4
Jul
2005

Die Handy-Falle

Krankenkasse warnt vor Sucht-Gefahr - viele Jugendliche wegen hoher Rechnungen verschuldet

Kultobjekt Handy: Manch einer kann sein mobiles Telefon kaum noch aus der Hand lassen

Über 60 Millionen Deutsche besitzen eins. Nicht nur, um zu telefonieren, sondern auch, um Kurznachrichten zu verschicken, Fotos zu machen, Musik herunter zu laden oder Radio zu hören. Eine Verabredung läuft über SMS, und Mobiltelefone sind kleine Kommunikationswunder.

Gerade das aber kann gefährlich sein, findet jetzt die TK (Techniker Krankenkasse). Sie ist der Meinung, dass die Kommunikation über Mobiltelefone zu sozialen Kontaktstörungen führen kann. Ein Beispiel: Man tauscht nach einer flüchtigen Begegnung die Handynummern aus, schreibt sich jeden Tag ein paar Nachrichten und glaubt, den anderen zu kennen. Daraus könne auch eine psychische Abhängigkeit entstehen, warnt die TK.

Eine Sucht besteht, wenn Jugendliche etwa 100 SMS am Tag verschicken. Aber es geht nicht nur um Kurznachrichten. Auch das zwanghafte Verlangen, immer auf das Display schauen zu müssen oder Spiele zu spielen, kann ein Ausdruck von Sucht sein. Etwa zwölf Prozent der 13- bis 24-Jährigen sind offenbar dieser Sucht verfallen und verbrauchen im Jahr rund 8000 Euro. Dieser Weg führt fast zwangsläufig in die Schuldenfalle.

Um Eltern und Bekannte zu warnen, verteilt die TK deshalb Flyer und gründet Selbsthilfegruppen für Jugendliche. Die müssen dann allerdings von sich aus zu einer Beratungsstelle kommen.

Aber mit dem Besuch solcher Selbsthilfegruppen ist es nicht getan. Wie bei jeder Sucht treten Entzugserscheinungen auf. Wenn das Handy nicht mehr verfügbar ist, können Syndrome wie Depressionen, Unruhe und Angst entstehen. Angst vor dem Alleinsein, da man fälschlich meint, keine Kontakte mehr pflegen zu können ohne sein praktisches Mobiltelefon.

Handy heißt eigentlich "handlich". Doch dieses handliche Ding, so denken jedenfalls manche, ist gefährlich. Die Debatte, ob die elektromagnetische Strahlung bei Mobiltelefonen schädlich ist oder nicht, wird weiter geführt, da es keine eindeutigen Beweise gibt. Grundsätzlich sind gesundheitsschädliche Auswirkungen nicht gänzlich auszuschließen, aber trotz langer Erfahrung mit Mobiltelefonen nicht zu beweisen.

Omega gesundheitsschädliche Auswirkungen sind zu beweisen. Siehe unter: „Gesundheitliche Schäden durch Mobilfunk sind nicht nachgewiesen?“ //omega.twoday.net/stories/379258/

Die elektromagnetische Strahlung bewirkt eine minimale lokale Temperaturerhöhung im Gehirn. Die unbeantwortete Frage allerdings ist, wie schädlich sie ist.

Nach Angaben des Internet-Lexikons Wikipedia, das sich auf die jüngste Studie der WHO (World Health Organization) bezieht, gibt es keinen begründeten Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und steigendem Risiko einer Krebserkrankung. Solche Studien werden aber laufend wiederholt; endgültige Ergebnisse gibt es nicht.

Omega es gibt einen begründeten Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und steigendem Risiko einer Krebserkrankung. Siehe „Mobilfunk und Krebs“ unter: //omega.twoday.net/stories/284796/

Beim Kauf eines Handys sollte man auf jeden Fall auf einen möglichst geringen Strahlungswert achten. Der SAR-Wert ("Spezifische Absorptionsrate") wird in Watt pro Kilogramm Körpergewebe berechnet und gibt die Strahlungsleistung an, die vom Gewebe beim Telefonieren mit dem jeweiligen Gerät aufgenommen wird. Dabei beträgt der gesetzliche Grenzwert zwei Watt pro Kilogramm.

Schädlich oder nicht - verzichten will wohl kaum jemand auf sein Handy, aber ein bisschen Vorsicht kann auch nicht schaden.

Judith Zimmermann, Kl. 10a, Hans-und-Hilde-Coppi-Oberschule, Lichtenberg

//morgenpost.berlin1.de/content/2005/07/04/jugend/764393.html


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