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Aug
2005

Die hochfrequente Strahlung schnurloser Telefone macht krank

04.08.2005

Dr. Cornelia Waldmann Selsam sprach über schnurlose Telefone

Kronach. Viele waren überrascht von der Offenheit und Überzeugtheit, mit der Dr. Cornelia Waldmann Selsam die These vertrat, schnurlose Telefone nach DECT-Standard sowie hochfrequente elektromagnetische Felder von Mobilfunkanlagen machten krank.

Nach ihrem interessanten Vortrag in der Frankenwaldklinik konnten sich auch die Besucher mit einem Test ihrer eigenen Basisstation von der Strahlenbelastung überzeugen. Dr. Waldmann Selsam ist Mitgründerin des Bamberger Appells, einer Ärztevereinigung, die gegen die Ausweitung von Mobilfunknetzen erbittert kämpft.

Erfahrungen

Auf Einladung des Vereins „Gemeinsam gegen Krebs“ sprach sie in der Personalcafeteria und überzeugte durch ihre Erfahrungen aus ihrer Praxis wie auch aus Erfahrungen zahlreicher Ärzte in Oberfranken und darüber hinaus. Obwohl schon ab einem Grenzwert von 100 µW/m² Krankheitssymptome auftreten, liege der offiziell zugelassene Grenzwert bei sage und schreibe 4,5 Millionen µW/m², was sie als völlig absurd bezeichnete. Ihrer Meinung nach bestehe auch schon der Verdacht, dass immer mehr Menschen an Tumoren erkranken.

Es sei unerträglich und gewissenlos, wenn man nichts unternehme. Zur Überzeugungsarbeit trug auch ein, von ihr vor Ort durchgeführter Test an mitgebrachten Basisstationen bei. Fast alle Besucher hatten ihre eigene Basisstation dabei und ließen diese kostenfrei auf Strahlenabgabe untersuchen. Beginnend bei drei bis vier Meter Abstand zeigten die DECT Standard Basen bereits Werte über 1000 µW/m² und bei einem Abstand von 60 bis 70 Zentimeter hatten die Geräte eine Ausstrahlung von teils mehr als 20 000 µW/m².

Meist habe man diese Basisstationen noch in unmittelbarer Arbeitsplatznähe im Büro oder in der Praxis oder zu Hause im unmittelbar stark frequentierten Wohnbereich, was sich stark auf Gemüt und Gesundheit negativ auswirke. Viele Symptome seien bei vielen Menschen identisch, eine Auswirkung mit der niemand gerechnet habe. Einen ganzen Katalog an dokumentierten Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder konnten die Besucher in Augenschein nehmen. 26 Kasuistiken aus über 500 schriftlichen oder mündlichen Berichten ausgewählt, sind darin enthalten.

Schwer erkrankt

„Diese Berichte zeigen, dass Menschen seit Jahren durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder oft schwer erkrankt sind, ohne dass behandelnde Ärzte die Ursache erkannten. Auf Grund der gegenwärtig geltenden hohen Grenzwerte machte sich niemand so richtig Gedanken und sah einen Zusammenhang mit der Hochfrequenz.“ Auch sie, wie weit über 100 weitere Ärzte, gehörte bis vor eineinhalb Jahren zu dieser Kategorie. Angesichts neuer Studienergebnisse nähmen die Bedenken innerhalb der Ärzteschaft erheblich zu. Was sie optimistisch im Kampf gegen die Krankheitserreger mache, ist, dass sich immer mehr Ärzte dem Bamberger Ärzte-Appell anschlössen. Regelrecht eine Lawine habe eine kürzlich gezeigte Fernsehsendung, die sich mit den Negationen von Mobilfunk befasste, ausgelöst. Seit zehn Jahren gebe es Ärzte, die Beobachtungen anstellten und Beschwerden von Betroffenen bis an das Umweltministerium weiterreichten. Dort beharre man schlicht und einfach auf der Behauptung, die Gesundheitsstörungen kämen nicht vom Mobilfunk. Es sei sofort zu handeln und daher fordere der Bamberger Ärzte-Appell den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Mobilfunk.

Kabeltelefon nehmen

Sie empfahl umzusteigen auf Kabeltelefon und raus mit Mobilfunkmasten aus Wohngebieten. „Ganz scheußlich“ fand es die Referentin, dass niemand von den Behörden aktiv werde. Der Automobilhersteller BMW habe die Grenzwerte der zulässigen Strahlenbelastung weltweit in allen Werken auf höchstens 100µW/m² reduziert. Auch darin sieht die Ärztin einen Beweis, dass an den Empfindlichkeiten von Ärzten und Studien etwas dran sei. Inzwischen haben auch Ärztekollegen bei sich selbst in Praxisräumen mehrere Krankheitssymptome bei sich und bei den Arzthelferinnen festgestellt und daraufhin von DECT Standard auf Kabeltelefon umgestellt.

Die Tests in der Frankenwaldklinik an den mitgebrachten Basisstationen ergaben auch, dass so genannte Top Com Geräte die für 32 Euro im örtlichen Elektrohandel zu erhalten sind, ein Vielfaches weniger an Belastung ausstrahlen als die DECT Standards. eh

//www.fraenkischer-tag.de/nachrichten/index.php?MappeCID=3sivuk5z81-g-74z*u0yx&Hierarchie=j1j$i7c68csc9blm3brq$&Seite=Lokales&SeiteSub=Kronach


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