4
Jul
2005

Volksbegehren Mobilfunk: Offener Brief an OB Rosenheim, Gabriele Bauer

Annemarie Schuster-Stemberger
Uhlandstr. 8
83024 Rosenheim, den 30.06.2005
Tel.: 08031-9009179



Offener Brief

An die
Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
Frau Gabriele Bauer
Postfach 1209

83013 Rosenheim


Volksbegehren „Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

aus diversen Gesprächen mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern ist Ihnen bekannt, dass großer Widerstand gegen installierte Mobilfunkanlagen in sensiblen Wohn-bereichen besteht (z.B. in der Uhlandstrasse und am Georg-Staber-Ring). Dem Umweltamt der Stadt Rosenheim ist außerdem bekannt, dass zumindest im Zusammenhang mit der Mobilfunkanlage Uhlandstrasse bereits gravierende gesundheitliche Beschwerden bei Anwohnern vorliegen.

In Ihrem Schreiben vom 18.10.2004 haben Sie mir u.a. mitgeteilt: „ .... wir ignorieren Ihre Ängste auf keinen Fall. Ich und auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Befürchtungen und die Unwägbarkeiten, die der Mobilfunk für viele Bürger mit sich bringt, durchaus mit Ihnen teilen. Auf Grund der geltenden Rechtslage, wie ich sie in diesem Schreiben und auch im persönlichen Gespräch erläuterte, sind uns „die Hände gebunden...“ „

Nun bietet sich durch das am 5. Juli beginnende Volksbegehren „Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“ die Möglichkeit dazu beizutragen, dass die Kommunen und somit auch die Stadt Rosenheim in Zukunft mehr Einfluss bei der Aufstellung von Mobilfunkanlagen haben und dadurch verhindert werden kann, dass diese in reinen Wohngebieten aufgestellt werden.

Erst kürzlich hat das britische Nationale Strahlenschutzkomitee Eltern dringend dazu geraten Kinder unter neun Jahren von Mobilfunktelefonen fern zu halten. Es ist ein Skandal, wenn vor diesem Hintergrund Familien mit Kindern und Säuglingen zugemutet wird, sich 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr gesundheitsschädlichen Mobilfunkstrahlen auszusetzen. In der Uhlandstrasse ist die Mobilfunkantenne weniger als 50 m von Kinderzimmern entfernt!

Ich appelliere daher an Sie: Zeigen Sie Verantwortung und unterstützen Sie als Kommunalpolitikerin aktiv dieses Volksbegehren. Sie würden damit Ihre obigen Worte auch durch Taten untermauern.

Mit freundlichen Grüßen



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