26
Mrz
2005

McDonald: Hamburger ohne Einsatz von gentechnisch verändertem Tierfutter anbieten

„Gemein! 1.000 Menüs im Angebot, aber keinen Hamburger ohne Gentechnik“. Mit einem Großplakat am Potsdamer Platz in Berlin unmittelbar vor der dortigen McDonald´s-Filiale konfrontiert foodwatch die Fastfood-Kette. Die Aktion ist der Start der „Burgerbewegung“, einer Initiative, mit der foodwatch ein Unternehmen mit erheblicher Marktmacht dazu bringen will, Verantwortung für die Wahlfreiheit seiner Kunden zu übernehmen. McDonald´s soll dazu bewegt werden, Hamburger ohne den Einsatz von gentechnisch verändertem Tierfutter anzubieten. Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von foodwatch findet über der Hälfte der McDonald´s-Kunden, Gentechnikfutter bei der Hamburger-Herstellung „problematisch“.

Warum gerade Hamburger bei McDonald’s? Die Auseinandersetzung mit einem einflussreichen Fleischverarbeiter wie McDonald´s ist aus Sicht von foodwatch ein sehr gut geeigneter Hebel, den Einsatz von gentechnisch verändertem Futter bei der Nahrungsmittelproduktion zum öffentlichen Thema zu machen. Denn 80 Prozent aller gentechnisch veränderten Pflanzen werden an Tiere verfüttert. Doch bei den Endprodukten wie Milch, Eiern oder Hamburgern muss das nicht deklariert werden. So werden Verbraucher zu Zwangsunterstützern der Gentechnik gemacht.

Das Ziel lautet, Wahlfreiheit für Verbraucher durchzusetzen. Und zwar mittels Kennzeichnungspflicht bei Milchprodukten, Eiern und Fleisch, die mit Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermittel erzeugt wurden.

McDonalds hat die Macht, seinen Lieferanten den Verzicht auf gentechnisch veränderte Sorten wie Soja oder Mais im Futter vorzuschreiben. Der Weltmarkt bietet genug Alternativen, denn weltweit sind immerhin noch 95 Prozent aller Ackerflächen gentechnikfrei!

Den Brief, mit dem Sie McDonald´s persönlich auffordern können, sich seiner Verantwortung zu stellen, und weitere Informationen finden Sie unter //www.burgerbewegung.de ! Machen Sie mit und sagen Sie es weiter, damit daraus schnell eine machtvolle Bewegung wird!

Ihr foodwatch-Team
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