Mobilfunk

29
Jul
2004

Antennen belasten Blutbild

NEUSTADT: Mobilfunk-Initiative präsentiert Reihenuntersuchung

Im Kampf gegen Mobilfunkanlagen ist ein bundesweites Netzwerk von Mobilfunkgegnern entstanden. Sie wollen die gesundheitsschädigende Wirkung von Mobilfunkanlagen beweisen. Die Ergebnisse einer Reihen-Blutuntersuchung in Neustadt wurden jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Danach lassen sich Veränderungen des Blutbildes feststellen.

Die Neustadter Mobilfunk-Initiative startete nach der Inbetriebnahme einer Anlage in der Winzinger Straße eine Reihenuntersuchung bei Menschen, die in der Winzinger Straße wohnen. Vor Inbetriebnahme der Antennen und nach halbjährigem Betrieb Ende April 2004 hatten 49 Personen freiwillig und auf eigene Kosten an den Blutuntersuchungen teilgenommen. Koordiniert werden die Reihenuntersuchungen von dem Wormser Mediziner Peter Germann. Er geht davon aus, dass Mobilfunk-Wellen das Blutbild von Menschen beeinträchtigen können und will mit seiner Arbeit weitere Untersuchungen anregen.

Wie Christel und Johannes Füssel, Mitbegründer der Neustadter Initiative, jetzt mitteilen, seien bei den Probanden deutliche Veränderungen bei den Reticulozyten im Blut festgestellt worden. Dabei handelt es sich um Vorstufen der roten Blutkörperchen. Ein Index (MI-Wert) zeigt dem Arzt den Reifegrad der Reticoluzyten bei ihrer Entwicklung zu roten Blutkörperchen an. Vereinfacht gesprochen: Je höher dieser Index ist, desto mehr nähert sich dieser Mensch dem Krankheitsbild der Blutarmut.

Apothekerin Ingrid Füssel betont, dass die Winzinger Probanden nicht krank geworden seien. Bei der großen Mehrzahl habe sich in dem halben Jahr des Sendebetriebs der MI-Wert jedoch erhöht. Besonders deutlich sei dies bei Kindern und jüngeren Erwachsenen der Fall gewesen. Auch hätten einige der Familien versucht, sich gegen die elektromagnetischen Felder der Antennen abzuschirmen (unter anderem durch neue Thermofenster oder Kupferfolien unter der Dacheindeckung). Bei diesen Probanden seien keine auffälligen Veränderungen des MI-Werts festgestellt worden, jedoch bei 73 Prozent der Versuchspersonen ohne Abschirmungsversuche.

Bei der Untersuchung sind laut Füssel 16 Parameter des Blutbildes untersucht worden. Außer beim MI-Wert seien keine nennenswerten Veränderungen festgestellt worden. Die Mobilfunkinitiative gehe jedoch davon aus, dass sich dies mit der Dauer des Sendebetriebs noch ändern könnte. Sie will Stadt oder Gesundheitsamt um Unterstützung für die Fortsetzung der Reihenuntersuchung bitten. (nob)

Quelle: Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG, Publikation: Frankenthaler Zeitung
Ausgabe: Nr.174, Datum: Donnerstag, den 29. Juli 2004, Seite: Nr.17


siehe hierzu auch:

Einfluss der Mobilfunkbelastung auf die Retikulocytenreifung
http://omega.twoday.net/stories/286698/

Zeitzeichen - Grenzen des Weghörens

29. Juli 2004, 02:11, Neue Zürcher Zeitung

Zeitzeichen - Grenzen des Weghörens

Über die Lärm- und Zwangsgesellschaft

Der Lärm nimmt zu. Die Klagen über ihn werden nicht weniger, werden aber selten erhört. Ist unsere Gesellschaft auf dem direkten Wege, eine Zwangsgesellschaft zu werden, die die Ohren ihrer Mitglieder ungehemmt akustisch mit Beschlag belegt?

Aus der akustischen Feldforschung: Ein Großraumwagen der Bahn, locker besetzt. Plötzlich, zwei, drei Sitze hinter mir, das Geklingel eines Handys. Ich schrecke hoch. Unwillig drehe ich mich um, Quelle und Besitzer genauer zu orten, da erschallt ein zweiter unerbetener Weckruf ein paar Sitze vor mir. Diesmal ist es eher ein Gebimmel. Und noch bevor ich dort fündig werde, meldet sich aus der Tiefe des Raumes schon ein drittes Handy, dieses Mal mit einer Art von Gepiepse. Offenbar bin ich in einem Vogelkäfig gelandet, einer fahrenden Voliere. Und bei dem Trio bleibt es nicht. Bald fallen weitere Handys oder auch die schon gehörten weitere Male ein.

Was aber haben sie ihren Handy-Partnern zu sagen? Handy Nr. 1 teilt dem anderen Ende der Verbindung mit, dass es gerade den Zug bestiegen hat, um sich anschließend ausgiebig dank der Verbindung darüber zu unterhalten, wie denn die Verbindung ist. Ein Kommunikationsforscher würde das wahrscheinlich eine Art von Metakommunikation nennen.

Handy Nr. 2 teilt dem anderen Ende der Verbindung mit, wie draußen das Wetter ist. Dann will es, von unstillbarem Wissensdrang gepeinigt, auch selber erfahren, wie denn inzwischen am Abfahrtsort das Wetter ist. Handy Nr. 3 teilt dem Auditorium des Großraumwagens mit, auf welchen Kosenamen das andere Ende der Leitung hört. Und im weiteren Lauf der Reise wird es dasselbe Großraumauditorium in den ganzen Reichtum seiner Beziehungen, die Intimität erst seines Geschäfts-, dann seines Geschlechtslebens mit dem jeweils anderen Ende der Verbindung einweihen. Und wie teilt man alle diese schönen Dinge dem jeweils anderen Ende der Verbindung mit? Vor allem laut, weil man am Telefon bekanntlich immer lauter als gewöhnlich sprechen muss, im Zug selbstverständlich noch lauter.

Lärm und Nullinformation

Handys sind eine der symptomatischsten Objektivationen der entfesselten Kommunikationsgesellschaft, die in eine «akustische Zwangsgesellschaft» übergeht. Sie paart Lärm mit Nullinformation. Gegenüber den Mithörern, die der handygestützten Kommunikation nicht entrinnen können, nimmt sie wie selbstverständlich ein Recht auf Verletzung der akustischen Grenze in Anspruch. Eine persönliche Sphärengrenze, die einen Raum wechselseitiger Schonung umrisse, Schallschutzgrenzen, die man nicht ohne Not überschreiten darf, wie man selber innerhalb ihrer vor Störung sicher ist, eine Diskretionsgrenze und ein Datenschutz im Sinne des Schutzes vor fremden Daten existieren nicht mehr.

Wie die Handy-User nach der frühen Einsicht von Paul Watzlawick, Janet H. Beavin und Don D. Jackson «nicht mehr nicht kommunizieren» können, so können die unfreiwilligen Mithörer nicht mehr nicht partizipieren. Sie werden akustisch zwangssozialisiert, paradoxerweise durch den Terror des Privaten, ja Intimen. Wäre das Wort nicht etwas zu lärmend und humorlos, könnte man die akustische Zwangsgesellschaft in diesem Sinn totalitär nennen.

Freilich ist das Handy ein relativ moderates und noch mit dem Bonus der - wie auch immer zu verstehenden - Kommunikation ausgestattetes Beispiel für die akustische Zwangsgesellschaft. Was sie als «Lärm» empfindet, scheint weitaus brutalerer Art sein zu müssen, um überhaupt als solcher wahrgenommen zu werden. Die Ohren sind wie die Seelen längst einer partiellen Ertaubung zum Opfer gefallen, die man als Selbstimmunisierung, als Bildung einer Art von akustischen Schwielen, verstehen mag.

Diese partielle Ertaubung samt der Relativierung des Lärmbegriffs zeigt sich selbst in jenen Zonen, die seit einiger Zeit eine gewisse kritische Aufmerksamkeit gefunden haben: von der musikalischen Zwangsbeschallung in öffentlichen Räumen (Kaufhäusern, Bahnhöfen, ganzen Innenstädten) über den hoch technisierten Krieg gegen die Natur, der sich Landschafts- oder auch Gartenpflege nennt, bis zum Verkehrslärm, der im Fluglärm oder auch bei den Lärmterroristen mit motorisierten Zweirädern seine Spitzenwerte erreicht. Aber Desensibilisierung, die Herausbildung akustischer Schwielen, ändert nichts daran, dass Lärm immer akustische Gewalt ist.

Dass es analog der «gefühlten Temperatur» einen «gefühlten Lärm» gibt, entschärft das Problem keineswegs, im Gegenteil, es bedeutet, dass die - notwendige und hilfreiche - «Dezibelisierung» der objektiv messbaren Lärmgrenzwerte auf der nach oben offenen Lärm-Richter-Skala ergänzt werden muss um den legitimen subjektiven Faktor, der umso größere Rücksichtnahme erfordert, als er nur bedingt messbar ist.

Immerhin ist über den Lärm als «Umweltproblem Nr. 1» in den letzten Jahren mehr denn je geforscht und diskutiert worden. Eine Reihe vorzüglicher Bücher ist erschienen, unter anderem Rüdiger Liedtkes «Die Vertreibung der Stille» und Stephan Marks «Es ist zu laut!», Ausrufezeichen, «Ein Sachbuch über Lärm und Stille» - worin das «elfte Gebot» des Dichters Robert Gernhardt zu finden ist: «Du sollst nicht lärmen. Ein Gebot, das Gott vergessen hatte.» Das bisher umfassendste und zugleich radikalste Buch zum Thema: Rigo Baladurs «Der Stille Tod», «Stille» groß geschrieben und im Genitiv: Es geht um den Tod der Stille, um einen Tod, bei dem die alten Assoziationen versagen, wonach der Tod selber still sei. Weit gefehlt, lärmend kommt er.

Unverschließbare Ohren

Zu seiner fatal gesteigerten aktuellen Wirkung kommt der Lärm freilich aufgrund eines augenfälligen, richtiger: ohrenfälligen Merkmals der anthropologischen Grundausstattung: dass das Ohr das offenste und zugleich wehrloseste der menschlichen Sinnesorgane ist. Die Evolution hat es leider versäumt, uns einen bei Bedarf aktivierbaren, dem Willen unterliegenden natürlichen Ohrenverschluss wie bei den Augen die Lider mitzugeben. Von Ohropax reden wir hier nicht. Medientheoretisch gesehen, sind die Ohren ein nicht abschaltbarer Receiver. Das Handy aber entpuppt sich aus dieser Perspektive gewissermaßen als Parodie des Ohres. Günther Anders hat im zweiten Band seines Hauptwerkes «Die Antiquiertheit des Menschen» den Zusammenhang mit der Antiquiertheit der Privatheit hergestellt: «Die Dimension des Akustischen ist die Dimension der Unfreiheit. Als Hörende sind wir unfrei. Fortzuhören ist schwieriger, als fortzublicken.»

Die Unverschließbarkeit des Ohres hatte in den Urwäldern, Savannen und Höhlensystemen der gattungsgeschichtlichen Frühzeit und in allen Gefahrenbereichen auch darüber hinaus für ein schlafbedürftiges, augenschließendes Wesen ihren guten Wachsamkeitssinn. In den «Urwäldern» der heutigen Gesellschaft wird sie zum Desaster. Statt aus der Lid-, der Wehrlosigkeit der Ohren eine besondere Sorgfaltspflicht, die Grundregeln akustischer Rücksichtnahme, abzuleiten, liefert diese Gesellschaft das Gehör allen Attacken schutzlos aus.

Ludger Lütkehaus

http://www.nzz.ch/2004/07/29/fe/page-article9QSK7.html


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26
Jul
2004

Mobilfunk und Tumore

Tumore und Leukämien im Umfeld von Rundfunk-/TV-Sendern und Radarstationen
http://www.buergerwelle.de/d/doc/gesund/krebs.htm

Strahlen, Tauben und Tumore
http://www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/unter-druck.htm

Dänische Interphone-Studie: izgmf-Story über Hörnervtumor und Verharmlosung
http://www.das-gibts-doch-nicht.de/seite2517.php

60 Krebscluster in der Nähe von Funkantennen
http://omega.twoday.net/stories/227418/

Verdachtsfälle: Häufungen von Krebs und schweren Erkrankungen in der Nähe von Funkantennen
http://www.elektrosmognews.de/news/verdachtsfaelle.htm

Gehirntumore durch Handys
http://www.buergerwelle.de/d/doc/dindex-1268.htm

Mobilfunk und Krebs
http://omega.twoday.net/stories/284796/

Krebs und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/327725/

Wissenschaft zu Mobilfunk:
Deutsche Studien
http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html

Studien in Englischer Sprache
http://www.buergerwelle.de/body_science.html



http://omega.twoday.net/search?q=Leukamie
http://omega.twoday.net/search?q=Tumore

Mobilfunk und Krebs

Von der Maus auf den Mensch?

Natürlich lassen sich die Ergebnisse schon wegen der Genveränderung nicht einfach auf den Menschen übertragen. Aber dieser Standard-Einwurf von Forschungsskeptikern trägt nicht: Tierversuche zeigen in einem ersten Schritt, wie lebende Wesen reagieren. Seit vielen Jahren werden auch Arzneimittel oder Chemikalien so getestet. Niemand würde eine Substanz, die bei Laborratten Krebs hervorruft, mit dem Argument "Tierversuche können nicht auf den Menschen übertragen werden" in der Apotheke verkaufen...

http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/dossiers/dossier_elektrosmog/forschungsstand/262992.phtml


Bereits seit Jahrzehnten ist wissenschaftlich bewiesen, dass Mikrowellen Krebs verursachen. Ein Professor hat nun in noch nie dagewesenem Ausmaß wissenschaftliche Studien ausgewertet und zweifelsfrei festgestellt, dass die heutigen Grenzwerte für Mobilfunk bis zu einer Milliarde-fach zu hoch sind...

http://www.zeitenschrift.com/magazin/zs_29_01/mobilfunk.htm


Krebs durch Mobilfunk?

Eine Arbeitsgruppe der Abteilung für Klinische Chemie des Klinikums der FU Berlin veröffentlicht aufsehenerregende Ergebnisse. In Versuchsreihen wurden verschiedene menschliche Zell-Typen elektromagnetischen Feldern unterschiedlicher Frequenz ausgesetzt. Die Wissenschaftler um K. Schlatterer, R. Tauber und R. Fitzner erzielten bei der Bestrahlung von Zellen der menschlichen Promyelozyten- zellinie HL 60 mit einem kontinuierlichen 1800-MHz-Feld bei 37 °C signifikante Ergebnisse: In den Erbgut-Trägern, den Chromosomen, wurde eine hohe Zahl von DNA- Doppelstrangbrüchen gemessen. Dies ist bislang kein Beweis, aber ein Hinweis auf eine erhöhte Empfindlichkeit bestimmter Zellen gegenüber elektromagnetischen Feldern. Vermutet wird als Ursache eine Veränderung bei den Reparatur-Enzymen.

Diese Forschungsergebnisse sind als gewichtige Hinweise zu werten, daß elektromagnetische Felder wie bei Mobilfunk und Handys das menschliche Erbgut schädigen und Krebs1 erzeugen. Um sichere Aussagen treffen zu können, müssen die Versuche jedoch zunächst von anderen Forschergruppen wiederholt werden, wobei sich zeigen muß, ob sie als reproduzierbar angesehen werden können.

Petra Willaredt

Anmerkungen:
1 Siehe auch unseren Artikel
'Handys und Augenkrebs' v. 25.01.01
http://netzwerk-regenbogen.de/handy250101.html



Zahl der vermeidbaren, durch Lebensweisen bedingten Krebsarten nimmt massiv zu
http://omega.twoday.net/stories/4154685/

Krebs und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/327725/

Mobilfunk wesentliche Bedrohung für öffentliche Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/336927/

Schockstudie der EU: Handys knacken die DNS und bewirken schwere Zellschädigung
http://omega.twoday.net/stories/482751/

Krebsgefahr für Handy-Nutzer
http://www.buergerwelle.de/d/doc/gesund/skandi-krebs.htm

Krebs durch Elektrosmog
http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/elektrosmog/2001/april/polizist.html

60 Krebscluster in der Nähe von Funkantennen
http://omega.twoday.net/stories/227418/

Krebshäufung in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen
http://omega.twoday.net/stories/580235/

Verdachtsfälle: Häufungen von Krebs und schweren Erkrankungen in der Nähe von Funkantennen
http://www.elektrosmognews.de/news/verdachtsfaelle.htm

Krebsfälle häufen sich in der Nähe von Mobilfunkmasten
http://omega.twoday.net/stories/322290/

Nach 2,5 Jahren GSM Sender bereits 50% mehr Krebs
http://omega.twoday.net/stories/388014/

Erhöhtes Krebsrisiko in Sendernähe
http://omega.twoday.net/stories/393983/

Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz
http://omega.twoday.net/stories/398292/

Russland: Mobiltelefone und Krebs bei Kindern
http://omega.twoday.net/stories/520546/

Kinderkrebsfälle neben Sendeanlagen
Bereits 8 Fälle in der Umgebung der Mobilfunksender
http://www.elektrosmognews.de/news/saintcyr4.htm

Hautkrebs und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/414777/

Krebs bereits bei minimaler Strahlung
http://omega.twoday.net/stories/414805/

Mobilfunk und Tumore
http://omega.twoday.net/stories/284939/

Nicht-ionisierende Strahlung und Krebserkrankungen
http://omega.twoday.net/stories/348817/

Langjährige Handy-Nutzung erhöht Risiko für Ohrtumor
http://omega.twoday.net/stories/364620/

EMF beeinflußt Melatonin und Melatonin beeinflußt Brustkrebs
http://omega.twoday.net/stories/383554/

Beim Sendemast an einem Strang gezogen
http://omega.twoday.net/stories/389030/

Wissenschaft zu Mobilfunk:
http://omega.twoday.net/stories/293807/

Getrübter Durchblick im Elektrosmog
http://omega.twoday.net/stories/397872/

Deutsche Studien
http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html

Studien in Englischer Sprache
http://www.buergerwelle.de/body_science.html

Fields of Influence - Mobile phones "the largest human biologic experiment"
http://omega.twoday.net/stories/473121/

SERIOUS CONGLOMERATES OF CANCER AND OTHER PATHOLOGIES THAT HAVE BEEN TIE BY THE POPULATION NEXT TO ANTENNAS OF TELEPHONY - Cluster in Spain 2000-2004
http://omega.twoday.net/stories/466717/

Levels of Microwaves in Brighton and Hove extreme cause for concern
http://omega.twoday.net/stories/390881/

The Mobile Mast Menace
http://omega.twoday.net/stories/391196/

Dentist's Cancer Warning
http://omega.twoday.net/stories/403943/

ELECTROMAGNETICS FIELDS AND CANCER: QUOTATIONS
http://omega.twoday.net/stories/507624/

Mobilfunk und Tinnitus

Epidemiologie

Literatursammlung zur Epidemiologie des Tinnitus in Lenarz in Feldmann (1998, Hrsg., S.82-83).

Ergebnisse Epidemiologie nach Lenarz in Feldmann (1998, Hrsg., S.77): Industriegesellschaft, Alter (40/50) und Lärm machen die Erscheinung eines Tinnitus wahrscheinlicher.

Faktor Industriegesellschaft nach Lenarz in Feldmann (1998, Hrsg., S.77).:

"Unter den Lebensbedingungen einer Industriegesellschaft tritt bei 35-45% aller Erwachsenen über 17 Jahren zu irgendeinem Zeitpunkt ein transientes oder permanentes Ohrgeräusch unterschiedlicher Lautheit auf.

Bei 15% hält das Geräusch länger als 5 Minuten an.

Etwa 8% fühlen sich durch ihr Ohrgeräusch in ihrem Alltagt belästigt oder weisen Schlafstörungen auf.

Bei 0,5% der Erwachsenen hat das Ohrgeräusch den Stellenwert einer eigenständigen Erkrankung, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Konzentrations- und Schlafstörungen, reaktive Depressionen und Angstzustände führt. Bezogen auf den Bevölkerungsanteil der Erwachsenen in Deutschland umfaßt diese Gruppe ca. 300.000 Personen."

Häufigkeitsentwicklung des Tinnitus nach Tönnies

"In Deutschland leiden mehr als drei Millionen Menschen unter Ohrgeräuschen (Tinnitus), davon mindestens eine halbe Million so unerträglich, dass sie kein normales Leben mehr führen können. Außerdem werden jährlich 340.000 neu von chronischem Tinnitus betroffen. Die Ärzte stehen dieser Gesundheitsstörung oft hilflos gegenüber, da Ohrgeräusche nur selten erfolgreich medizinisch zu behandeln sind, und fühlen sich bei den psychischen Begleitproblemen zumeist überfordert. Dies drückt sich dann in dem sicherlich wohlgemeinten Rat aus: "Sie müssen eben lernen, damit zu leben." (zit. n. 10. Auflage, Quelle Homepage)

Häufigkeitsentwicklung des Tinnitus nach der Deutschen Tinnitus-Liga

"3 Millionen Tinnitus-Betroffene in Deutschland. Die Deutsche Tinnitus-Liga e.V. (DTL) präsentiert erstmals wissenschaftlich fundierte Zahlen über die Tinnitus-Betroffenheit für die Bundesrepublik Deutschland. Das Ausmaß ist größer als bisher angenommen.

Wuppertal, Juni 1999. (DTL) - 'Tinnitus ist eine Volkskrankheit' resümiert Elke Knör, Präsidentin der Deutschen Tinnitus-Liga. Mit knapp 3 Millionen aktuell Betroffenen, das entspricht vier Prozent der Gesamtbevölkerung, liege die Quote ähnlich hoch wie bei Diabetes. Bereits jeder vierte der Gesamtbevölkerung hat schon mal Tinnitus erlebt. Allein 1,5 Millionen Bundesbürger beeinträchtigt der Tinnitus mittelschwer bis zur Unerträglichkeit. Sie benötigen in unterschiedlicher Art der therapeutischen Hilfe. Diese Zahl liegt um 50% höher als bisher angenommen. Unerwartet hoch ist auch die jährliche Zuwachsrate von 270.000 Betroffenen mit chronischem Tinnitus. Ein Tinnitus wird als chronisch bezeichnet, wenn er mehrere Wochen andauert."

Jährlich kommt es bei 10 Millionen Deutschen inzwischen zu einem Tinnitus
http://www.buergerwelle.de/d/doc/gesund/tinnitus.htm

Ergebnisse einer Fragebogenaktion an 110 HNO-Patienten mit Ohrgeräuschen, Allergien, Nervenkrankheiten, Epilepsie, psychiatrischen Erkrankungen (für Details bitte hier anklicken):
http://www.buergerwelle.de/d/doc/gesund/wilhelm-re-tinnitus.pdf

Von Prof. Dr. med. H. J. Wilhelm HNO-Facharzt Stimm- und Sprachstörungen Sportmedizin Stellvertretender Präsident d. Gesundheitsforum Rhein-Main e. V.

Nachricht von Gerd Ernst Zesar


Exkurs: Ist die Medizin blind für pathogene Umweltfaktoren ?
Faktor Umweltverschmutzung und Technologiebelastung

Links Umweltverschmutzung und Technologiebelastung bei Tinnitus:

* Elektrosmog Report Nr. 3 / 3. Jahrgang März 1997: http://www.datadiwan.de/netzwerk/index.htm?/esmog/es_97_03.htm

* Elektrosmog und Tinnitus: http://www.pandalis.com/urheim/pdf/urheimn_2001_3.pdf

* Elektrosmog: Krank durch - ? Welche Krankheiten und Störungen können auftreten?
http://www.elektrosmogberatung.de/krank01.htm

* Erdstrahlen und Elektrosmog: Ingeborg Buschmann, Dipl.Ing.FH - Diplomierte baubiologische Gesundheitsberaterin (IBG) Sachverständige für - : http://www.ingeborg-buschmann.de/home.html

* Handys und Tinnitus: http://www.mweisser.50g.com/handys.htm

* Lärmschäden: http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBlaerm/Laermschaeden.shtml

* Mobilfunk und Tinnitus: http://www.notiz.ch/wissenschaft-unzensiert/elektrosmog/2002/marz/tinitus.html

* Orte: Wenn Orte krank machen...: http://www.grenzenlos-verlag.de/archiv_new/arc_ges_orte.htm

* Schwerpunkt Elektrosmog: http://www.lebenswert-leben.at/www/start/startseite.html

* Tinnitus/Acouphènes Luxembourg A.S.B.L. (Vereinigung ohne Gewinnzweck):
http://www.tinnitus-acouphenes-luxembourg.com/introde.htm

* Betroffenen-Bericht: http://f15.parsimony.net/forum25681/messages/1154.htm

In Bayern gab es ein Institut für Arbeitsmedizin, dessen Professor dafür berüchtigt war, daß er zugunsten Betroffener nie etwas "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" herausfinden konnte. Das liebte die Industrie und so überschütteten sie ihn mit Aufträgen unter kräftiger Mithilfe einer einseitigen Justiz, die damit, statt Recht zu sprechen, tatsächlich Unrecht gefördert und den Geist der Rechtsidee gebeugt hat, nämlich daß Geschädigte Anspruch auf Schadensersatz haben. Denn meist wird nach dem Prinzip geurteilt: in dubio pro pecuniam et contra populum (Im Zweifel für das Geld und gegen das Volk).

Die Medizin steht in dem schlechten Ruf, schon immer mit den Mächtigen und vor allem mit den Geldgebern ein allzu enges Amigo-Bündnis einzugehen. Möglicherweise hat dies mit ihrem unstillbaren Hunger nach Geld und Anerkennung zu tun. Sieht man sich das auf den ersten Blick ausgezeichnet erscheinende Buch von Feldmann et al. genauer an, so fällt auf, daß die AutorInnen ziemlich blind für die epidemische Entwicklung des Tinnitus sind und noch nicht einmal theoretisch die Komponente Umweltverschmutzung und Technologiebelastung erwägen. Das Tinnitus etwa mit der industriell- gesellschaftlichen Entwicklung zu tun hat, erfährt man in dem sonst sehr informativen Werk nur implizit durch die Formulierung: "Unter den Lebensbedingungen einer Industriegesellschaft tritt bei 35-45% aller Erwachsenen über 17 Jahren zu irgendeinem Zeitpunkt ein transientes oder permanentes Ohrgeräusch unterschiedlicher Lautheit auf."
http://www.sgipt.org/gipt/psysom/tinni/tinnitus.htm#Faktor Industriegesellschaft

Was spricht nun überhaupt dafür, die Forschungshypothese Umweltgifte und Technologiebelastung als bedeutungsvoll für die Tinnitus- Epidemie aufzustellen? Der Grund ist so offensichtlich, daß die Tinnitus- Lobby offenbar dem Prinzip folgt: vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen:

Die epidemische Entwicklung des Tinnitus
http://www.sgipt.org/doceval/epidem/epidemio.htm

Es ist einfach nicht normal und nachvollziehbar, daß innerhalb kürzester Zeit urplötzlich Millionen von Tinnituskranken mit exorbitanten jährlichen Zuwachsraten wie Pilze aus dem Boden schießen. Man erinnere sich: das erste deutsche Tinnitus-Buch erschien 1986, dessen Autor noch im selben Jahr die Tinnitus- Liga ins Leben rief. Noch 1979 kommt im großen Uexküll zur Psychosomatik - wie in den allermeisten anderen Psychosomatikbüchern auch - das Stichwort Tinnitus gar nicht vor.

Wie kommt es also zu dieser Tinnitus-Epidemie?

Ist es (auch) eine Mode Erscheinung? Ist es (auch) eine suggestive Massen-Epidemie? Ist es (auch) ein getrimmtes Syndrom? Steckt (auch) die Abrechnungslobby dahinter? Spielen (auch) Umweltverschmutzung und (auch) Technologiebelastung [Elektrosmog] eine wichtige Rolle?

Überlegen wir: was war 1986? Gibt es irgendein herausragendes Ereignis, daß wir zu dieser relativ plötzlichen Tinnitusepidemie in Beziehung setzen könnten? Oder sollten wir die Umweltverschmutzung und Technologieentwicklung der ganzen 80er Jahre - oder noch länger? - betrachten (s.u.)?

Das Jahr 1986 (Quelle: Chronik 1986)

* Reaktorunglück Tschernobyl (April: radioaktive Wolken bringen Tschernobyl vor die Haustür; Süddeutschland besonders betroffen; München 150 Bequerel; erst am 2. Mai warnt die Bundesregierung vor Frischmilch und Blattgemüse): 50 Mill. Curie kondensierbare Spaltprodukte gelangen in die Umwelt.

* Kohl beruft Wallmann am 6.6. als ersten Minister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

* Gefahrenstoffverordnung 1.10.: In der Raumluft zahlreicher Kindergärten wird Dioxin festgestellt. Asbest wird in Spielzeug untersagt. Wohngift Vorbeugung: Formaldehyd.

* Rheinverschmutzung (Rhein-"Unfälle": 31.10.: Ciba-Geigy, Basel; 11.11.: Sandoz AG, Basel; 21.11.: BASF, Ludwigshafen; 26.11.: Bayer, Leverkusen).

Es ist natürlich auch möglich, daß das Phänomen Tinnitus schon einige Jahre oder sogar Jahrzehnte unter den Lebensbedingungen einer Industriegesellschaft schwelte und erst in den 80er Jahren die entsprechende Aufmerksamkeit fand. Doch auch dies wäre natürlich kritisch zu untersuchen und zu reflektieren.

Die wichtigsten Faktoren aus Umweltverschmutzung und Technologiebelastung in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts sind:

* Der Ausstoß von Schadstoffen und Giften (Abgabe an Wasser, Boden, Luft und Amosphäre; Lebensmittel, Futtermittel, Alltagsobjekte, Industrieprodukte, Geräte, Farben, Lacke usw.)

* Radioaktive Belastungen

* Ozonloch und Bestrahlung

* Belastung durch Elektrosmog (Abstrahlung durch Sender und Geräte)

* Lärmbelastung (Verkehr, Technische Akustische Geräte [z.B. Rundfunk, Verstärker], Disco- Musik, Tiefflug)

* Belastung durch erhöhte Anpassungsleistungen ("Streß")

Auch die Allergien sollen sehr zugenommen haben. Bereits 1987 werden 20 Millionen AllergikerInnen in Deutschland geschätzt - 1/3 der Bevölkerung. Man führt die Störung des Immunsystems auf die wachsende Belastung der Luft, Wasser, Lebensmittel und der Haushalte durch Umweltgifte zurück.
(Quelle: Chronik 1987, April, S. 70).

Die Probleme der Umwelt erfahren in den 80er Jahren durch zahlreiche Umwelt- Katastrophen (Ozonloch, Waldsterben, Industrieunfälle, Wasserverschmutzung) eine erhöhte Aufmerksamkeit. Die Bedeutung des zunehmenden kritischen Umweltbewußtseins kommt am klarsten durch die Umweltschutzbewegungen zum Ausdruck (z.B. Greenpeace, ökologische Parteien, Robin Wood).

Quelle (Auszug):

http://www.sgipt.org/gipt/psysom/tinni/tinnitus.htm#Exkurs:%20Ist%20die%20Medizin%20blind%20f%FCr%20pathogene


Links:

Brummton und Tinnitus durch Mobilfunk-Strahlen
http://www.oekosmos.de/article/articleview/482/1/6/

Ist der Mann im Ohr ein Mobilfunk-Empfänger?
http://www.wissenschaft-unzensiert.de/ele7_5.htm

Handysender schuld an Hörstörungen?
http://omega.twoday.net/stories/3429257/

Jedes Jahr kommt es in Deutschland durch Elektrosmog zu 10 Millionen Tinnitus- Neuerkrankungen!
http://www.wissenschaft-unzensiert.de/ele1_4.htm

Tinnitus und Mobilfunk
http://www.med1.de/Forum/HNO/56807/

Tinnitus durch Mobilfunk-Impulse?
http://www.igzab.de/Leserbriefe/leserbriefe.html
http://www.igzab.de/Presseinfo/presseinfo.html#AntwortMobilfunknewsletter

25
Jul
2004

Ja zum Handy – Nein zu den Sendemasten?

Viele Menschen wollen mit dem Handy telefonieren, möchten aber selber keine Sender in ihrer Nähe haben. Ohne Sender funktionieren jedoch die Handys nicht. Wer also den Sender vom eigenen Haus weg haben will, handelt nach dem St. Florians-Prinzip, denn dann bekommen den für das Handy zwingend notwendigen Sender eben andere. Und ist der Handynutzer unterwegs, so braucht er zusätzlich noch viele weitere Sender entlang seines Weges, mit denen auch wieder andere belastet werden.

Oft hört man von Mastengegnern das Argument, sie würden ihr Handy unbedingt brauchen. Irgendeinen “wichtigen Grund“ werden aber auch alle anderen Millionen Menschen haben und damit auch den Anspruch auf ein Handy. Also was tun?

Es ist wohl klar, dass ein Mastengegner konsequenterweise auch sein eigenes Verhalten überdenken sollte. Denn die Handynutzer sorgen selbst dafür, dass immer mehr Masten gebaut werden müssen.

Wir sehen aus diesen Ausführungen, dass es nicht möglich ist, ein Mobilfunknetz mit der zur Zeit noch erlaubten Technologie aufzubauen und gleichzeitig den Gesundheitsschutz für die Menschen zu sichern.

Bei der heute verwendeten Technologie wird bewusst eine unübersehbare Schädigung der Volksgesundheit in Kauf genommen.

Wir müssen sicherstellen, dass unsere Gesundheit wieder zum höchsten Gut wird.

http://www.buergerwelle.de/pdf/mobilfunksender_raus_aus_reinen_wohngebieten.rtf

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Antennen schauen uns an

Leserbrief aus Bamberg

Antennen schauen uns an

Weihnachten droht und schon laufen die Mobilfunkbetreiber und Handyhersteller auf "Hochform" auf: Da werden Kinder und Jugendliche beinahe genötigt ihren Eltern zu bearbeiten, Verträge zu unterzeichnen, gut mit Lebkuchen gelockt - wie im Märchen (so geschehen Anfang dieser Woche von T-Mobil am Bahnhofsvorplatz!), da ziehe ich aus meinem Briefkasten täglich 1-2 Angebote zur Anwendung dieser Technik, egal, ob W-Lan-Laptops oder sogenannte Wichtigtuer-Händis, und dies auf Hochglanzpapier. Nein, es können die Druckkosten der Hersteller nicht hoch genug sein, denn die Suchtbindung, auch Kundenbindung genannt, bringt langfristig einen Supergewinn.

Leider muss man die Leute immer wieder erinnern: jedes Handy - und sei es noch so selten benutzt - braucht eine Ketten von Mobilfunkantennen. Schauen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft um: irgendwo steht im Umkreis von 500 bis 1000 Metern eine größere oder auch eine kleinere Antenne auf den Dächern oder an Fassaden. Und wer aus seinem Fenster Blickkontakt zu solchen Antennen hat, möge sich schon mal zum Messen der Wohnräume melden.....dafür dürfte der Empfang sehr gut sein.

Engagierte Mitmenschen kämpfen in der Stadt und Landkreis gegen Antennenmasten und Dachantennen, gegen W-Lan in Schulen und Betrieben, - und sie haben Gründe dafür, die in der gesundheitlichen Vorsorge begründet liegen.

Wo gibt es noch echte Rückratbesitzer? Oder haben auch Sie schon Minderwertigkeitskomplexe, wenn sie nicht alles haben, was neu ist? Gegen den Strom schwimmen ist etwas mühsam, aber ungemein befreiend.

Mein Tipp: Keine Handys kaufen und schenken - sondern Rückrat bewahren !

Karin Z.


Aus: Elektrosmognews vom 12.12.2004

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Jeder hat ein Handy, keiner will Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/325535/

Handys und der Strahlungswahnsinn
http://omega.twoday.net/stories/356956/


http://omega.twoday.net/search?q=Jeder+will+ein+Handy%2C+keiner+will+eine+Antenne

24
Jul
2004

Die Schweizer Grenzwerte: eine Mogelpackung erster Güte

Die Schweizer Grenzwerte - Eine Mogelpackung erster Güte
http://www.gigaherz.ch/429/

Endlich Schluss mit der Schweizer Grenzwertlüge
http://www.gigaherz.ch/597/print/
http://www.zeitenschrift.com/news/short-chgrenzwertluege.ihtml

Schweizer Grenzwertlüge eindrücklich bestätigt
http://www.gigaherz.ch/791/

Netzausbau ohne Kenntnis der Gesundheitsrisiken?
http://omega.twoday.net/stories/1114842/

Endlich: Deutscher Wissenschafter spricht Klartext über den Schweizer Grenzwertschwindel
http://www.gigaherz.ch/570/

Die 7 schönsten Weihnachtsmärchen aus dem grossen Zauberbuch der Schweizer Mobilfunkbetreiber
http://www.gigaherz.ch/563/

Schweizer Anlagewerte
http://omega.twoday.net/stories/281683/

Korrupte Bundesrichter?
http://omega.twoday.net/stories/317284/

Ein Bürger macht seinem Zorn Luft
http://omega.twoday.net/stories/315963/

Die Wende ist eingeläutet
http://omega.twoday.net/stories/418123/

Grenzwerte und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/242821/

Macht Mobilfunk krank?
http://omega.twoday.net/stories/851611/

Krebs-Risiko doppelt so hoch?

Beunruhigende Studie zur Belastung von Anwohnern durch Mobilfunkstationen

Krebs-Risiko doppelt so hoch?

Niedrigere Grenzwerte gefordert — Bayerns Umweltminister sieht keine Gefahr

NAILA (NZ). — Der Satz verfehlt seine Wirkung nicht: „Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ist für Bewohner nahe des Mobilfunkmastes doppelt so groß“, sagt der Nailaer Arzt Dr. Horst Eger. Totenstille herrscht in der vollen Frankenhalle — auf deren Dach die Antennen stehen.

Eger präsentierte am Mittwoch die Ergebnisse der weltweit bislang umfangreichsten Untersuchung von möglichen Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk-Basisstationen. Vor elf Jahren wurden die Antennen auf das Dach der Frankenhalle montiert. Fünf Hausarztpraxen der oberfränkischen Stadt haben die Daten von knapp tausend zufällig ausgewählten Patienten über die letzten zehn Jahre hinweg verglichen. Das Resultat ist beunruhigend: In einem Umkreis von 400 Metern um die Anlage treten deutlich mehr Fälle von neuen Krebserkrankungen auf als bei Bewohnern in weiter entfernten Straßenzügen.

Dramatische Werte

Von 302 Bewohnern in großer Nähe zu den Antennen bekamen in den letzten zehn Jahren 18 einen Tumor, bei den 631 untersuchten Bürgern mit Wohnungen in größerer Entfernung erkrankten nur 16 Patienten. Damit ist die Rate der Neuerkrankungen im Bereich um die Mobilfunkmasten mehr als zweimal so hoch. Zudem erkranken die Patienten in diesem Bereich durchschnittlich achteinhalb Jahre früher.

Die Nailaer Ärzte haben ihre Studie in Eigeninitiative, ohne finanzielle Unterstützung durchgeführt. Methodisch beraten wurden sie von Dr. Rainer Frentzel-Beyme, Leiter des Instituts für Präventionsforschung der Hochschule Bremen und Herausgeber des „Krebsatlas Deutschland“.

Bei der Diskussion in der Frankenhalle kritisiert Gunar Krenzer vom Landesamt für Umweltschutz, die Untersuchung sei nicht wissenschaftlich korrekt. Messungen des Landesamtes hätten ergeben, dass die permanente Strahlung von schnurlosen Telefonen in manchen Häusern rund um die Mobilfunkmasten deutlich höher sei als die Strahlungen durch die Antennenanlage. So etwa im benachbarten Gymnasium. „In den untersuchten Haushalten hätte daher auch die Verbreitung von schnurlosen Telefonen geprüft werden müssen“, sagt Krenzer. „Warum sollte es in den Häusern rund um die Antenne doppelt so viele schnurlose Telefone geben?“, entgegnet Eger.

Das Ergebnis der Untersuchung in Naila „kann ein Alarmzeichen sein“, sagt Eger. „Die Frage ist nicht, was wir falsch gemacht haben könnten, sondern: Wie können wir mehr und besser forschen.“ Die Studie habe signifikante Ergebnisse erbracht und solle jetzt die Behörden wachrütteln, um selbst Untersuchungen durchzuführen.

Der arg in Bedrängnis geratene Krenzer kritisiert weiter, dass er sich nicht ausreichend auf die Diskussion vorbereiten konnte, da ihm die Ergebnisse nicht vorab mitgeteilt wurden: „Das ist nicht wissenschaftlich.“ Der bislang eher verhaltene Protest der Zuhörer schlägt in Wut um: „Mir hängt Ihre wissenschaftliche Haarspalterei zum Halse raus!“, schreit ein aufgebrachter Bürger. „Wir sind betroffen!“

Nailas Bürgermeister Frank Stumpf (Freie Wähler) nimmt die Studie der Ärzte sehr ernst — zumal der Mobilfunkbetreiber Vodafone einen zweiten Mast im Ort aufstellen will. Ende März hatte der Stadtrat mit Widerwillen die Genehmigung für die neue Anlage erteilt, weil die Rechtslage keine andere Entscheidung zuließ.

Bei einer Ablehnung hätte die Stadt Schadensersatzansprüche von Vodafone riskiert, denn die Anlage würde die gesetzlichen Grenzwerte einhalten. Deshalb stimmte der Stadtrat zu und reichte zugleich eine Petition beim Bundestag ein, in der niedrigere Grenzwerte gefordert werden, wie sie zum Beispiel in der Schweiz gelten.

Bürgermeister geschockt

Kurz nach der Zustimmung erfuhr Bürgermeister Stumpf jedoch von Dr. Eger erste Zwischenergebnisse der Ärzte-Studie - und war schockiert. Der Stadtrat nahm seinen Beschluss zurück — „auch wenn wir uns damit bewusst über geltendes Recht hinwegsetzen“, sagt Stumpf. „Ich bin nicht für die Umsatzsteigerung von Mobilfunkunternehmen gewählt, sondern für das Wohlergehen der Bürger“, betont er im Gespräch mit der NZ.

Damit liegt die Entscheidung beim Landratsamt, das die Ablehnung des Nailaer Stadtrates wieder aufheben kann. Doch dies wird vorerst nicht geschehen: „Ich werde in nächster Zeit keine Genehmigungen für Mobilfunkmasten innerhalb von Ortschaften geben“, sagt Landrat Bernd Hering (SPD) gegenüber der NZ. Auch er fordert niedrigere Grenzwerte.

Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf betonte auf Nachfrage unserer Zeitung, dass die Grenzwerte den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation entsprechen. Auf die Frage, ob die Naila-Studie zu ähnlichen Untersuchungen des Ministeriums anregen könne, äußerte er sich zurückhaltend: Er müsse die Studie zunächst sorgfältig prüfen. Für die Forschung sei aber primär der Bund zuständig. Tatsächlich hat das Bundesumweltministerium gerade eine Untersuchung von 40 000 Personen in Auftrag gegeben. Nachweise seien jedoch sehr schwierig, erklärt ein Experte des Ministeriums: Die Bewohner verbringen viel Zeit außerhalb der Wohnungen, Mauern können die Strahlen reflektieren oder dämpfen.

Erst vor kurzem habe man ein Untersuchungsverfahren entwickeln können, das solche Faktoren berücksichtige — deshalb werde diese umfangreiche Untersuchung erst jetzt durchgeführt.

ERIK STECHER
23.7.2004 0:00 MEZ

© NÜRNBERGER ZEITUNG

http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=220704&kat=30


Nachricht von Reinhard Rückemann

http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4124


Einfluss der räumlichen Nähe von Mobilfunksendeanlagen auf die Krebsinzidenz
http://omega.twoday.net/stories/398292/

23
Jul
2004

Im Zweifel für das Geld und gegen das Volk

In dubio pro pecuniam et contra populum

Ich lebe im Keller, weil mein Nachbar nicht lesen kann. Sonst wüsste er, dass er eine vom Staat und vom BGH geschützte grosse Dummheit begangen hat. Denn auch er und seine Kinder sitzen nun in der Strahlenkeule einer Mikrowelle "geringer" Leistung, die Brummen in Hörnerven induziert, Hühnerembryos tötet, weiße Störche keinen Nachwuchs bekommen lässt, Leukämie-Cluster in Israel und Spanien verursacht, Hirntumor-Cluster hervorruft und in der nicht gekauften wissenschaftlichen Fachwelt für Aufruhr sorgt (siehe REFLEX Studie, Veröffentlichung April 2004, Kosten (GELD!!) 3 Mio. Euro, Befund: DNA Schädigung bei Handy-Pegeln, die mit DNA Schädigung beim Röntgen identisch sind)...

siehe weiter unter http://www.rheingau-riesling.de/mobile.html

Machen Mobilfunkantennen krank?

http://www.mieterverein-muenchen.de/reportage/elektrosmog.htm
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