16
Jul
2005

Informationsplattform zu "Elektrosmog" und Gesundheit

//omega.twoday.net/stories/281065/

Unabhängige Informationsplattform für Gesundheitsschutz vor Elektrosmog

Quelle:
//de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5488

Hallo Liste,

die Ausführungen von Herrn Claessens kann ich anhand von Beobachtungen an mir, in meiner Familie sowie bei Kindern, die ich beruflich zu betreuen habe, in meinem Lebensumkreis, anhand von zahlreichen Berichten glaubhafter Menschen usw., nur bestätigen.

Vor einiger Zeit habe ich erlebt, dass ein mir bekannter Mensch den Weg der Selbsttötung gewählt hat, weil er der Pein, der er infolge der - damals von ihm selbst wie von den Mitmenschen nicht begriffenen - Beeinträchtigung durch Elektrosmog ausgeliefert war, trotz (oder wegen unwissender?) ärztlicher Behandlung nicht mehr standhalten konnte.

Ich meine, wir sollten die Intention von Herrn Krafts Bemerkungen nicht verkennen. Seine jüngste Vorstellung der Dokumentation zu 3 Fällen von Beeinträchtigungen durch DECT, bei denen eingangs gar nicht von einer Wirkung ausgegangen worden war, spricht für sich (vgl. Beitrag von Herrn Kraft hier vom 12.07.2005: "DECT weg ---> Depressionen weg"): //omega.twoday.net/stories/831244/

Der Ansatz, der in der Dokumentation gerade solcher Verhältnisse liegt, erscheint mir von grossem Wert in der gegenwärtigen Diskussion. Sie sind, neben Dokumenten über zwar vorerst rätselhaft gebliebene jedoch von vorne herein offensichtliche Störungen, das zweite Standbein für die Wirkung von Berichten von Betroffenen in der öffentlichen Diskussion.

Ich bin mir sicher, dass Herr Silny - wie jeder andere Mensch auch - auf keinen Fall zuviel ist (ich weiss, Sie haben's nicht wörtlich gemeint) und komme angesichts der vorliegenden Beiträge und anderweitiger Erfahrungen dazu, hier die heikle Problematik anzusprechen, wie unter Wahrung der Komplementarität von Menschenwürde und Menschenrecht die Frage erörtert werden kann, ob bei Forschern - ebenso wie bei allen von HF-Exposition Betroffenen und verantwortlich in Entscheidungspositionen stehenden Menschen - eine mögliche unerkannte Einschränkung der Denkfähigkeit durch Elektrosmog vorliegen könnte. Dann wäre von den Folgen einer Erkrankung auszugehen. Krankheit ist nicht vorwerfbar: //omega.twoday.net/search?q=Silny

Kann und darf sie vermutet werden? Nach meinen Erfahrungen und Beobachtungen kann ich es jedenfalls nicht ausschließen. Selbstverständlich auch bei mir nicht, zumal ich solche Wirkungen bei mir konstatiere.

Ein Unterschied liegt im Zugeständnis/Erkenntnis, dass eine ausreichende Zeit der Deexposition beobachtbare Veränderungen bewirkt, und zwar in umgekehrter Richtung wie eine wiederholte Exposition. Auf meine persönliche Erfahrung bezogen könnte ich die Überschrift von Herrn Krafts Beitrag abwandeln in "HF-Exposition weg ---> Starrsinn weg, Verdummung weg, Trägheit weg, soziale Blockade weg, usw." , (natürlich nur fast...). Soweit mein persönliches Zeugnis.

Wie stellen sich etablierte Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Justiz und Medien zu solchen in ihrer Zahl wachsenden und an Qualität sich steigernden Zeugnissen? Könnten die hier gängigen Stellungnahmen ebenso wie die ausdrücklichen Verweigerung einer Kenntnisnahme selbst als ein Ausdruck der Problematik verstanden werden? Ein aktuelles Beispiel hierfür liefert das von Herrn Scheingraber zur Veröffentlichung gebrachte Papier zur Manipulation der Öffentlichkeit aus dem von Herrn Repacholi verantworteten WHO-EMF-Programm. Ich weise darauf hin, dass darin enthaltenen Vorschläge in Deutschland wie anderswo schon Praxis sind (mein Beitrag vom 16.07.2005): //omega.twoday.net/stories/832960/

Herr Kraft hatte vor längerer Zeit hier auf das Buch "Endstation Gehirn" von Christopher Williams hingewiesen. Der Autor handelt die Frage ab, wie die Menschheit den Folgen einer kollektiven Gehirndegeneration entgegensteuern kann, die durch technische Umwelteinflüsse hervorgerufen wird. Ich folgere, dass wir vor keiner minderen Frage stehen, wessen und welche Kapazitäten zur Beurteilung der Relevanz dieser Frage und praktischen Bewältigung dieser Aufgabe noch/schon ausreichen. Vernunft und praktischer gesunder Menschverstand sind gefragt in einer Situation, die dadurch gekennzeichnet scheint, dass global ein kollektiv weitgehend unverstandener Angriff auf eben diese erfolgt. Ich sehe uns mit der Möglichkeit einer unwissentlichen und ungewollten individuellen und kollektiven Selbstzerstörung konfrontiert. Von der wissentlichen und gewollten Zerstörung durch die auf diesem Feld stattfinden Waffenentwicklung nicht zu schweigen. Hier könnte ein weiterer Grund für das beredte Schweigen, Stillhalten, Übergehen, Verdrängen, Ausweichen, Ablenken, Flüchten, Unterdrücken durch Teilhaber etablierter Macht liegen.

Christopher Williams hebt hervor, dass zur Lösung solcher Fragen weniger die Geschliffenheit der wissenschaftlichen Erkenntnis, als vielmehr eine soziale Herangehensweise Veränderungen reale hervorzubringen vermag. Die andauernde Fortsetzung des Widerstandes von offizieller Seite gegenüber den jüngeren freien Erhebungen wie z.B. von Naila und Oberfranken als auch gegenüber den Appellen von Ärzten und Apothekern usw. erscheinen mir als Hinweis darauf, dass diese Einschätzung gerade auch von dort geteilt - und befürchtet - wird. Insofern bewerte ich die momentane Einengung der wissenschaftlichen, politischen und juristischen Diskussion auf den Kampf um einen wissenschaftlich anerkannten Beweis eines biologisch-medizinischen Wirkmodells als förderlich für eine hintergründigen Absicht, die Menschen in einer Erstarrung vor der Schlange einer (angeblich) wissenschaftlichen Diskussion zu halten.

In den Vordergrund sollte daher die gewissenhafte, freie und öffentliche Dokumentation der Folgen von Expostion und Deexpostion als praktisches Kontrastprogramm gestellt werden. Wir können vieles selbst in die Hand nehmen. Erstellt auf der Grundlage unabhängiger fachlicher Beratung sollten die Belege freier Erhebungen, die durch Zusammenarbeit von Bürgern mit Ärzten ihres Vertrauens mittels Messungen, Befragungen, Berichte Betroffener usw. in grosser Zahl und fantasievoller Vielfalt stattfinden können, die gesellschaftliche Diskussion voran bringen. Inspirierende Beispiele sind bekannt bzw. bekannt zu machen, entsprechend wiederholbar, entwicklungsfähig und ausweitungswürdig. Geeignete Mittel sind technisch verfügbar, finanziell erschwinglich und ihr korrekter und kreativer Gebrauch in Workshops vermittelbar.

Schaffen wir eine unabhängige Informationsplattform für Gesundheitsschutz vor Elektrosmog. Bei Ausrichtung auf ein klares und sachlich begrenzbares Ziel wäre aus einer Steigerung der freien Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung vorhandener und neuer Initiativen das Beste dafür zu erwarten.

Ich fordere dazu auf, ein solches Programm dezentral öffentlich zu diskutieren, zu organisieren und durchzuführen und bin bereit, das Meine dazu beizutragen.

Helmut Breunig

--------

Hallo Herr Kraft,

es soll nur einen Professor Dr. Jiri Silny, und das genügt völlig. Ich meine, der ist schon zuviel!

Wenn er sich nur ein ganz wenig angestrengt hat, hätte er herausgefunden was wir schon sehr lange wissen.

Die Empfindlichkeit für Elektrosmog ist nicht zeitbegrenzt, und ergibt bei jede Person eine andere Wert. Man kann nicht sagen, jetzt drehe ich einen Knopf, und Bumms da muss man spüren. Die Reaktionen auf eine Exposition kann sehr stark variieren, von wenige Minuten bis einen Tag, oder noch länger.

Deswegen kann es passieren das man heute eine Reaktion bekommt, aber die Exposition erst gestern da war.

Und die Reaktionen können ggf. lange andauern. Meine Frau hatte mich mal bei eine Hausuntersuchung begleitet, aber sie hat eine ganze Woche gebraucht um wieder zu sich zu kommen.

Deswegen sind die Versuche wie TNO und jetzt ETH Zürich vorgenommen haben Unsinn. Eine Pause von 30 Minuten zwischen Aussetzungen ist viel zu kurz. Gegebenfalls triit die Reaktion erst bei die zweite Exposition auf, die man in die erste Expostition erlitten hat.

Das ist etwas wo diese *Wissenschaftler* überhaupt keine Ahnung von hatben. Ich habe mich auch mit dem Person unterhalten der die TNO Untersuchung halbwegs abgebrochen hat, weil er es nicht mehr aushalten konnte. Aber es gibt auch Personen, die den Test überstanden haben, aber nachher Zuhause noch darunter gelitten haben.

Solange man diese Phenomenen nicht berücksichtigt bei den Versuchen, können die Ergebnisse nicht stimmen.

Mit freundlichen Grüßen

Charles Claessens
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