13
Mrz
2005

Fünf Schüler leisten wichtige Basisforschung

Die Arbeit
//www.buergerwelle.de/pdf/geldrollenbildung_durch_handystrahlung.pdf

Deckblatt
//www.buergerwelle.de/pdf/geldrollenbildung_durch_handystrahlung_deckblatt.pdf

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SPAICHINGEN - Wertvolle Basisforschung, für die Wissenschaftler an Universitäten und in Labors dankbar sein werden, haben fünf Abiturienten des Spaichinger Gymnasiums geleistet. Dafür erhielten sie kürzlich erste Preise beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" (wir haben bereits berichtet).

Von unserem Mitarbeiter Kai Penning

Das Team, das in Biologie gewonnen hat, besteht aus Maria Ritter und Wasgan Wolski (beide 19 Jahre). Sie untersuchten die Auswirkung des Mobiltelefonierens auf die roten Blutkörperchen. Dieses Gebiet ist so gut wie nicht erforscht. Experten streiten schon länger darüber, ob sich das Blut nach einem Handytelefonat wirklich verklumpt und so genannte Blutcluster bildet. Deshalb versuchten die beiden Abiturienten das in einem Versuch zu klären. Mehreren Personen, die 24 Stunden das Handy nicht benutzen durften, wurde zuerst Blut abgenommen. Direkt danach ließen die Jungforscher ihre Probanden 20 Sekunden lang mit einem Mobiltelefon telefonieren, um ihnen danach noch einmal Blut am Ohrläppchen und am Finger abzuzapfen. Zuguterletzt wurden die Versuchspersonen zehn Minuten später zum finalen Aderlass, wieder an Ohrläppchen und Finger, geführt.

Nach jedem Blutabnehmen wurde das Blutbild mit einer selbstentworfenen Apparatur aus Mikroskop und Digitalkamera fotografiert. Zum Schluss ergab das eine Gesamtmenge von 255 Bildern von 51 Personen.

SPAICHINGEN - Wertvolle Basisforschung, für die Wissenschaftler an Universitäten und in Labors dankbar sein werden, haben fünf Abiturienten des Spaichinger Gymnasiums geleistet. Dafür erhielten sie kürzlich erste Preise beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" (wir haben bereits berichtet).

Von unserem Mitarbeiter Kai Penning

Das Team, das in Biologie gewonnen hat, besteht aus Maria Ritter und Wasgan Wolski (beide 19 Jahre). Sie untersuchten die Auswirkung des Mobiltelefonierens auf die roten Blutkörperchen. Dieses Gebiet ist so gut wie nicht erforscht. Experten streiten schon länger darüber, ob sich das Blut nach einem Handytelefonat wirklich verklumpt und so genannte Blutcluster bildet. Deshalb versuchten die beiden Abiturienten das in einem Versuch zu klären. Mehreren Personen, die 24 Stunden das Handy nicht benutzen durften, wurde zuerst Blut abgenommen. Direkt danach ließen die Jungforscher ihre Probanden 20 Sekunden lang mit einem Mobiltelefon telefonieren, um ihnen danach noch einmal Blut am Ohrläppchen und am Finger abzuzapfen. Zuguterletzt wurden die Versuchspersonen zehn Minuten später zum finalen Aderlass, wieder an Ohrläppchen und Finger, geführt.

Nach jedem Blutabnehmen wurde das Blutbild mit einer selbstentworfenen Apparatur aus Mikroskop und Digitalkamera fotografiert. Zum Schluss ergab das eine Gesamtmenge von 255 Bildern von 51 Personen.

Das Ergebnis dieser Feldstudie ist brisant: Nach jedem Telefonat war eine eindeutige Clusterbildung an Ohr und Finger zu erkennen und selbst auf den Bildern, die zehn Minuten später aufgenommen wurde, waren noch deutliche Blutcluster sichtbar.

Um ihre bahnbrechenden Ergebnisse abzusichern, machten Maria Ritter und Wasgan Wolski einen Leerversuch nach dem gleichen Verfahren wie die übrigen Versuche, nur dass das Handy 20 Sekunden lang ausgeschaltet war. Ergebnis: Es kam zu keiner Clusterbildung.


Der nächste Schritt wäre zu untersuchen, welche Auswirkungen die Blutverklumpung hat. Naheliegend wäre zum Beispiel eine erhöhte Thrombosegefahr und dass durch die Oberflächenverkleinerung der roten Blutkörperchen weniger Sauerstoff transportiert wird.

Programm hilft Cluster erfassen

Das Siegerteam im Bereich Mathematik und Informatik besteht aus Carlo Heimburger (19) und Christian Herman (19), die sich um ihren Teamchef Matthias Gorzellik (19) formiert haben. Ursprünglich wollte das Trio ein Computerprogramm schreiben, das zusammenhängende Strukturen erkennen und die roten Blutkörperchen in den Clustern zählen sollte, um der anderen Gruppe zu helfen. Doch dies erwies sich nicht nur als schwerer als zuerst gedacht, sondern entwickelte sich schon bald zu einer vollkommen eigenständigen Arbeit.

Denn das Blut auf den Bildern war so eng miteinander verklumpt, dass es schon wieder eine einzelne Einheit ergab. Deshalb musste das andere Team seine Definition der Cluster.

Fast zwei Jahre dauert die Entwicklung des Programms nun schon. Angefangen haben die drei Schüler noch ohne jegliche Programmierkenntnisse. Deshalb verbrachten sie gut ein Jahr lang damit, sich selbst mit Hilfe von Fachliteratur diese Kunst beizubringen, Ideen zu sammeln und diese auch zu verwirklichen.

Im zweiten Jahr konnten sie dann richtig zur Sache gehen und durch konzentriertes, ausdauerndes und gezieltes Arbeiten schnell erste Erfolge erzielen. Inzwischen kann ihr Programm die Strukturen in kontrastreichen Bilder erkennen. Doch das reicht den ehrgeizigen Gymnasiasten noch nicht - sie wollen ihr Programm so weit optimieren, das es seine ursprüngliche Aufgabe erfüllen kann: Es würde dann den Biologen das mühsame Zählen von Hand ersparen.

Besonders bedanken wollen sich die fünf Abiturienten bei ihrem Lehrer Dr. Markus Ziegler, der nicht nur die Forschungs-AG am Gymnasium ins Leben gerufen hat und leitet, sondern auch weil er ihnen immer mit guten Tipps und Vorschlägen zur Seite gestanden ist. Dr. Ziegler freut sich natürlich auch riesig über gewonnen Preisen und erhofft sich davon zusätzliche Motivation bei den restlichen Arbeiten, von denen einige voraussichtlich nächstes Jahr bei "Jugend forscht" teilnehmen werden.

Die beiden Gruppen werden Mitte diesen Monats noch an dem Landeswettbewerb teilnehmen, für den sie sich qualifiziert haben.}

Zwei Forschungsgruppen am Spaichinger Gymnasium haben erste Preise bei "Jugend forscht" geschafft: Maria Ritter (v. l.) und Wasgan Wolski erforschten die Auswirkungen des Mobiltelefonierens, Christian Herman, Matthias Gorzellik und Carlo Heimburger (v. r.) halfen den beiden, indem sie ein Computerprogramm schrieben, mit dessen Hilfe man Blutcluster erfassen kann. Beide Teams wurden von Dr. Markus Ziegler (3. v. l.) betreut. Foto: Penning

(Stand: 07.03.2005 00:18)

//www.szon.de/lokales/spaichingen/stadt/200503070146.html


Aus: Elektrosmognews vom 13.03.2005

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Modulation beeinflusst das Gehirn

Offenbach-Post 01.04.05

Leserbrief

Keine Verharmlosung von Fakten!

Gepulste (modulierte) Handystrahlen verursachen nicht nur eine erhöhte Aktivität der Hirnrinde. Wie erst neulich Gymnasiasten in Spaichingen bei einem Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ mit ganz einfachen Mitteln festgestellt haben, verklumpte das Blut bei ihren Probanden bereits nach einem 20-Sekunden-Handy-Telefonat. Die Verklumpung löst sich erst nach geraumer Zeit wieder auf. Die Gefahr durch die Verklumpung des Blutes (auch Geldrollenbildung genannt) läge in der Thrombosenbildung. Auch würde durch die Oberflächenverkleinerung der roten Blutkörperchen weniger Sauerstoff transportiert. In einer ähnlichen Untersuchung stellte eine Umweltmedizinerin fest, dass auch bei Nicht-Handy-Telefonierern im Abstand von 1,7 Meter zu den Handy-Nutzern diese Verklumpung festgestellt wurde. Das heißt im Klartext, auch Nichttelefonierer sind ständig der Gesundheitsgefährdung durch andere ausgesetzt, ohne es nur zu ahnen! Nicht aus Spaß rät das Bundesamt für Strahlenschutz zur Vorsorge im Umgang mit dem Handy!

Wie auch in der neuesten europäischen REFLEX-Studie festgestellt wurde, führt diese Technologie zu DNA-Brüchen - das bedeutet, mit Erbschäden ist zu rechnen. Und die Gefahr durch die Sender (Mobilfunkantennen) darf hierbei nicht ungeachtet bleiben, denn die Strahlen treffen uns alle. Unser Körper wird fremdbestimmt mit gepulsten Mikrowellenstrahlen ohne Unterbrechung tagein tagaus belastet. Und mangels Aufklärung erfreuen sich viele Mitmenschen aus Bequemlichkeit auch noch an einem schnurlosen DECT-Telefon. Sie haben damit eine Basisstation (ähnlich einer Mobilfunkantenne) in den eigenen vier Wänden, deren Strahlung aufgrund der direkten Nähe noch weitaus höher ist! Wundern wir uns also noch über die vielen plötzlich und unerwarteten Todesfälle?


Marianne Kirst, Kriftel

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Auswirkungen eines Handy Telefonats von nur 90 Sekunden Dauer
//omega.twoday.net/stories/638585/

Jugend forscht: Geldrollenbildung
//omega.twoday.net/stories/573495/

Jugend forscht – und findet Geldrolleneffekt
//omega.twoday.net/stories/590041/

Geldrollenphänomen: Wenn das Blut verklebt, drohen Herzinfarkt und Schlaganfall
//omega.twoday.net/stories/363208/

Krebshäufung in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen
//omega.twoday.net/stories/580235/

Wissenschaft und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/688802/

Red blood cells lump by mobile phone
//omega.twoday.net/stories/582286/



//omega.twoday.net/search?q=Geldrollenbildung
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