8
Jul
2005

Norbert Honisch: »Ob UMTS eine riskante Technik ist oder nicht, das kann keiner beantworten«

//www.gea.de/detail/452626

Omega UMTS ist eine riskante Technik. UMTS hat eine Bandbreite von 10 MHz und die GSM-Netze nutzen eine Bandbreite von nur 200 kHz (Kilohertz).

Bedenkt man, dass die GSM-Netze (D1,D2, E-Plus, O2) nur eine technische Bandbreite von 200 kHz nutzen und mit einer Senderleistungen von durchschnittlich 20 Watt (in Städten weniger) arbeiten, viele Menschen aber bei dieser Sendeleistung und der geringen Frequenzbandbreite schon unter erheblichen Befindlichkeitsstörungen leiden, dann können Sie sich sicher vorstellen was passiert, wenn Sendetechniken benützt werden, die ein 80-fach breiteres Frequenzband hat und eine vielhundertfache Senderleistung benützt. //omega.twoday.net/stories/760303/

In den Niederlanden hat eine von drei Ministerien in Auftrag gegebene Studie Tinnitus, Kopfschmerzen und Übelkeit als unmittelbare Wirkung der UMTS-Sendeanlagen erwiesen. Unsere Ministerien irritiert das nicht. Der Bundesumweltminister zieht dem Mobilfunk keine erkennbaren Grenzen.

Der gewaltsam betriebene Versuch, bereits davor vollendete Tatsachen zu schaffen, ist unverantwortlich und menschenverachtend. Und davon hat Deutschland in seiner vordemokratischen Geschichte genug gehabt. Noch besser wäre der Umstieg auf eine für Mensch und Umwelt schonendere Technik, die es nach Auskunft kompetenter Physiker bereits gibt. Sie wäre teurer. Aber sie würde die Lasten nicht so bequem auf die Bürger abwälzen. //omega.twoday.net/stories/644843/

Unser Leben im Hauptstrahl einer Mobilfunksendeanlage für UMTS und GSM //omega.twoday.net/stories/588725/

UMTS //omega.twoday.net/stories/320616/

Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung schützen nicht
//omega.twoday.net/stories/556589/

The UMTS network causes 2.1 times more CO2 emissions and requires 2.4 times more (non-renewable) primary energy per customer than for the GSM system
//omega.twoday.net/stories/794639/


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08.07.2005

Infoveranstaltung - Volle Festhalle und viele Fragen: Das Thema Mobilfunk bewegt die Oferdinger

Rückbau oder Rankpflanze ran?

VON ANDREA GLITZ

REUTLINGEN-OFERDINGEN. Die Strahlung ist nicht spürbar, aber messbar. Mit dem Unmut der Bürger verhält es sich umgekehrt: Er ist nicht messbar, aber deutlich spürbar, und deshalb hat die Stadt am Mittwochabend eine Informationsveranstaltung zum Thema Mobilfunk in Oferdingen anberaumt. Neben Vertretern der Stadt waren auch O2 und Vodafone geladen und als neutraler Fachmann Norbert Honisch, der in seinem Ingenieurbüro für Umweltstress-Analytik Strahlenbelastungen misst.

Mit gut 200 Zuhörern war die Turn- und Festhalle gut besucht. Bezirksbürgermeister Dieter Gehr verteidigte noch einmal den geplanten Standort auf dem Flurstück 864, auf dem O2 einen 35 Meter hohen Mast errichten will (der GEA berichtete). »Es war unser Ziel, den Mast außerhalb des Ortes zu installieren«, so Gehr. Dort möchte die Stadt am liebsten alle Betreiber bündeln. Vodafone steht schon in den Startlöchern, will aber eine Basisstation auf einem Strommasten unweit des O2-Standortes errichten.

Viele bewegt die Frage, wie's weitergeht in Oferdingen. Hermann Futter, der als Birkhölzle-Bewohner direkt auf den 35-Meter-Masten schauen wird, ergriff das Wort, um nach weiteren Planungen zu fragen. Hans Peter Bell von O2 dazu vorsichtig: »Neben dem Standort 864 sehen wir aktuell in Oferdingen keinen Bedarf. Wie sich UMTS entwickelt, kann allerdings keiner sagen.«

»Geben Sie mir das schriftlich?«

Futter, der Kritik an »den zwielichtigen Verträgen der Mobilfunkbetreiber mit Privatleuten« übte, wollte auch wissen, ob der Standort Betmauerstraße nun aufgegeben werde: »Geben Sie mir das schriftlich?« Was Bell bejahte.

Warum Vodafone nicht mit auf den O2-Mast will, interessierte viele im Saal. Wilhelm Lüdemann von Vodafone gab sich diesbezüglich bedeckt: Man habe fix und fertige Planungen für den Hochspannungsmast 216. Futter hatte eine ganze Liste von allgemeinen Fragen zum Thema Mobilfunk dabei, was den Unmut anderer erregte. »Das ist nicht Thema des Abends. Es geht nicht ums Grundsätzliche, sondern um Oferdingen«, schimpfte ein Besucher. Ein anderer wollte wissen, ob die Funkstationen zu »Lasten von Oferdingen gehe, um Altenburg und Rommelsbach abzudecken.« Was Lüdemann verneinte. Der Focus liege auf Oferdingen.

Warum aus dem Zehn-Meter-Mast innerorts ein 35-Meter-Mast auf dem Feld geworden ist, können viele nicht verstehen. »Im Außenbereich brauchen wir die Höhe«, so Bell. Auch werde so die Möglichkeit geschaffen, weitere Anbieter aufzunehmen. Lange wurde die Frage nach Nutzen und Bedarf an UMTS diskutiert und, ob der Mast wieder verschwindet, wenn keiner die neue Technik nutzt. Lüdemann betonte, das man gar keine Stationen bauen würde, wenn kein Bedarf bestünde. »Haben Sie eine Bedarfsanalyse gemacht? Mich haben Sie nicht gefragt«, erklärte Silke Huber von der Anwohnerinitiative Birkhölzle. Die Antworten blieben wolkig, wie vieles an diesem Abend. »Eine Rankpflanze«, wie einer argwöhnte kommt jedenfalls nicht an den Mast, wenn er nicht genutzt wird. Baurechtsamtschef Ottmar Hahr klärte darüber auf, dass seit letztem Jahr eine Rückbaupflicht besteht.

Risiken von UMTS

Die Risiken der neuen Technologie bewegen die Menschen. »Ob UMTS eine riskante Technik ist oder nicht, das kann keiner beantworten«, erklärte Norbert Honisch. Fakt ist, dass GMS-Sender rund um die Uhr volle Leistung bringen. UMTS fahre die Sendeleistung »im Leerlauf«, etwa nachts, deutlich runter. Der Mess-Experte erläuterte verschiedene Szenarien, die er entworfen hat, um die Strahlungsbelastung für Oferdingen darzustellen. Sein Fazit: keine bedenklichen Werte in den Wohngebieten. »Mit diesem Standort kann man leben.« (GEA)

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Strahlung liegt überall deutlich unterm Grenzwert

14.07.2005 04:10

Waiblingen Von den Mobilfunkantennen auf den Krankenhäusern geht keine Gefahr aus. Zu diesem Fazit kommt Landrat Johannes Fuchs im Krankenhausbetriebsausschuss. "Wir liegen weit unter den kritischen Werten." Unabhängig davon haben sich die RemsMurr-Kliniken dazu verpflichtet, keine weiteren Antennen zu installieren.

VON MATTHIAS NOTHSTEIN

Weil der Laie es nicht beurteilen kann, hatte Landrat Johannes Fuchs einen Experten beauftragt, die Strahlenbelastung, die von den Mobilfunkantennen auf den Dächern der drei Kreiskrankenhäuser ausgeht, zu messen. Der Experte heißt Norbert Honisch und ist Sachverständiger mit einem Büro für Umweltstress-Analytik. Honisch erklärte, dass je nach Ideologie verschiedene Grenz- und Richtwerte zur Beurteilung der Strahlung herangezogen werden. Es gibt aber nur einen gesetzlich verbindlichen Grenzwert, nämlich den der Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz, kurz BImSchV. Dort variieren die Grenzwerte je nach Sendefrequenz und betragen beispielsweise für die GSM-Netze zwischen 4,7 und 9,3 Millionen µWatt/m² und für UMTS-Netze gar 10 Millionen µWatt/m².

Omega siehe „Dringendster Verdacht auf schwere Gesundheitsschäden durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder weit unterhalb der gültigen Grenzwerte“ unter: //omega.twoday.net/stories/832935/

Es gibt aber auch andere Richtwerte, die von bestimmten Interessengruppen angeführt werden. Beispielsweise die Schweizer Verordnung über den Schutz vor nichtionisierter Strahlung (NISV). Dort liegen die Grenzwerte für GSM-Mobilfunk-Sendeanlagen nur noch zwischen 42 000 und 96 000 µWatt/m². Noch strenger sind die Grenzwerte, die vom renommierten Ecolog-Institut vertreten werden. In einer Ecolog-Studie, die vom Netzbetreiber T-Mobile in Auftrag gegeben worden ist, heißt es, dass unter dem Aspekt des internationalen Forschungsstandes zum Thema möglicher biologischer Wirkungen und daraus sich ergebender möglicher gesundheitlicher Risiken und unter Vorsorgeaspekten die Strahlungsdichte von Funksignalen den Wert von 10 000 µWatt/m² nicht überschreiten sollte.

Es geht noch strenger: In der Salzburger Resolution wird bei gepulsten Mobilfunksendern gar ein Richtwert von 1000 µWatt/m² gefordert. Dieser Vorsorgeempfehlung hat sich auch die Bundesärztekammer angeschlossen. Honisch erklärte der Vollständigkeit halber, dass es auch noch strengere Forderungen bestimmter Kreise gebe, die auch diesen Wert noch unterschreiten würden. Aber: Gesetzlich verbindlich ist nur der BImSchV-Wert.

Der Ingenieur hat im März und April an insgesamt zehn Messpunkten die maximale Strahlungsdichte des GSM- und UMTSMobilfunks gemessen. Ergebnis. In den meisten Fällen lag der Wert zwischen im Bereich 1 bis 10 µWatt/m², also ein Tausendstel bis ein Hundertstel dessen, was selbst die Salzburger Resolution noch zulassen würde. In wenigen Fällen zeigte das Messgerät Werte über 100 µWatt/m² an, der Spitzenwert betrug 644 µWatt/m², er wurde auf dem Bürgersteig der Ludwig-RichterStraße in Backnang gemessen. Zu der Auswahl der Messpunkte führte Honisch aus, dass von jedem aus direkte und ungeblockte Sicht zu den Antennen bestanden habe. Auch wurde immer die Gesamtstrahlung gemessen. Das heißt: Nicht nur die Strahlung der Klinikantennen, sondern auch die anderer Sendemasten, die am Messgerät ankommen. Ferner erklärte Honisch das Prinzip der Antennen, die in einem Kegel fast waagrecht vom Standort aus abstrahlen. Dies bedeutet wiederum, dass die Patienten direkt unterhalb der Antenne weniger Strahlung abbekommen als zum Beispiel ein Bürger, der in einem benachbarten Haus direkt im Einzugsbereich des Strahlungskegels wohnt. Dieser von der Fachwelt als Leuchtturmeffekt bezeichnete Umstand erklärt auch die geringe Strahlung in den Kliniken. Während in den Häusern Waiblingen und Schorndorf lediglich GSM-Antennen installiert sind, ist im Backnanger Haus zusätzlich auch noch eine UMTS-Antenne des Betreibers O2 in Betrieb.

Nach Ablauf der Verträge wird mit Betreibern neu verhandelt

Landrat Fuchs forderte in der Diskussion Ehrlichkeit ein und verkniff sich die Frage, wer alles im Saal ein Handy bei sich habe. "Wir alle brauchen die Netze. Wir können nicht nach dem Motto vorgehen, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass." Ärzte würden über die Handys benachrichtigt werden, die Patienten würden sie gebrauchen, und die Besucher sowieso. Weil Karl-Otto Völker (SPD) gefordert hatte, auslaufende Verträge in Zukunft nicht mehr zu verlängern, legte Fuchs einen Gegenvorschlag vor. Man solle sich nach Ablauf der Verträge zusammensetzen und darüber beraten, welcher Standort der günstigste ist. Falsch sei es zu sagen, die Kliniken seien für Mobilfunkantennen tabu. "Dann geht der Betreiber 100 Meter weiter und installiert die Anlagen dort und steckt auch noch die Miete ein." Wobei er klarstellte, dass auch die Rems-Murr-Kliniken nicht wegen des Geldes die Anlagen erlaubt hätten, das sei nicht der Rede wert. Für einen Privatmann indessen könnte es durchaus ein Anreiz sein. Dann aber würden die Patienten eben wegen des Leuchtturmeffekts erst recht in den Strahlungskegel gelangen. Wolfgang Weigold (FDPFW) war die Debatte sichtlich lästig. Der Schorndorfer erklärte, bei dem Thema handele es sich um reine Panikmache. Und er kannte auch die Schuldigen der Misere, nämlich die Medien.

Omega bei dem Thema handelt es sich keinesfalls um Panikmache, ganz im Gegenteil. Siehe "Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter Strahlung" unter: //omega.twoday.net/stories/834777/

//www.bkz-online.de/modules/news/article.php?storyid=162365


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