1
Jul
2005

Mobilfunkmärchen eines Mitglieds der Strahlenschutzkommission

//www.newsclick.de/index.jsp/menuid/472005/artid/4237787

Mit freundlicher Empfehlung an Ihre Moral wünsche ich Ihnen ultimative Entspannung bei der Lektüre.

Der Artikel bezieht sich auf die Messkampagne des IZMF in Niedersachsen, dessen Initiative hier verschwiegen wird.

Der TÜV hat die technischen Messungen im Auftrag des IZMF durchgeführt und war mit seinem Namen zugleich Dienstleister für die Erzeugung des Eindrucks von Serosität. Der niedersächsische Umweltminister hatte die "Schirmherrschaft".

Omega zum Thema "TÜV" siehe unter:
//omega.twoday.net/search?q=T%C3%9CV


Von und vor wem lassen Sie sich be- und abschirmen?

Helmut Breunig

Quelle:
//de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5429

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Dieses Mobilfunkmärchen hat mich sicherlich nicht entspannt oder etwa beruhigt!

Da wird wieder einmal gebetsmühlenartig von den thermischen Wirkungen der Mobilfunkstrahlung erzählt, und dass es keine offiziellen Hinweise auf nicht thermische Wirkungen gibt.

Die Beschwerden tausender Betroffener werden als Spinnerei und Hysterie abgetan und neuere Erkenntnisse, z. B. aus der Reflex- Studie werden überhaupt nicht zur Kenntnis genommen!

Sobald sich im Fisch eine Made befindet, geht ein Aufschrei durch Deutschland, und keiner kauft mehr Fisch (wenigstens so lange, bis sich die Lage einigermaßen beruhigt hat und die meisten Fischhändler pleite sind).

Nach bekannt werden der Reflex- Studie hätte dies ähnlich sein müssen:

Alle Medien hätten sich demgemäß auf dieses Thema stürzen müssen und die Deutschen hätten Weltmeister im Handy- Wegwurf sein können. - Aber nichts passiert.

Das Thema wird totgeschwiegen, vielleicht auch weil die Pressefritzen sich an die eigene Nase fassen müssten, weil sie selber schon Handy-Junkies sind und sich nicht mehr vorstellen können ohne Handy leben zu können...

Hat Jemand Reaktionen aus der Politik auf die Reflex- Studie erwartet?

Da kommt nichts, weil die Politiker die UMTS- Milliarden eingesackt und bereits wieder verpulvert haben.

Bei einem Rückzieher der Politiker müssten die Milliarden wieder zurück gezahlt werden, auch von einer möglichen Nachfolge- Regierung, und wer will das schon??

Also: wenn es früher hieß, es gäbe keine gesicherten Erkenntnisse über die Schädlichkeit der Mobilfunkstrahlung, so gibt es die heute schon - aber sie werden dann eben einfach nicht zur Kenntnis genommen!

Mit einem freundlichen Gruß aus dem Münsterland

Dipl.- Ing. Wolfgang Priggen

Quelle:
//de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5430

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Woher kommt DIE Moral von DER Geschicht'?

Aber es war doch wirklich so gemeint von Herrn Dr Enders, dass Sie sich entspannen könnten: " Panikmache geht fehl und auch ernste Besorgnis, die moralisch immer gut klingt, weil man ja nur das Beste zur Sicherheit des Menschen will, ist unangebracht." Also bitte! Alles gut gemeint.

Die Quelle Ihrer unstillbaren Beunruhigung könnte evtl. in einem Detail, in einer unscheinbar keinen Kleinigkeit verborgen liegen. Am Ende (sic !) könnte da doch noch ein Restrisiköchen sein. Lassen Sie uns deshalb nochmal gemeinsam genauer hinschauen, Sie können sicher sein, es war dann gutgemeint:

[Zitat:]

(Frage:) Kann man also sorglos mit seinem Handy telefonieren? Und muss man sich nicht ängstigen, wenn man in der Nähe einer solchen Mobilfunkstation wohnt?

(Antwort:) So ist es, ganz klare Aussage. Panikmache geht fehl und auch ernste Besorgnis, die moralisch immer gut klingt, weil man ja nur das Beste zur Sicherheit des Menschen will, ist unangebracht.

Selbst so genannte Vorsorgemaßnahmen nach der gut gemeinten Leitlinie "Man kann ja nie wissen, ob nicht doch noch reale Risiken unterhalb der Grenzwerte nachgewiesen werden" werden derzeit extrem kontrovers diskutiert - übrigens auch im entsprechenden Expertenkreis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu diesem Thema.

[Anm.: Hat man ja gesehen, wie Sie Frau Brundtland psychiatrisiert und hinausgedrängt haben]

Unangemessene Vorsichtsempfehlungen führen nämlich unter anderem auch dazu, dass sich Menschen real ängstigen. Deshalb müssen sich die Gegner der Mobilfunksysteme ebenfalls ihrer Verantwortung stellen - Panikmache kann Menschen krank machen.

Montag, 27.06.2005

[Zitat Ende]

Herr Prof. Dr. Enders hat wirklich nur Redundanz geliefert.

Aber die Tatsache, dass diese nun schon solange andauert, müsste doch nach biologischem Ermessen ein Zeichen sein, dass das bald mal nachlassen sollte.

Solche Konstanz der unveränderten Wiederholung ist in der Natur wirklich selten.

Selbst im Mineralischen finden Variationen statt.

Sogar bei den Elementen gibt es Zerfallserscheinungen.

Nur nicht bei der Mobilfunklobby?

Aussergewöhnlich! Geradezu aussernatürlich!

Steigt doch in der Natur die Wahrscheinlichkeit, das sich etwas ändern wird, mit jeder Wiederholung des Gleichen an.

Also muss man - sagt sich der Techniker - etwas ändern, damit alles beim Alten bleiben kann.

Nun, was liegt da nahe?

Vom technischen ins moralische Reich ist eben ein kürzerer Weg als wir gedacht hätten. Sogar Physiker, die Mitglied in der Deutschen Strahlenschutzkommission sind, die das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Minister Herr Trittin, GRÜNE, berät, haben inzwischen eine gewissen Zusammenhang von Moral und Technik erkannt, auf eine hier charakteristische und damit unverwechselbare, weil unwandelbar immer konstante Weise, auf die man sich eben verlassen kann, auch wenn sie in anderer Umgebung erscheint.

So finden wir altbekannte Muster wieder und entdecken damit hier eine unmittelbare Übertragung aus der Atomenergie-Diskussion in die Mobilfunk-Diskussion.

Beispiel Enders:

Er spricht vom "Restrisiko", ein Begriff, der in dieser Auseinandersetzung zur politischen Bedeutung gekommen ist.

"Restrisiko" wurde von der Atomlobby benutzt, um die angeblich naturgegebene Unumgänglichkeit einer Risiko-Akzeptanz in uns hineinzuhypnotisieren.

Befindet sich Herr Enders in Bezug auf Mobilfunk schon in einer entsprechenden Phase?

Nicht nur das Kapital hat seinen Weg aus den steuerfreien Risikozurückstellungen der Atomindustrie in die Mobilfunktechnik gefunden. Die Denkfabriken haben sich von Kernforschungszentren in Forschungszentren verwandelt. Und - von wegen Konstanz, praktisch hat man da schon immer gedacht - die Moral ist gleich mitgekommen!

[Zitat:]

Aber Tenor [anschwellender Bocksgesang] aller [wo sind die anderen geblieben?] Epidemiologen und anderer [ach hier sind sie!] Fachleute [er meint wohl doch nur sich selbst] ist: Wenn es ein Restrisiko gibt, was übrigens nie [!, d.h., damit haben wir es immer zu tun, nichts ist hier ungewöhnlich] definitiv ausgeschlossen werden kann [wir können einfach nichts dagegen machen], dann muss [was anderes kommt nicht in Frage] es sehr, sehr klein sein. Sonst hätten wir [!] es schon lange bemerkt.

[Zitat Ende]

Wie soll man also unter dem Gesichtspunkt der hier waltenden Moral den von Herrn Dr. Enders angeführten Begriff eines "Restrisikos" auffassen?

Vorschlag, die Bedeutung des Begriffes je nach der Quelle seines Gebrauchs zu bestimmen.

Hier also die Summe aller Summen zur Bestimmung des Begriffes "Restrisiko mentis Enderis":

Es handelt sich um ein Risiko, das, sollten wir es nicht bald überwunden haben, ab einer gewissen Phase seiner Entfaltung eine Dynamik entwickeln wird, die uns - dann unabwendbar - den Rest geben wird; es war einfach zu klein, um es rechtzeitig bemerkt haben zu können.

Wissen Sie welches Risiko ich meine?

Hoffe, Sie ängstigen sich jetzt nicht zu sehr!

Aber keine Bange. In der Natur bleibt das nicht allzu lange konstant.


Helmut Breunig

Quelle:
//de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5435

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Dieser Artikel ("Interview") von Dr. Enders ist eine interessante Variante der indirekten Psychiatrisierung von Mobilfunk-Opfern.

Und schuld daran sind Menschen wie ich.

Bitte, Herr Dr. Enders, nennen Sie mir Namen und Anschrift von Menschen, bei denen Sie eine Angsterkrankung feststellen konnten, die durch ärztliche Warnungen vor Gesundheitsschäden durch Mobilfunk ausgelöst wurde. Da ich solche Warnungen verbreite, werde ich mich ggf. persönlich entschuldigen.

Weiterer Vorschlag:

Sie machen sich auf und suchen in einer Stadt der Grössenordnung wie Bamberg eine Zahl von mindestens 130 Ärzten, die auf einer öffentlich gemachten Liste erklären, dass sie wissen, dass Mobilfunkstrahlung gesundheitlich vollständig unschädlich ist und dass sich niemand von ihren Kollegen eine Angstkrankheit (oder wollten sie nicht eigentlich sagen "Psychose" ?) einreden zu lassen braucht. Dasselbe für Städte wie Hof, Coburg , Stockach und ...

Vorschlag an Herrn Dr. Enders übersandt.

Helmut Breunig

Quelle:
//de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5440

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//omega.twoday.net/search?q=Strahlenschutzkommission
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