25
Feb
2005

„Einstiegsdroge“ Handy bei Jugendlichen

Der Anteil an jungen Schuldnern erhöht sich seit Jahren ständig. Hier liegen für Niederreiter die Ursachen vor allem im nie oder nur lückenhaft gelernten Umgang mit Geld und Finanzprodukten. Zudem sind die jungen Erwachsenen die bevorzugte Zielgruppe der Werbestrategen unserer Konsumgesellschaft. Das Handy gilt als „Einstiegsdroge“ in eine Schuldnerkarriere; auch wenn diese Schulden meist noch von den Eltern beglichen werden. Außerdem muss zwischen „Jugendlichen“ und Volljährigen unterschieden werden. Jugendliche bis 18 Jahren sind nicht volljährig und daher auch nicht Vertragspartner der Handy-Betreiber. Vertragspartner ist zumeist ein Elternteil und haftet damit für die Kosten. Schulden durch die Handy-Nutzung hat daher zwischenzeitig auch (fast) jeder Schuldner, zumeist auch bei mehreren Anbietern. Durchschnittlich betragen diese Schulden pro Anbieter 1.150 Euro.

http://www.salzburg.gv.at/lkorr-meldung?nachrid=33898 (Auszug)
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