Mobilfunk

21
Nov
2004

Die Vorwärts-Flucht der Handybetreiber

Die immer breiter werdende Front von Bürgern gegen den Wildwuchs im Bereich der Telekommunikation zeigt Wirkung. Die entgeltliche Sonderbeilage (Mobilfunk & Gesellschaft, 6. November) ist für einen noch kritisch denkenden Menschen ein sichtbarer bzw. lesbarer Beweis dafür. In der 150-prozentigen Beruhigungstherapie steht u. a. in einem Text: ". . . die Wirkung der Handystrahlung auf das menschliche Gehirn schließt sogar positive Effekte nicht aus." Für wie dumm wird die Bevölkerung unseres Landes eigentlich gehalten?

Man darf wohl davon ausgehen, dass nicht das Infrastrukturministerium aus Steuermitteln eine Werbekampagne für die vom Bund an private Betreiber übertragene Versorgungsverpflichtung in Form einer bezahlten Anzeige von vier Seiten trägt. So bleibt die Frage, wer die nicht unbeträchtlichen Kosten dafür und ein Gutachterteam von sicher nicht unentgeltlich arbeitenden Universitätsprofessoren aufbringt. Warum richtet in einer so sensiblen Frage der Gesundheitsvorsorge akkurat jene Dienststelle, die selbst für die flächendeckende Versorgung des Landes mit modernen Telekommunikationsmitteln zuständig ist, den Fachbeirat ein? Wo bleiben Verantwortung und Kompetenz eines Gesundheits-, Umwelt- und Wissenschaftsministeriums in einem so komplexen Problembereich mit äußerst differenzierten Sichtweisen?

Fachlich muss den ehrenwerten wissenschaftlichen Mitgliedern des Fachbeirates der erläuternde Bericht zur Verordnung über den Schutz von nicht-ionisierender Strahlung des Schweizer Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft vom 23. Dezember 1999 entgegen gehalten werden. Dort heißt es: "Nicht-ionisierende Strahlung ist in der heutigen Umwelt nachgewiesen, bei niedriger Intensität bestehen begründete Hinweise auf schädliche Wirkungen." Im Kapitel 23 zum Aspekt der Wirkung auf den Menschen steht u. a.: "Auch wenn von wissenschaftlicher Seite keine weiteren Bestätigungen verlangt werden, sind die festgehaltenen Auswirkungen bereits heute in die vorsorglichen Schutzüberlegungen mit einzubeziehen."

Diese Schwarz-Weiß-Malerei fördert Verunsicherung in der Bevölkerung, vor allem aber leidet das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft durch derartig einseitige PR-Darstellungen. Die Politik wäre daher dringend aufgefordert, in einer koordinierten und konzentrierten Weise auf Bundes- und Landesebene entsprechende glaubwürdige Schritt zu setzen.

Mag. Manfred Mohr
Der Autor war Kulturdirektor des Landes Oberösterreich

Quelle:
http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=m&ressort=q&id=451766


Nachricht aus Elektrosmognews vom 21.11.2004



Forscher und Forschungsergebnisse von der Industrie bezahlt
http://www.buergerwelle.de/pdf/forscher_und_forschungsergebnisse_von_der_industrie_bezahlt.htm

Parteipolitik und Lobbyismus behindern Umweltschutz
http://omega.twoday.net/stories/459492/

ForumMobil diffamiert Schwedischen Top-Wissenschafter
http://omega.twoday.net/stories/509687/

WENIGER MILCH DURCH MOBILFUNK

Elektrosmognews vom 21.11.2004

Eine kanadische Studie hat jetzt bewiesen, das starke elektromagnetische Felder die Milchleistung von Kühen reduzieren. Wissenschaftler des "Instituts für Tierwissenschaften" der McGill Universität in Quebec setzten 16 Kühe einem vertikalen elektrischen Feld von 10 Kilovolt/Meter und einem horizontalen 60 Herz-Magnetfeld von 30 Mikrotesla aus. Die Tiere wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Sie wurden in unterschiedlicher Reihenfolge entweder für 25 Tage dem elektromagnetischen Feld ausgesetzt oder scheinexponiert. Während der Zeit mit EMF-Exposition nahm die Milchmenge um durchschnittlich 5 % ab, der Milchfettgehalt war um 16% vermindert.

Übersandt von Waltraud S.

19
Nov
2004

Blutuntersuchungen wegen Mobilfunk

Aufruf zu Blutuntersuchungen
http://omega.twoday.net/stories/353845/

Warum Blutuntersuchungen?
http://omega.twoday.net/stories/359526/

BLUTUNTERSUCHUNG SOLL KLARHEIT BRINGEN
http://omega.twoday.net/stories/407972/

Antennen belasten Blutbild
http://omega.twoday.net/stories/288480/

Blutproben statt Protestschreiben
http://omega.twoday.net/stories/155355/

Blut-Serum Test als Nachweis der Störung in der Stoffwechselregulation durch hochfrequenten Elektrosmog
http://omega.twoday.net/stories/405648/

Einfluss der Mobilfunkbelastung auf die Retikulocytenreifung
http://omega.twoday.net/stories/286698/

Die Rimbachstudie: Labormedizinische und immunbiologische Ansätze zum Nachweis biologischer Wirkungen von EMS
http://omega.twoday.net/stories/2224362/

Geldrollenphänomen: Wenn das Blut verklebt, drohen Herzinfarkt und Schlaganfall
http://omega.twoday.net/stories/363208/

Mobilfunksendeanlage in Dresden-Naußlitz
http://omega.twoday.net/stories/330534/

BLUTUNTERSUCHUNG SOLL KLARHEIT BRINGEN

BLUTREIHENUNTERSUCHUNG FÜR BI-ANLIEGEN

Veränderungen durch Mobilfunkantennen nachweisbar? Testpersonen gesucht

Donau-Post, 09.11.04

Tegernheim. Im Mittelpunkt der Versammlung der Bürgerinitiative (BI) für ein lebenswertes Tegernheim ohne Mobilfunkantennen im Gasthaus Götzfried stand am Freitag die Blutreihenuntersuchung, mit Hilfe derer, so Hans Hommer, der Sprecher der BI, man eine weitere Konkretisierung der bereits vorliegenden Daten mit der Möglichkeit zur Festlegung vernünftiger Grenzwerte und letztendlich die Einführung einer gesundheitlich tragbaren Technologie für den Mobilfunk erwarte. Bisherige Untersuchungen in anderen Regionen hätten gezeigt, dass sich Veränderungen im Blutbild nach der Inbetriebnahme von Mobilfunkanlagen nachweisen ließen.

Bei der Veranstaltung war auch die Heilpraktikerin Petra Amann-Kirchberger mit dabei. Sie wohnt in Tegernheim und ist selbst mit ihrer Familie durch zwei in der Nähe ihres Hauses befindlichen Mobilfunkantennen von den Strahlenbelastungen betroffen. Die Heilpraktikerin gab an dem Abend zusätzliche Hinweise zur Schädlichkeit von gepulsten elektro-magnetischen Feldern durch Mobilfunkantennen und die damit verbundene Verschlechterung des Blutbildes.

Am Montag hat die Abnahme der Proben für die Blutreihenuntersuchung begonnen. Es haben bereits 40 Kinder und Erwachsene zugesagt, sich an der Untersuchung zu beteiligen und die Termine für die Abnahme der Blutproben in der Praxis von Herrn Dr. med. Gerd Kelly in Neutraubling sind vereinbart. An jedem Tag ist nur für zehn Personen die Blutabnahme möglich. Es ist deshalb eine Terminabstimmung mit Hans Hommer, unter Telefon 09403-4340, erforderlich.

Zusätzlich erhält jeder Teilnehmer einen Fragebogen, auf dem Angaben über eventuell aufgetretene gesundheitliche Probleme im Bezug auf Mobilfunkanlagen gemacht werden sollen. Diese Daten werden dann anonymisiert und statistisch ausgewertet. In ein bis zwei Jahren ist eine Wiederholung der Blutreihenuntersuchung angedacht. Damit die Ergebnisse der Reihenuntersuchung aussagekräftig sind und in die bundesweite Studie der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin e.V. einbezogen werden können, ist es aber erforderlich, dass sich weitere Bürger von Tegernheim an dieser Untersuchung beteiligen. Die BI bittet deshalb Personen, die in der Nähe von Mobilfunkantennen wohnen, aber auch Personen, deren Wohnungen sich weiter weg befinden, sich für diese Untersuchung zur Verfügung zu stellen.


BLUTUNTERSUCHUNG SOLL KLARHEIT BRINGEN

Tegernheimer Mobilfunkgegner hoffen auf große Beteiligung / Morgen Info-Abend

Mittelbayerische Zeitung Regensburg/Nördlicher Landkreis vom 04.11.04

Von Christof Seidl, MZ

TEGERNHEIM: Die Mobilfunkgegner in Tegernheim wollen die schädliche Wirkung der Mobilfunkstrahlung durch Blutuntersuchungen nachweisen. Die Ergebnisse der Aktion sollen in eine bundesweite Studie mit einfließen.

Organisatoren der Aktion sind die „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Tegernheim ohne Mobilfunkantennen in der Nähe von Wohnungen und bei Schulen und Kindergärten“ (so der offizielle Titel) und die Kreisgruppe der „BI Mobilfunkkritiker Regensburg Stadt und Land“. Sie führen ab 8. November für die Bevölkerung in Tegernheim und in einigen Stadtteilen von Regensburg eine Blutreihenuntersuchung durch. Für die Untersuchung und Auswertung der Ergebnisse gewannen sie den Neutraublinger Arzt Dr. Gerd Kelly.

Personen, die an der Reihenuntersuchung teilnehmen wollen, können weitere Informationen beim nächsten Treffen der BI am morgigen Freitag um 20 Uhr in der Gaststätte Götzfried, Tegernheim, erhalten. Die (anonymisierten) Ergebnisse der Blutuntersuchungen sollen außerdem in eine entsprechende bundesweite Studie namens „Igumed“ einfließen.

Wie Hans Hommer, der Sprecher der Tegernheimer Mobilfunkgegner erklärt, wurden in den letzten zwei Jahren bei zehn unterschiedlichen Gruppen im gesamten Bundesgebiet Blutuntersuchungen durchgeführt, bei denen sich signifikante Veränderungen des Blutbildes bei Personen ergeben, die im Bereich von Mobilfunkantennen wohnen.

Was in Tegernheim nicht mehr möglich ist, sind Vergleichsuntersuchungen mit der Zeit vor Inbetriebnahme der ersten Mobilfunkantennen. Hommer betont aber, dass dies den Wert der Reihenuntersuchung nicht schmälere, da in zwei Jahren eine weitere Untersuchung geplant sei, um weitere Veränderungen im Blutbild von Personen festzustellen, die seit Jahren der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt sind.

Die Mobilfunkgegner bitten auch Bürger, die weiter weg von den Mobilfunkmasten leben, sich an der Untersuchung zu beteiligen. Denn sie seien als Vergleichsgruppe für aussagekräftige Ergebnisse von großer Bedeutung.

Zur Sache: Einfluss bestätigt

(cs). Einen deutlichen Hinweis auf den Einfluss von Mobilfunkstrahlen auf das Blutbild liefert eine Reihenuntersuchung in Neustadt a.d. Weinstraße, deren erste Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. Dabei wurden von Personen, die in der Nähe von Mobilfunkantennen wohnen, vor und nach Inbetriebnahme der Antennen Blutproben untersucht. Das Ergebnis: Es wurden deutliche Blutbildveränderungen festgestellt, besonders bei Kindern und jüngeren Erwachsenen. Andere Studien verweisen auf ähnliche Beobachtungen.

Omega siehe unter
http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_300704.html



Nachricht von Karin Piller
BI Mobilfunkkritiker Regensburg Stadt und Land

--------

Die Rimbachstudie: Labormedizinische und immunbiologische Ansätze zum Nachweis biologischer Wirkungen von EMS
http://omega.twoday.net/stories/2224362/

Wie können Menschen vor Mikrowellenbestrahlung geschützt werden?

Eine ketzerische Frage: wie sollen diejenigen Familien vor Mikrowellenbestrahlung aus nächster Nähe geschützt werden, die Mobilfunkanlagen in der Nähe stehen oder DECT-Telefone im Haus haben und das Handy mit der schädlichen, gepulsten Mikrowellenbestrahlung nicht verbannen wollen? Solange man das Handy oder das DECT-Telefon mit der derzeitigen gesundheitsschädlichen Technik aktiv oder passiv nutzt, ist man deren Mikrowellenstrahlung ausgesetzt. Das ist doch logisch, oder? Und da wir wissen, dass es Schäden durch Mikrowellenstrahlung weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerten gibt und dass es auch eine Anreicherung und Sensibilisierung bei langjährigem Einfluss der gepulsten Mikrowellen auf den menschlichen Körper gibt: vor was und wie können wir uns dann wirklich schützen? Mikrowellen müssen Mauern (und damit auch menschliche Körper) durchdringen, sonst können wir sie nicht zum telefonieren benutzen.

Bei einer latenten Empfindlichkeit (ähnlich einer Allergie) gegenüber gepulsten Mikrowellen (Elektrosensibilität), mit ihren vielfältigen gesundheitsschädlichen Auswirkungen, reichen kleinste Reize (Allergene, wie z.B. Blütenpollen) in geringster Konzentration aus, um eine Allergie auszulösen. Das gleiche gilt auch für Mikrowellen. Wie wir beobachten, sind Allergien auf dem Vormarsch, sie werden von Jahr heftiger und zahlreicher. So ist es auch bei der Elektrosensibilität, die immer häufiger auftritt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Leidensdruck bei vielen so groß sein wird, dass wir an der Lösung dieses Problems nicht mehr vorbeikommen werden, zumal wenn die Krankenkassen die Kosten für die vielen, wegen Mobilfunk kranken Menschen, nicht mehr tragen können. Ein schwacher Trost und höchst bedauerlich für die Menschen, die heute schon betroffen sind und deren Leid die Gesellschaft wegen einer Modeerscheinung billigend in Kauf nimmt. Besonders moralisch verwerflich ist es, dass man mögliche, gesundheitlich unbedenklichere Verfahren des Mobilfunks, die technisch machbar wären, nicht sofort einführt. Es ist einfach nicht vorstellbar, dass eine Hochtechnikbranche wie die Mobilfunkindustrie versäumt, solche Verfahren zu entwickeln, zumal sie die Gefahren und Widerstände gegen die von ihr verwendete Technik nicht übersehen kann. Wir sind überzeugt, dass solche weniger schädlichen Verfahren bereits in den „Schubladen“ der Mobilfunkindustrie liegen und dass man wartet, bis sich die alte Technik amortisiert hat und dass sie dann, wie der Phönix aus der Asche, von den Mobilfunkbetreibern eines Tages voller Stolz, als neueste technische Errungenschaft präsentiert wird. Bis dahin sitzt man das Problem mit Hilfe der eigenen Pro-Lobby in Politik, Wissenschaft und Justiz erst einmal aus, zum Schaden der Bevölkerung. Kein vernünftig denkender Mensch und kein vorausschauender Unternehmer können die Risiken der derzeitigen gepulsten Mobilfunktechnik ableugnen, die Dichte der Beweise ist einfach unübersehbar. Wie schon oft zitiert wäre eine Markteinführung von Medikamenten, deren Nebenwirkungen so klar zu Tage treten wie beim Mobilfunk, unmöglich. Auch bei Medikamenten geht es bei deren Entwicklung und Einführung um viel Geld. Geld darf aber im Hinblick auf mögliche gesundheitliche Schäden keine Rolle spielen, zumal das eingenommene Geld auf der anderen Seite wieder für Krankenkosten und vorzeitige Berentungen ausgegeben werden muss.

18
Nov
2004

Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk"

An die
mobilfunkkritischen Initiativen in Bayern

Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk"

Sehr geehrte Damen und Herren,

viele von Ihnen haben im Mai und Juni dieses Jahres das Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" unterschrieben. Mit dieser Rundmail informieren wir Sie über den weiteren Zeitplan für dieses wichtige Projekt. Bitte leiten Sie den folgenden Text an Ihren Verteiler weiter und stellen Sie ihn gegebenenfalls auf Ihre Internetseiten.

Mit freundlichen Grüßen

Urban Mangold
Organisator des Volksbegehrens


Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" geht in die nächste Runde

Landesweites überparteiliches Aktionsbündnis wird gegründet - wir brauchen Ihre Hilfe!

Das 2004 von der bayerischen ödp initiierte Volksbegehren "Für Gesundheitsvorsorge beim Mobilfunk" geht in die nächste Runde und soll jetzt von einem überparteilichen Bündnis getragen werden. Ziel des Projektes ist, dass die Mobilfunkbetreiber ihre Sendemasten nicht mehr hinstellen können wo sie wollen. Die Gemeinden sollen vielmehr festlegen, dass Sendemasten nicht in Wohngebieten, bei Kindergärten und Schulen, sondern an unproblematischeren Standorten aufgestellt werden können. Hierfür sollen per Volksbegehren die Bayerische Bauordnung und das Landesentwicklungsprogramm geändert und eine Genehmigungspflicht eingeführt werden. Weil eine Senkung der Grenzwerte Bundesangelegenheit ist und Volksentscheide auf Bundesebene nicht möglich sind, bleibt als zweitbeste Möglichkeit nur eine Reduzierung der Strahlenbelastung durch die gezielte Auswahl weniger sensibler Standorte.

So geht es jetzt weiter:

Die erste Hürde (25.000 Zulassungsunterschriften) ist übersprungen. Anfang Januar 2005 werden die Unterschriften beim Innenministerium eingereicht. Dann käme voraussichtlich im April 2005 die 14-tägige Eintragungszeit.

Innerhalb dieser vom Innenministerium festgelegten 14 Tage müssen sich 10 % aller bayerischen Wähler bei ihren Gemeinden in dort ausliegende Listen eintragen. Das sind etwa 920.000 Bürger. An dieser hohen Hürde scheitern viele Volksbegehren.

Mit unserem Zeitplan (Einreichung der 25.000 Unterschriften im Januar) erreichen wir, dass unsere Eintragungszeit zeitlich nicht zu nahe an der Eintragungszeit des vom Bund Naturschutz initiierten Volksbegehrens "Aus Liebe zum Wald" (16. bis 29.11.2004) oder mitten im Winter liegt. Eine Zusammenlegung der Eintragungszeiten wäre zwar ideal gewesen, ist aber leider nicht möglich, da das Innenministerium dies nicht zuläßt. Wenn sich 10 % aller Bürger während der 14 Tage eingetragen haben, kommt es an einem ebenfalls vom Innenministerium festgelegten Termin zum eigentlichen Volksentscheid.

Zur Vorbereitung der 14-tägigen Eintragungzeit soll ein überparteilches Bündnis aus Ärzten, mobilfunkkritischen Initiativen, Umweltverbänden und vielen einzelnen Helferinnen und Helfern gebildet werden. Die ödp als Initatorin will den weiteren Verlauf bewußt auf eine überparteiliche Ebene heben.

Die Hürden für Volksentscheide sind sehr hoch! Deshalb brauchen wir Hilfe von so vielen Menschen wie möglich!

Wir bitten Sie, sich schon jetzt als Helfer zu melden, damit das Volksbegehren-Koordinationsbüro – wenn es soweit ist – mit Ihrer Hilfe die bayerischen Bürger überall auf die Eintragungszeit aufmerksam machen kann. Bitte schreiben Sie dem Volksbegehrenbüro mit dem online-Formular unter http://www.gesundheitsvorsorge-mobilfunk.de, ob wir mit Ihrer Hilfe rechnen können (und wenn es auch nur Werbung im Bekanntenkreis ist). Sie erhalten dann Flugblätter und Plakate in der gewünschten Menge.

Mit freundlichem Gruß

Urban Mangold
Organisator des Volksbegehrens
Volksbegehren-Koordinationsbüro
Postfach 2165, 94011 Passau
Tel. 0851/931171 Fax 931192
info@gesundheitsvorsorge-mobilfunk.de
http://www.gesundheitsvorsorge-mobilfunk.de

Risiko aus Kleinstpartikeln

[Von ftd.de, 14:14, 17.11.04]

Die Rückversicherungsbranche sucht nach der Berechenbarkeit so genannter Emerging Risks. Elektromagnetische Felder, Nano- und Gentechnik sind als Risiken besonders unbeliebt.

Die Mobilfunkantenne auf dem Dach, winzigste Nanopartikel in der Sonnencreme, die genmanipulierte Tomate auf dem Frühstücksbrötchen - überall lauern unerforschte Gefahren. Im Versicherungsdeutsch heißen sie "Emerging Risks" und gelten als heikle Fälle. "Die Versicherbarkeit von Emerging Risks muss dem strikten Grundsatz nach vielfach verneint werden", heißt es in einer Analyse der Swiss Re. Dennoch müsse man das Damoklesschwert der neuen Risiken "bestmöglich versicherbar machen".

Gerade für die Rückversicherer sind Emerging Risks eine enorme Herausforderung: Da ein Schadensfall in der Vergangenheit noch nicht eingetreten ist, gestaltet sich die Berechenbarkeit des Risikos und damit der nötigen Prämien als äußerst schwierig. Tritt der Schadensfall ein, passiert das häufig graduell und mit großen Zeitabständen. Oft herrscht sogar Unsicherheit darüber, ob überhaupt ein Risiko besteht.

Ausschlussklauseln geplant

Elektromagnetische Felder (EMF) sind so ein umstrittenes Problem: Sie werden durch Mobilfunkantennen, Handys oder Starkstromleitungen erzeugt. Bei vielen Menschen herrscht Angst vor Krankheiten oder anderen Schädigungen, die solche Felder auslösen könnten. "Die Risikoperzeption ist hoch", nennt das Marcel Bürge, Leiter des Bereichs Risk Engineering bei der Swiss Re. "Ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung und Erkrankungen ist wissenschaftlich aber nicht nachgewiesen." Trotzdem hat es bereits Klagen gegen Mobilfunkbetreiber gegeben. Bis der Gegenbeweis erbracht ist, bleibt das EMF-Risiko für die Rückversicherer weitgehend unkalkulierbar.

Omega: es stimmt nicht, dass ein Ursache-Wirkungs-Zusammenhang zwischen elektromagnetischer Strahlung und Erkrankungen nicht wissenschaftlich nachgewiesen ist. Siehe unter:

Die Naila-Mobilfunkstudie
http://omega.twoday.net/stories/283426/

Wissenschaft und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/293807/

Mit einem solchen Risiko will die Branche so wenig wie möglich zu tun haben. In einem Ranking der Swiss Re taucht EMF als das schwierigste unter den Emerging Risks auf - noch vor Genfood und Rinderwahn. "Wenn wir alleine darüber entscheiden könnten, würden wir EMF am liebsten zumindest aus proportionalen Industrie-Versicherungsverträgen ausschließen", sagte Swiss-Re Manager Bürge. Je nach Kunde gebe es bereits Ausschlussklauseln in diesem Bereich: "Ein Mobilfunkantennen-Besitzer wird es schwer haben, von uns eine uneingeschränkte Deckung zu bekommen, die EMF einschließt."

Unbekannte Auswirkungen

Dass die Rückversicherer Angst vor dem Versichern bekommen, ist vor allem bei solchen Risiken der Fall, die sie selbst durch komplizierte mathematische Modelle in ihrer Höhe nicht abschätzen können. "Solange wir die Risiken anhand von Szenarien einigermaßen berechnen können, sind sie versicherbar", so Bürge. In die Kategorie versicherbar fallen die Risiken der Nanotechnologie. Diese relativ neue Technik nutzt winzigste industriell gefertigte Partikel, um beispielsweise schnellere Computerchips herzustellen, effizientere Batterien oder feuchtigkeitsspendende Sonnencremes. Ungeklärt ist bisher aber, was Nanopartikel anrichten können, wenn sie in den menschlichen Körper gelangen. "Tierversuche haben teilweise Ergebnisse gezeigt, die uns an Asbest erinnern", gibt Bürge zu. Deshalb seien die Rückversicherer sehr bestrebt, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Nanotechnologie zu sammeln.

Bevölkerung fürchtet Gen-Produkte

Die Möglichkeit zu Tierversuchen macht die Risiken wenigstens in Ansätzen berechenbarer. Aber das ist offenbar nicht der einzige Grund dafür, dass in diesem Bereich Ausschlüsse seitens der Rückversicherer eher unüblich sind. "Nanotechnologie wird sich zu einem Riesengeschäft entwickeln, auch für die Versicherer", prognostizierte Bürge. "Wir versuchen mit Hilfe von Wissenschaftlern sicherzustellen, dass jeder, der Nanopartikel in die Welt setzt, zuvor die Folgen testen muss." Generell gilt für Emerging Risks: Je besser sie zu berechnen sind, desto besser sind sie zu versichern. Große Schwierigkeiten sieht Bürge derzeit im Bereich der Identifikations-Mikrochips sowie in einem möglichen Szenario von Antibiotikaresistenz bei Patienten. Solche Fälle seien für die Rückversicherer wegen möglicher Klagen von Betroffenen überhaupt nicht abschätzbar, sagt Bürge. Genmanipulierte Tomaten oder Sojabohnen hält der Experte persönlich für eher unschädlich. Dennoch verhalte es sich damit ähnlich wie mit EMF: Die psychologische Risikoperzeption in der Bevölkerung sei sehr hoch. Das kann über kurz oder lang auch zu vielen Klagen und möglicherweise Urteilen gegen die Hersteller genmanipulierter Produkte führen, ganz unabhängig vom naturwissenschaftlichen Nachweis einer Schädlichkeit. Dazu kommt, dass gentechnisch veränderte Pflanzen kaum sauber getrennt von anderen Agrarprodukten angebaut werden können. Das kann zu einer Haftung der Gen-Bauern führen - wie sie im deutschen Gesetz auch ausdrücklich vorgesehen ist. In der Liste der problematischen Emerging Risks der Swiss Re schaffen es Nahrungs- und Genussmittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen daher auch auf Platz zwei.

http://www.boerse-online.de/ftd/artikel.html?artikel_id=655815


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

17
Nov
2004

Leidensweg als Anwohner in der Hauptstrahlrichtung einer GSM-Basisstation

Der 2. Nationale Kongress Elektrosmog-Betroffener

Den Reigen der Referenten begann Dipl. Ing. Lothar Geppert, gut mit Folien dokumentiert, mit der Schilderung seines Leidensweges, den er als Bewohner einer in der Hauptstrahlrichtung einer GSM-Basisstation liegenden Dachwohnung gegangen ist. Die Strahlenkeule traf ihn sowohl aus horizontaler wie aus vertikaler Richtung. Wegen seiner vielen krankheitsbedingten Absenzen und dem Leistungsabfall am Arbeitsplatz, drohte ihm neben dem Verlust der Gesundheit noch derjenige der Arbeitsstelle und er befand sich im wahrsten Sinne des Wortes am Rande seiner physischen und materiellen Existenz. Das änderte sich beides schlagartig nach einem Wohnungswechsel. Lothar Geppert ist ein Musterbeispiel für alle diejenigen, die die Ursache ihrer Leiden erst nach dem Wohnungswechsel voll erkannt haben. An eine Antenne hatte er erst ganz zuletzt gedacht, als er von seiner Therapeutin einen Stoss einschlägiger Unterlagen bekommen hatte und seine Zustände mit der Wirkung der Strahlung in Verbindung bringen konnte.

Dies ganz im Gegensatz zu den obszönen Behauptungen der Mobilfunkbetreiber, die Leute würden nur schon beim Anblick einer Fahnenstange eingebildet krank, weil sie diese nicht von einer Mobilfunkantenne unterscheiden könnten.

Mitte Januar 2005 erscheint der Tagungsband mit Texten und Bildern zu allen oben beschriebenen Vorträgen. Zu bestellen bei Erwin Bär, Hauptstrasse 14, CH-8274 Tägerwilen TG. Tel 071 669 14 94 oder Fax 071 669 34 54

Quelle: http://www.gigaherz.ch/847/ (Auszug)


Nachricht von Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.

Kinder-Handy mit Ortungssystem kommt zu Weihnachten

http://www.golem.de/0411/34748.html

Kinder und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/311977/

16
Nov
2004

Mobilfunk und Pisa-Studie

Handys machen Schüler dumm
http://omega.twoday.net/stories/403994/

Jedes fünfte Kind in Deutschland entwicklungsgestört
http://omega.twoday.net/stories/614246/

PISA-Studie
http://omega.twoday.net/stories/409819/

Schule und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/403986/

Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

Chronic Fatigue Syndrome Caused by EMF?
http://omega.twoday.net/stories/450192/
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Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
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Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

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Zuletzt aktualisiert: 8. Apr, 08:39

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