16
Jul
2005

Volksbegehren nimmt Fahrt auf: Im Schluss-Spurt über die hohe Hürde?

VON SILKE JANDRETZKI

Murnau - Nach einem behäbigen Auftakt deutet sich beim Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" im nördlichen Landkreis ein Schluss-Spurt an. So manche Gemeinde holte zuletzt mächtig auf. "Die Dynamik nimmt am Ende immer zu", weiß Raphael Mankau, Sprecher des Volksbegehren-Bündnisses im Landkreis. Und doch könnte es eng werden: "Wenn wir die Hürde nehmen, dann wohl ganz knapp."

Zehn Prozent aller Wahlberechtigten müssen sich bayernweit bis einschließlich Montag, 18. Juli, in die Listen eintragen, die in den Rathäusern ausliegen. Dann kommt es zum Volksentscheid. Mankau schätzt, dass die Quote bayernweit gestern bei sechs bis sieben Prozent lag. Murnau bewegte sich am späten Vormittag bei 8,2 Prozent, Uffing bei 9,6 und Ohlstadt bei knapp über zehn Prozent. Weniger Resonanz verbuchten Eschenlohe (3,93), Großweil (4,50) und Schwaigen (5,99).

Dennoch rangiert der Landkreis nach Angaben Mankaus unter den bayerischen Top fünf. Das Ammertal erweist sich dabei als Motor. Die Doppel-Spitze besetzen Ettal und Unterammergau mit jeweils rund 25 Prozent. Hintergrund: "Dort gibt es eine absolute Politisierung, weil aktuelle Projekte in der Diskussion sind", so Mankau.

Das Bündnis will nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren. "Wir starten eine Großoffensive", sagt Mankau, der auf zahlreiche Info-Stände verweist. Einer findet sich am heutigen Samstag von 10 bis 12 Uhr in der Murnauer Fußgängerzone. Zeitgleich können sich Unterstützer im Rathaus eintragen, das für diese zwei Stunden öffnet.

Prominente Köpfe zeigten bereits Flagge. Unter anderem unterstützen einige Bürgermeister das Bündnis aus Parteien, Bürgerinitiativen, Politikern, Bund Naturschutz und Vertretern aus dem Gesundheitssektor. Ziel ist eine generelle Genehmigungspflicht aller Mobilfunkantennen; zudem soll die Gesundheitsvorsorge auch in Bezug auf diese Masten im bayerischen Landesentwicklungsplan festgeschrieben werden. "Er enthält bislang nur, dass die Antennen flächendeckend zu installieren sind", betont Mankau. "Es soll aber eine Abwägung zwischen diesen beiden Zielen stattfinden."

Dafür muss das Bündnis jedoch erst einmal die Zehn-Prozent-Hürde nehmen. Schwierig genug: Das vergangene Projekt, das von Erfolg gekrönt war - die Abschaffung des Senats - liegt Jahre zurück.

mm

16.07.2005

//www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/garmisch/art1614,294726.html?fCMS=5fd0985f8a971410331b58ddbc491b3e


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