Mobilfunk

4
Aug
2004

Risiko Mobilfunk

Bürgerinitiativen kämpfen gegen Strahlenbelastung

Informationen u.a. aus dem Informationsblatt der Bürgerwelle e.V.
Überarbeitet von der BI Omega

Die Gesetze schützen die Bürger nicht. Im Gegenteil: Sie ermöglichen, dass immer mehr gesundheitsgefährdende Mobilfunkstationen gebaut werden können. Für die Strahlung gibt es gesetzliche Grenzwerte. In diesen sind nur thermische Wirkungen enthalten. Dies bedeutet nur einen Schutz vor Hitzestress. Somit werden i.d.R. in 2-6 Metern Abstand von einer Mobilfunksendeantenne die Grenzwerte eingehalten. Deshalb sind die jetzigen Grenzwerte keine Vorsorgewerte und bieten, außer vor der Überwärmung des Körpers, keinerlei Schutz für den Menschen. Eine Berufung auf die Einhaltung der Grenzwerte ist eine Täuschung der Öffentlichkeit, weil im Endeffekt keine wirkliche Sicherheit gegeben ist.

"Die Grenzwerte sind liederlich und fahrlässig." (Professor Siegfried Knasmüller vom Institut für Tumorbiologie-Krebsforschung an der Uni Wien). "Eine kürzlich im Auftrag des österreichischen Gesundheitsministeriums durchgeführte Studie kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der geringen Sendeleistungen bei bestimmungsgemäßem Betrieb keine Gefährdungen auftreten, weiters wird betont, dass bei Exposition mit Hochfrequenzfeldern keine krebserregenden Wirkungen gefunden wurden. Eine detaillierte Durchsicht der verfügbaren Literatur zeigt, dass diese Aussagen nicht aufrechterhalten werden können (22.11.1997). ....Aus diesem Grund bin ich der Meinung, ....dass die derzeit geltenden Grenzwerte offensichtlich nicht in ausreichender Weise wissenschaftlich fundiert sind" (Schreiben vom 16.1.1998)

Professor Dr. Kundi, Institut für Umwelthygiene, Universität Wien: "......sind auf ihre gesundheitlichen und psychischen Auswirkungen hin zu untersuchen. Dies muss natürlich vor deren Einsatz geschehen. Dass dies bei den Mobilfunkeinrichtungen nicht geschehen ist, hat ausschließlich wirtschaftliche und politische Gründe und ist an und für sich ein Skandal...... Stellen Sie sich vor, eine solche Regelung würde für Arzneimittel gelten: zuerst verkaufen und dann nachsehen, ob vielleicht Schäden auftreten!" (22.11.1997)

Professor Dr. Mosgöller, Zellbiologe, Histologisch-Embryologisches Institut der Universität Wien (seit 1999: Institut für Tumorbiologie und Krebsforschung, Universität Wien):
"Aus medizinischer und zellbiologischer Sicht ist problematisch, dass Untersuchungen aus 1997, welche gebräuchliche GSM-Signale betrachteten, erhöhte Korrelationen mit Tumorerkrankungen zeigten. Dies wurde einerseits an Versuchstieren festgestellt, aber auch an menschlichen Blutzellen unter Laborbedingungen...Den Standpunkt, dass "bei Einhaltung der Grenzwerte alles unbedenklich sei" erachte ich als extrem verfrüht und zu optimistisch und somit derzeit nicht bedingungslos gerechtfertigt. Eine solche Beurteilung setzt voraus, dass nahezu alle bisher erhobenen Befunde zu GSM-Feldern sich als falsch bzw. unsinnig erweisen, was allerdings jeder allgemeinen Erfahrung widerspräche".

Dabei ist längst bekannt, dass die sogenannten athermischen Wirkungen, (die Wirkungen bei geringen Strahlungsintensitäten, ohne dass sich der Körper merklich erwärmt) größte gesundheitliche Konsequenzen haben.

Vor Jahren hat die Industrie uns gesagt, Asbest sei ungefährlich. Voraussichtlich wird in England die höchste Zahl der Krebstoten, im Zusammenhang mit Asbest, erst für das Jahr 2020 erwartet. Es waren auch Industrievertreter, die uns beruhigten wir bekämen keinen Krebs durch das Zigarettenrauchen.

Heute sagt die Industrie uns Mobilfunkgeräte und Mobilfunksendeantennen seien ungefährlich und hält bestehende Studienergebnisse zurück. Die von dem australischen Telefonkonzern Telstra in Auftrag gegebene und finanzierte Studie, - die eigentlich die Unbedenklichkeit vom Mobilfunk beweisen sollte, - war bereits im Jahre 1995 abgeschlossen worden und wurde erstmals im Fachblatt Radiation Research in der Maiausgabe veröffentlicht. Die Öffentlichkeit wird nicht aufgeklärt und die Industrie macht Billionen Gewinne. Dies ist eine unverzeihliche Politik der Forschungsverzögerung.

Die Zeitschrift Microwave News kritisiert scharf die Geheimniskrämerei nicht nur bei dieser, von der australischen Telefongesellschaft geförderten Studie. "Telstra ist nicht allein bei der Unterdrückung des freien Flusses von Informationen. Deutsche Telekom, France Telekom und andere europäische Gesellschaften verhalten sich so, als ob die Ergebnisse von industriegesponserter Forschung Handelsgeheimnisse seien. Anfragen von Journalisten werden grundsätzlich ignoriert." Es sind milliardenschwere Interessen im Spiel.

In der Telstra Studie wurde nachgewiesen, dass durch die Strahlung der Mobiltelefone bei Mäusen die Tumorrate mehr als verdoppelt wird. Durchgeführt wurde die Studie von einer Arbeitsgruppe, die vom Beauftragten für elektromagnetische Felder der Weltgesundheitsorganisation, Michael Repacholi geleitet wurde. Repacholi ist ein renommierter Forscher im EMF-Bereich, ehemaliger Vorsitzender der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection, Internationale Kommission für den Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung) und gegenwärtig Leiter des EMF-Projekts der WHO.

Konkret wurden die Testmäuse in einem Doppelblindversuch zweimal täglich eine halbe Stunde einer Strahlung ausgesetzt, die in Stärke und Art der eines "Handys" ähnelt. Nach 18 Monaten entwickelten sie 2,4 mal häufiger Krebs, als die Vergleichsgruppe.
Mediziner und Mitglied der Akademie der Wissenschaften New York, warnt vor Handys und Sendemasten:

Der Mediziner Marco F. Paya, Mitglied der Akademie der Wissenschaften New York und Experte für elektromagnetische Felder, weist in einem Interview mit der Zeitung La Verdad darauf hin, dass der menschliche Körper Schäden erleiden könne, wenn er dauerhaft Mobilfunkstrahlung ausgesetzt sei. Auch wenn das Mobiltelefon nur im Bereitschaftsmodus sei und man nicht ständig telefoniere, wäre es trotzdem schädlich, das Handy regelmäßig Wellen ausstrahle, die es mit der nächstgelegenen Antenne verbinden. Nach seinen Worten lägen weltweit Studien vor, die einen Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlung und einer hohen Embryonensterblichkeit zeigten. Außerdem käme es zu einer Abnahme der wichtigen G-Immunoglobulin-Hormone, die direkten Einfluss auf die Fähigkeit unseres Organismus zum Abbau von Stress hätten. Eine Abnahme dieser Hormone würde die Fähigkeit des Organismus zum Stressabbau schwächen. Das Risiko für Grauen Star und Tumoren im Auge würde sich erhöhen. Bereits kurzfristig würde die Strahlung Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit verursachen. Kinder und Jugendliche sollten Handys überhaupt nicht benutzen, da sie noch im Wachstum seien und es zu Missbildungen in ihrem Gehirn kommen könne. Schwangere müssten den Gebrauch ebenfalls einschränken. Headsets würden auch nichts nützen, da sich dadurch das Risiko für Hoden- und Eierstockkrebs erhöhe. Vom Telefonieren im Auto ohne Außenantenne rät Paya auch ab, da die Wellen schlecht aus dem Fahrzeug kämen und somit noch schädlicher wären. Ebenso in Fahrstühlen und Parkhäusern.

Auf die Frage, was schädlicher sei, ein Handy oder eine Antenne, antwortete Paya: "Wenn die Antenne nicht weit von Ihrem Haus weg ist, zweifellos die Antenne. Aber wenn die Antenne weiter weg ist und das Handy mehr als 6 Minuten pro Tag benutzt wird, schädigt es langsam das Gehirn."

Wissenschaftler der Universität Valencia weisen darauf hin, dass unter der Einwirkung von Mobilfunkstrahlung in der Nacht die Melatoninproduktion verringert wird und gleichzeitig andere Stresshormone sowie Testosteron verstärkt produziert würden. Diese Hormonveränderungen würden die Zellwucherungsrate beispielsweise des Brustgewebes erhöhen und das Immunsystem schwächen, wodurch das Brustkrebsrisiko steigen würde.

Selbst Georges Claude, Mitarbeiter des Schweizer Mobilfunkbetreibers Swisscom, und Vorsitzender für Umweltfragen des Sicta, des Schweizerischen Informatik- und Telekommunikationsverbandes, befürwortet einen maßvollen Umgang mit Handys. Bei den Strahlen der Mobiltelefone sei "Vorsicht geboten". "Wir behaupten nicht, dass nichts passieren kann."

Brasilianischer Professor: Handys können Krebs verursachen
Quelle: AFP/La Prensa Web (Panama), Rubrik Wissenschaft und Gesundheit,
http://mensual.prensa.com/mensual/contenido/2001/11/15/uhora/uhora_ciencia.shtml

Nachricht von Jörg Wichmann

BRASILIA, 8 (AFP) - Häufige Benutzung von Mobiltelefonen kann Krebs verursachen, betonte der brasilianische Professor Francisco de Assis Tejo von der Bundesuniversität Paraíba (Nordosten) vor der Kommission für Soziale Sicherheit und Familie der brasilianischen Abgeordnetenkammer.

Nach den Worten des Professors ist die wissenschaftliche Meinung seit einem Treffen von Wissenschaftlern 1998 in den Vereinigten Staaten davon überzeugt, dass künstliche elektromagnetische Felder schädliche biologische Effekte verursachen. Außer Krebs in verschiedenen Organen des Körpers, insbesondere im Gehirn und der Brust kann die Strahlungsexposition Depressionen, Gedächtnisverluste und beschleunigte Alterung verursachen.

Der Professor schlug der Regierung vor, eine Kommission einrichten, die sich mit den biologischen Effekten der Mobiltelefonie beim Nutzer beschäftigt, und weitergehende wissenschaftliche Studien über das Problem in Brasilien durchzuführen, um die Unternehmen zu zwingen, Geräte herzustellen, die für die Gesundheit unschädlich sind.
http://www.elektrosmognews.de/news/assistejo.htm

Bernd-Rainer Müller, Elektro-Smog-Experte des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND): "Die Studie ist ein ernstzunehmender Beleg, dass durch elektromagnetische Strahlung schwere Krankheiten begünstigt werden können. ...Die Zeit, bis die Wirkungsmechanismen genau geklärt sind, muss mit Vorsorge überbrückt werden."

Die in Deutschland gültigen Grenzwerte, ebenso wie die internationalen Grenzwertempfehlungen beruhen ausschließlich auf thermischen Effekten der HF-Strahlung und sagen nichts über eine chronische nicht-thermische Belastung aus. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass - insbesondere durch gepulste Strahlung - auch unterhalb dieser Grenzwerte Beeinträchtigungen von Wohlbefinden und Gesundheit auftreten. Die Telstra Studie ergänzt und bestätigt andere Studien, die auf gesundheitlich relevante biologische Effekte im nicht-thermischen Bereich unterhalb der offiziellen Grenzwerte für gepulste Hochfrequenz hindeuten.

Werner Hengstenberg (Endotronic) "Natürliche elektromagnetische und technische Strahlung sind nicht identisch. Die natürliche ist als unverzichtbare Lebensgrundlage anzusehen genauso wie sauberes Wasser, saubere Luft und natürlicher Boden. Es gibt keinen Beweis dafür., dass der Frequenzbereich von 0 bis Infrarot in der Schöpfung als Spielwiese für moderne Technik vorgesehen ist. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wechselwirkungen elektromagnetischer Strahlungen mit Biosystemen sind nicht oder nur mit der Industriebrille durchgeführt worden. Für die Erforschung der wahren Zusammenhänge gibt es kein Geld, vorhandene Erkenntnisse werden negiert und breitere Einsichten boykottiert bis in höchste Regierungskreise.

Durch technische Vorgänge wird natürliche Strahlung konstruktiv verändert und verfälscht, pegelmäßig je nach gegebener Dominanz angehoben oder abgesenkt, wodurch die natürlichen Verhältnisse im Mikro- und Makrobereich weitgehend verloren gehen und für Biosysteme als Orientierungshilfe nicht mehr zur Verfügung stehen.
Prinzipiell gilt festzustellen, dass technische Strahlung in den Hauptaussendebereichen als Kontinuum vorhanden ist, dass sie durch immer mehr Anwendungen, durch ständig vergrößerte Pegel und dichtere Frequenzbelegung rund um die Uhr allgegenwärtig ist, insbesondere in hoch technisierten Ländern. Diese grundsätzlichen Fakten sind bei jeder speziellen Betrachtung ins Kalkül zu nehmen.

Technische Störstrahlung hat sich immer dort als besonders aggressiv erwiesen, wo ihre Struktur impulsartig ist und damit ähnlich beschaffen wie natürliche Strahlung. Jede technische Strahlung erzeugt ähnlich einem Steinwurf ins Wasser Wellen, die als so genannte "Harmonische" oder "Oberwellen" bezeichnet werden. Diese Oberwellenpegel werden von jeder technischen Strahlung kontinuierlich erzeugt und sind noch als Mikrowellenpegel mit teils erheblichen Feldstärken insbesondere in den Keulen von Sendern mit ultrakurzen Frequenzen nachweisbar".

Auffällig ist auch das fast völlige Fehlen epidemiologischer Studien, die z. B. gesundheitliche Auswirkungen in der Nähe von Sendeanlagen oder auch bei exzessiven, Mobiltelefonbenutzern untersuchen. Es ist unverständlich bzw. nur mit dem Einfluss von Lobbygruppen (Industrie) zu erklären, warum solch naheliegende Forschungen bislang nahezu gänzlich unterblieben sind und entsprechende Forschungsanträge weiterhin abgelehnt werden.

Spätestens seit der Studie von Professor Dr. Löscher u.a. (Medizinische Hochschule Hannover MHH) ist klar, dass elektromagnetische Felder bei Lebewesen Tumore fördern. Es gibt viele weitere Beeinflussungen. Krebs ist eine Spitze eines Eisbergs.
Und da es diese Gesundheitsgefahren gibt, so existieren sie nicht nur für den Teil der Bevölkerung, der diese neuen Kommunikationstechniken nutzt. Die ganze Bevölkerung ist der Strahlung ausgesetzt und ein großer Teil wird von ihr beeinflusst.
Jedes Neugeborene wird eine zigfach so starke Hochfrequenz-Landschaft vorfinden, als diejenige, die wir heute als Erwachsene (die Entwicklung des Immunsystems ist abgeschlossen) haben. Die möglichen Gesundheitsfolgen für Erwachsene durch Langzeitbelastung mit hochfrequenter Strahlung ist bis heute noch nicht abschätzbar.

Und wie steht es um unsere Kinder, die drei (3!) Mal anfälliger für elektromagnetische Strahlung sind als Erwachsene? Wer ist verantwortlich für Krebse und Krankheiten, die möglicherweise durch eine andauernde Exposition in der Nähe einer solchen Sendeantenne auftreten könnten?

In dem Vertrag von Maastricht, sind die Unterzeichnenden aufgefordert das Prinzip der Prävention in allen Entscheidungen anzuwenden.

Professor Dr. Peter Semm von der Universität Frankfurt, forschte jahrelang für die Deutsche Telekom. Bereits 1995 stellte er fest, dass bei Bestrahlung mit gepulster Hochfrequenz (D-Netz 900 Megahertz), weit unterhalb der Grenzwerte 60 Prozent der Nervenzellen falsch reagieren. Seine Studie verschwand unveröffentlicht in der Schublade. Zitat: "Wenn jemand mit dem Handy telefoniert, gehe ich mindestens 5 m weg. Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn sich in der Nähe eine Sendeanlage befindet."
Die Mobilfunkbetreiber sagen jedoch, die Grenzwerte sind sicher!
Professor Leif Salford, Neurochirurg der schwedischen Universität Lund: "Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, in das Gehirn zu gelangen. Sezierte Rattenhirne weisen als Folge der Mobilfunkstrahlung gut sichtbare Spuren auf. Die Hirne sind übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus, verursacht eben durch diese elektromagnetische Strahlung."

Zerstörte Nervenzellen können zu neurologischen Störungen wie Vergesslichkeit, Schwachsinn oder Alzheimer führen.
"Medikamente und andere Schadstoffe, die sonst nicht durch diese Schranke kommen, finden jetzt den ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit uneinschätzbaren Folgen."

Selbst bei Leistungen, die 20.000-fach unter denen eines Handys liegen, versagt die Blut-Hirn Schranke. Diese Leistungen werden von schnurlosen Heimtelefonen nach dem DECT Standard und auch Mobilfunkbasisstationen noch in großem Abstand erreicht. Mit einem schnurlosen DECT Heimtelefon hat man eine Mobilfunkbasisstation zu Hause, die 24 Stunden rund um die Uhr gepulste Hochfrequenz abgibt, auch wenn gar nicht telefoniert wird und der Hörer aufliegt.

Anlässlich des Elektrosmog-Forums in Bonn am 19./20. Oktober 1999 wurde dem Umweltminister Trittin eine Resolution übergeben, die von vielen Wissenschaftlern, medizinischen Verbänden und Umweltverbänden getragen wird. Um einen wirklichen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, werden in der Resolution Vorsorgewerte gefordert, die bis zu einer Milliardefach niedriger sind, als die jetzt bestehenden Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung (26. BImSchV). Weiterhin wird ein Verbot der DECT Technik gefordert. Diese Resolution wurde vom Umweltministerium sehr positiv aufgenommen.

Die Hochfrequenzforschung wird fast ausschließlich von der Industrie bezahlt. Die Studien werden von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und vor allem von der Internationalen Strahlenschutzkommission ausgewertet und diese empfiehlt Grenzwerte, die von nationalen Gremien übernommen werden. Aber selbst der Umweltausschuss des EU-Parlaments wirft in seinem Beschlussentwurf für den 8.3.99 der EU und der WHO vor, bislang die Ergebnisse einer großen Zahl wissenschaftlicher Publikationen ignoriert zu haben. Nur mit dieser Vorgehensweise kann die WHO jedoch auf den jetzt bestehenden Grenzwerten beharren.

Die Gefährdung durch niederfrequent gepulste Hochfrequenz hatten bereits in den 70-er Jahren die US-Militärs erkannt, wie aus einer geheim gehaltenen Studie jetzt bekannt wurde. Sie entschieden sich daraufhin für einen anderen, nämlich ungepulsten und damit ungefährlicheren Standard.

Professor David von der Uni Witten-Herdecke, der in Grenzwertkommissionen tätig ist, für Mobilfunkbetreiber forscht und die Mobilfunktechnik verharmlost, antwortete am 15. Juli 1999 in Schwäbisch Hall auf die Aufforderung: "Dann tun Sie etwas für die Menschen, senken Sie drastisch die Grenzwerte!" Professor David: "Wenn ich das tue, bin ich schon rausgeschmissen."

Soviel zur Unabhängigkeit der Grenzwert-Kommissionen. Der Körper reagiert auf Strahlungsintensitäten, die zig-millionenfach unter den festgelegten Grenzwerten liegen. Dieses gesicherte Wissen wird jedoch immer noch ignoriert.

Das Institut für medizinische Statistik und Dokumentation der Universität Mainz fand 2001, dass Kinder ein höheres Risiko hatten, an Blutkrebs zu erkranken, wenn sie in Räumen schliefen, in denen das Magnetfeld stärker als 0,2 Mikrotesla war. Mitautor Joachim Schüz weist daraufhin, dass Studien Gesundheitsschäden nur bei einer kontinuierlichen Belastung des Körpers mit geringen Magnetfeldstärken für möglich halten.

Dr. Bernd Lukas weist dem Elektrosmog gravierende negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu, wobei die Menschen unterschiedlich sensibel darauf reagieren würden. Der Referent rief dazu auf, nicht auf Messergebnisse, sondern auf die Alarmmeldungen des Körpers zu hören.

Krankheit werde von Anhängern der ganzheitlichen Medizin oft als eine Art Chemiemangel-Syndrom bezeichnet. Laut Lukas ist jede Krankheitsform eine bestimmte Art von Energiemangel des Körpers und seiner Zellen. Schmerz sei ein Zeichen fehlender Energie.
Leider ist die Politik bei uns nur aktiv zum Schutz der Betreiber. Die festgelegten Grenzwerte sind keinesfalls sicher und bieten viel zu wenig Schutz. Die Elektrotechnik wird geschützt, der Mensch nicht", bedauerte der Referent. Viel zu hoch seien die festgelegten Grenzwerte, die beim D-Netz bei 470 000 Nanowatt und beim E-Netz bei 9500 Nanowatt pro Quadratzentimeter liegen. Studien seriöser Wissenschaftler hätten ergeben, dass Menschen durch gepulste Hochfrequenzen schon beim einem Nanowatt pro Quadratzentimeter erkranken. Meist beginnen die Symptome mit Schlafstörungen und enden nicht selten mit Herzrhythmusstörungen, Ohrensausen, Tinnitus oder allergischen Reaktionen bis hin zu Veränderungen des Blutbilds. Verantwortlich hierfür sind nicht nur Sendeanlagen, sondern auch häusliche Schnurlostelefone.

Der Vorschlag von Herrn Zwerenz daher: "Weg mit dem Telefon oder dem Sendemasten".

Es ist wichtig, dass die Wirtschaft läuft, aber nicht auf die Kosten der Bürger", sagt Zwerenz.

Kinder sind durch das Telefonieren mit mobilen Telefonen besonders gefährdet, sagt Zwerenz. Neueren Untersuchungen zufolge könne ein zwei Minuten langes Telefonat die natürliche elektrische Aktivität des Gehirns eines Kindes bis zu einer Stunde danach verändern. In Ländern wie Spanien und England würden Kinder unter 16 Jahren aufgerufen, das Telefonieren mit Handys zu unterlassen.
Immer mehr Wissenschaftler, Mediziner und Forscher warnen daher eindringlich vor den gefährlichen Auswirkungen technischer Mikrowellen und besonders vor niederfrequent gepulsten Hochfrequenzen wie bei den D- und E-Netzen des Mobilfunks von Handys und Sendeanlagen (Basisstationen) oder den schnurlosen Heimtelefonen nach DECT Standard.

Professor Ross Adey, Loma-Linda-Universität, Kalifornien sagt: "Niederfrequent gepulste Hochfrequenzstrahlung greift tief in biologische Prozesse ein. Sie schädigt das Immunsystem."

In Italien wurde in eingeholten Gutachten von Top-Experten verschiedener medizinischer Universitäten festgestellt, dass man zwar noch keinerlei gesicherte (also genügend langfristige) Erkenntnisse besitze, doch eines stehe fest, dass die Strahlungen irreparable Schäden am Organismus des Menschen hervorrufen würden.

Bereits seit langem zeigen sich immer mehr Probleme bei Mensch und Tier nach der Installation von Mobilfunksendeanlagen. Der Mensch reagiert nachweislich bereits auf Strahlungsintensitäten, wie sie noch in mehreren Kilometern Entfernung von Sendeanlagen erreicht werden.

"Mobilfunkanlagen geraten wegen der von ihrer gepulsten hochfrequenten Strahlung ausgehenden Gefahren zunehmend in die Kritik. Die davon ausgelösten Gesundheitsschäden wie die Schädigungen von Hirnzellen und der Erbsubstanz sowie Blutbildveränderungen sind bestens dokumentiert", sagte der Atomphysiker Prof. Klaus Buchner im Februar 2002.
"Es gibt Leute, die sagen, der jetzige Mobilfunk ist der größte Massenversuch am Menschen, den man sich vorstellen kann. Und ganz so abwegig ist die Geschichte ja nun nicht" sagte Professor Dr. Günther Käs, Hochfrequenzwissenschaftler der Bundeswehr Universität Ulm.

In weltweit Tausenden von Studien renommierter Wissenschaftler wurde in weitestgehender Übereinstimmung festgestellt und nachgewiesen, dass niederfrequent gepulste Hochfrequenzen an der Begünstigung und Auslösung folgender gesundheitlicher Störungen beteiligt sind: Erhöhte Allergieanfälligkeit, Depressionen, Anstieg der Stresshormone (Dauerstress), übersteigerte Gehirnaktivität, Bluthochdruck, Gelenk- und Knochenschmerzen, Hautausschläge, Nervosität, Herz-Rhythmus-Störungen, Ohrensausen / Tinnitus, geschädigtes Immunsystem, Parkinson, Juckreiz, Potenz- Fruchtbarkeitsprobleme, Konzentrationsschwächen, Schlafstörungen (Wach-Schlaf-Rhythmus), beschleunigtes Wachstum von Krebszellen, Schwindelanfälle, Kopfweh / Migräne, Sehstörungen (grauer Star), Metallempfindlichkeit (Zahngold, Amalgam), Selbstmord-Neigung, chronische Müdigkeit, Sinneszellen-Überreizung, Myelin-Abbau (Schutzschicht im Gehirn), Veränderung des Blutbildes, Asthma, Vergesslichkeit/Alzheimer/Schwachsinn.

Prof. Santini, Frankreich (die Gesundheitsbehörde hat ihn vor die Wahl gestellt, entlassen zu werden oder zu schweigen) kommt bei einer Analyse von 530 Personen, die in der Nähe von Mobilfunk-Basisstationen leben (unter 10 Meter bis über 300 Meter), zu dem
erschütternden Ergebnis, dass folgende Symptome vermehrt auftreten: Müdigkeit, Reizbarkeit, Kopfweh, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Neigung zu Depression, Unwohlsein, Konzentrations-Schwierigkeiten, Gedächtnisverlust, Haut-Probleme, Sehstörungen, Hörstörungen, Schwindel, Störungen des Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf-Probleme.

Für Dr. Ulrich Warnke, Leiter des Instituts für technische Bio- und Umwelt-Medizin von der Universität Saarbrücken, besteht der begründete Verdacht, dass durch den Mobilfunk die Gesundheit stark beeinträchtigt wird. "Wir haben Anlass zur Sorge". 62 Millionen Menschen telefonieren in Deutschland mobil, 171 000 Antennen an 40 000 Standorten sorgen dafür, dass man überall erreichbar ist sagte Dr. Warnke bei einer Informationsveranstaltung in der Bezirksärztekammer in Trier im Februar 2002. Das ist lebensgefährlich. "Die Industrie muss reagieren statt ignorieren", so der Tenor. Seit 1971 befasst sich Warnke mit den Wirkungen von Sendeanlagen, Mikrowellen und Handys auf die menschliche Gesundheit. Ihm geht es um elektromagnetische Schwingungen, hoch- und niederfrequente, denen der Mensch auf natürlichem und künstlichem Wege ausgesetzt ist. Diese Schwingungen können an die körpereigenen Schwingungen ankoppeln, werden also von den Zellen absorbiert und erhalten somit Resonanzmöglichkeiten. Das könne, warnt Warnke, Funktionsstörungen verursachen. "Der Kopf hat eine besonders gute Resonanz." Betroffene sind rechtlos, schutzlos und hilflos. Dabei ist die "freiwillige Nahfeldexposition", so nennt der Wissenschaftler das Telefonieren mit Handy, das geringere Übel. Für wesentlich gefährlicher hält er die Dauer-Bestrahlung durch Mobilfunk-Stationen.

"Mobilfunkstationen sind mit Abstand unsere stärkste Emissionsquelle", deren Grenzwerte der Staat auf Empfehlung von staatlicher und internationaler Strahlenschutzkommission fest. Dr. Ulrich Warnke kennt diese Spezialisten und behauptet, dass in der Kommission Fachleute aus der Betreiberindustrie sitzen. Niedrige Grenzwerte sind für Warnke technisch machbar. Draußen funktioniere das Handy auch bei geringer Strahlung, und in Gebäuden müsse man eben analog telefonieren.

Konkret: Wer sein Handy benutze, riskiere Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und Hirntumore, sagt Warnke, und warnt vor Schlaf- und Denkstörungen, Lernproblemen, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leukämie und andere Tumoren.

Übrigens: Einige unserer Mitglieder können einen Großteil dieser Symptome und Erkrankungen durch Jahre leidvoller Erfahrungen bis hin zur Berufunfähigkeit bestätigen.

"Mobilfunkkrebs erfasst Deutschland: Massenhafte Häufungen von Leukämie und Gehirntumor in der Nähe von Mobilfunkantennen". Quelle: Recherchen von Jörg Wichmann, Natur + Umwelt, 25.01.2002

Krebsskandal in Spanien weitet sich aus!

Inzwischen sind an zwei Schulen und in benachbarten Häusern offenbar bereits über 30 Menschen an Leukämie (Blutkrebs) erkrankt seitdem in direkter Nachbarschaft Mobilfunksender
errichtet wurden.

Die Verantwortlichen aus Politik und Industrie versuchen seit einiger Zeit verzweifelt, eine andere Ursache für die "rätselhaft" vielen Erkrankungen der Schulkinder zu finden, hatten aber damit aber
keinen Erfolg ..."

Im spanischen Valladolid wurden zu Jahresbeginn 36 Mobilfunkantennen, die sich in der Nähe einer Schule befanden, per Gerichtsbeschluss stillgelegt. Mediziner hatten in ihnen die mögliche Ursache dafür gesehen, dass innerhalb kürzester Zeit vier Schüler an Krebs erkrankten."

Quelle: http://www.esmog-augsburg.de

Das portugiesische Bildungsministerium kündigte am 15.02.02 (Quelle: Europa Press) seine Absicht an, die Entfernung sämtlicher Mobilfunkantennen von allen Schulen anzuordnen. Dies sei eine vorbeugende Maßnahme angesichts der Sorgen der Eltern nach den Kinderkrebsfällen, die in der spanischen Schule García Quintana, Valladolid, aufgetreten sind. An einer Grundschule in Valladolid sind von 500 Schülern 11 an Leukämie und Kinderkrebs tödlich erkrankt. Grund: rings um die Schule stehen 13 Mobilfunksender. Die (viel zu hohen) EU-Grenzwerte waren zu keiner Zeit überschritten und andere Gifte wurden nicht gefunden!

Die warnenden Stimmen von Wissenschaftlern vor der neuen UMTS-Technik für Mobiltelefone mehren sich. So fordert der Frankfurter Biophysiker Professor Werner Mäntele in der Frankfurter Rundschau vom 20.02.2002 sogar den Verzicht auf die neue Handy-Generation, bis die Wirkung der elektromagnetischen Strahlung auf den menschlichen Organismus erforscht ist. "Derzeit haben wir 40 Millionen Versuchskaninchen in Deutschland", sagte Professor Mäntele im Gespräch mit der FR. "Die Quittung werden wir vielleicht in ein paar Jahren haben." Den Menschen seien "Handys in die Hand gedrückt worden", obwohl noch keine genauen Erkenntnisse über die medizinischen Folgen bekannt seien.

Der Politik wirft Biophysiker Mäntele Verantwortungslosigkeit vor. "Die Gier war größer als die Vorsicht", sagte er mit Blick auf die Milliarden-Einnahmen bei der Versteigerung der UMTS-Lizenzen. Den momentan gültigen Grenzwerten für die elektromagnetische Strahlung von Mobilfunk-Sendeanlagen räumt Mäntele keine große Aussagekraft ein. Grund: Die Grenzwerte seien "extrapoliert", das heißt: von anderen Sendeanlagen auf die Mobilfunk-Technik übertragen. "Das ist so, als wenn man einen Ochsenkarren mit einem Auto vergleicht." Es gebe "Verdachtsmomente, dass gewisse Frequenzen in Zellen Resonanzen erzeugen". Bevor diese Frage geklärt sei, sollte nach Meinung des Professors die UMTS-Technik nicht auf den Markt gebracht werden. Besonders Kindern sollte man kein Handy ans Ohr halten."

Auch Tiere sind gefährdet:

"Zu alarmierenden Ergebnissen führte auch die im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums erarbeitete bisher weltgrößte Studie über Gesundheitsgefahren durch Mobilfunkanlagen." Professor Eike Georg Hensch vom Biophysikalisches Forschungsinstitut in Nienburg: "Langfristig können die technisch erzeugten Schwingungen - auch bei geringsten Intensitäten unterhalb der Grenzwerte - das natürliche Gefüge quarzhaltiger Steine (Sandstein, Granit etc.) nachhaltig stören. Obwohl die Luftverschmutzung in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist, zerfallen unsere historischen Kirchenbauten derzeitig rapide. Quarze geraten durch die unharmonische Fremdeinwirkung dieser Sendesysteme in Schwingungen und das mikroskopisch feine Gefüge und damit die Gesamtfestigkeit des Steins leidet."

Angesichts dieser Erkenntnisse und der mit der UMTS-Technik drohenden Ausweitung des Sendernetzes will der Verein Bürgerwelle seine Aufklärungsbemühungen bundesweit verstärken. In Deutschland gibt es inzwischen bereits 11000 Bürgerinitiativen, die sich gegen Mobilfunkanlagen in ihrer Umgebung wehren. Zu deren Kernforderungen gehört, Sendeanlagen nicht in der Nähe von Wohngebieten zu errichten und die Grenzwerte für die Strahlung drastisch zu senken.

Der jetzige Zustand ist bereits mehr als dramatisch und nicht mehr tragbar Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland haben die Bürger das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Diesem muss wieder Geltung verschafft werden.

Unser Wunsch an Sie: Helfen Sie mit zu helfen. Senden Sie dieses Informationen an Personen die Sie kennen. Alle Menschen haben ein Recht auf Information. Nur wenn alle mitmachen, können wir uns selbst und die Zukunft unserer Kinder schützen. Helfen Sie mit, damit das schlimmste noch verhindert werden kann und es nicht soweit kommt wie bei Asbest, Contergan, PCB und vielen anderen industriefreundlichen aber menschen- und überlebensfeindlichen Produkten.

Bürgerwelle e.V. (Sprecher des Vorstands: Siegfried Zwerenz) Lindenweg 10, 95643 Tirschenreuth, Tel. 09631-795736, Fax -795734).

http://omega.twoday.net/stories/293807/


Risiko Mobilfunk Info-Material
http://www.buergerwelle.de/pdf/risikomobilfunk.pdf

3
Aug
2004

Erstes Bürgerbegehren gegen Mobilfunksender erfolgreich

Klares Votum gegen Mobilfunksender

Neustädter Bürger wollen keine neue Station im Stadtgebiet - Wahlbeteiligung nur bei 39,8 Prozent

Neustadt am Kulm. (fra) Das Thema weiterer Mobilfunk-Sendeanlagen in Neustadt am Kulm dürfte sich mit dem Abstimmungsergebnis des Bürgerentscheides am gestrigen Sonntag - einem klaren Nein zu weiteren Masten - erledigt haben. Diese Entscheidung bewerteten Bürgermeister Karl Pühl und BIRK-Sprecher Wolfgang Haberberger in ersten Stellungnahmen positiv.

404 von 1015 Wahlberechtigten (39,8 Prozent) besuchten im Laufe des Sonntags das Wahllokal im Rathaus. Die Mehrheit (285 Wähler) entschied sich für ein Ja.

Das bedeutet laut Stimmzettel, dass "die Stadt Neustadt am Kulm alle rechtlich überhaupt vertretbaren Maßnahmen ergreift, um Sendeanlagen im Gemeindegebiet zu unterbinden und mich dadurch vor den möglichen gesundheitlichen Gefahren schützt, sowie das Orts- und Landschaftsbild bewahrt. Auch soll sie alle rechtlichen Möglichkeiten und Verhandlungsspielräume zur Korrektur der Strahlungsleistung (zum Beispiel Sendeleistung bereits bestehender Sendeanlagen) ausschöpfen." 112 Bürger haben sich gegen diesen Wortlaut ausgesprochen und damit ihre Erlaubnis für weitere Mobilfunkstationen gegeben. Drei Stimmzettel waren ungültig. Die 14 Wahlhelfer hatten das Ergebnis in weniger als zehn Minuten ausgezählt. Damit endete das wohl erste Bürgerbegehren gegen Mobilfunksender erfolgreich.

Keine Überraschung

Für Bürgermeister Karl Pühl war das Ergebnis nicht überraschend. Nun sei nach der klaren Abstimmung eindeutig, dass die Mobilfunkunternehmen nicht weiter anzufragen bräuchten. Er geht davon aus, dass es für die derzeit diskutierten Standorte keine offizielle Anfrage seitens der Mobilfunkbetreiber mehr geben wird. BIRK-Sprecher Wolfgang Haberberger freute sich sichtlich über das Abstimmungsverhalten der Neustädter, mit dem er nicht gerechnet hatte. Die Bürger Neustadts hätten eine eindeutige "zukunftsträchtige, nachhaltige Entscheidung getroffen und Weitblick bewiesen", so seine Überzeugung.

Umso mehr, als die Bürgerinitiative keine direkte Unterstützung durch den Stadtrat erhalten habe, sei das Ergebnis und die objektive Arbeit von BIRK als erfreulich zu werten, erklärte Haberberger. Enttäuscht zeigte er sich, dass in den vergangenen Wochen Mitglieder der Bürgerinitiative persönlich angegriffen wurden. Er hofft nun aber auf eine bessere Zusammenarbeit. Die Bürgerinformations-Initiative Rauher Kulm (BIRK), die sich nicht nur Aufklärung zu Mobilfunk-Sendeanlagen auf die Fahnen geschrieben hat, will auch weiterhin über Defizite aufklären, soweit dies von den Bürgern gewünscht wird, verspricht Haberberger.

http://www.zeitung.org/onetz/594390-127,1,0.html


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

Magnetic gun has cure for headaches in its sights

I am sending you along an article from last Sunday's THE SUNDAY TIMES.

The article although devoid of any mention that external interferences from cellphone RF/MWs and other EMR emissions can trigger headaches, the question of such interferences naturally arises from facts presented in the article. After all when research studies suggest that "'headaches and migraines were caused by a wave of electrical activity spreading across the cortex, the outer layer of the brain.. . .'" it's logical to pose the question: and what external stimuli would most likely excite such abnormal brain waves of electrical activity?

Headaches, as we are well aware, are reported very frequently on lists of adverse health effects from mobile phones' electromagnetic radiation. The former director general of the WHO, Dr Gro Bruntland acknowledged that she gets headaches from cellphones' EMR emissions.

Best, Imelda, Cork


Sunday's THE SUNDAY TIMES
From News, page 7. August 1, 2004

"Magnetic gun has cure for headaches in its sights

Michael Fox and Jonathan Leake

SCIENTISTS may have found a painless and drug-free treatment for the common headache — using an electric “gun” to fire magnetic pulses into the brain.

The technique claims to block headaches, migraines and possibly even epileptic fits by soothing the brain cells from which they originate and damping down the surge of nervous impulses that cause pain.

So far the system is experimental but tests on humans have suggested that it can block the onset of even the severest migraines.

The researchers are designing a magnetic device that can be kept at home and then used to fire soothing magnetic rays into the head when sufferers feel a headache developing.

If the device went into widespread use, it could deal a big blow to Britain’s £300m-a-year market for headache pills.

Dr Adrian Upton, head of neurology at McMaster University hospital in Ontario, Canada, is to publish research on the technique in Neurology journal this autumn.

He said he was hopeful that, for many patients, the magnetic gun could mean an end to headaches, migraines and other related conditions.

About 10% of Britons suffer migraines — powerful headaches thought to be caused by disruption of the electrical signalling systems between brain cells.

Many more people suffer regular headaches that are less intense but can heavily impair what they are able to do. Epilepsy, a separate illness but possibly with similar causes, can be even more severe.

The idea that magnetism might help has been around for decades and is widely used in complementary therapies.

Conventional medicine has experimented with magnetism as a cure for depression and epilepsy but such techniques have never gained wide acceptance. However, anecdotal evidence that people who underwent brain scans using magnetic resonance imaging were cured of headaches has prompted renewed interest.

Upton’s studies suggested headaches and migraines were caused by a wave of electrical activity spreading across the cortex, the outer layer of the brain. Studies have shown that after each neuron fires off a signal to its neighbours it undergoes a brief quiet spell.

Upton’s theory was that hitting such cells with a magnetic pulse could prevent them sending more signals and so block the migraine or headache before it spread.

“The best way of thinking about it is like a forest fire,” he said. “By having a controlled burn you remove fuel for the fire. The same thing happens with neurons. Once they are hit with a magnetic pulse they cannot become excited, so the flames die out.”

So far the research has been carried out with laboratory apparatus but Upton has shrunk this into a hand-held device that he plans to market through a company, NeuraLieve, set up for the purpose.

Some experts are sceptical. Dr Peter Goadsby, director of the headache referral unit at the National Hospital for Neurology and Neurosurgery in London, said the idea was “interesting” but he thought it unlikely such a device could stop the onset of many migraines.

However, Brenda Holt, a high school vice-principal from Ontario who was treated with the device for her severe cluster headaches said she had found the experiment helpful.

“They kept trying me on different medications, none of which worked, but after my first magnetic treatment the headache just went,” she said.

“I went several more months without another, which has never happened before.”

2
Aug
2004

VCS fordert weniger Ablenkung im Auto

VCS Medienmitteilung

Bern, 29-07-2004

Vernehmlassung zur Revision im Strassenverkehrsrecht
VCS fordert weniger Ablenkung im Auto!

Der Verkehrs-Club der Schweiz VCS begrüsst die Revision der Verordnungsbestimmungen im Bereich des Strassenverkehrs. Zu kurz greifen aber die Vorschläge zur Eindämmung der "ablenkenden Tätigkeiten" am Steuer.

Für mehr Sicherheit im Strassenverkehr fordert der VCS ein generelles Verbot für Mobiltelefonie beim Fahren. Um Velofahrende besser zu schützen, muss die Verkehrsregelverordnung mit einem Überholverbot im Kreisverkehr ergänzt werden.

Unaufmerksamkeit und Ablenkung ist gemäss Bundesamtes für Statistik bei 21 Prozent aller Fälle im Spiel, wenn es auf Schweizer Strassen zu Unfällen kommt. Entsprechend wichtig ist es, durch klare gesetzliche Bestimmungen die zunehmenden Möglichkeiten für Ablenkung im Auto einzuschränken.

Das generelle Verbot von Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage müsste konsequenterweise auch auf die Mobiltelefonie mit Freisprechanlage ausgeweitet werden. Der Gebrauch eines Handy - auch mit Freisprechanlage! - beeinträchtigt das Fahrverhalten entscheidend: Studien belegen, dass Fahren mit dem Handy am Ohr die Konzentration am Steuer stärker beeinträchtigt als Fahren in alkoholisiertem Zustand.

Telefonieren während des Fahrens steht damit nachweislich in Widerspruch mit der Forderung in Artikel 3 der Verkehrsregelverordnung, wonach, wer ein Fahrzeug führt, seine Aufmerksamkeit der Strasse und dem Verkehr zuwenden muss. Mit dem wachsenden Angebot für die Mobiltelefonie verschärft sich die Problematik der Ablenkung in den nächsten Jahren weiter. Der Verkehrs-Club der Schweiz beantragt deshalb, die aktive, externe Kommunikation mit elektronischen Hilfsmitteln für Fahrzeugführende generell zu verbieten. Mit der Verkehrssicherheitskampagne «Autofahren oder Telefonieren» zeigt der VCS auf seiner Homepage, wie mit einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy im Strassenverkehr die Zahl der Unfälle und Verletzten im Strassenverkehr reduziert werden kann.

Die Verkehrssicherheit in Kreisverkehrsanlagen ist für den Veloverkehr nach wie vor ungenügend. Damit die Sicherheit des Zweiradverkehrs auf Kreisverkehrsplätzen verbessert wird, beantragt der VCS, die Verkehrsregelnverordnung mit einem generellen Überholverbot zu ergänzen. Damit können die zwei häufigsten Unfalltypen ("Weg abschneiden" und "Vortritt missachten") im Kreisel wirkungsvoll vermieden werden. Durch das Überholverbot wird dem Veloverkehr erlaubt, vom rechten Fahrbahnrand abzuweichen. Damit wird das Fahren im Sichtfeld der Verkehrsteilnehmenden erheblich erleichtert. Die neue Regel ist einfach kommunizierbar und führt zu einer Vereinheitlichung des Verkehrsverhaltens von Zweirad- und Vierradverkehr.

Weitere Informationen :
Adrian Schmid, Leiter VCS-Verkehrspolitik, Tel. 076 342 39 51


Oder auch unter http://www.vcs-ate.ch

Download Medienmitteilung
http://www.buergerwelle.de/pdf/rev._strassenverkehrsrecht290704.handy.pdf


Nachricht von Pia Hollenstein

Protest gegen "Schwarzbau"

PM Mobilfunksender:

Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Gesund leben in Allach“
mit der Bitte zur Veröffentlichung

Mobilfunksender: Protest gegen „Schwarzbau“

Am vergangenen Donnerstag protestierten etwa 300 Allacher Anwohner in der August-Föppl-Straße gegen einen neu errichteten UMTS-Sendemast. Die Bürgerinitiative „Gesund leben in Allach“ hatte zu der Kundgebung aufgerufen.

Franz Titscher, Sprecher der Initiative, war überrascht über die große Teilnehmerzahl. „Die kürzlich vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlte Fernsehsendung Quer, die über ein dreifach erhöhtes Krebsrisiko in der Nähe von Mobilfunksendemasten berichtete, hat viele Menschen aufgerüttelt“, meinte der Sprecher.

Unter Beifall forderte Titscher den Abbau des Sendemasten. Die Antenne stehe nach Bebauungsplan 1196 auf „reinem Wohngebiet“ Da Mobilfunksendeanlagen nach einem Gutachten von Rechtsanwalt Frank Sommer in reinen Wohngebieten generell unzulässig sind, könne dieser Sendemast als „Schwarzbau“ bezeichnet werden.

Weiterhin fordert die Initiative mehr Rücksichtnahme bei der Standortwahl auf sensible Bereiche wie Kindergärten und Schulen sowie eine Senkung der Grenzwerte.

Der durch Fernsehsendungen bekannte Arzt Dr. Hans Scheiner berichtete über Schlafstörungen, Tinitus, Kopfschmerzen und andere Symptome, die in der Umgebung von Mobilfunksendern aufgetreten seien. Dr. Scheiner arbeitet gegenwärtig an einer Mobilfunkstudie, an der jeder teilnehmen kann.

Dr. Klaus Buchner (ÖDP) beantwortete technische Fragen und bat um Unterstützung des Volksbegehrens „Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk“. Gemäß dem ÖDP-Volksbegehren sollen Mobilfunksender künftig baugenehmigungspflichtig werden. Die ÖDP hatte durch ein Volksbegehren schon die Abschaffung des Bayerischen Senats bewirkt.

Der Baubiologe Stefan Streil (Eichenau) erfasste messtechnisch die vorhandene Strahlung. Diese entspräche derzeit dem halben Salzburger Vorsorgewert. „Dies sind noch idyllische Werte. Wenn der Sender ans Netz geht, wird sich das aber drastisch ändern“, so der Baubiologe. Streil mahnte, jeder einzelne könne die Strahlung im eigenen Haus reduzieren, indem die gefährlichen DECT-Telefone gegen strahlungsärmere Schnurlostelefone nach dem CT1+ Standard ausgetauscht würden.

Weitere Informationen unter:
http://www.franz-titscher.de/mobilfunk/ oder

089/8128090

Mit freundlichen Grüßen

Franz Titscher

Kontakt: Franz Titscher, Gleichweg 7a, 80999 München
Tel.: 089/8128090, Fax.: 089/89218691
e-mail: mobilfunk@franz-titscher.de

http://www.buergerwelle.de/pdf/allach_11.jpg
http://www.buergerwelle.de/pdf/p7290094.jpg
http://www.buergerwelle.de/pdf/p7290106.jpg

31
Jul
2004

Vodafone kommt am Dienstag - Neues aus Bamberg - SKANDAL

Neues aus Bamberg: Vodafone kommt am Dienstag mit gleich zwei Überraschungsmasten und setzt sich so über den Stadtratsbeschluss, hinweg, der u.a. folgenden Punkt enthält:

"Der Stadtrat beschließt, dass bis zum Vorliegen des Rahmenplans keine weiteren Mobilfunksendeanlagen öffentlich-rechtlich genehmigt oder auf städtischen Liegenschaften zugelassen werden."

Wir haben nun erfahren, dass Vodafone uns am kommenden Dienstag, 3.August 2004, die 7 Antennen auf die Konzerthalle stellen möchte.

Wir sind gewarnt: Es kann auch sein, dass es auch schon am Montag losgeht.

Es wird eine Menschenkette gebildet und so eine breite Öffentlichkeit betrieben.

Presse, StadtvertreterInnen, Bürgervereine sind informiert.

Auch wollen sie auf die ehemalige Polizei an der Schranne eine Antenne setzen. Besitzer ist da der Freistaat Bayern. Geld stinkt ja bekanntlich nicht - verdirbt aber den Charakter.

Der Skandal erster Güte: es gibt seit vergangenen Donnerstag einen einstimmigen Stadtratsbeschluss, bis im Runden Tisch ein Rahmenplan für mögliche Standorte (technisch funktionabel und so wenig Strahlung wie möglich für die BewohnerInnen). Vodafone wurde per Fax sofort nach der Stadtratssitzung darüber informiert.

Hier zeigen sich wieder mal die unseriösen Machenschaften der Netzbetreiber, vorneweg Vodafone.

GRIBS-Kommunalbüro, Austr. 14, 96047 Bamberg,
Tel: 0951/9230388

Ärzte aus Bayern schlagen Alarm

Wir möchten unserer Leserschaft den kompetenten Bericht des "der Bruchköbler" http://www.bruchkoebler.de nicht vorenthalten.

Allerdings bezieht sich das Antwortschreiben des Hess. Umweltministers Dietzel nicht auf einen Offenen Brief der Bürgerinitiative von Bruchköbel (IMOWOB e.V.), sondern vielmehr auf den Offenen Brief des Hessischen Landesverbandes mobilfunksenderfreie Wohngebiete e.V.

M.f.G.

Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.


Ärzte aus Bayern schlagen Alarm

(mr) von Martin Reisbeck, Deutschland, 29.07.2004. Bis jetzt haben die Kontrahenten der so zäh und unleidlich geführten Mobilfunkdiskussion meist nur über Studien an Zellkulturen, Messungen in Wellen, Behauptungen, sowie Befindlichkeiten debattiert. Bayerische Ärzte reden aber nun voller Sorge konkret über Menschen und Schicksale. Die Schlinge um den Hals sorgloser Taktiker aus der Politik und nassforscher, hipper In-Unternehmer aus der Mobilfunkbranche wird enger. Die erste epidemologische Studie zum von den Betroffenen nicht genehmigten Feldversuch mit hochfrequent gepulster Mikrowelle liegt nach 10 Jahren Studienverlauf nun vor. Von Entwarnung kann hier keine Rede sein. Im Gegenteil, es besteht dringender Handlungsbedarf!

Die in Naila niedergelassenen Allgemeinmediziner Drs. med. Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgitt Lucas, Peter Vogel und Helmut Voit haben eine Studie erstellt, in welcher der Gesundheitszustand der Bevölkerung im Abstand zu einer in Naila seit 1993 bestehenden Mobilfunkanlage untersucht worden ist. Die Ergebnisse der „Nailaer Ärztestudie” wurden in einer Veranstaltung am 21.07.2004 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Studie wurde von Herrn Prof. Dr. med. Rainer Frentzel-Beyme, Epidemiologe am Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie der Universität Bremen, wissenschaftlich beurteilt. Die Studie ergab, dass sich der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunksendeanlage gewohnt hatten, gegenüber dem über 400 m entfernten Bereich im Gesamtzeitraum von 1994 - 2004 verdoppelt und in der Zeit von 1999 - 2004 sogar verdreifacht hat. Überdies war das Alter, in dem diese Patienten an Krebs erkrankt sind, durchschnittlich 8,5 Jahre jünger als im über 400 m entfernten Bereich. Nennenswerte äußere Einflussfaktoren, die das Ergebnis hätten beeinträchtigen können, konnten nicht eruiert werden.

„Das Konzept der Pilotstudie ist einfach und kann jederzeit an all den Orten wiederholt werden, die jahrelang relativ isoliert von einer Sendeanlage bestrahlt wurden”, teilten die Ärzte in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. „Wir vertrauen auf die Handlungsfähigkeit der Behörden mit Hilfe großer epidemiologischer Studien - nicht nur in Naila -, das Risiko für die Gesamtbevölkerung sicher abzuschätzen”.

Wenn die Bürgerinitiative zur Verminderung der Strahlenbelastung aus Naila mit ihrem Vertrauen in die hier zitierten Behörden mal nicht falsch liegt. Sind die Zitierten dann mal wieder braungebrannt aus den Sommerferien zurück, werden wir schon wieder sehen, wie man ihnen vertrauen darf. Unter dem Trommelfeuer einer millionenschweren Lobbyarbeit dürften dann seichte Beschwichtigungsarien an der Tagesordnung sein. Sie reden sich bald um Kopf und Kragen, gerade so, wie es der hessische Staatsminister vom Umweltministerium Wilhelm Ditzel gerade getan hat, als er der Bruchköbler Initiative für Mobilsunksenderfreie Wohngebiete (IMOWOB) auf einen offenen Brief geantwortet hat. Man konnte den Eindruck gewinnen, dieser subalterne Diener des hessischen Volkes richte sich mit seiner Antwort an einen Verein seniler Volldeppen (Bericht folgt in Kürze).

Die Ärzte rufen jetzt ihre Mitbürger auf, nach Möglichkeit keine längeren Handygespräche zu führen und keine schnurlosen Telefone nach DECT-Standard zu verwenden. Sie kritisieren, dass vor allem Kinder und Jugendliche über Werbung zum Kauf von Handys und Gebühreneinheiten verführt würden. Zudem empfehlen die Ärzte privaten Hausbesitzern, ihre Dächer nicht für Funkmasten zur Verfügung zu stellen. Vielleicht entdecken jetzt ja auch bald die Zocker aus den Gemeindevorständen der EKD mit Sendern auf beinahe jedem unserer Kirchtürme das Gesetz des Handelns wieder und kündigen ihre zumeist unsittlich einseitigen Verträge. Wir wünschen es jedenfalls allen Anwohnern evangelischer Seelsorgeinstitute (oder schreiben wir heute nicht viel besser: Sell-Sorge?). Damit wären auf Anhieb hunderte von Standorten entschärft.

Viele Ärzte, Wissenschaftler, Fachleute und auch Bürger zweifeln die Aussage schon lange an, dass bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte von einer Mobilfunksendeanlage keine gesundheitlichen Auswirkungen ausgehen können. Kernpunkte der Kritik sind, dass die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden gesetzlichen Grenzwerte für den Betrieb von Mobilfunksendeanlagen nur thermische Wirkungen, nicht jedoch bestimmte athermische Effekte der Mobilfunkstrahlung berücksichtigen und die Grenzwerte keine Vorsorgegrenzwerte darstellen. Das, obwohl in Deutschland im Rahmen der Umweltpolitik die grundlegende Idee des Vorsorgeprinzips entwickelt wurde.

Zu den Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen auf die menschliche Gesundheit gibt es schon lange eine Reihe von Untersuchungen, z.B. von der durch die EU beauftragten Forschergruppe REFLEX aus sieben EU-Ländern und des ECOLOG-Institutes, das eine Untersuchung im Auftrag der Telekom durchgeführt hat. Beide kommen zu dem Ergebnis, dass durch Mobilfunkstrahlung gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorgerufen werden können. Die Forschergruppe REFLEX hat den Nachweis erbracht, wenn auch unter extremen Laborbedingungen, dass durch Hochfrequenzstrahlung das Erbgut geschädigt werden kann. Die Studie des ECOLOG-Institutes kommt zum Ergebnis, dass Krebserkrankungen, Schwächung des Immunsystems und Einflüsse auf das zentrale Nervensystem durch Mobilfunk begünstigt werden. Darüber hinaus gibt es weltweit diverse Untersuchungen, die gesundheitliche Auswirkungen bestätigen. Aber der gemeine Politiker hat nichts Besseres zu tun, als nach Tiraden flachgeistiger Beschwichtigung in Urlaub zu fahren. Der BRUCHKOEBLER wünscht angenehme Erholung. Sie werden sich anschließend über das Volk, Ihren ungnädigen Arbeitgeber gehörig wundern müssen, wenn sie ihre ungesund braune Haut danach wie gewohnt zu Markte tragen wollen.

Sicher wird unseren Dienern bald aufgehen, wer im Spiegel der Profitmaximierung für das Propaganda - Stakkato der Mobilfunkindustrie die eigentlichen Deppen sind. Ganz sicher werden es nicht die Versicherungen sein, die sich rechtzeitig aus den Verpflichtungen gegenüber der mobil funkenden Abzockbranche zurückgezogen haben. Es sind die von der Lobby umgarnten und gehegten Politgaukler ebenso, wie jeder Anwohner, der gezwungenermaßen und ungefragt in der Strahlungskeule eines Mobilfunksenders leben und sterben muss. Die weniger Dummen treten von ihren Ämtern zurück. Die Totaldummen sterben einfach mal eben weg. Die Dummdreisten allerdings werden mal wieder versuchen ihre Hände in Unschuld zu waschen. Es sind die gewissenlosen Elemente, die auf keines der kritischen Argumente hören wollten, weil ihnen die schwarzen, chromglänzenden Automobile und andere sinnlose Statussymbole wichtiger waren, als das Wohl ihrer Mitmenschen. Sie haben ihre Kritiker ausgelacht, wohl verschanzt hinter vollkommen überbezahlten Politikern. Lasst zur Abwechslung mal das Volk zuletzt lachen! Alleine der Bürger hat es in der Hand, ob die Geschichte diese Variante der Heiterkeit auch mal wieder für das Volk übrig hat. Die ersten Toten darf es, wie üblich, jedenfalls schon wieder beklagen.

http://www.bruchkoebler.de/bruchkoebel_77.htm

Ja zum Handy – Nein zum Masten ?

Viele Menschen wollen mit dem Handy telefonieren, möchten aber selber keine Sender in ihrer Nähe haben. Ohne Sender funktionieren jedoch die Handys nicht. Wer also den Sender vom eigenen Haus weg haben will, handelt nach dem St. Florians-Prinzip, denn dann bekommen den für das Handy zwingend notwendigen Sender eben andere. Und ist der Handynutzer unterwegs, so braucht er zusätzlich noch viele weitere Sender entlang seines Weges, mit denen auch wieder andere belastet werden.

Oft hört man von Mastengegnern das Argument, sie würden ihr Handy unbedingt brauchen. Irgendeinen “wichtigen Grund“ werden aber auch alle anderen Millionen Menschen haben und damit auch den Anspruch auf ein Handy. Also was tun?

Es ist wohl klar, dass ein Mastengegner konsequenterweise auch sein eigenes Verhalten überdenken sollte. Denn die Handynutzer sorgen selbst dafür, dass immer mehr Masten gebaut werden müssen.

Wir sehen aus diesen Ausführungen, dass es nicht möglich ist, ein Mobilfunknetz mit der zur Zeit noch erlaubten Technologie aufzubauen und gleichzeitig den Gesundheitsschutz für die Menschen zu sichern.

Bei der heute verwendeten Technologie wird bewusst eine unübersehbare Schädigung der Volksgesundheit in Kauf genommen.

Wir müssen sicherstellen, dass unsere Gesundheit wieder zum höchsten Gut wird.

http://www.buergerwelle.de/pdf/mobilfunksender_raus_aus_reinen_wohngebieten.rtf

Stealth Cell towers

Stealth Cell towers and the 2004 U.S. Presidential Elections

source: by Bruce Conway
http://www.lightwatcher.com/culturejam/stealth_towers.html

Late last fall, I watched bemused as several plainclothes geeks installed a cell tower behind our N.W. Island's Masonic Hall. It went up quickly, and without any fanfare.

The twist was that the cell tower was disguised as an ordinary flagpole. This was patriotic, and very suspicious. The camouflaged stealth tower was erected without any protests, warnings or announcements to local businesses or residents.

Being a curious person I investigated, and discovered to my great surprise that "stealth towers" are being hastily erected throughout the country, by the thousands. Camouflaged microwave and cell phone towers are being disguised as cacti, palm trees, church crosses, rock formations, water towers, and pine trees. This is happening without any of the dissent or protest usually surrounding cell tower erections.

Companies like Stealth Concealment Solutions of Charleston, S.C., are doing a brisk business. They custom-disguise cell towers to blend into their surroundings. It is estimated that up to 30% of the new cell tower erections now going up are being stealthily concealed.

When one considers the rapid advancements in electromagnetic and psychotronic mind control technology, this trend in utility concealment is rather sinister. If researchers could successfully project human speech into the minds of the deaf, as Dr. Joseph C. Sharp of the Walter Reed Army Institute of Research did in 1974, think of their present capabilities.

Consider this quote by a pioneer in electromagnetic mind control: "Man does not have the right to develop his own mind. This kind of liberal orientation has great appeal. We must electrically control the brain. Some day armies and generals will be controlled by electric stimulation of the brain." - Dr. Jose Delgado -1974 Congressional Record, No. 262E, Vol. 118.

Here is another eye-opening quotation: "Contemporary neuroscience suggests the existence of fundamental algorithms by which all sensory transduction is translated into the intrinsic, brain-specific code. Direct stimulation of these codes within the human temporal or limbic cortices by applied electromagnetic patterns may require energy levels which are within the range of both geomagnetic activity and contemporary communication networks. A process which is coupled to the narrow band of brain temperature could allow all normal human brains to be affected by a sub-harmonic whose frequency range at about 10 Hz would only vary by 0.1 Hz." - On the Possibility of Directly accessing every human brain by electromagnetic induction of fundamental algorithms - by M.A. Persinger, Laurentian University / Perceptual and Motor Skills, June 1995, 80, 791-799.

And now, one final quotation to put the issue of stealth cell towers into a proper political perspective: "As an expert and juridical personality I declare: In Kiev was launched a mass production of Psychotronical Biogenerators and their tests. I cannot assert that during the coup d'etat were used exactly the Kiev generators. All the same the fact that they were used is evident to me. What are the Psychotronical generators? They are electrical equipment which produces the effect of guided control in human organisms. It affects especially the left and right hemisphere of the cortex. This is also the technology of the U.S. project Zombie 5 . . . I draw on my personal experience since I am myself the designer of such a generator." Quote by Victor Sedleckij, the Vice President of the League of Independent Soviet Scientists / Komsomolskaya Pravda / August 27, 1991

With the U.S. Presidential election coming up in a few short months, it is likely that the stealth cell tower network being rapidly constructed is destined to play an important role in remotely influencing the perceptions, thoughts and decisions of American voters.

Is there any crime that the Neoconmen won't perpretrate to retain their strangle-hold on power?

Stealth Tower online resources:
http://napps.nwfusion.com/news/2004/0202widernetcelltowers.html
http://www.wired.com/news/wireless/0,1382,57199,00.html
http://www.stealthsite.com/
http://www.stealthsite.com/products/gallery.html

Mind Control Documentation
"A Method for the Remote Control of Electrical Stimulation of the Nervous System." E.L. Chaffee and R.U. Light. Yale Journal of Biology & Medicine, 1934, 7.
"Multichannel Transdermal Stimulation of the Brain." J.M.R. Delgado. Technical Documentary Report No. ARL-TR-70-1, New Mexico: Holloman Air Force Base, 1970.
"Psychotechnology: Electronic Control of Mind and Behavior." Robert L. Schwitzgebel and Ralph K. Schwitzgebel (Editors). New York: Holt, Rinehart, and Winston, 1973.
Psychiatry and the CIA: Victims of Mind Control." Harvey Weinstein, M.D. Washington, D.C.: American Psychiatric Press, 1990.
"U.S. Explores Russian Mind-Control Technology." Barbara Opall. Defense News, January 11-17, 1993.


Informant: Planttrees

29
Jul
2004

Petition von Naila

Petition des Stadtrates Naila gemäß Beschlüssen vom 29.03.2004, 08.06.2004 und 27.07.2004

Wirksamer Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung

Von vielen Ärzten, Wissenschaftlern, Fachleuten und auch Privatpersonen wird die Aussage angezweifelt, dass bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte von einer Mobilfunksendeanlage keine gesundheitlichen Auswirkungen ausgehen können.

Kernpunkte der Kritik sind, dass die derzeit in der Bundesrepublik Deutschland geltenden gesetzlichen Grenzwerte für den Betrieb von Mobilfunksendeanlagen nur thermische Wirkungen, nicht jedoch bestimmte athermische Effekte der Mobilfunkstrahlung berücksichtigen und die Grenzwerte keine Vorsorgegrenzwerte darstellen, obwohl in Deutschland im Rahmen der Umweltpolitik die grundlegende Idee des Vorsorgeprinzips entwickelt wurde.

Zu den Auswirkungen von Mobilfunksendeanlagen auf die menschliche Gesundheit gibt es bereits eine Reihe von Untersuchungen, z.B. von der durch die EU beauftragten Forschergruppe REFLEX aus sieben EU-Ländern und des ECOLOG-Institutes, das eine Untersuchung im Auftrag der Telekom durchgeführt hat.

Beide kommen zu dem Ergebnis, dass durch Mobilfunkstrahlung gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorgerufen werden können. Die Forschergruppe REFLEX hat den Nachweis erbracht, dass durch Hochfrequenzstrahlung das Erbgut geschädigt werden kann. Die Studie des ECOLOG-Institutes kommt zum Ergebnis, dass Krebserkrankungen, Schwächung des Immunsystems und Einflüsse auf das zentrale Nervensystem durch Mobilfunk begünstigt werden. Darüber hinaus gibt es weltweit diverse Untersuchungen, die gesundheitliche Auswirkungen bestätigen.

Die in Naila niedergelassenen Allgemeinmediziner Drs. med. Horst Eger, Klaus Uwe Hagen, Birgitt Lucas, Peter Vogel und Helmut Voit haben eine Studie erstellt, in welcher der Gesundheitszustand der Bevölkerung im Abstand zu einer in Naila seit 1993 bestehenden Mobilfunkanlage untersucht worden ist. Die Ergebnisse der „Nailaer Ärztestudie“ wurden in einer Veranstaltung am 21.07.2004 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Studie wurde von Herrn Prof. Dr. med. Rainer Frentzel-Beyme, Epidemiologe am Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie der Universität Bremen, wissenschaftlich beurteilt.

Die Studie ergab, dass sich der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunksendeanlage gewohnt hatten, gegenüber dem über 400 m entfernten Bereich im Gesamtzeitraum von 1994 - 2004 verdoppelt und in der Zeit von 1999 - 2004 sogar verdreifacht hat. Überdies war das Alter, in dem diese Patienten an Krebs erkrankt sind, durchschnittlich 8,5 Jahre jünger als im über 400 m entfernten Bereich. Nennenswerte äußere Einflussfaktoren, die das Ergebnis hätten beeinträchtigen können, konnten nicht eruiert werden. Auf den Inhalt der beiliegenden Studie darf verwiesen werden.

Aufgrund des Ergebnisses der vorgenannten verschiedenen Untersuchungen ergeben sich erhebliche Zweifel an der offiziellen Darstellung, wonach bei Einhaltung der geltenden Grenzwerte von einer Mobilfunksendeanlage keine gesundheitsschädlichen Auswirkungen ausgehen können. So lange die geltenden Grenzwerte nicht verändert werden, gibt es sowohl für die betroffenen Bürger als auch für die Kommunen kaum juristische Handhaben, gegen vorhandene bzw. geplante Sendeanlagen vorzugehen, weil die Gerichte den Schutz der Bevölkerung als ausreichend ansehen, sofern die Mobilfunkanlage die geltenden Grenzwerte einhält, was durch die Erteilung der Standortbescheinigung durch die Regulierungsbehörde als erwiesen gilt.

Die deutschen Grenzwerte für Mobilfunksendeanlagen sind erheblich höher als vergleichbare Regelungen in manchen benachbarten Ländern bzw. Regionen (z.B. Schweiz, Österreich/ Bundesland Salzburg). Nachdem Mobilfunk dort auch mit extrem niedrigeren Grenzwerten für die Strahlenbelastung betrieben werden kann, sollte nach Ansicht der Stadt Naila darauf hingearbeitet werden, die Grenzwerte auch in Deutschland deutlich zu senken, um mögliche gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung von vorneherein auszuschließen bzw. zu minimieren.

[ Zusatz, nur für Text an Bundestag:

Aus verschiedenen Bundestagsdrucksachen geht hervor, dass den politisch zuständigen Stellen die Bedenken aus der Bevölkerung und auch die kritischen Stimmen aus Wissenschaft und Forschung durchaus bekannt sind. Jedoch zögern die zuständigen Fachstellen noch mit einer eindeutigen Bewertung dieser Indizien und verweisen auf bis zum Jahr 2006 laufende Forschungsvorhaben des Bundes.

Der Deutsche Bundestag sollte hier auf ein schnelleres Arbeiten drängen und z.B. die Vorschläge des Büros für Technikfolgenabschätzung im Bericht an den Bundestag vom 08.07.2003 (Bundestagsdrucksache 15/1403) konsequent umsetzen. Dort heißt es z.B., dass bei der politischen Bewertung neuer Forschungsergebnisse in Bezug auf die Festlegung von Grenzwerten dem Parlament eine besondere Aufgabe zukomme (S. 83 a.a.O.). Es erscheine bedenkenswert, die geltenden nationalen Richtlinien bzw. Richtlinien der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) mit dem Vorsorgeansatz in Übereinstimmung zu bringen, insbesondere dann, wenn weitere Forschungsergebnisse die Existenz und die Auswirkungen athermischer Effekte zweifelsfrei belegen sollten (S. 84 a.a.O.)

Die Stadt Naila ist der Auffassung, dass inzwischen genügend relevante Erkenntnisse über die Existenz solcher gesundheitsgefährdenden Effekte vorliegen und fordert daher den Deutschen Bundestag auf, entsprechend dem überall im Umwelt- und Verbraucherschutz geltenden Vorsorgeprinzip die unten genannten Maßnahmen zu ergreifen, um einen wirksamen präventiven Schutz der Bevölkerung sicherzustellen. ]

In Verantwortung für die Gesundheit aller Einwohner der Stadt Naila und auf Grund des alarmierenden Ergebnisses der Nailaer Ärztestudie hat der Stadtrat Naila gemäß Artikel 83 Abs. 1 der Bayerischen Verfassung, wonach die Gemeinden auch für das örtliche Gesundheitswesen zu sorgen haben, folgende Petition verabschiedet:

A) Deutscher Bundestag

Um einen wirksamen Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Mobilfunks zu erreichen, fordern wir den Deutschen Bundestag auf, umgehend folgende Maßnahmen zu ergreifen:

1. Absenkung des Grenzwertes für die Leistungsflussdichte von Mobilfunksendeanlagen in der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder - 26. BImSchV) auf ein gesundheitsverträgliches Maß; und zwar eine Reduzierung um den Faktor 1:1.000.000 gegenüber dem derzeit geltenden Wert, um dem Vorsorgeansatz Rechnung zu tragen.

2. Erteilte Standortbescheinigungen für bestehende Mobilfunksendeanlagen sind gemäß der Ermächtigung des § 7 der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) umgehend zu widerrufen, sobald die Grenzwerte nach § 3 BEMFV i.V.m. der 26. BImSchV geändert worden sind.

3. Einführung eines immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens mit einer rechtlich verbindlichen Beteiligung der Kommunen und der Bürger für alle Mobilfunksendeanlagen.

4. Einführung einer gesetzlichen Verpflichtung der Hersteller sowie der Mobilfunkbetreiber zur Aufklärung der Verbraucher über die Gefahren von Hochfrequenzgeräten wie Mobiltelefonen, schnurlosen DECT-Telefonanlagen und Wireless-LAN-Anlagen.


B) Europäisches Parlament

Um einen wirksamen Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Mobilfunks zu erreichen, fordern wir das Europäische Parlament auf, umgehend folgende Maßnahmen zu ergreifen:

1. Erlass von EU-Richtlinien zur europaweiten Harmonisierung der Grenzwerte für Mobilfunksendeanlagen auf niedrigstem Niveau, und zwar eine Reduzierung um den Faktor 1:1.000.000 gegenüber dem derzeit in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Wert, um so gesundheitliche Risiken durch Mobilfunksendeanlagen von vorneherein auszuschließen bzw. zu minimieren.

2. Einführung einer europaweiten gesetzlichen Verpflichtung der Hersteller sowie der Mobilfunkbetreiber zur Aufklärung der Verbraucher über die Gefahren von Hochfrequenzgeräten wie Mobiltelefonen, schnurlosen DECT-Telefonanlagen und Wireless LAN-Anlagen.


C) Bayerischer Landtag

Um einen wirksamen Schutz der Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Mobilfunks zu erreichen, fordern wir den Bayerischen Landtag auf, umgehend im Bundesrat folgende Initiative einzubringen:

1. Absenkung des Grenzwertes für die Leistungsflussdichte von Mobilfunksendeanlagen in der 26. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verordnung über elektromagnetische Felder - 26. BImSchV) auf ein gesundheitsverträgliches Maß; und zwar eine Reduzierung um den Faktor 1:1.000.000 gegenüber dem derzeit geltenden Wert, um dem Vorsorgeansatz Rechnung zu tragen.

2. Erteilte Standortbescheinigungen für bestehende Mobilfunksendeanlagen sind gemäß der Ermächtigung des § 7 der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) umgehend zu widerrufen, sobald die Grenzwerte nach § 3 BEMFV i.V.m. der 26. BImSchV geändert worden sind.

3. Einführung eines immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens mit einer rechtlich verbindlichen Beteiligung der Kommunen und der Bürger für alle Mobilfunksendeanlagen.

4. Einführung einer gesetzlichen Verpflichtung der Hersteller sowie der Mobilfunkbetreiber zur Aufklärung der Verbraucher über die Gefahren von Hochfrequenzgeräten wie Mobiltelefonen, schnurlosen DECT-Telefonanlagen und Wireless-LAN-Anlagen.


Anlagen: Eingabe der Bürgerinitiative zur Verminderung der Strahlenbelastung, Naila, mit Unterschriftenlisten

Kurzfassung der Nailaer Ärztestudie Stand: 28.07.2004, 09:12


Quelle: http://www.naila.de/petition.pdf


Nachricht von Reinhard Rückemann

http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/4139
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http://groups.google.com/g roup/mobilfunk_newsletter/ t/6f73cb93cafc5207   htt p://omega.twoday.net/searc h?q=elektromagnetische+Str ahlen http://omega.twoday. net/search?q=Strahlenschut z https://omega.twoday.net/ search?q=elektrosensibel h ttp://omega.twoday.net/sea rch?q=Funkloch https://omeg a.twoday.net/search?q=Alzh eimer http://freepage.twod ay.net/search?q=Alzheimer https://omega.twoday.net/se arch?q=Joachim+Mutter
Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
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Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

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