27
Aug
2005

Risikotechnologien: Eindeutige Hinweise

Trotz aller Diskussionen um die Gesundheitsfolgen des Elektrosmogs: Die Akzeptanz von Handys ist ungebrochen. Rund 64 Millionen Menschen zählen in Deutschland zu den Handynutzern. Darunter auch viele, die sich Sorgen über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Mobiltelefoniererei machen. Eine vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durchgeführte Befragung ergab, dass immerhin 30 Prozent der Bevölkerung sich "im Hinblick auf hochfrequente elektromagnetische Felder des Mobilfunks als besorgt" beschrieben, 9 Prozent meinten gar, sie seien gesundheitlich beeinträchtigt. Trotz dieser Selbsteinschätzung: Kaum einer fragt beim Handykauf nach der Strahlenbelastung des Hightechgeräts.

Das könnte sich durchaus als fatal erweisen. Denn allen Beschwichtigungen zum Trotz: Es gibt keine vollständige Entwarnung in Bezug auf Elektrosmog. Die Hinweise darauf, dass elektromagnetische Strahlen mehr bewirken als nur eine leichte Erwärmung des Körpergewebes, sind so vielfältig, dass sie nicht einfach vom Tisch gefegt werden können. Da wird etwa von gentoxischen, also das Erbmaterial verändernden Effekten berichtet. Auch unterhalb der Grenzwerte können die elektromagnetischen Strahlen zu DNA-Brüchen führen. Nur was das zu bedeuten hat, darüber kann derzeit niemand Auskunft geben. Denn zum Teil sind diese Ergebnisse nur in ganz bestimmten Zellen nachzuweisen. Dazu kommt, dass die Studien bisher nur an isolierten Zellen durchgeführt wurden. Ob ähnliche Wirkungen auch in situ, im Körper, auftreten können, ist derzeit zwar noch die große Frage. Würden aber derart gravierende "Hinweise" auf gesundheitsbeeinträchtigende Effekte zum Beispiel auch bei der Gentechnologie vorliegen, die Politik hätte längst mit einem Verbot reagiert.

WOLFGANG LÖHR

taz Nr. 7752 vom 26.8.2005, Seite 18, 62 Zeilen (TAZ-Bericht), WOLFGANG LÖHR

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