12
Aug
2005

Gesundheitsstadträtin fordert Grenzwerte

Handystrahlung 12.08.2005

Gesundheitsstadträtin fordert Grenzwerte

Klagenfurts Gesundheitsstadträtin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) fordert verbindliche Grenzwerte für die Strahlung beim Mobilfunk ein. Die Politikerin hat als Umweltmedizinerin selbst an einer Studie über die Auswirkungen der Handystrahlung mitgearbeitet.

Mehr Schutz für Bevölkerung

In der aktuellen Diskussion rät Mathiaschitz zu mehr Schutz für die Bevölkerung. Egal ob Handybenützung oder Handymasten: In beiden Fällen könne die Strahlung zu gesundheitlichen Schäden führen, sagt Mathiaschitz.

Mathiaschitz: "Bund bei Verordnung säumig"

Für die Gesundheitsstadträtin ist es ein Versäumnis, dass in Österreich noch gar keine gesetzlichen Limits für die Strahlung existieren:

"Es gibt für Mobilfunk in Österreich keine verbindlichen Grenzwerte. Aus diesem Grund fordere ich, dass der Bund endlich diese säumige Grenzwertverordnung erlässt. Ganz wesentlich ist, dass wir endlich ein Limit setzen, wie weit eine Belastung für den Menschen gehen darf".

Von Kopfschmerz bis zur Schlafstörung

Auch wenn die Mobilfunkbetreiber gesundheitsschädliche Auswirkungen bestreiten, ist für Mathiaschitz ist klar, dass es in Einzelfällen zu Auswirkungen kommen kann:

"Das kann von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Verdauungsproblemen bis hin zu Schlafstörungen gehen".

1.846 Handymasten in Kärnten

Gegenwärtig senden in Kärnten 1.846 Handymasten ihre Strahlen in die Umwelt. Der Trend zu noch mehr Masten hält an, wie derzeit in Villach. Anrainerproteste können aber die Aufstellung von Handymasten kaum verhindern.


kaernten.ORF.at; 6.8.05

Protest gegen Handymasten
//oesterreich.orf.at/kaernten/stories/50045/

Bei Unsicherheit: Minimierungsprinzip

Zur Diskussion, ob Kinder mit Handy telefonieren sollen oder nicht, sagte Mathiaschitz:

"Als Medizinerin bin ich für das Minimierungsprinzip, wenn wir nicht genau wissen, welche Auswirkungen eine Substanz hat".

Steuer bringt vorerst keine Entlastung

Die in Niederösterreich beschlossene Handymastensteuer dürfte übrigens vorerst nicht zum Gesundheitsschutz der Bevölkerung beitragen. Denn die Mobilfunkbetreiber reagieren nicht mit weniger Masten, sondern mit höheren Gebühren für das Telefonieren mit Handy.

wien.ORF.at; 8.8.05

Ärztekammer verteidigt Warnung
//oesterreich.orf.at/wien/stories/50366/

tirol.ORF.at; 6.8.05

Ärztekammer warnt vor Handystrahlen
//oesterreich.orf.at/tirol/stories/50022/


//kaernten.orf.at/stories/51248/ (Auszug)


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