher eine spezifische Trance- und Schlaffrequenz in unserem Gehirn darstellt, steht zu befürchten, daß der Handygebrauch gerade in diese Bewusstseinzustände und damit aktiv ins Unterbewusste eingreift. Aufgrund dieser Befunde sind Handys und das DECT-Schnurlostelefon Unter diesem Aspekt ist die Verdoppelung psychischer Erkrankungen mit ihrer vielfältigen Zunahme von Panikattacken, Neurosen und Psychosen ursächlich neu zu diskutieren. HF-Reize wirken erst zeitlich verzögert, und sie wirken negativ auf der Ebene des Unterbewussten.

(Allein zwischen 1980 und 1995, siehe AOK- Krankheitsstatistik)

6. DIE UNTERLASSENE VORSORGE DURCH DIE VERANTWORTLICHEN IM STAATE

Der gesetzlich zugelassene Angriff auf das Zentral-Nervensystem, die Blut-Hirn-Schranke und das Immunsystem

Doch auch neurologisch richtet der Mobilfunk offenkundig ernsten Schaden an. So schlugen im September 1999 die alarmierenden Ergebnisse einer breit angelegten Studie der in Sachen Mobilfunk international als führend angesehenen schwedischen Universität Lund durch die Professoren Salford, Brun und Persson wie eine Bombe ein, die erbrachte, daß handyübliche HF-Strahlen in der Lage sind, die Blut-Hirn-Schranke zu öffnen, mit der Folge, daß aus dem Blutkreislauf wasserlösliche Giftstoffe, Abfall- und Stoffwechselprodukte sowie Proteine in das Gehirn eindringen und dort zu vielfältigen Aufquellungen und degenerativen Prozessen mit Untergang von Nervengewebe führen!

Zum besseren Verständnis: Unser Körper hat das Bestreben, das Zentralnervensystem als sein "Allerheiligstes" von den im Blut schwimmenden wasserlöslichen Giftstoffen, Stoffwechsel- und Abbauprodukten zu schützen, die normalerweise von Niere und Leber entgiftet und ausgeschieden werden. Dabei handelt es sich bei der sog. Blut-Hirn-Schranke, gleichbedeutend mit der Blut-Liquor-Schranke, um eine halbdurchlässige Grenzschicht, welche die feinen Blutgefässe des Hirns umgibt mit dem Ziel, Giftstoffe zwar aus dem Gehirn in den Blutkreislauf durchwandern zu lassen, dies in umgekehrter Richtung jedoch zu verhindern. Die mit Handy-üblichen Frequenzen bestrahlten Rattenhirne waren auf Schnittbildern im Vergleich zu den Gehirnen von unbestrahlten Versuchstieren vielfältig übersät mit dunklen Flecken aufgrund von Zelldegenerationen und ödematösen Aufquellungen, und sie waren deutlich geschädigt. Durch die ins Gehirn eingeschleusten Giftstoffe und Proteine kam es zu Nervenzerstörungen, wie man sie als Vorformen etwa von MS, Parkinson- und Alzheimerkrankheit sowie bei vorzeitigem Altern und seniler Demenz u.a.m. her kennt. Dabei wurden die Versuche mit Mikrowellenfrequenzen von 915 MHZ, sowohl gepulst (mit 217 Hz) als auch, analog- kontinuierlicher mit ungepulster Strahlung durchgeführt. Jenen Frequenzen, wie sie beim D- Mobilfunk zum Einsatz kommen. Hirneffekte fanden die schwedischen Forscher bei 35 – 50 % aller Versuchstiere bei einer Rate schon um die 100 nW/cm2 (milliardstel Watt). Zum Vergleich: Die Grenzwerte beim D-Netz betragen 470‘000 nanoWatt/cm2 , beim E-Netz 900‘000 nanoWatt/cm2, liegen also 9‘000-fach bis 4‘700-fach darüber. Mit der Intensität von 100 nanoWatt/cm2.muss man im Alltag bereits im Bereich bis zu 300 m von Mobilfunksendern (auf Türmen, Kaminen und Dächern etc.) rechnen, ferner bis zu 10 Metern in der Umgebung von Handytelefonierern (!), sowie unweigerlich in den Wohnungen mit DECT-Schnurlostelefonen. Genauer: Bei 30 cm Entfernung vom pausenlos strahlenden DECT-Telefon beträgt die Strahlendosis 44‘000 nW/cm2; bei einem halben Meter Abstand 16‘000 nW/cm2, was der 440- bzw. der 160-fachen Hirnschädigungs-Rate entspricht.

Es besteht der Verdacht, dass durch die ins Gehirn eingeschleusten Giftstoffe und Proteine eine Nervenzerstörung wie bei MS, Parkinson und Alzheimer eintritt.

Ca. 0.6 V/m im Abstand von 200m vom Mobilfunksender und in 10m Abstand zu Handytelefonen. Besorgniserregend ist dabei, daß schwächere HF-Intensitäten zum Teil deutlichere biologische Reaktionen auslösen als stärkere. Grund: In biologischen Systemen gibt es "Fenster", in deren Bereich der Organismus sensibler ist, wobei diese Fenster sehr individuell angeordnet sind. Nach Aussage der Wissenschaftler ist es auch nicht entscheidend, wie lange man mit einem Handy telefoniert, weil sich die Bluthirnschranke durch die Mikrowellenbelastung sofort öffnet. Zudem verblieben die Proteine in den Hirnen der Versuchstiere mehrere Tage, also lange über die Exposition hinaus. Es gibt keinen Grund, warum es beim Menschen anders sein sollte! Schwächere HF-Intensitäten können im Vergleich zu starken Intensitäten stärkere biologische Störeffekte auslösen auf biologische Fenster.

Ist das "Golf-Kriegs-Syndrom" ein Beleg für die tiefgreifende Langzeitwirkung von HF-Strahlenschäden?

Jedenfalls hinterliessen diese sensationellen Forschungsergebnisse über die Bluthirnschranke in einschlägigen Kreisen derartigen Eindruck, daß die US-Airforce der Univ. Lund den Auftrag gab, herauszufinden, ob das sogenannte "Golf-Kriegs-Syndrom" von amerikanischen Soldaten dadurch verursacht sein könnte, daß sich durch die Mikrowellen des Radars und anderer Funkanlagen die Bluthirnschranke bei den Soldaten öffnete und sich Medikamente, insbesondere die Gegengifte gegen Nervengas, ins Hirngewebe einlagerten und dadurch zu jenen vielfältigen Formen schwerer psychischer und neurologischer Gestörtheit führte, die bei mehr als 20 000 GIs zu beklagen ist.

Im Lichte der ausgeführten Erkenntnisse erscheint es daher plausibel, die vielfältig überprüften EEG-Veränderungen von mobilfunkbelasteten Probanden auch auf diese organische Hirnschädigung zurückzuführen. Denn die abnormen Zacken im EEG – zumeist mit einer Verzögerungszeit bis zu 10 Minuten nach Bestrahlung – waren tagelang, bis zu einer Woche nachweisbar. Ein Zeitraum, der sich mit den Beobachtungen von schwedischen Forschern über den Verbleib von eingeschleusten Proteinen in der Gehirnsubstanz HF-bestrahlter Labortiere deckt!

Unter diesen Gesichtspunkten müssen Gegenstudien zu von Klitzings EEG-Forschungen nach Handyexposition wie etwa der Univ. München Grosshadern von Ende 1998 als im Ansatz verfehlt betrachtet werden, die unmittelbar nach Handybestrahlung zumeist keine der beschriebenen Anomalien fanden. Bereits 10 Minuten später aber wären auch hier die abnormen EEG-Veränderungen sichtbar geworden, und eine peinliche, von der Presse breitgetretene Verdummungskampagnie der Öffentlichkeit wäre unterblieben!

Nun sind die Arbeiten des Dr. von Klitzing und der schwedischen Forscher der Univ. Lund ja nicht die ersten, die schwerwiegende Schäden am Zentralnervensystem und dem übrigen Organismus beschrieben. Die EMF-Forschung hat Tradition! So bestanden in Osteuropa und der früheren Sowjetunion aufgrund der Berücksichtigung auch der nicht-thermischen Wirkung von Mikrowellen Grenzwerte von 0,01 milliWatt/cm2. Dieser um den Faktor 47 (D-Netz) bzw. 90 (E-Netz) niedrigere Grenzwert von 0,01 milliWatt/cm2 wurde wegen langjähriger Beobachtungen seit 1933 festgelegt.

Der "Fortschritt" in der Kriegstechnik ist schneller als die Krankheitsaufklärung...

So traten bei Radartechnikern und Militärfunkern sogar durch ungepulste Rundfunkwellen Kopfschmerzen, Augenschmerzen, und vielfältige vegetative Symptome auf, die sich bei weiterer Exposition neben Haarausfall und Appetitlosigkeit zu Herzrhythmusstörungen, Schwindelattacken, Reizbarkeit, Depressionen, Konzentrationsstörungen, zu Gedächtnisverlust, Melancholie und Halluzinationen bis hin zu Psychosen entwickelten. Weiterhin wurde ein Abfall der Lymphozyten, Grauer Star, Sterilität, vermehrte Fehlgeburten, generelle frühere Kindersterblichkeit sowie EEG- und EKG-Veränderungen beschrieben, so etwa von Gordon und Malysew, Petersburg. Die Krankheitsfolgen, die in Russland schon seit 1933 bekannt sind...

Forschungen aus den USA in den achtziger Jahren bestätigen 15 Jahre später in einem Kongressbericht von 1975 die damaligen sowjetischen Ergebnisse wie: beschleunigte Lymphozytenzellteilung, genetische Veränderungen in Form von Geburtsmissbildungen und Chromosomenaberrationen bei Versuchstieren, Erbschäden bei Pflanzen und Insekten (Hiller), Leukämie und Blutkrebs bei Versuchstieren nach Bestrahlung mit HF und die Unfähigkeit von Leukozyten zur normalen Zellteilung. Derartiges beschrieb auch der polnische Genetiker Czerski.

Forschungen an der Univ. Heidelberg im Jahre 1984 durch Prof. Dr. Andras Varga erbrachten, daß Hühnerembryonen, die mit der zulässigen Grenzwertedosis von 2,5 mW/cm2 bei Mikrowellenherden bestrahlt wurden, innerhalb weniger Stunden starben. Bei Dosisabsenkung traten Missbildungen auf! ...wurden 1975 auch in den USA bestätigt.

Der Mediziner und Physiker Joachim Röschke von der Univ. Mainz verfolgte die Nachtruhe junger Männer, denen er in 40 cm Entfernung vom Kopf ein handelsübliches D1-Funktelefon ans Bett stellte. Ergebnisse: Probanden schliefen schneller ein, die Traumphasen verkürzten sich jedoch mit der Folge einer Störung der Träume. Diese aber sind wichtig für die Gedächtnisfunktion, da während den Traumphasen die visuellen Eindrücke des Tages ins Langzeitgedächtnis umgespeichert werden. 1996: Röschke stellt mit D1-Funktelefonen folgenschwere Störungen der Schlaf- und Traumphasen fest.

Der Neurobiologe Prof. Peter Semm von der Univ. Frankfurt bestrahlte Zebrafinken jeweils eine halbe Stunde mit Wellen von der Qualität des D1-Netzes. Rund 60% der Gehirnzellen der Versuchstiere waren danach im Austausch elektrischer Signale beeinträchtigt. Versuche mit Grillen zeigten ein dadurch beeinträchtigtes Reflexverhalten der Hinterbeine. Prof. Peter Semm stellt auch Störeinflüsse auf Grillen und Vögel fest.

Die verminderte und verzögerte Melatonin- Produktion

Auch Brieftauben wurden durch Semm der Handystrahlung ausgesetzt – mit der Folge verzögerter Melatoninproduktion im Gehirn der Vögel, was bei dauernder Bestrahlung zu einer Art "Jetlag" führte. Gerade durch die Arbeiten Prof. Semms, der früher für die Telekom arbeitete und aufgrund seiner unbequemen Forschungsergebnisse und seiner Weigerung, diese zu widerrufen, entlassen wurde, findet die verminderte Melatoninproduktion, insbesondere bei gepulster HF-Exposition, wie sie derzeit im D-und E-Netz Anwendung findet, zunehmend wissenschaftliche Aufmerksamkeit. Ursache der Störung das D + E-Netz und das Melatonin-Defizit.

Die gesundheitlichen Frühwarnzeichen werden vom "halben" Volk (noch?) unterdrückt!

Macht doch gerade dieses Melatonin-Defizit eine Fülle von vegetativen und anderweitigen Symptomen verständlich, wie sie nach kontinuierlichem Handygebrauch vielfältig vorzufinden sind wie: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Konzentrations- und Gedächtnisschwäche, Nervosität, Tinnitus, jene unerträglichen Ohrgeräusche, ferner Schweissausbrüche, Potenzprobleme in Form von Erektionsschwäche, Hochdruckkrisen, Stressintoleranz, Immundefizit, u.a.!

Bekanntlich wird das Melatonin als ein neurokrines Gehirnhormon der Zirbeldrüse, der Epiphyse, produziert. Melatonin steuert u.a. die "circadianen" Tag-Nacht-Rhythmen, insbesondere also Schlafen und Wachen. Erstes Symptom einer Reduktion dieses "Schlafhormons" sind demnach auch Schlafstörungen mit Zerschlagenheit am Morgen, ähnlich dem "Jetlag", den man mit Melatonin teilweise erfolgreich behandeln kann.

Im weiteren steuert das Melatonin die Produktion unserer Stresshormone, des Adrenalins und Noradrenalins im Nebennierenmark. Dies erklärt die vielfältig geklagte Adynamie, die Stressintoleranz, das Müde- und Schlappsein sowie den Libidomangel von Handy- und DECT-Benutzern. Die Folge: Erschöpfung, Reizbarkeit, Depression und sexuelles Versagen. Die gestörte Melatoninsteuerung hat Folgen auf Adrenalin- und Noradrenanlin als Stresshormone.

Einen wichtigen Einfluss nimmt das Melatonin auf die Serotoninproduktion in unserem Gehirn. Nun muss man wissen, daß dem Serotonin eine Schlüsselrolle in unserer psychischen Gestimmtheit als unserem "Stimmungs-Hormon" bzw. "antidepressivem Hormon" zukommt. Dies erklärt auch die vielfältigen depressiven Verstimmungen von HF-Belasteten.

7. DAS "MOBILE KREBSRISIKO" UND DIE ANDEREN REALEN GEFAHREN

Der Zusammenbruch der körpereigenen Abwehrkraft

Einen ausserordentlich wichtigen Einfluss hat das Melatonin zudem auf unsere Abwehrkraft gegen Bakterien, Pilze, Viren und die immer wieder in unserem Körper spontan auftretenden Krebszellen. So gewinnt die Diskussion um die Cancerogenität von Mobilfunkstrahlung durch eine Studie aus Australien besondere Brisanz. Gleichsam gegen seinen Willen kam selbst der Handybefürwortende Forschungsbeauftragte der WHO, Dr. M. Repacholi, mit seiner Arbeitsgruppe vom Royal Adelaide Hospital 1995 zu dem niederschmetternden Ergebnis, daß im Tierversuch sogenannte transgene Mäuse, bei denen ein Tumor-Unterdrückungs-Gen fehlt, bei einer täglich zweimaligen Halbstunden-Bestrahlung mit den üblichen D- und E-Netzhandys 2,4 mal so häufig bösartige Tumore entwickelten wie die unbestrahlte Kontrollgruppe. Dieses Ergebnis, bei einem Kollektiv von 100 Mäusen nach 18-monatiger Handyexposition erzielt, wurde von der australischen "Telstra" 2 Jahre lang geheim gehalten, und kam dann doch ans Licht der Öffentlickeit. Von der WHO selbst erbracht, ist das "mobile Krebsrisiko" jedenfalls nicht mehr wegzudiskutieren! Reduktion der Abwehrkraft gegen Bakterien, Pilze, Viren und Krebs- Zellen.

Dr. Carlo... und das gehäufte Auftreten von Hirntumoren in Vollersode...

Vermehrte mobilfunkbedingte Krebsgefährdung zeigt aber nicht nur der Tierversuch, was etwa im Pharmasektor ausreichender Grund für eine Produkte-Verbot wäre! Auch der Mensch weist allem Anschein nach gehäufte Hirntumorbildung durch digital gepulste Hochfrequenzstrahlung auf. So berichtet der Arzt für Allgemeinmedizin, E. Kutz aus Vollersode/Niedersachsen, von einer dramatischen Häufung von 16 Gehirntumorerkrankungen um zwei 2,5 km voneinander entfernten HF-Sendeanlagen, wobei 11 Tumorfälle direkt in der doppelt bestrahlten Überlappungszone zwischen den beiden Strahlungsradien aufzufinden waren. Die Strahlenquellen: Ein Richtfunksender von Mannesmann dicht neben einer Radaranlage der Bundeswehr, und davon in 2,5 km Entfernung, ein Funkturm der Telekom. Der als letzte Seite beigefügte Ortsplan mit den zwischen und um die Türme wohnhaften, jetzt verstorbenen Patienten belegt mehr als viele Worte einen geradezu zwingend anzunehmenden Zusammenhang zwischen Tumorbildung und HF-Exposition, der nach einem Einschreiten des Staates zum Schutz des Bürgers geradezu schreit.

Digital gepulste Hochfrequenz und die gehäufte Hirntumorbildung

Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch die letztjährige vom amerikanischen Mobilfunkbetreiber Motorola in Auftrag gegebene Studie, welche die Unbedenklichkeit des Mobilfunks beweisen sollte. Studienleiter war der Medizin-Physiker Dr. George Carlo, bis sich das erhoffte Resultat ins Gegenteil verkehrte. So fand Dr. Carlo unter Handybenutzern vermehrtes Auftreten von Hirntumoren.

Vollersode ist kein Einzelfall! Von ähnlicher Häufung von Gehirntumoren bei doppelter Funkturmbelastung wird auch aus Holland nahe Amsterdam berichtet. Freilich: "Epidemiologische Studien als Ausgangspunkt politischen Handelns" lehnt etwa Prof. Bernhardt vom Bundesamt für Strahlenschutz ab! Haben die Tumorpatienten zu wenig und umsonst gelitten? Möchte man "noch mehr Tote zählen" (Dr. G Carlo), bis man sich zu einem die allgemeine Strahlenmisere eingrenzenden Handeln bequemt?

Alarmierend ist aber nicht nur das vermehrte carcinomatöse Risiko. Auch für Herz-Kreislauf- und Gefässerkrankte besteht Gefahr. So fand der deutsche Umweltmediziner, Dr. J. Petersohn, letztjährig bei Blutuntersuchungen mittels Dunkelfeldmikroskopie heraus, daß die roten Blutkörperchen, die Erythrozyten, bereits nach einem 3-minütigen Handytelefonat ihre negative Oberflächenladung, mittels derer sie sich normalerweise wie Pingpongbälle abstossen, weitgehend verloren haben und zu geldrollenförmigen Konglomeraten verkleben. Dadurch verliert das Blut zunehmend seine Dünnflüssigkeit und Kapillargängigkeit, was schlechtere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Organe, etwa von Herz und Hirn, sowie Gefässverschlüsse durch Thrombose und Embolien, also Herzinfarkt und Schlaganfall, begünstigt und zur Folge hat. Daß eine verringerte Sauerstoffversorgung zudem auch anderweitigen Erkrankungen den Weg bahnt, vorzeitiges Altern eingeschlossen, liegt auf der Hand.

Die Folgen des HF-bedingten Melatoninmangels

Auf den HF-bedingten Melatoninmangel mit den vielfältig daraus resultierenden Störungen hat insbesondere der Kliniker und Umweltexperte, Dr. Braun von Gladiss, hingewiesen.

Offenbar ist gerade diese verminderte Melatoninausschüttung, die physiologischerweise um zwei Uhr nachts ihr Maximum erreicht und deshalb mittels Blutabnahme gerade zu dieser nächtlichen Zeit in seiner Reduktion am besten nachgewiesen werden kann, die Hauptursache vieler in der Praxis zu beobachtenden vegetativen Störungen. So klagen Mobilfunkexponierte vielfältig über Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit, Erschöpfungszustände, Kopfschmerzen, Schweissausbrüche, vermehrter Nervosität und Angespanntheit. Häufige Symptome sind ferner erhöhter Blutdruck, Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen, psychische Gereiztheit, sexuelle Störungen wie Libidomangel und Erektionsschwäche. Vermehrt geklagt wird zudem über therapieresistente Ohrengeräusche (Tinnitus) sowie mangelnde Infektabwehr.

Dr. Braun von Gladiss beobachtet vielfältige Störungen durch HF- bedingten Melatoninmangel

Sehr viele Menschen klagen über Ohrengeräusche (Tinnitus)

Daß der mobilfunkbedingte Melatoninmangel aufgrund des gleichzeitigen Serotoninmangels mit erheblichen Depressionen vergesellschaftet ist, wurde erwähnt. Daß die Patienten bei der gleichzeitig verminderten Stressbelastbarkeit (Melatoninmangel durch HF = weniger Adrenalin und Noradrenalin) zusätzlich eine Erschöpfungsdepression erleiden, leuchtet ein. Die Unfähigkeit des Organismus, sich sowohl körperlich als auch psychisch tiefgreifend zu erholen, mag daran mitbeteiligt sein, daß man in den letzten 15 Jahren laut Statistiken des Wissenschaftlichen Instituts der AOK neben einer Zunahme des Krebs- und Kreislaufrisikos eine Verdopplung sowohl der neurologischen als auch der psychischen Krankenausfälle zu verzeichnen hat!

Jedenfalls bestätigen Beobachtungen in der Praxis, dass viele chronische Erkrankungen nur dann zur Ausheilung gebracht werden können, wenn zumindest das häusliche Milieu vom physikalischen Stress der HF-Belastung befreit wird. Dies betrifft neben den Handys insbesondere die Schnurlostelefone nach dem DECT-Standard, jene 24-Stunden-Strahler, egal, ob telefoniert wird oder nicht.

Sehr viele Menschen klagen über Ohrengeräusche (Tinnitus)

Da in ummittelbarer Nähe der Basisstationen von Schnurlostelefonen eine mehrere hundertfach erhöhte Hirn-Schädigungsdosis abgegeben wird, sollten DECT-Telefone unseres Erachtens nach einem völligen Verbot unterworfen werden.

Verbot von (schnurlos) DECT-Telefonen

Die vielfältigen vegetativen Symptome werden auch durch die bisher weltgrösste diesbezügliche Handystudie aus Schweden belegt: Das nationale Institut für Arbeitsleben in Schweden befragte 11‘000 Handybenutzer. Die Ergebnisse waren eindeutig. Jeder 2. Handybenutzer klagte über Auswirkungen auf das Kreislaufsystem, über Müdigkeit oder Kopfschmerzen, über Gedächtnisschwund, Brennen der Haut oder Hitze hinter den Ohren. Der englische Verbraucherschutz "Powerwatch" sieht Anlass zu grosser Sorge. "Selbst wenn nur eine von zehn Personen (und die Zahlen belaufen sich auf 50%!) unter diesen Problemen leidet, wären das in England 1,5 Millionen Menschen. Sie suchen Hilfe für Symptome wie Müdigkeit und Kopfschmerzen und werden gegen falsche Ursachen wie Stress oder Depressionen behandelt". Dr. Oftedal über die gleiche Studie: " Das klare Resultat ist, daß Leute, die ihr Handy am häufigsten benutzen, auch über die meisten Beschwerden klagen".

8. IN DER ARZTPRAXIS WIRD SICHTBAR...

Meine eigenen Beobachtungen bestätigen das von Dr. Warnke beschriebene pathologische Energiedefizit (PED) in Form eines epidemieartig grassierenden chronischen Erschöpfungssyndroms. Dabei wirkt eine HF-Exposition entweder als selbstständiger pathogenetischer Faktor, oder als ausgeprägtes "Therapiehindernis" bei anderweitigen Krankheitsursachen. HF-Exposition als Therapiehindernis oder sie verstärkt in einem synergistischen Sinne ihre krankmachende Potenz, handelt es sich nun um Schwermetalle, Zahnherde, Infekttoxine, Chemikalien wie Pestizide, Formaldehyd, Holzschutzmittel oder auch um psychische Stressoren.

Negative Synergien durch Metalle im Körper

Fatal synergistisch wirkt hochfrequenter und auch niederfrequenter Elektrosmog zudem mit Amalgamplomben, indem er die Mundstromspannung von amalgambelasteten Patienten verstärkt. Um die toxikologische Wirkung zu ermessen, muss man sich vergegenwärtigen, daß diese Mundströme durch Lösung und Ionenwanderung des hochgiftigen Quecksilbers sowie der anderen Amalgambestandteile wie Silber, Zinn, Zink, früher auch von Kupfer u.a. zustande kommen und dicht unterhalb unseres Gehirns die Aufnahme dieser Toxine in den Körper insbesondere ins Zentralnervensystem, massiv erhöhen. Wie der Zahnarzt J. Lechner nachwies, sind jedoch auch Goldkronen und andere Edelmetalle Akkumulatoren und Resonatoren erster Güte für EMF, wodurch insbesondere die Strukturen des Mittel- und Stammhirnes (Hypophyse, Epiphyse, limbisches System etc.) störend betroffen werden.

9. DiE ELEKTROSENSIBILITÄT IST BIOLOGISCH VÖLLIG SINNVOLL

Was nun die sog. Elektrosensibilität angeht, so ist diese, soweit sie nicht mit allergischen Symptomen einhergeht, nicht eigentlich als Krankheit zu bezeichnen. Vielmehr ist sie eine Fähigkeit, die der Mensch im Zuge der Instinktreduktion verloren hat, die bei besonders Sensiblen und bei gesundheitlich Vorgeschädigten aber als Schutzfunktion und warnender "sechster Sinn" vor weiterer körperlicher Schädigung wieder auftauchen kann, gleichsam als Überbleibsel eines beim Menschen rudimentären, im Tierreich aber ausgeprägten überlebenswichtigen Sinnes... Elektrosensible sind keine eingebildeten, kranken Personen.

Fischschwärme sind in der Lage, selbst über hundert Kilometer auf die Spannungsdifferenz einer Taschenlampe zu reagieren, sei es, daß verschiedenste Tierarten aufgrund von "Sferics" Wetterwechsel reagieren oder selbst Erdbeben "vorherfühlen", oder sei das Orientierungsverhalten von Zugvögeln, die Kontinente zu überqueren. Wir kennen in der Tierwelt die "Strahlensucher" elektromagnetisch aufgeladener Zonen wie Katzen, Ameisen, Bienen oder die "Strahlenflüchter" – die meisten Säugetiere, uns inbegriffen.

Die Praxis zeigt, daß Elektrosensibilität sowohl bei gesunden, empfindsamen Personen als auch bei chronisch Kranken und Umweltbelasteten auftritt, um biologisch völlig sinnvoll vor den beschriebenen fatalen Synergismen zu schützen – handle es sich nun um Vorbelastung durch Ökogifte, Schwermetalle, Amalgame, um Zahnherde oder sonstige Toxine.

Der Preis für die Menschen mit scheinbar fehlender Elektrosensibilität

Vielfach kommen HF-Belastete in die Praxis mit gehäufter Infektanfälligkeit, etwa des Halses und Rachenraumes, der Luftwege oder der harnableitenden Organe. Interessant sind in diesem Zusammenhang Beobachtungen verminderter Resistenz gegenüber ubiquitär, d.h. vielerorts auftretenden Mikroorganismen wie den Allerweltskeim Candida albicans oder gegen Aspergillusstämme (Schimmelpilz), die nur bei resistenzgeschwächten Individuen krankmachende Bedeutung gewinnen und den Magen-Darm- bzw. den Genitalbereich befallen.

HF-Belastete und die gehäufte Infektanfälligkeit, Immunschwäche und Siegeszug der bisher harmlosen Mikroorganismen als Krankheitserreger

Serienmässig durchgeführte immunologische Untersuchungen sprechen für eine zunehmende Unfähigkeit des Körpers, sich etwa gegen die an und für sich harmlose Candida zur Wehr zu setzen. Deutlich erhöhte Immunglobulintiter von HF-Belasteten weisen darauf hin, daß Schimmelpilzfäden und –sporen zunehmend durch die abwehrgeschwächte Darmwand wandern und daraus ein Pilzbefall der Organe resultiert.

Als Krankheitsbild kennt man diese "Endomykosen" bisher nur bei extrem geschwächten Personen wie Tuberkulose- oder Krebserkrankten. Das von der Candida abgesonderte hochtoxische Aflatoxin wird neben seiner Leberschädigung zudem als krebserregend eingestuft.

Legen wir durch Hochfrequenzen in einem ungewollten Grossversuch gleichsam per Knopfdruck unser Immunsystem lahm?

Der Siegeszug bisher weitgehend harmloser Mikroorganismen als Krankheiterreger lässt nichts Gutes für die Zukunft erwarten.

Quellen:
http://www.f1.parsimony.net/forum591/messages/70532.htm
http://f1.parsimony.net/cgi-bin/topic-indent.cgi?Nummer=591&ThreadNummer=70497

--------

Wissenschaft und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/293807/

Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

Brieftauben finden nicht mehr heim
http://omega.twoday.net/stories/5295604/



http://omega.twoday.net/search?q=Elektrosensible
http://omega.twoday.net/search?q=Elektrochonder
http://omega.twoday.net/search?q=Elektrosmog
http://omega.twoday.net/search?q=Volksgesundheit
http://omega.twoday.net/search?q=hot+spots
http://omega.twoday.net/search?q=niederfrequent
http://omega.twoday.net/search?q=digitale+Pulsung
http://omega.twoday.net/search?q=Mitochondrien
http://omega.twoday.net/search?q=Ionenpumpe
http://omega.twoday.net/search?q=Melatonin
http://omega.twoday.net/search?q=BHS
http://omega.twoday.net/search?q=Bluthirnschranke
http://omega.twoday.net/search?q=Grauer+Star
http://omega.twoday.net/search?q=Tinnitus
http://omega.twoday.net/search?q=CFS
http://omega.twoday.net/search?q=Tumor
http://omega.twoday.net/search?q=Krebs
http://omega.twoday.net/search?q=Leukämie
http://omega.twoday.net/search?q=Parkinson
http://omega.twoday.net/search?q=Alzheimer
http://omega.twoday.net/search?q=Demenz
http://omega.twoday.net/search?q=Depression
http://omega.twoday.net/search?q=Sferics
http://omega.twoday.net/search?q=Grenzwert
http://omega.twoday.net/search?q=BfS
http://omega.twoday.net/search?q=DECT
http://omega.twoday.net/search?q=Sferics
http://omega.twoday.net/search?q=Volger
http://omega.twoday.net/search?q=von+Klitzing
http://omega.twoday.net/search?q=Warnke
http://omega.twoday.net/search?q=Salford
http://omega.twoday.net/search?q=Persson
http://omega.twoday.net/search?q=Andras+Varga
http://omega.twoday.net/search?q=Peter+Semm
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http://omega.twoday.net/search?q=Petersohn
http://omega.twoday.net/search?q=von+Gladiss

9
Jul
2004

EMF health research

Commentary

From the Field

July 8, 2004

If you, like us, are waiting for the Japanese EMF–childhood cancer epi study to appear in print, don’t hold your breath.

Two years ago, Asahi Shimbun, a leading national newspaper, leaked word that Michinori Kabuto of the National Institute for Environmental Studies in Ibaraki had confirmed an EMF-cancer link in his own country. He went public last year at a Symposium on Risk of EMF and Its Governance, held in Tokyo on September 15. Kabuto reported that he had found a close to fivefold elevated risk of acute lymphoblastic leukemia (ALL) among children exposed to magnetic fields of greater than 4 mG (>0.4 µT) in their bedrooms. This finding, though based on a small number of cases, was statistically significant. Among those invited to the symposium were Leeka Kheifets, Chris Portier, John Swanson and A.A. Afifi. Now we hear that Kabuto is having trouble getting the study published. It has been rejected more than once, we’ve been told by multiple sources. “It’s crazy,” said one epidemiologist who has read the paper. “It’s a very carefully done study. I don’t understand what’s going on.” “It should be published,” agreed another leading epidemiologist who has also seen the paper.

An exchange of letters in the July 1 New England Journal of Medicine points to the continued institutional resistance to taking EMFs seriously. Last April 8, Ching-Hon Pui and colleagues at St. Jude Children’s Research Hospital in Memphis, published a detailed review
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=15071128
of the mechanisms that could explain ALL. The paper includes this sentence: “Exposure to residential magnetic fields has largely been excluded as an instigating factor.” Only one reference was given to support this conclusion — the U.K. study headed by Nick Day, published in 2000.
http://www.nature.com/cgi-taf/DynaPage.taf?file=/bjc/journal/v83/n11/abs/6691550a.html

Bruce Hocking, an occupational health physician in Melbourne, Australia, wrote back http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=15229317, citing the two meta-analyses (by Ahlbom
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=10944614 and Greenland

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=11055621) which have convinced most observers that EMFs play a role in the etiology of childhood leukemia. Hocking also pointed to IARC’s decision to classify 50/60 Hz EMFs as a “2B” cancer agent, that is, IARC believes EMFs are possible human carcinogens. “The possible role of magnetic fields in childhood leukemia should not be dismissed,” wrote Hocking, especially since exposures can easily be kept low. Pui replied that there are still plenty of reasons to be skeptical and even if there were a link, “the attributable risk would be negligible” because public exposures are so low. Pui misses the point, Hocking told us: It’s not that EMFs don’t matter, it’s that we should keep exposures low.

Of course, Pui’s review was published in a journal that has long disdained EMF risks. A few years ago, Ed Campion, an editor there, had a hissy fit
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=pubmed&dopt=Abstract&list_uids=9203432 —the journal would call it an editorial— and banged the drum for an end of all EMF health research. Since then Campion has moved up the masthead and is now the New England Journal’s senior deputy editor.

http://www.microwavenews.com/fromthefield.html
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Starmail - 27. Nov, 11:08

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