9
Dez
2004

Aktuelles aus der Funklochmühle

Projekt für Tourismus eine Chance

Aktueller Pressebericht über die Funklochmühle

//www.buergerwelle.de/pdf/041213_doebelner_anzeiger_zur_lochmuehle.pdf

13.12.04 Döbelner Anzeiger zur Lochmühle

KRIEBSTEIN. Einen gewaltigen Schritt nach vorn konnte dieser Tage Ulrich Weiner machen. Der elektrosmoggeschädigte Jungunternehmer plant, die an der Talsperre Kriebstein gelegene und seit Jahren leerstehende Lochmühle in eine Tagungs- und Erholungsstätte umzuwandeln. Die Strahlung durch Mobilfunkantennen ist in der Lochmühle so gering, dass erkrankte Menschen sich gefahrlos in der reizvollen Natur erholen könnten. Das Potenzial ist groß. „Allein in Deutschland reagieren rund 10 Millionen Menschen sensibel auf Funkwellen, die von Handys, Schnurlostelefonen und Funkverbindungen zwischen Computern ausgestrahlt werden. Und es werden immer mehr", mahnt Weiner. Eine funkwellenfreie Talsperre, wie sie der Unternehmer anstrebt, könnte also ein enormer Besuchermagnet sein. Und so sehen es auch die Betreiber des Waldhauses Lauenhain, des Hotels Kriebsteinsee, der Jugendherberge Falkenhain sowie der Talsperrenzweckverband. Bei einem ersten Treffen vorige Woche setzten sie auf die Pläne Weiners sogar noch eins drauf. So strebt Michael Brix, Betreiber des Hotels Kriebsteinsee, schon seit Jahren an, rings um die Talsperre einen Gesundheitstourismus entstehen zu lassen. „Die Senkung der Mobilfunkstrahlung wäre nur ein Teil dieses Konzeptes", erklärte Weiner am Wochenende bei einem Treffen von Bürgerinitiativen in der Lochmühle. Sport- und Fitnessangebote könnten ebenso den Tourismus rings um die Talsperre beleben, wie die spezielle Betreuung von elektrosmog- und umwelterkrankten Menschen.

Doch noch ist das Projekt ein Traum. Solange Weiner von den Mobilfunkbetreibern nicht die schriftliche Bestätigung erhält, dass keine Errichtung weiterer Sendeanlagen geplant ist, will er nicht in die Sanierung des Bettenhauses, der Gaststätte sowie des völlig maroden Mehrzweckgebäudes in der Lochmühle investieren. Ob sich die Mobilfunkbetreiber am Ende umstimmen lassen, hängt zum Teil auch vom öffentlichen Druck ab. Und der wächst Stück für Stück. Die große Medienpräsenz in Zeitung, Radio und Fernsehen beschert Weiner schon jetzt täglich Dutzende E-Mails, zahlreiche Briefe und Anrufe sowie ständige Besuche. „Viele glauben, dass ich hier in meinem Wohnwagen ein Einsiedlerdasein führe. Aber davon kann keine Rede sein", erklärte Weiner am Wochenende.

Mittlerweile ist auch die Industrie auf sein Projekt aufmerksam geworden. So haben sich auch mehrere Hersteller von Materialien, die den Erkrankten weitestgehend vor den gefährlichen Strahlungen schützen, an Weiner, gewandt. Auch ein Unternehmen aus der Region zählt dazu. In den nächsten Wochen wird es mit der Firma detaillierte Gespräche über die Entwicklung eines noch besseren und vor allem auch waschbaren Schutzanzuges geben. Somit könnte Weiner nicht nur mit seiner „Funk-Lochmühle" neue Arbeitsplätze schaffen, sondern vielleicht auch dazu beitragen, bereits in der Region vorhandene Jobs nachhaltig zu sichern. tk


Nachricht von Ulrich Weiner

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Mittweidaer Zeitung vom 12.01.2005

Wird Talsperre handyfrei?

Für Projekt Funk-Lochmühle beginnen heute Verhandlungen mit Mobilnetzbetreibern

Von Cornelia Scharf

Kriebstein/Ehrenberg/Erlebach. „Das Projekt Funk-Lochmühle ist eine einmalige Chance für die Region. Es wäre die einzige Ferienanlage dieser Art in Deutschland. Und bei mehr als zehn Millionen elektrosensiblen und umweltkranken Menschen wäre die Nachfrage nach einem funkfreien Erholungsgebiet enorm.“ Mit diesen Worten wandte sich Ulrich Weiner jetzt bei einer Bürgerversammlung an die Ehrenberger Einwohner und erklärte seine Projektidee zur Zukunft der Erlebacher Lochmühle.
Mit Interesse verfolgten die Ehrenberger Weiners Erläuterungen, stellten Fragen zu Planungen weiterer Funkmasten, zu Möglichkeiten der Messung der vorhandenen Strahlung und Angeboten von analogen Schnurlostelefonen. Auch die Realisierung der ehrgeizigen Ziele des jungen Mannes wurde hinterfragt. Ob und wann mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden kann, hängt jedoch vom Verhalten der Mobilfunkanbieter ab.

An einem ersten Treffen aller Parteien zur Mobilfunksituation an der Kriebsteintalsperre sollen Vertreter der Mobilfunkanbieter D1, D2, O2 und E-Plus sowie der Kriebsteiner Bürgermeister Wolfram Thieme, Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm, der Amtsleiter des Amtes für Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Mittweida, Johannes Ulbricht, der Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre Uwe Fritzsching sowie Ulrich Weiner selbst teilnehmen. „Wir wollen die Netzbetreiber davon überzeugen, das Kerngebiet der Talsperre handyberuhigt zu gestalten“, erklärte Weiner.

Konkret bedeutet dies, dass auf der Wasserfläche sowie entlang der Uferbereiche der Talsperre von Kriebstein bis einschließlich Lauenhain ein Handyempfang nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sein soll. Somit wären von bewohntem Gebiet lediglich der Uferbereich der Erlebacher Weilbergsiedlung, die Jugendherberge in Falkenhain sowie der Zeltplatz Lauenhain mit der Zschopautalhalle vom Funkloch Kriebsteintalsperre betroffen. „Aufgrund ihrer Versorgungspflicht wird die Telekom in diesen Gebieten Festnetzanschlüsse anbieten. Zusätzlich sind in der Weilbergsiedlung sowie in der Lochmühle neue Telefonzellen geplant“, versicherte der gebürtige Bayer. Ortschaften seien von der Handyfreiheit dagegen nicht berührt. „Es braucht kein Einwohner irgendeines Ortes an der Talsperre auf seinen bisherigen Handyumgang zu verzichten“, beruhigte Ulrich Weiner. Auch die nahe gelegene Burg Kriebstein sowie die Papierfabriken in Kriebethal würden nach wie vor über die normalen Handynetze erreichbar sein.

Um die Versorgung durch die Notfalldienste braucht sich auch nach einer Handyberuhigung der Talsperre niemand zu sorgen. Diese Dienste werden über den „Behörden-Organisationen-Sicherheitsfunk“ (BOS) versorgt und sind somit vom kommerziellen Handynetz generell unabhängig. Die Schiffsflotte des Talsperrenzweckverbandes nutzt ebenfalls ein eigenes, analoges und somit ungefährliches Funknetz. „Dieses Netz ließe sich bei Bedarf ausbauen. Die regionale Wirtschaft könnte beispielsweise auf dieses so genannte Betriebsfunknetz ausweichen“, erklärte Weiner.

Für eine funkwellenberuhigte Talsperre müssten nach Weiners Aussagen an den meisten Sendemasten der eingestellte Abstrahlwinkel geändert und bei einzelnen Sendern die Leistung verringert werden. Mit seinen technischen Instrumenten hat der gelernte Kommunikationstechniker Messprotokolle der Türme rund um die Talsperre erstellt und weiß deshalb, was zu tun ist.

und

Mittweidaer Zeitung vom 13.01.2005

Projekt „Funk-Lochmühle“ soll kommen

Ulrich Weiner will im Frühjahr mit Umsetzung beginnen – Mobilfunkfirmen geben sich kompromisslos

Kriebstein/Ehrenberg. Mit der Realisierung seines Projektes „Funk-Lochmühle“ will Ulrich Weiner noch in diesem Frühjahr beginnen. Das ist das Ergebnis eines ersten Treffens mit Vertretern der Mobilfunkfirmen, Kommunalpolitikern und Behördenvertretern gestern in Erlebach. Weiner nannte das Gespräch aufschlussreich – obwohl sich die Handynetz-Betreiber kompromisslos gaben. „Wir erarbeiten nun Einzelheiten zur Umsetzung“, sagte der junge Mann, der elektrosensibel auf Funkstrahlen reagiert.

Steffen Branse vom Mobilfunkkonzern E-Plus stellte klar: „Wir werden keine Erklärung abgeben, dass wir den schlechten oder nicht vorhandenen Handyempfang in dem Gebiet auf Dauer erhalten werden.“ Bei massiven Kundenwünschen könnte die Lochmühle sogar stärker als bisher bestrahlt werden.

„Den Ausgang habe ich erwartet“, kommentierte Uwe Fritzsching vom Talsperrenzweckverband das Treffen. Dass rund um den Kriebsteinsee ein bundesweiter Präzedenzfall geschaffen werde, sei nicht im Interesse der Mobilfunkfirmen. Daher werde das Projekt blockiert, auch wenn das dünn besiedelte Gebiet unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten völlig uninteressant sei. Vom Zweckverband werde das Vorhaben unterstützt. „Wir sind für alles, was uns Gäste bringt“, sagte der Talsperrenchef. Die südöstliche Talsperrenregion sei bei der touristischen Erschließung ohnehin benachteiligt.

Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm (CDU) sprach von einem unschönen Gespräch mit den Mobilfunk-Vertretern. „Mit Arroganz können wir keine Probleme lösen, sagte Damm. Er sprach sich grundsätzlich für das Projekt aus: „Wenn große Versicherer das Risiko Funkwellen nicht mehr versichern, muss etwas dran sein.“ (cor/oha)


Nachrichten von Ulrich Weiner

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Bald an der Talsperre: Urlaub im Funkloch
//omega.twoday.net/stories/488575/

Handy-Irrsinn: Bayer will strahlenfreies Kriebstein
//omega.twoday.net/stories/488677/

Funk-Lochmühle erregt Bissigkeit der Netzbetreiber
//omega.twoday.net/stories/488707/

Funkloch Lochmühle
//www.buergerwelle.de/pdf/041127doebelner_anzeiger.jpg

Stadtrat für gefährliche Strahlen sensibilisiert
//www.buergerwelle.de/pdf/041127_freie_presse.tif

Mobilfunkopfer Ulrich Weiner
//omega.twoday.net/stories/405971/
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