Mobilfunk

31
Jan
2005

Symposium in Bamberg: Ärzte und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsgefahren

Symposium in Bamberg: Ärzte und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsgefahren: „Das Ergebnis der Naila-Studie ist kein Einzelfall“

Mobilfunk und die Folgen: „Wir müssen handeln“

VON MATTHIAS WILL

Mobilfunk-Kritiker (von rechts): Dr. Gerd Oberfeld von der Landessanitäts-Direktion Salzburg, Professor Dr. Karl Hecht aus Berlin, Dr. Helmut Heyn von der Ärzteinitiative „Bamberger Appell“, Dr. Horst Eger, Hauptinitiator der „Naila-Studie“ und Dr. Martin Virnich, Mitarbeiter eines Ingenieurbüros für Baubiologie und Umweltmesstechnik in Mönchengladbach FOTO: WILL

Wissenschaftler, Ärzte und Bürger haben beim 1. Bamberger Mobilfunk-Symposium eindringlich vor den Gefahren von Mobilfunkanlagen gewarnt. Dass dieses Thema die Menschen stark beschäftigt, zeigte die große Resonanz: Mit mehreren Hundert Besuchern war der Hörsaal im Markushaus der Otto-Friedrich-Universität voll besetzt.

BAMBERG – „Früher war die Menschheit so schlau, zu reagieren, wenn bestimmte Anhaltspunkte vorlagen. Heute wird gefordert, dass der Zusammenhang zwischen Mobilfunk und Gesundheitsschäden lückenlos nachgewiesen wird. Das ist Unsinn“, sagte Dr. Gerd Oberfeld, Mitarbeiter des Referats für Gesundheit, Hygiene und Umweltmedizin in der Landessanitäts-Direktion in Salzburg. Studien über GSM-Basisstationen – GSM ist ein weltweites Standardsystem für Telekommunikation – hätten belegt, dass sich das Risiko von Stresskrankheiten wie Depressionen oder Schlafstörungen im Umfeld von solchen Anlagen signifikant erhöhe. „Es besteht hier absoluter Handlungsbedarf“, betonte Oberfeld. Entscheidend sei das Verhalten der Konsumenten. „Wenn die Leute wie bekloppt ihr Handy benutzen, ist es kein Wunder, dass immer neue Anlagen errichtet werden.“

Der Berliner Professor Dr. Karl Hecht kritisierte, bei der Festlegung von Grenzwerten seien „der Willkür Tür und Tor geöffnet“. Sie seien nutzlos, wenn der Zeitfaktor nicht mit einbezogen werde. Kurzzeitstudien seien deshalb ohne Aussagekraft. Er, Hecht, habe in über 1000 wissenschaftlichen Arbeiten von russischen Forschern recherchiert. Die Untersuchungen der Wissenschaftler hätten ergeben, dass elektromagnetische Felder langfristig zu teils erheblichen Gesundheitsschädigungen führten. „Ich habe mehrfach versucht, diese Erkenntnisse dem Bundesumweltministerium mitzuteilen. Aber ich bin immer abgewimmelt worden.“ Hecht forderte, dass der verfassungsrechtliche Schutz der körperlichen Unversehrtheit auf dauerhafte Befindlichkeitsstörungen ausgeweitet werden müsse.

Der Nailaer Allgemeinarzt Dr. Horst Eger stellte die so genannte Naila-Studie vor, wonach im Umkreis von 400 Metern von einer Mobilfunkanlage bei den Patienten eine auffällig höhere Krebsrate festgestellt wurde. Eger präsentierte auch eine israelische Studie. Wissenschaftler seien zu dem Ergebnis gekommen, dass in der Region Netanya die Zahl der Krebspatienten im näheren Umkreis von Mobilfunkanlagen erheblich höher sei als in entfernter gelegenen Gebieten. Der Nailaer Arzt kritisierte die Strahlenschutzbehörden, die derartige Forschungen seit Jahren ignorierten. Zu den Vorwürfen von Umweltbehörden, sie hätten wichtige Daten der Studie nicht vorliegen, sagte Eger: „Wir können manche Daten auf Grund unserer ärztlichen Schweigepflicht nicht herausgeben.“ Beim Thema Mobilfunk stünden Politik und Industrie in der Pflicht, „dafür zu sorgen, dass nicht der Eindruck von einer Vermischung gegenseitiger Interessen entsteht“.

„Das Ergebnis der Naila-Studie ist kein Einzelfall“, meinte Dr. Reinhold Jandrisovits, Allgemeinarzt im österreichischen Müllendorf – ein Ort mit etwas über 1000 Einwohnern. Bei seinen Patienten sei die Zahl der Tinnitus-Fälle seit der Errichtung zweier Mobilfunkstationen deutlich gestiegen. Dies sei erst nach einer „Latenzzeit“ von zwei Jahren zum Vorschein gekommen. Auch klagen die Bürger im Umkreis der Anlagen nach Aussage des Arztes zunehmend über Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Muskelverspannungen. Immer mehr Patienten, vor allem jüngere, hätten zudem Krebsgeschwülste. „Als ich mit meinen Kollegen darüber gesprochen habe, wurde ich als Spinner abgetan“, erzählte Jandrisovits, der auch Sprecher der Mobilfunk-Initiative Burgenland ist.

Dr. Martin Virnich, der in einem Ingenieurbüro für Baubiologie und Umweltmesstechnik in Mönchengladbach arbeitet, ging auf UMTS ein – das sind Telekommunikationssysteme, mit deren Hilfe mehr Daten in noch schnellerer Geschwindigkeit transportiert werden können. „Alle Basisstationen eines Anbieters senden auf der gleichen Frequenz. Das widerspricht den Regeln der Nachrichtentechnik.“ Die Strahlungsdichte sei bei UMTS und GSM etwa gleich. „Eine Aussage darüber, welches System gefährlicher ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt, noch nicht treffen.“ Virnich betonte, dass die Höhe der Immissionen, die durch Mobilfunkanlagen verursacht werden, nicht allein davon abhänge, wie häufig ein Handy benutzt werde. „Der Organisationskanal der Basisstation arbeitet Tag und Nacht. Eine gewisse Grundbelastung ist immer vorhanden.“

Dr. Birgit Stöcker vom „Verein für Elektrosensible“ in München berichtete von ihren schwierigen Bemühungen, dafür zu sorgen,„dass Elektrosensibilität und -sensitivität als Krankheiten ernst genommen werden“. Von Mobilfunkbetreibern, aber auch von Umweltbehörden sei sie stets darauf verwiesen worden, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis über die schädigende Wirkung von Mobilfunkanlagen gebe. „Dabei ist alles bekannt, aber die Patienten werden mit solchen Scheinargumenten verschaukelt“, klagte sie.

Mehrere Familien schilderten ihre persönlichen Erfahrungen als Hausbewohner im unmittelbaren Umkreis einer Mobilfunkanlage. Eine Mutter sagte, sie sei mit ihrem Mann und ihren Kindern sogar umgezogen, weil die gesundheitlichen Beeinträchtigungen so stark gewesen seien.

Der Messtechnik-Experte Dr. Rainer Müller kritisierte den bisweilen allzu hohen wissenschaftlichen Anspruch, mit dem sich mancher dem Thema Mobilfunk widme. „Ich habe 90 Prozent von dem, was hier heute vorgetragen wurde, nicht verstanden. Wir müssen den Leuten die Problematik so erklären, dass sie sie verstehen.“ Die bisherigen Studienergebnisse seien wenig befriedigend. Trotz mancher Mängel im Detail sei die Naila-Studie ein Fortschritt gewesen, weil sie aus einer Privat-Initiative heraus entstanden sei. „Wir brauchen mehr Wettbewerb in der Forschung. Es gibt zu viele wissenschaftliche Verwertungsmonopole.“ Das Ringen um Finanzmittel erschwere es, die Unabhängigkeit der Forschung zu wahren, so Müller.

http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/resyart.phtm?id=747552

Dazu auch:

Bericht vom Mobilfunksymposium am 29.1.05 in Bamberg

HLV INFO 18--31-01-2005/AT

Einladen hatte die Ärzteinitiative Bamberger Appell unter Leitung von Dr. Helmut Heyn (Foto links) und Frau Dr. Cornelia Waldmann-Selsam. Gekommen waren ins Bamberger Markushaus rund 350 Teilnehmer, neben vielen Ärzten auch Baubiologen, Vertreter von Bürgerinitiativen und Elektrosmoggeschädigte.

Das Programm war übervoll gepackt - 15 Referenten in neun Stunden ! Da musste sogar die Mittagspause ausfallen. In den drei Kurzpausen und zu Beginn und Ende war dennoch reichlich Gelegenheit, mit den Referenten und untereinander ins Gespräch zu kommen.

Welches Fazit und welcher rote Faden ergibt sich aus den Beiträgen der Veranstaltung ?

Die wissenschaftliche Seite (Prof. Hecht, Prof. Warnke) ist sich unterdessen einig, dass die Quantenenergie der Mobilfunkstrahlung zu gering ist, um die Zelle zu ionisieren und damit direkt zu schädigen.

Elektromagnetische Felder (EMF) werden aber mit absoluter Sicherheit als einer von mehreren Stressoren angesehen, die die Bildung von freien Radikalen auslösen sowie deren Gegenspieler, die Antioxidantien verringern können.

Die freien NO-Radikale können lt. Prof. Ulrich Warnke im Körper zu nitrosativen-/oxidativen Stress führen, woraus sich folgende physiopathologische Folgen ergeben:

· Störung der Mitrochondrientätigkeit
· Störung der Zuckerverwertung
· Störung der Neurotransmitterfunktion
· Störung der Apoptose (programmierter Zelltod)
· Erzeugung von vererbbaren Mutationen
· Superoxid- und Peroxinitritbildung (hochtoxisch)
· u.a. Störungen

Prof. Karl Hecht wies insbesondere auf die Bedeutung der Einwirkdauer von EMF hin. In den ersten 5 bis 30 Minuten passiert nichts bzw. ergibt sich sogar eine Zustandsverbesserung. Erst ab 30 Minuten sind negative Einflüsse erkennbar. Es hat deshalb irreführend, wenn in Studien nur eine kurzzeitige Bestrahlung der Probanden vorgenommen wird um daraus Schlüsse zu ziehen.

Hecht untersuchte jahrelang Patienten mit chronischen Schlafstörungen, die durch Stressoren wie Lärm oder EMF ausgelöst werden können. Er erkannt folgende Sekundärfolgen von Schlafstörungen:

· Diabetes mellitus
· Hypertonie
· Herzattacken
· Schlaganfall
· maligne Tumore
· Asthma, Bronchitis
· Depressionen

Die Krankheitssymptome aus der wissenschaftlichen Forschung wurden durch die Berichte der Elektrosmoggeschädigten bestätigt und konkretisiert. Aus den Schilderungen von drei betroffenen Familien zeigten sich viele Parallelen auf:

· das Problembewusstsein für Mobilfunk war zunächst nicht vorhanden

· öffentliche Stellen haben falsche Angaben gemacht, z.B. der Sender ist noch nicht in Betrieb

· es erkrankte die gesamte Familie (Eltern, Kinder, Haustiere)

· die schulischen Leistungen der Kinder verschlechterten sich beträchtlich

· nach dem Umzug in eine andere Wohnumgebung waren die Beschwerden weg

· hohe wirtschaftliche Verluste durch Abschirmmaßnahmen oder Aufgabe des Eigentums

· in einem Fall ergab sich eine chronische Elektroallergie

· ein Faradayscher Käfig funktioniert auf Dauer nicht

Für die Psychotherapeutin Dr. Christine Aschermann ergaben sich ab Ende 1997 vollkommen neue Krankheitsbilder in ihrer Praxis. Im Jahre 1998 kamen 18 Patienten, die körperlich sehr krank wirkten, ohne die Ursachen zu kennen. Christine Aschermann wusste damals auch noch nichts vom Mobilfunk. Sie fragte bei den Gesundheitsbehörden nach, bekam aber keine Hilfestellung.

Erst nach und nach kam sie auf den Mobilfunk als Störquelle. Sie konnte schließlich die Patienten nach Regionen einteilen, die mehr oder weniger bestrahlt wurden.

Dr. Aschermann berichtete von folgenden Symptomen:

Fehlleistungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsprobleme, Gelenkschwellungen, wirr im Kopf, ausrasten, manische (überschwängliche) Phasen, Depression, Ängste und Unruhe, zappeln und Grimassen schneiden, Potenzstörungen, Thrombose des Augennervs, Tinnitus. Einige Patienten hatten starre, glänzende Augen, andere ein geschwollenes Gesicht.

Naila - kein Einzelfall

Mehrfach hatte der Nailaer Arzt Dr. Eger in öffentlichen Vorträgen seine Kollegenschaft aufgefordert, die Nailastudie anderenorts zu wiederholen. Diesem Aufruf ist nun der praktische Arzt Dr. med. Reinhold Jandrisovits aus Müllendorf (Österreich) gefolgt.

Auf dem Mobilfunksymposium stellte er seine Untersuchungsergebnisse vor. Dr. Jandrisovits betreut eine Gemeinde mit 1.200 Einwohner südöstlich von Wien. Als Hausarzt hat er rund 90% der Einwohner in seiner Kartei und kennt deshalb die Krankheitsverläufe sehr gut.

Von 2000 bis 2001 wurden in Müllendorf drei Mobilfunksender installiert. Ab dem Jahre 2002 verzeichnete der Mediziner eine Zunahme zunächst nicht erklärbarer Beschwerden wie z.B.

· Schlafstörungen
· Ruhelosigkeit
· Anspannung
· Erschöpfungszustände
· Wortfindungsprobleme
· Bluthochdruck und erhöhten Puls

Die Schlafstörungen gaben folgende Datenkette: 2001 - 16 Personen, 2002 - 47, 2003 - 80

Erst im Lauf des letzten Jahres brachte Dr. Jandrisovits die Beschwerden der Einwohner mit den Mobilfunksendern im Ort in Zusammenhang.

Er ließ daraufhin mit einigen Probanden einen Test machen: Bei besonders starken Gesundheitsstörungen sollten diese Personen ein Aufzeichnungsgerät bedienen. Gleichzeitig wurde eine Langzeitaufzeichnung der Emissionsspitzen der Sendeanlagen durchgeführt. Die Graphik zeigte eine verblüffende Übereinstimmung von Spitzen der Emission mit dem Ausmaß von gesundheitlichen Störungen.

Dr. Jandrisovits arbeitet inzwischen mit der Landessanitätsdirektion in Salzburg eng zusammen.

Diese Arbeit zeigt auf, dass niedergelassene Ärzte die Möglichkeit haben, ihre Daten aus den Patientenberichten mit dem Aufbau von Mobilfunksendern in Zusammenhang zu bringen. Der Aufruf von Dr. Eger und Kollegen aus Naila hat somit bereits einen Erfolg verzeichnet.

Joachim Weise

Quelle: http://www.baubiologie-regional.de/eine_news.php3?nNewsID=288


Weitergeleitete Nachricht

M.f.G.

Alfred Tittmann
c/o HESSISCHER LANDESVERBAND MOBILFUNKSENDERFREIE WOHNGEBIETE e.V.


1. Bamberger Mobilfunksymposium
http://omega.twoday.net/stories/484614/

Bericht vom ersten Mobilfunk-Symposium Bamberg
http://omega.twoday.net/stories/499203/

Schädigungen des Menschen durch Hochfrequenzsender sind seit Jahrzehnten "Stand des Wissens"
http://omega.twoday.net/stories/535161/

Folgen durch Elektrosmog müssen untersucht werden
http://omega.twoday.net/stories/543979/

„Eine unterschätzte Gefahr“
http://omega.twoday.net/stories/502448/

Beobachtungen eindeutig - Mobilfunk ist gesundheitsschädlich
http://omega.twoday.net/stories/520055/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/351483/

"Freiburger Appell" - Umweltmediziner fordern Senkung der Grenzwerte
http://omega.twoday.net/stories/351487/

30
Jan
2005

Indischer Premierminister fordert Studien über Mobilfunkrisiken

Premierminister Manmohan Singh hat das indische Gesundheitsministerium aufgefordert, Risiken durch die Nutzung von Mobiltelefonen zu untersuchen. In einem Brief an den Premierminister hat der Parlamentsabgeordnete Murli Deora seinen Befürchtungen zu Gesundheitsrisiken durch Mobiltelefone Ausdruck verliehen. Er wies daraufhin, dass Forscher in aller Welt sich mit gesundheitlichen Auswirkungen von Mobiltelefonen beschäftigen. „Die aufgestellte Palette an Gesundheitsrisiken ist bisher alarmierend und beängstigend“, sagte Deora, „diese drohende Gefahr zwingt die Regierung, dringend in der Gesetzgebung aktiv zu werden.“. Laut Deora sollte es gesetzlich vorgeschrieben sein, dass die Mobilfunkunternehmen Forschung betreiben.

http://www.hindustantimes.com/


Quelle: FGF-Infoline vom 27.01.2005


Omega siehe dazu auch:

PM to initiate study on cellphone health hazards
http://omega.twoday.net/stories/495838/

29
Jan
2005

27
Jan
2005

Silberstreif am Horizont?

Hier eine sehr interessante Pressemeldung

Viele Grüße

Ulrich Weiner


Hauptressort: News, Analyse

26.1.2005:

52 Forschungsprojekte zur Wirkung von Handystrahlung bis 2006 - auch Nachhaltige Unternehmen betroffen

Die Wirkung von Handystrahlung soll in Deutschland bis zum Jahr 2006 mit Hilfe von 52 Forschungsprojekten untersucht werden. Das erklärte laut einem Bericht der Pressestelle des Deutschen Bundestages die rot-grüne Bundesregierung in einem Bericht an das Parlament (15/4604).

Auch Nachhaltige Unternehmen wären von negativen Ergebnissen der Untersuchungen massiv betroffen. Dazu zählen beispielsweise der finnische Hersteller von Mobiltelefonen oder der britische Netzbetreiber Vodafone.

Bisher nachgewiesene gesundheitsrelevante Wirkungen elektromagnetischer Felder beruhten auf der Gewebeerwärmung, die bei der Aufnahme elektromagnetischer Energie in Organismen entstehe, hieß es in dem Bericht. Nach wie vor "unbeantwortet" sei dagegen die Frage nach anderen Wirkungsmechanismen so genannter hochfrequenter Felder, "die nicht auf eine Erwärmung zurückgeführt werden können und unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte liegen".

Omega: dass die Pulsung von Handystrahlung Auswirkungen hat und dass bei einer derartigen Modulation andere Wirkungen entstehen als rein thermische, ist weder eine Hypothese noch eine reine Behauptung, das ist offiziell vergessenes Wissen, über das kein Wissenschaftler Ende der 90iger mehr offiziell reden durfte, falls er weiterhin Geld bekommen wollte, siehe weiter: „Der Grenzwert ist auf einem Auge blind, lahm dazu“ unter: http://omega.twoday.net/stories/461053/ Jetzt tut man, als ob dies ganz etwas Neues, Überraschendes ist, dass erst noch erforscht werden muss.

Mit dem Abschluss der Forschungsvorhaben wird laut der Meldung bis zum Jahr 2006 gerechnet. Zusammen mit Ergebnissen der in verschiedenen Bundesländern laufenden Forschungsprogramme solle dann eine neue Bewertung eventueller gesundheitlicher Auswirkungen durch elektromagnetische Felder möglich sein.

Die Forschungsprojekte werden den Angaben zufolge vom Bundesumweltministerium mit insgesamt 8,5 Millionen Euro unterstützt. Weitere 8,5 Millionen sind laut Bericht durch die Netzbetreiber selbstverpflichtend hinzugekommen. Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung werde ein Volumen von 7 Millionen Euro zur Förderung strahlungsmindernder Technologien beim Mobilfunksendesystemen bereitgestellt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit stehen für Forschungsarbeiten im Zusammenhang mit technischen Regulierungsfragen beim Aufbau der so genannten UMTS-Netze laut Bericht insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Omega: ein großer Optimist muss man sein, wenn man glaubt, dass bei diesen, von den Netzbetreibern mit finanzierten Forschungen, etwas Negatives für die Mobilfunkbetreiber herauskommen darf und wird. Die Mobilfunkbetreiber werden sich doch wohl den Ast nicht absägen, auf dem sie sitzen. Eine solche, nicht neutrale Forschung ist nutz- und sinnlos und verschlingt nur überflüssiges Geld, das man in Zeiten knapper Kassen sinnvoller anlegen könnte.


Copyright ECOreporter.de

AUFRUF AN ALLE MOBILFUNK-INFORMIERTEN

Original: http://tinyurl.com/482my

Omega siehe auch unter:
http://www.buergerwelle.de/body_aktionen.html


Wissens- und Erfahrungs-Transport an Unwissende

Ein Verein lebt von den Aktivitäten seiner Mitglieder. Selbst ein guter Vorstand kann nur Lenker eines möglichen Erfolges sein. Ein passives Mitgliederverhalten bedeutet für die Idee und den Fortbestand eines Vereins langsames Siechtum und letztlich die Auflösung des Vereins. Eine inaktive Basis überfordert einen Vereins-Vorstand.

Nur die Politik kann eine Kehrtwende in der schon leidigen sich inzwischen endlos im Kreise drehenden Mobilfunk- Diskussion bewirken.

Die Nachweise hochrangiger Wissenschaftler über die gesundheitsschädigende Wirkung der Strahlen ist inzwischen hinreichend dokumentiert. Die Leidensgeschichten zig-tausender Menschen sind ein Nachweis für die Richtigkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Politik muss dies endlich zur Kenntnis nehmen und handeln!

Raucherschäden kann man auf dem Röntgen- Bild klar erkennen, Mobilfunk- Schäden spielen sich auf einer anderen Ebene ab ! Wer hier so lange warten will, wie man trotz den Erkenntnissen der Raucher- Forschung gewartet hat, der muss damit rechnen, in wenigen Jahren bereits ein Heer von jüngeren DEMENZ-KRANKEN zu haben. Krankenkosten und weitere Auswirkungen werden schnell rapide steigen, da wir ALLE ungewollt von dem bienenwabenen energetischen Funknetz betroffen sind !

Da die Presse schweigt, müssen MOBILFUNK- GESCHÄDIGTE und alle die das Wissen um die Auswirkungen des Mobilfunks haben, endlich an einem Strang ziehen !

Wir m ü s s e n das vorhandene Wissen an Unwissende transportieren ! Es müssen mehr Menschen informiert werden. Es kann nicht angehen, dass kaum ein Bürger über die gesundheitlichen Auswirkungen des Mobilfunks Bescheid weiß ! Insbesondere bei Ärzten- und sämtlichen weiteren Heilberufen müssen die Erkenntnisse in Form einer INFO- Broschüre bekannt gemacht werden.

Der noch gesunde sowie auch der bereits erkrankte Bürger muss den Mut haben, mit dem Arzt seines Vertrauens über seine vermuteten Beschwerden durch den Mobilfunk zu reden, es geht letztendlich um seine eigene Gesundheit !

Ärzte tragen in der Gesellschaft eine besondere Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patienten. Es kann nicht angehen, dass sie ihre Behandlungsmethoden aus dem 18.Jahrhundert beibehalten, während ihre Patienten mit Krankheiten durch Energieschäden des 3. Jahrtausends kämpfen, die jeglicher medikamentösen Behandlung trotzen !

Sämtliche Mobilfunk- Vereinsvorstände müssen ihre Mitglieder zum tätigen „Wissenstransport“ auffordern, indem sich der Einzelne z. B. verpflichtet, täglich zumindest 5 MOBILFUNK-FLYER z. B. in Supermärkten oder an parkende Autos unter die Scheibenwischer zu klemmen. Jeder Informierte muss aktiv werden und sei es nur mit dieser minimalen Tätigkeit, da unsere Presse über Mobilfunk- Erkenntnisse schweigt !

Das Anliegen der Mobilfunk- Geschädigten verhallt leider bisher ungehört, weil die Masse der Mobilfunk-Kritiker inaktiv darauf wartet, dass der Vorstand des Vereines Ergebnisse erreicht !

Kleinvieh macht auch Mist und was für einen !

- 1600 - Bürger- Initiativen mal 50 Mitglieder = 80 000 Menschen
- 80 000 Menschen x rund 350 Tage im Jahr = 28.000.000 Tage
- 28 000 000 Tage mal 5 INFO - Prospekte täglich = 140 000 000 !

Innerhalb eines Jahres hätte man bei kleinstem Aufwand 140 Millionen Informationen transportiert ! Keine Zeitung hat eine solche Auflage !

Jeder von uns weiß, ein Schneeball kann eine Lawine auslösen !

Der Einzelne von uns ist der Schneeball, 140 Millionen INFO´S sind die Lawine, die sich noch multipliziert durch deren Weiterverbreitung innerhalb der Familie und des Bekanntenkreises des neu Informierten !

Fangen wir mit unserer Arbeit heute an, die Vordenker haben bereits das Nötige getan, morgen ist es für viele von uns vielleicht bereits zu spät ! Ohne Aktionen werden keine Reaktionen folgen !

Wir können unsere gesundheitlichen Beschwerden weiter vorbringen und jammern, über Geräte-Schäden berichten, neue wissenschaftliche Erkenntnisse bestaunen.

Die Mobilfunk-Industrie lacht sich darüber nur ins Fäustchen, sie schweigt grinsend über solche „unglaublichen Schäden“ und hält Strahlengeschädigte für psychisch gestörte Jammerlappen und Spinner !

Hier kann nur eine Wende zum Besseren stattfinden, wenn JEDER etwas unternimmt und sich JEDER nicht nur auf den NÄCHSTEN verlässt, der natürlich auch nichts tut. Daher reagieren weder die Politik noch die Mobilfunk- Betreiber ! Teure wissenschaftliche Untersuchungen wandern in den Papierkorb und verschwinden in der Versenkung um dann in Vergessenheit zu geraten.

Vorbildliche Beispiele für Menschen, die den Wert ihres möglichen Einflusses unterschätzen:

Dänische Bürger haben mit Protesten erster Güte gegen eine machtvolle Atomkraftwerk-Lobby im eigenen Land den Aufbau der Atomkraftwerke verhindert. Sie haben ebenfalls einen „TEURO“ verhindert der uns Deutschen sowie auch den Franzosen das Geld dauerhaft entwertet hat und der das Sparbuch künftig weiter plündern wird !

Dänische Bürger haben erreicht, dass offene Kompostierungsanlagen in ganz Dänemark geschlossen wurden, da die Bürger im Umkreis schwer erkrankten. Solche Anlagen werden bei uns im „so-genannten fortschrittlichen Deutschland“ noch immer betrieben zum Leid der betroffenen Bürger. Inzwischen sind diese offenen Kompostierungs- Anlagen lt. EU-Recht im nächsten Jahr verboten !

Unsere ostdeutschen Bürger haben bewundernswert g e w a l t l o s eine politische Wende gegen eine Weltmacht vollziehen können.

Da wird es doch allen deutschen Bürgern gemeinsam gelingen, einer gerechten Sache auch zum verdienten Erfolg zu verhelfen !

Wenn uns unser Anliegen ernst ist, müssen wir ALLE heute und nicht erst morgen gemeinsam handeln !

Paul Henry-Spaak
( Belgischer Politiker 1899 – 1972 )
„Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten.
Der Kranke leidet niemals unter ihr, aber die Anderen !“


Dieter keim <> Ilbenstadt

26
Jan
2005

Funk-Lochmühle erregt Bissigkeit der Netzbetreiber

Döbelner Allgemeine Zeitung am 14.01.2005

Funk-Lochmühle erregt Bissigkeit der Netzbetreiber

Rückzugsgebiet Talsperre für elektrosensible Urlauber

E r l e b a c h. Im Funkloch Urlaub machen - Was ist daran erstrebenswert? Na gut, die Lochmühle an der Talsperre Kriebstein ist schon ein idyllisches Fleckchen. Dass dort Mobiltelefone aller Netze Funkstille haben, könnte für einige „Elektrosensibelchen“ von Bedeutung sein.

Kein harmloses Problem: Laut Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es in Deutschland etwa 10 Millionen Menschen mit Symptomen von Elektrofühligkeit. Wie der Augsburger Ulrich Weiner. Bei einem Besuch in Mittweida vor einem Dreivierteljahr brachte er mit Kopfschmerz und Ohrensausen seine Messgeräte in Anschlag, um mit dem Wohnwagen ins funkstille Örtchen an der Talsperre zu flüchten.

Pension soll entstehen

Der 27-Jährige Kommunikationselektroniker, Fachrichtung Funktechnik, mag die idyllische Lochmühle, will sie zur Pension, Ausflugsziel und Tagungsort für ein elektrosensibles Klientel ausbauen.

Verkaufsgespräche mit dem Zweckverband Kriebsteintalsperre laufen. Am Mittwoch stellte Weiner das Projekt Funk-Lochmühle detailliert vor, und zwar vor Vertretern des Zweckverbandes wie den Bürgermeistern von Mittweida und Kriebstein sowie den Wirtschaftsförderern des Landkreises Mittweida. Ebenfalls in der Runde: Vertreter der Funknetzbetreiber D1, D2, E Plus und O2. Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm, seines Zeichens Zweckverbandsvorsitzender, charakterisierte deren Auftreten mit einem Wort: “Arrogant.“ Neben Damm bewertet auch dessen Amtsbruder Thieme aus Kriebethal das Vorhaben Funklochmühle gegenüber der DAZ aus Sicht der Tourismusförderung als interessant. Doch halten sich beide zu den technischen Belangen in puncto Funkwellen bedeckt.

Der Fachmann ein rotes Tuch

Die Funknetzbetreiber dagegen gingen voll in Contra-Haltung. Dabei hatte Weiner eine Kleinigkeit erbeten: Ob sie ihm auch künftig Funkwellenfreiheit für die drei Hektar Lochmühlen-Areal und von einem bisschen mehr des größtenteils unbewohnten Geländes an der Talsperre zusichern könnten. Weiner kann sich die Bissigkeit erklären: „Wenn das Beispiel Schule macht, befürchten die Netzbetreiber ähnliche Forderungen von anderer Seite.“

Seit zwölf Jahren selbst im Funkkommunikationsgeschäft tätig, stellte sich bei Weiner vor fünf Jahren die Elektrosensibilität ein. Bei Bürgerinitiativen und Verbänden ist er eine angesagte Adresse. „Als Mobilfunktechniker mit den Messgeräten der Mobilfunktechniker messe ich die Strahlungen von Anlagen der Mobilfunktechniker. Mich kann man nicht als unwissenden Eiferer abstempeln.“ Mit der Funklochmühle meint er es ernst. Es bedeutet für ihn die berufliche Umorientierung, weil ihn seine bisherige Tätigkeit krank machte.

Handy-Wellenfreiheit in der Funklochmühle, so sieht es auch Dr. Katharina Sparrer vom Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland, könnte für den Gesundheitstourismus durchaus ein Marketing-Argument sein. Sie unterstützt das Projekt.

Steffi Robak


Bald an der Talsperre: Urlaub im Funkloch
http://omega.twoday.net/stories/488575/

Handy-Irrsinn: Bayer will strahlenfreies Kriebstein
http://omega.twoday.net/stories/488677/

Aktuelles aus der Funklochmühle
http://omega.twoday.net/stories/433570/

Entscheiden am Ende die Gerichte?

Wie geht es weiter mit dem Mobilfunk in Bamberg? Stadt will sensible Bereiche schützen

Nach dem Moratorium der Kompromiss: Die Stadt will im Konflikt zwischen den Interessen der zahlreichen Bamberger Anti-Mobilfunkinitiativen und denen der Mobilfunkbetreiber künftig zwischen geschützten und ungeschützten Bereichen unterscheiden.

WEITER: http://tinyurl.com/4pkd7


Nachricht von elektrosmognews

Handy-Irrsinn: Bayer will strahlenfreies Kriebstein

http://www.buergerwelle.de/pdf/bayer_will_strahlenfreies_kriebstein.doc


Aktuelles aus der Funklochmühle
http://omega.twoday.net/stories/433570/

Bald an der Talsperre: Urlaub im Funkloch

http://www.buergerwelle.de/pdf/urlaub_im_funkloch.doc


Aktuelles aus der Funklochmühle
http://omega.twoday.net/stories/433570/

25
Jan
2005

Smash my Phone

Wie man auf erotische Weise sein Handy entsorgen kann: http://www.telepolis.de/tp/r4/artikel/19/19304/1.html
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Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
http://twitter.com/WILABon n/status/97313783480574361 6
Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

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Zuletzt aktualisiert: 8. Apr, 08:39

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