10
Mai
2005

Tod am Amazonas

Regenwald

Wie Europas Fleischhunger die Umwelt zerstört
//www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/775189


FOTO-DOKUMENTATION

Der Regenwald Südamerikas ist eines der letzten Wildnisgebiete des Planeten und berühmt für seine riesige Artenvielfalt.
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©Werner Paczian, Rettet den Regenwald

Wie ein Krebsgeschwür frisst sich die Brandrodung tiefer und tiefer in den südamerikanischen Regenwald hinein. Der Wald muss den expandierenden Viehweiden und Sojaplantagen weichen.
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©Antje Findeklee

Vor dem Feuer kommen meist noch die Holzfäller, die dem Wald die wertvollen Mahagoni-Stämme entreißen - ein auch in Deutschland immer noch beliebtes Holz. Bevor die Axt im Walde hausen kann, müssen die betroffenen Gebiete durch Straßen erschlossen werden. Sie bieten dann das Einfallstor für Siedler, Viehbarone und Großgrundbesitzer. Selbst auf Indianerreservate wird keine Rücksicht genommen.
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©Werner Paczian, Rettet den Regenwald

Wo sich einst artenreiche Savannen und Regenwälder erstreckten, herrscht heute meist nur noch öde Monotonie. Aus dem vormals riesigen Cerrado Brasiliens wurde so ein Hotspot der Biodiversität, der in seinem Bestand existenziell bedroht ist. Die Ausweitung der Sojaflächen ist auch Ergebnis europäischer Agrarpolitik und europäischen Konsums, der auf billiges Fleisch setzt und die Einfuhr von Sojaschrot fördert.
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©Werner Paczian, Rettet den Regenwald

Rund zwanzig Produzent der Produktionskosten von Soja entfallen auf den Gebrauch von Pestiziden. Im tropischen Klima werden gerade Monokulturen von zahlreichen Insekten und Pilzen heimgesucht, die man mit Gift bekämpfen muss - wiederum ohne Rücksicht auf Landarbeiter und die Umwelt.
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©Werner Paczian, Rettet den Regenwald

Nach wenigen Jahren der Nutzung sind die ohnehin unfruchtbaren tropischen Böden der Regenwaldgebiete vollends ausgelaugt und müssen aufgegeben werden. Zurück bleibt artenarmes Ödland, dass Jahrhunderte benötigen wird, um sich zu regenerieren.
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©Werner Paczian, Rettet den Regenwald


Aus: Attac-eu-info
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