30
Aug
2005

Die Stadt Bingen hat...

Vom 30.08.2005

Die Stadt Bingen hat sich mit ihrem Konzept, Mobilfunkantennen einen Mindestabstand von 200 Metern zur Wohnbebauung zu verordnen, juristisch nicht behauptet.

Bravo für den Bauausschuss

Wer in Deutschland die staatlich verankerten Gesetze und die eng gefassten Bestimmungen im Gesundheitswesen missachtet oder übertritt, bekommt hohe Strafen. Das ist gut so und dient dem Schutz der Bevölkerung. Darüber können jedoch die Mobilfunkbetreiber nur lachen. Sie haben sich ihre eigenen Gesetze auch gleich selbst geschaffen. Und das schon seit 1992. Kommentarlos und ohne Einschränkung hat das damalige Bundesamt für Strahlenschutz die Vorgaben der Mobilfunkindustrie übernommen und dem Parlament weiter empfohlen. Mit neunmal höheren Grenzwerten, als sie beispielsweise in der Schweiz üblich sind.

Seither bewacht der Dackel die Wurst, und die Mobilfunkbetreiber sind ein Staat im Staate. Unangreifbar! Die junge, faszinierende Technik des mobilen Telefonierens wurde ohne Rücksicht auf Verluste mit Sendeanlagen inmitten von Wohngebieten durchgepaukt. Mobilfunkstandortgegner wurden gnadenlos niedergemacht. Auch mit Hilfe der Verwaltungsgerichte.

Wissenschaftler, die zu negativen Forschungsergebnissen kamen und die Schwächung des Immunsystems durch Mobilfunkstrahlen belegten, wurden aufs Abstellgleis katapultiert. So auch ein namhafter Arzt und Wissenschaftler der Krebsklinik Heidelberg.

Vor diesem Hintergrund ist es der Stadt Bingen hoch anzurechnen, dass sie ihre Bevölkerung mit einer Schutzzone von 200 Metern vor Mobilfunkstrahlen schützen wollte. Ein Bravo auf den Bauausschuss. Die Vermessenheit vieler deutscher Verwaltungsrichter, gesundheitliche Bedenken gegenüber Mobilfunksendeanlagen in bewohnten Gebieten zu ignorieren, erweist sich schon in den nächsten Jahren als ein kapitaler Fehler mit Folgen. Schon jetzt lassen die auch in Rheinland-Pfalz eingeführten Krebsregister vermuten, dass die Krebsraten im Schatten einer Mobilfunksendeanlage ungleich höher sind. Wenn das bestätigt wird, erdreistet sich kein Mobilfunkbetreiber mehr, Sendeanlagen in Wohngebieten aufzustellen.

Der Verfasser dieses Leserbriefes, seit 1991 Mobilfunkstandortgegner, weiß, von was er spricht. Hat er doch hautnah erlebt, wie im Schatten einer Sendeanlage der ersten krankmachenden Generation 16 Menschen in kürzester Zeit durch eine totale Schwächung des Immunsystems ihrem daraus resultierenden Krebsleiden erlegen sind.

Theo Bayer, Grolsheim

//www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=2019394
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