24
Jul
2005

Manipulation durch WHO und Forschung

//f3.webmart.de/fa.cfm?id=2888666&r=forum_modmsg&t=2545058

Autor: Helmut Breunig

24.07.05 13:37


WHO Manipulationsvorschläge für die Öffentlichkeit (s.u. 15.07.05) / WHO-Workshop vom 15./16. Juni 2005

Antwort von Helmut Breunig auf einen Beitrag von Elisabeth Buchs
auf gigaherz-Forum vom 23.07 //forum.gigaherz.ch/read.php?f=1&i=5531&t=5531.:

Frau Buchs schrieb:

Über diesen WHO-Workshop in Genf sind auf der Hauptseite "Repacholi is back" und im Gigaherz-Forum schon Beiträge geschrieben worden, siehe:

WHO-Workshop in Genf vom 13.7.05 ff
Die WHO- das Chamäleon ff
WHO und Repacholi: "Show us the money Mike" ff

Nun hat das Forum Mobil dazu einen Kurzbericht herausgegeben:
//www.forummobil.ch/de/index.php#

Wenn ich das lese, wird mein Eindruck vom Text vom 13.7.05, von dem nicht ganz klar ist, von wem er genau stammt, voll bestätigt. [Anm.: gemeint ist das von Herrn Scheingraber bekannt gemachte Papier zu einer WHO-Strategie zur Manipulation der Öffentlichkeit]

Wissenschaftliche Hinweise und Erfahrungstatsachen scheinen für Herrn Repacholi inexistent zu sein. Er kommt mir vor wie ein mittelalterlicher Hardliner, ob aus eigenen Antrieb oder "gekauft" sei dahingestellt, untragbar für eine Organisation, die das Wort "Gesundheit" enthält. Ich hoffe, dass die Petition, ihn vom Präsidium der WHO wegzubringen Erfolg hat, denn von vielen Entscheidungsträgern wird die WHO als Referenz angesehen, deshalb ist eine solche Einstellung dort besonders verhängnisvoll.

Er bringt auch wieder den hinkenden Vergleich, dass die Strahlung, die von den Basisstionen ausgehe, viel schwächer sei als die eines Handys. Dabei scheint gerade der Zeitfaktor sehr entscheidend zu sein, ausserdem kann jeder frei entscheiden, ob und wie lange er ein Handy ans Ohr halten will.

Er spricht sich sogar gegen das Vorsorgeprinzip aus und gegen "empfindliche Orte" welche gewisse minimale Distanzen zwischen Basisstationen und z.B. Schulen und Spitälern verlangen.

Am meisten ärgern mich seine Aussagen zur Elektrosensibilität: "Symptome der Elektrosensibilität stehen nicht in Zusammenhang mit EMF". Dabei scheint es bis jetzt nur untaugliche Kurzzeitversuche "Spüren Sie etwas" gegeben zu haben ohne Bestimmung physiologischer Parameter.

Dann folgt "natürlich" auch wieder der unvermeidliche Satz "Es ist die Angst, EMF könne schädlich sein, die die Symptome verursacht." Wie er dann wohl erklären würde, weshalb auch Tiere, Kinder, Leute, die keine Ahnung hatten von Antennen, gesundheitliche Probleme bekommen haben.

Diesen Herbst will die WHO oder in diesem Fall wohl eher die WKO (Weltkrankheitsorganisation) Infoblätter zu EMF und Gesundheit herausgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Buchs



Antwort von Helmut Breunig

Liebe Frau Buchs,

Sie schrieben zu Herrn Repacholis Stellung:
"Er spricht sich sogar gegen das Vorsorgeprinzip aus und gegen "empfindliche Orte" welche gewisse minimale Distanzen zwischen Basisstationen und z.B. Schulen und Spitälern verlangen."

Das zu tun, entspricht den "Forschungsergebnissen", die von Forschern wie Herrn Schüz und Wiedemann vom (ehemaligen Kern-)Forschungszentrum Jülich dokumentiert sind:

Hier eine Fundstellenliste, aus der Sie beispielhaft den Charakter einer wissenschaftlichen Vorgehensweise zur Gestaltung dieser Art von „Risikokommunikation“ erschliessen können:
//66.102.9.104/search?q=cache:2PXc7LI1-hIJ:www.fz-juelich.de/mut/publikationen/liste_riko.html+Vorsorge+Mobilfunk+%22Sch%C3%BCtz,+Holger%22&hl=de.
z.B: //www.izmf.de/download/Heft%204%20Kommunikation%20040903.pdf

Ein Arbeitsergebnis sei hier zur Beleuchtung der indirekten Vorgehensweise herausgestellt, bitte beachten Sie die verklausulierte Ausdrucksweise bei der Diskussion der Ergebnisse ab Seite 12: //www.fz-juelich.de/mut/publikationen/hefte/heft_91.pdf

Offensichtlich windet man sich um eine klare Aussage, um nicht dieser Aussage bezichtigt werden zu können, weist aber ständig auf "bestätigte" Untersuchungen hin.

In einer solchen steht es in der Zusammenfassung unumwunden:
//216.239.59.104/search?q=cache:TLNFKksK1CQJ:www.scientificjournals.com/sj/ufp/abstract/ArtikelId/7220++%22Vorsorgeprinzip+und+Risikowahrnehmung+des+Mobilfunks%22&hl=de&lr=lang_de:

[Zitat:]
Mögliche Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Felder (EMF) von Mobilfunktelefonen und Basisstationen sind in europäischen Ländern ein wichtiges Gesundheitsthema. In diesem Zusammenhang wird in vielen Ländern heftig über die Anwendung des Vorsorgeprinzips diskutiert, da die Wissenschaft Risikopotenziale durch EMF nicht ausschließen kann. Vor allem politische Entscheidungsträger hoffen, mit der Einführung von Vorsorgemaßnahmen ein Mittel zur Beruhigung der Öffentlichkeit bezüglich möglicher EMF-Risiken gefunden zu haben. Die Ergebnisse von zwei Experimenten deuten allerdings darauf hin, dass Vorsorgemaßnahmen die Besorgnis über EMF verstärken sowie Vertrauen in den Gesundheitsschutz verringern können. Solche Auswirkungen, die den üblichen Erwartungen widersprechen, sollten bei Entscheidungen über Vorsorgemaßnahmen berücksichtigt werden. [Zitat Ende]

Auf
//216.239.59.104/search?q=cache:YygR6WuyVJQJ:www.scientificjournals.com/sj/ufp/Pdf/aId/7481++%22Vorsorgeprinzip+und+Risikowahrnehmung+des+Mobilfunks%22&hl=de&lr=lang_de
finden Sie eine Entgegnung von Herrn Mooshammer und Herrn Hutter von der Medizinischen Universität Wien, die u. a. die Frage aufwerfen, wie Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit in der Forschung und Vorsorge zu einander stehen. Sie weisen auch auf die Einstellung einer autoritären Auffassung gegenüber den Menschen hin.

Ich sehe das etwas drastischer:

Besteht hier ein unbewusster, hintergründiger Selbstzerstörungsimpuls?

Helmut Breunig



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