Victims

10
Aug
2005

David Hook another brain cancer victim

David Hook is a comedian with brain cancer he believes occurred as result of cell phone usage. As we all know, if this happens in 30 year olds, imagine how many children may die from cell phone use even before actual brain cancer is diagnosed? Large numbers of young persons turn to drugs due to depression that may lead to suicide.

Similar scenarios apply to other situations involving "chronic, prolonged EMR exposures at low levels" including bedside appliances/telephone equipment, high frequencies on electrical wiring see http://www.electricalpollution.com , telecommunications antennae and possibly homes that are less than 300 ft. from high voltage powerlines see http://www.powerlinefacts.com and click on 2002 EMF California Report. Such exposures promote health problems ranging all the way from poor sleep to cancer as result of chronic inflammation.

I sure hope we are successful in "retiring Repacholi!!!!" Take care - Joanne

Joanne C. Mueller Guinea Pigs R Us
731 - 123rd Avenue N.W. Minneapolis, Minnesota 55448-2127 USA Phone: 763-755-6114 Email: jcmpelican@aol.com


Petition to remove Repacholi
http://omega.twoday.net/stories/877606/

Verständnis für Widerstand

Funkloch in Wachenheim

„Verständnis für Widerstand"

Zum Artikel „Widerstand gegen Mobilfunkanlagen regt sich" in unserer Ausgabe vom 9. August, der sich mit der Aufstellung von Sendeantennen im Turm der Lutherischen Kirche in Wachenheim beschäftigt.

„Die Erreichbarkeit per Mobilfunk muss überall gegeben sein", erklärt Bürgermeister Nagel in Wachenheim, am liebsten unsichtbar und deshalb wählt man einfach die Kirchtürme dafür aus. So geschah es auch in Bad Dürkheim. Klammheimlich hat man im Turm der Burgkirche eine Mobilfunkanlage eingebaut und vor einigen Monaten noch eine weitere Antenne dazu. Nachbarn und Bürger hatten darauf keinen Einfluss. Niemand der Verantwortlichen fragt nach den großen Problemen, die uns diese Antennen pausenlos bringen. Es gibt keine einzige Nacht, in der wir in Ruhe durchschlafen können. Die Ausstrahlung dieser Antennen raubt uns die Nachtruhe. Ärzte und unabhängige Wissenschaftler warnen vor Folgekrankheiten wie zum Beispiel Krebs. Als simple Antwort hört man von den Betreibern der Mobilfunkanlagen, dass die Grenzwerte in der Belastbarkeit der Bürger eingehalten werden.

Jeder Mensch reagiert anders. Es gibt keine Norm für Belastbarkeit! Unser Schlafzimmer ist zirka 50 Meter vom Turm mit den Antennen entfernt. Wir wissen, was auf die Wachenheimer Bürger zu kommen wird und haben vollstes Verständnis, wenn sie gegen diese Antenne in der Stadtmitte, zwischen den Häusern Sturm laufen.

Heinz und Herta Karst, Bad Dürkheim

Quelle: Publikation: DIE RHEINPFALZ, Regionalausgabe: Bad Dürkheimer Zeitung, Nr.184, Datum: Mittwoch, den 10. August 2005, Seite: Nr.12


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

6
Aug
2005

„Leben“ im Hauptstrahl von Mobilfunksendeanlagen für GSM und UMTS

HLV 123/AT

6-08-2005

Erste Bürgerinformation im Moritzburger Gemeindeblatt 1-08-05

„Leben“ im Hauptstrahl von Mobilfunksendeanlagen für GSM und UMTS

Mit Mobilfunk hatte ich mich bisher nicht beschäftigt. Hätte mir vor einem halben Jahr jemand gesagt, dass bei dieser Technik mit Mikrowellenstrahlung gearbeitet wird, hätte ich ihm wahrscheinlich nicht geglaubt.

Die damalige Installation der Antennen auf dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Moritzburg registrierte ich zwar, dachte mir aber nichts dabei. Es erfolgte auch keinerlei öffentliche Information von Seiten der Betreiber dieser Anlagen.

Seit fünf Monaten hat unsere Tochter regelmäßige Kopfschmerzen morgens nach dem Aufstehen. Anfangs verschwanden diese Schmerzen im Verlaufe des Vormittags, später hielten sie teilweise über den ganzen Tag an. Dazu kam allgemeines Unwohlsein, eine blasse Hautfarbe und in letzter Zeit Ohrenschmerzen. Mehrere Arztbesuche brachten kein Ergebnis. EEG war ebenfalls ohne Befund. Man tippte von ärztlicher Seite zuletzt auf Migräne.

Damit wollten wir uns aber nicht abfinden und so fiel mein Verdacht als nächstes auf die Mobilfunkmasten vor unserer Haustür. Ich informierte mich über Messgeräte für Elektrosmog, konnte mich dann aber aufgrund des hohen Preisniveaus dieser Geräte nicht zum Kauf eines solchen entscheiden. Ich schob das Problem vor mir her und so verging einige Zeit. Vor zwei Wochen klingelte mein Nachbar und bot uns eine Hochfrequenzmessung in unserem Wohnhaus an, die wir gerne annahmen. Er hatte sich aufgrund gesundheitlicher Probleme unabhängig von uns schon länger mit der Mobilfunkstrahlung der Sendemasten beschäftigt. Die Messwerte waren extrem hoch – im Kinderzimmer 750 µW/m², im Wohnzimmer sogar 2000 µW/m².

Vor wenigen Tagen besuchte ich einen sehr interessanten Vortrag einer Bamberger Ärztin zum Thema „Gesundheitsschäden unter Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder“. Besonders betroffen machten mich die Ausführungen über die Empfindlichkeit des Körpers von Kindern und Jugendlichen gegenüber der Mobilfunkstrahlung.

Die Anwesenden, Ärzte, Vertreter verschiedener Bürgerinitiativen aus Sachsen und die Mobilfunkgeschädigten waren bei der anschließenden Diskussion alle der gleichen Meinung:

1. Mobilfunksendemasten müssen aus Wohngebieten verbannt werden. Sie gehören nicht in die Nähe von Wohnhäusern, Schulen und Kindergärten.

2. Die Sendeleistung muss drastisch reduziert werden (optimale Funktion von D/E – Netz Handys ist gewährleistet bei 0,001 µW/m²).

3. Gemeinden müssen ein Genehmigungsrecht bei der Aufstellung von Sendeanlagen erhalten.

Zur Zeit gibt es Mobilfunkstationen auf dem Barockschloss, auf dem Gebäude der FFW und der Kirche in Moritzburg

Übrigens sagte Prof. Dr. Semm (Universität Frankfurt), der jahrelang im Auftrag der dt. Telekom forschte, „Ich würde mein Kind nicht in einen Kindergarten schicken, wenn dort in 250 m Entfernung eine Mobilfunksendeanlage steht.“ (d.h. jedoch nicht, dass ab 260m Entfernung die Strahlung zu vernachlässigen ist)

Weitere Infos unter: http://www.aerzte-warnen-vor-mobilfunk.de

Thomas Kelker

4
Aug
2005

3
Aug
2005

Kluft zwischen Verfassungsanspruch und Wirklichkeit

HLV INFO 120/AT

3-08-2005

Christine Kind 1.08.2005

http://www.omega-news.info/tina27.07.2005.jpg

Das Heft Nr. 31 der tina vom 27.07.2005 kann nachbestellt werden: Pressevertrieb Nord KG, Brieffach 540807, 22508 Hamburg, Tel.: 040/85369140, Fax.: 040/85369141 oder http://www.einzelheft.pvn.de

Dresdner Neueste Nachrichten vom 30/.31.07.2005

Kluft zwischen Verfassungsanspruch und Wirklichkeit

Zum Thema: Gesundheitliche Schäden in der Nachbarschaft von T-Mobile Antennen

„Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit.“ Grundgesetz, Artikel 2, Absatz 2

„Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ Verfassung des Freistaates Sachsen, Artikel 16, Absatz 1

Mancher DNN-Leser, der im letzten Jahr über die sechsköpfige Familie in Naußlitz gelesen hat, die ihre gesundheitlichen Probleme neben einer T-Mobile-Antenne darlegte, fragt sich sicher, was aus ihr geworden ist. Die Familie Kind hat ihr Haus kurz vor Weihnachten 2004 verlassen und mietet – hoffentlich nur vorübergehend – ein anderes. Ihre starken Beschwer- sind seitdem gewichen; die Kinder (das jüngste ist zweieinhalb Jahre alt) entwickeln sich wieder normal. Die Eltern klagen gegen die Installation der Mobilfunk-Basisstation auf dem etwa 40 m von ihrem Grundstück entfernten Dach eines Mietshauses. Das wird dauern... Welche Belastungen dies mit sich bringt, kann ein Außenstehender kaum ermessen. - So „außen stehend“ sind wir jedoch alle nicht, denn solche Antennen befinden sich überall. Die Symptome bei den Menschen sind freilich unterschiedlich. Die gesundheitlichen Schädigungen hat sich niemand ausgedacht, sondern sie haben die Menschen an sich erfahren. Es sind sogar Tiere und Pflanzen im Wohngebiet betroffen.

Wie viele andere Bürger unserer Siedlung haben auch wir (Entfernung unseres Hauses zur Antenne etwa 80 m) Widerspruch eingelegt, wobei die Stadt diesen schließlich an die Landesregierung weitergeleitet hat. In den Antwortschreiben mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass das Vorhaben bauplanungs-, denkmalschutz- und immissionsschutzrechtlich zulässig sei, dass es insbesondere die Grenzwerte der zulässigen Strahlenbelastung einhalte und die durchgeführten Feldstärkemessungen der TU Dresden vom März 2004 in der maßgeblichen Umgebung bei 5 bis maximal 10 Prozent der zulässigen Belastung lägen. Allerdings wurden bei Kontrollmessungen im Januar und März d.J. die von der TU Dresden prognostizierten Höchstwerte bei voller Anlagenauslastung bereits erreicht. Trotzdem könne man von keiner Gesundheitsgefährdung ausgehen. Und für unsere Begriffe an Zynismus nicht zu überbieten ist folgender Satz: “Eine Klage hätte folglich auch dann keine Aussicht auf Erfolg, wenn ein Kläger (wie etwa Familie Kind) im Einzelfall beweist bzw. beweisen will, dass er gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Betrieb der Mobilfunkanlage erleidet.“ - Also abgeschmettert - kein Verständnis von staatlicher Seite!

Wer hier versucht zu helfen, sind Ärzte, die den plötzlich aufgetretenen massiven atypischen Symptomen ihrer Patienten, wie Durchschlafstörungen bis Schlaflosigkeit, Konzentrationsmängel am Tage, allgemeine Mattheit, hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Schweißausbrüche, Zittern, Wortfindungsstörungen, Augenreizung, Tinnitus, schlechtes Blutbild u.a., nachgehen. Sie haben Initiativen eingeleitet; dem weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes widersetzt sich z.B. der sog. Bamberger Appell vom 05.10.2004 mit weit über 100 Unterschriften dortiger Ärzte. Sie fordern die massive Reduzierung der bestehenden Grenzwerte, weiterhin der Sendeleistungen und Funkbelastungen. Die Menschen allgemein und unsere Jugend im Besonderen sollen umfassend aufgeklärt werden über die Gesundheitsrisiken elektromagnetischer Felder. Die schnurlosen Telefone sollen neu konzipiert werden, so dass ihre Strahlungsintensität reduziert und auf die tatsächliche Nutzungszeit begrenzt wird.

Vor einigen Tagen nahm eine engagierte Ärztin aus Bamberg Messungen in unserem Haus vor. Während bei BMW weltweit in ihren Büros, wo alle Beschäftigten mit schnurlosen Telefonen arbeiten, 100 µW/m² als Obergrenze gelten, wurden bei uns folgende Werte gemessen (Angaben in µW/m²): Wohnzimmer: 700, Schlafzimmer: 600, Flur: 1000, Bad und Dachboden: 5000.

Fazit: Es stehen sich zwei Hauptinteressengruppen diametral gegenüber: die Betroffenen mit ihren gesundheitlichen Problemen und die Betreiber der Mobilfunkanlagen, die für Milliarden UMTS-Lizenzen vom Staat gekauft haben, die nun in klingende Münze umgesetzt werden müssen. - Sollen wir uns mit diesem Status quo abfinden?

Familie Hums, 01159 Dresden[.1] [.1]

28
Jul
2005

Elektro-Flucht und Handy-Sucht - Die Geschichte der Familie Tröster-Cederth

Die Geschichte der Familie Tröster-Cederth
http://www.izgmf.de/Kontakte/Burgerinitiativen/Geschichten/Troster-Cederth/troster-cederth.html

28.07.05

Elektro-Flucht und Handy-Sucht

VON HANS JÖRG CONZELMANN

REUTLINGEN. Schädlich oder nicht: Seit Jahrzehnten beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern auf den menschlichen Organismus. Bis heute liegen über 20 000 Studien zu diesem Themenfeld vor, und jährlich kommen einige hundert Forschungsarbeiten hinzu. Eine abschließende Aussage gibt es nicht. Befürworter und Gegner ziehen die ihnen jeweils passenden Varianten heran - das Resultat bleibt offen.

In die unberührten Wälder Schwedens haben sie sich zurückgezogen, dorthin, wo es keine Handys gibt. Am Abend sitzen sie bei Kerzenlicht in einem Raum ohne Elektrogeräte. Sie bezeichnen sich als »elektrosensibel« und sehen sich als Opfer von »Elektrosmog«. Ohrenpfeifen, Schwindelgefühl, geschwollene Lymphknoten, Herzrasen, Sehstörungen und Hautprobleme sind nur einige der Symptome, über die sie klagen. Am stärksten hat es die Mutter getroffen, aber auch dem Vater und den drei Kindern ist es unmöglich, weiterhin in Bitz (Zollernalbkreis) zu wohnen. Der Grund: eine Mobilfunkstation in 120 Metern Entfernung. Die hochfrequenten Strahlungen haben sie so weit gebracht, ihr Haus zu verkaufen und nach Schweden zu fliehen. Aber auch dort sehen sie sich einer Verfolgung durch die fortschreitenden Technik ausgesetzt.

»Keine Gefahr durch Mobilfunk«

Die Geschichte der Familie aus Bitz, die nach Schweden ausgewandert ist, dürfte wohl der krasseste Fall von öffentlicher Elektroflucht sein. Sie wird auf einschlägigen Seiten im Internet verbreitet und von der Familie laufend aktualisiert - vermutlich mit digitaler Datenübertragung. Tenor: »Uns machen die Strahlen krank.«

Wissenschaftlich bewiesen ist die Behauptung nicht. In der Empfehlung der deutschen Strahlenschutzkommission (SSK) heißt es: »Die SSK kommt zu dem Schluss, dass auch nach Bewertung der neueren wissenschaftlichen Literatur keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse im Hinblick auf nachgewiesene Gesundheitsbeeinträchtigungen vorliegen, die Zweifel an der wissenschaftlichen Bewertung aufkommen lassen, die den Schutzkonzepten der EU-Ratsempfehlung zugrunde liegt.« Zu deutsch: Bei Einhaltung der gültigen Grenzwerte bestehen keine Gesundheitsgefahren durch den Mobilfunk. Zum gleichen Ergebnis kommt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Omega die Behauptung »Uns machen die Strahlen krank« ist wissenschaftlich bewiesen. Siehe u.a. unter: http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html und
http://www.buergerwelle.de/body_science.ht „Grenzwerte und Mobilfunk“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/242821/ u.a. „WHO Manipulationsvorschläge für die Öffentlichkeit“ unter: http://omega.twoday.net/search?q=Strahlenschutzkommission


Mit ihrer Entsagung steht die Familie aus Bitz ziemlich alleine da, denn in Schweden gibt es inzwischen mehr Handys als Einwohner. Die Zahl der Handys in Deutschland und Europa hat die Zahl der Festnetzanschlüsse längst überholt. Neun von zehn Bundesbürgern besitzen ein Mobiltelefon. Die Nutzerzahlen liegen bei 72,5 Millionen, der Gesamtumsatz der Mobilfunkbranche hat sich seit 1995 verzwanzigfacht. Wie der Jahresbericht 2004 der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) belegt, festigt der Mobilfunk seine Stellung als wichtigster Bereich des deutschen Telekommunikationsmarkts.

Omega Leserbrief zu "Elektro-Flucht und Handy-Sucht"

Mit der Bitte um Veröffentlichung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Familie aus Bitz als eine der wenigen Mobilfunkopfer zu bezeichnen ist unrichtig. Bitte recherchieren Sie das noch einmal genau nach. Man schätzt die Anzahl der mittelbar oder unmittelbar durch Betroffenen in Deutschland auf 3-5% der Gesamtbevölkerung. Dieses Problem zu verniedlichen oder klein zu reden, ist fahrlässig.

Gerade ist in München von renommierten Umweltmedizinern und Fachspezialisten aus der gesamten Bundesrepublik ein überregional tätiger Verein zur Unterstützung umweltbedingt Erkrankter gegründet worden. Anlass ist die dramatische Zunahme umweltbedingter Erkrankungen wie z. B. die epidemische Ausbreitung von Allergien, Multiple Chemikaliensensitivität (MCS), Müdigkeitssyndrom (CFS), Elektrosensibilität, feinstaubbedingte Erkrankungen.

Es gibt in der Zwischenzeit aus dem In- und Ausland zahlreiche Berichte von Menschen, die unter den Einwirkungen der Mobilfunkstrahlung leiden. In diesem Zusammenhang sei u.a. die allseits bekannte Naila-Studie erwähnt. Siehe unter:
http://omega.twoday.net/stories/291645/ und viele Berichte von Mobilfunkopfern unter: http://omega.twoday.net/topics/Victims/


Mit freundlichen Grüßen

BI Omega
Redaktion der Bürgerwelle e.V.
http://www.buergerwelle.de


Insgesamt erzielte die Mobilfunkbranche in 2004 einen Umsatz von 22,1 Milliarden Euro. Und es geht noch weiter: Während es in einigen europäischen Ländern (wie in Schweden) bereits mehr Handys als Einwohner gibt, hat der deutsche Markt noch Wachstumspotenzial. Einer Untersuchung des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) zufolge, lag Deutschland im europäischen Vergleich 2003 bei 79 Verträgen je 100 Einwohner. Die höchste Zahl von Mobilfunkverträgen verzeichnete Luxemburg mit 120 Verträgen je 100 Einwohner.

Wirtschaftkraft gegen Legenden

Die Legendenbildung der Gesundheitsschäden lässt sich trotz aller Verweise auf den wirtschaftlichen Segen nicht aufhalten. Unter den Handy-Nutzern machen immer wieder unheimliche Erzählungen die Runde. Zum Beispiel die vom Rindersterben auf einem Bauernhof in der Gemeinde Oettingen (Bayern). Die Kälbernachzucht verläuft dort ohne Probleme, bis neben dem Hof ein Mobilfunkturm errichtet wird. Kurz darauf erkranken die ersten Kühe und die Nachzucht gerät ins Stocken. Die Blutbilder der Tiere ähneln denen von Krebspatienten mit Strahlentherapie, geben aber keinen Hinweis auf bekannte Krankheiten oder Haltungsfehler. Die Bilanz nach fünf Jahren: Elf tote Kühe, zwölf tote Kälber und 37 Fehlgeburten. Nur eine einzige Kuh aus dem Bestand vor dem Funkturmbau lebt heute noch. Die Hofbetreiber werden auf dem Schaden in Höhe von 50 000 Euro voraussichtlich sitzen bleiben, denn bislang versandeten alle Hilferufe, auch die ans Bayerische Umweltministerium.

Omega die tatsächlich eingetretenen Schäden z.B. bei der Tierhaltung als „Legende“ hinzustellen ist gelinde gesagt als eine als Überheblichkeit zu bezeichnende Untertreibung der tatsächlichen Verhältnisse zu bewerten. Dieser Tenor durchdringt übrigens diesen ganzen Artikel, den man kaum als sachlich ausgewogen bezeichnen kann. Man kann ihn fast als Verhöhnung der Mobilfunkopfer (Menschen und Tiere) bezeichnen. Siehe „Tiere und Mobilfunk“ unter: http://omega.twoday.net/stories/196960

Fällt der Wert einer Immobilie?

Solche und ähnliche Geschichten schüren die bürgerkriegsartigen Zustände in manchen Orten, wenn wieder ein neuer Mobilfunkmast gebaut werden soll. Alle 300 Meter im städtischen Bereich, alle 500 bis 1000 Meter im ländlichen Bereich, schätzen Fachleute, werden künftig Mobilfunkanlagen errichtet, um den neuen UMTS-Standard zu realisieren. Gestrickt wird das Netz von sechs konkurrierenden Unternehmen im Mobilfunkbereich. Das heißt: Zu den 30 000 Funkanlagen in Deutschland kommen weitere zigtausend hinzu. Die Netzbetreiber bauen Mobilfunkanlagen bevorzugt in Wohnbereichen, denn diese sind weitgehend genehmigungsfrei, wenn sie nicht höher als zehn Meter sind. Ihre Höhe beträgt in vielen Fällen 9,99 Meter.

Oft werden die Verträge zwischen Netzbetreiber und Grundstücksbesitzern auf 20 Jahre abgeschlossen, wobei die Betreiber aus funktechnischen Gründen jederzeit aussteigen können, die Grundstückseigentümer nicht. Sie kassieren monatliche Mieten, doch fällt in vielen Fällen der Wert einer Immobilie durch die Errichtung der Mobilfunkanlagen. Wie bei der Familie in Bitz, die ihr Haus »weit unter Wert« verkaufen musste.

Und dies trotz aller Beteuerungen, die Funkwellen seien gesundheitlich unbedenklich. (GEA)

http://www.gea.de/detail/460570


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

26
Jul
2005

22
Jul
2005

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Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
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Starmail - 27. Nov, 11:08

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