8
Jul
2005

Habacher sauer auf "T-Mobile"

Antenne: Habacher sauer auf "T-Mobile"

Anlage mit voller Strahlung

VON ELVIRA MROTZEK

Habach - Sauer auf "T-Mobile" ist eine Hausgemeinschaft an der Hirtenstraße in Habach. Die Anwohner haben Angst vor einer Mobilfunkantenne, die der Konzern auf der Hirtenwiese errichtete. Die hohe Belastung ist durch ein Gutachten nachgewiesen. "T-Mobile" lehnt es ab, eine so genannte Sektorenantenne einzurichten, bei der die Häuser vom Strahlungsbereich ausgeschlossen wären.

Die Anlieger wohnen in Sichtweite der Antenne, die 170 Meter von ihren Häusern entfernt ist. Das von der Gemeinde in Auftrag gegebene Gutachten der Firma "AnBus" weist aus, dass die Häuser durch die Antennenstrahlung verhältnismäßig hoch belastet sind, während im übrigen Dorf die Werte äußerst gering sind (wir berichteten). Für die Hirtenwiese ist eine Belastung von über 2000 Mykrogramm/Quadratmeter ausgewiesen, das Dorf kommt auf Werte weit unter 100 Mykrogramm/Quadratmeter.

Erbost sind die Bewohner der Hirtenstraße über die Vorgehensweise von "T-Mobile". Ihr Sprecher Hans Schwarz: "Wir fühlen uns verschaukelt." Der Eigentümer eines ursprünglich vorgesehen Standortes hatte die Bürger informiert und ihnen die Chance gegeben, sich dazu zu äußern. Sie baten, eine Sektorenantenne aufzustellen, bei der ihre Gebäudegruppe von der Strahlung ausgespart worden wäre. Schwarz: "Das Gebiet hinter unserem Haus ist weit und breit nicht bewohnt. Straßenverkehr findet praktisch nicht statt. Ein Techniker von T-Mobile hat uns bestätigt, dass es durchaus eine Alternative wäre, mit einer Sektorenantenne zu arbeiten." Inzwischen aber hatte "T-Mobile" mit einem anderen Grundstückseigner an der Hirtenwiese einen Vertrag geschlossen und eine Antenne mit vollem Strahlungsbereich aufgestellt.

Die Anwohner hakten mehrfach nach, wurde aber vom Konzern stets abgewiesen. Dazu Rüdiger Möller vom Bereich "Umweltsicherheit Mobilfunk" bei "T-Mobile": "Das Gutachten des Mitwettbewerbers AnBus und dessen Messmethoden bewerten wir nicht." Bei einer Sektorenantenne würde jedes Kreissegment so stark belastet, wie derzeit der gesamte kreisförmige Strahlenbereich. "Wird ein Segment ausgespart, bekommt die Versorgung eine Lücke. Das kommt nicht in Frage."

Es bestehe kein Anlass zur Sorge, dass die Belastung schädlich sein könnte. Außerdem habe man die Gemeinde vorab informiert. Möller: "Bei mir liegen von dieser Seite keine Bedenken auf dem Tisch, sonst hätten wir gehandelt."

mm

08.07.2005

//www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/penzberg/art1597,292467.html?fCMS=6b722fd93da441ffee8fe120b6daa8a4


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