Mobilfunk

3
Okt
2004

Zivilcourage mit Erfolg

Liebe MitstreiterInnen und Interessierte!

Diese ermutigende Nachricht möchte ich euch/Ihnen nicht vorenthalten.

Der Murauer Gemeinderat hat geschlossen gegen die Errichtung weiterer Handymasten im Ortsgebiet eine Resolution erlassen. Da können sich die allermeisten PolitikerInnen Österreichs ein Beispiel nehmen und Ihrem Auftrag, nach Gewährleistung der körperlichen und geistigen Unversehrtheit der BürgerInnen, nachkommen! Wenn die Bundespolitik versagt und auch die Länderebene sich nicht zuständig fühlt muss eben die Gemeindeebene aktiv werden!

1600 Unterschriften in 10 Tagen, das sind, schnell entschlossene, weit über 50% der wahlberechtigten BürgerInnen Muraus.

Hut ab vor dieser Initiative, das wird hoffentlich auch den Betreiberfirmen das Argument, der von den Usern gewünschten flächendeckenden Versorgung, nachhaltig entkräften...

...denn auch in Bad Aussee werden gegen einen geplanten Masten über 1000 Unterschriften prognostiziert. Auch hier unterstützt die Gemeinde den Widerstand, blockiert und verzögert mit Ortsbildschutz und ist dabei eine Petition zu verabschieden.

mit freundlichen Grüßen

Michael Meyer
Plattform Sozialstaat Österreich - Netzwerk Zivilcourage
A-5165 Berndorf, Stadl 4
0043-6217-8576
michael_meyer@aon.at


Handy-Masten Resolution

Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Murau beschließt in seiner Sitzung am 23. September 2004:

1) Aufgrund des hohen Unsicherheitsfaktors bezüglich der Auswirkungen der Strahlungen von Handy-Masten auf die Gesundheit der Bevölkerung derartige Einrichtungen weder auf Gebäuden noch auf Liegenschaften des Gemeindegutes und des Öffentlichen Gutes der Stadtgemeinde Murau installieren zu lassen.

2) Die Eigentümer von Gebäuden und Liegenschaften im Gemeindegebiet dringend zu ersuchen, im Interesse ihrer eigenen Gesundheit und der Gesundheit ihrer unmittelbaren und mittelbaren Nachbarn vor Installierung von Handy-Masten das Einvernehmen mit der Stadtgemeinde herzustellen, soweit dies nicht ohnehin durch das Steiermärkische Baugesetz zwingend vorgesehen ist.

3) Die sogenannte „Salzburger Resolution“ zu unterstützen.

Der Antrag wird einstimmig angenommen.

Zwei Masten, 1600 Gegner
http://omega.twoday.net/stories/349828/

Landwirte fühlen sich "hintergangen"

Bad Waldsee

Landwirte fühlen sich "hintergangen"

BAD WALDSEE - Am liebsten würden sie "das Ding aufs Rathaus setzen": Landwirte aus Mattenhaus und Schellenberg machen mobil gegen einen Mobilfunkmasten, der seit ein paar Tagen ganz in ihrer Nachbarschaft steht. Den Bauern stinkt vor allem, dass sie von der Stadt nicht informiert wurden. Sie fühlen sich "hintergangen".

Von unserem Redakteur Michael Kaiser

Es ist eine fast unwirkliche Szene, die sich am Donnerstagabend auf der Anhöhe zwischen Schellenberg/B 30 und Kohhaus abspielt. Hier, wo die Wasserscheide zwischen Donau und Rhein verläuft, wo im Boden auch der Hochbehälter vergraben ist, der die Wasserversorgung der Stadt sicherstellt, sieht man weit hinaus übers Land, sieht die Kuppel der Schwaben-Therme leuchten und hat den Bussen im Blick, Oberschwabens "Heiligen Berg".

Hier steht seit ein paar Tagen auf einem Betonsockel auch ein 40 Meter hohes stählernes Ungetüm: ein Mobilfunkmasten des Netzbetreibers E-plus. Ein "Schandfleck", sagen die Bauern. Er soll die "Funklöcher" in dieser Gegend schließen, die geplagten Handy-Nutzern auf dem Weg durch Oberschwaben das Telefonieren verleiden. Drei Arbeiter, die sich noch an dem Masten zu schaffen machen, wirken leicht irritiert. Es trifft sich gut, dass gerade Feierabend ist.

Die Bauern sind mit Sack und Pack, Kindern, Kuh, Traktor und einem Protesttransparent gekommen: Markus und Anita Maucher aus Schellenberg, Robert und Daniela Maucher, die Verwandten aus Mattenhaus, dazu Maria und Karl-Heinz Lott, Claudia und Manuel Bertsch, Franz und Brigitte Schmid, alle aus Mattenhaus. Und ein paar, die ihren Namen lieber nicht in der Zeitung lesen wollen. Die Aufschrift auf ihrem Protestplakat lautet: "Gesundheitlich unbedenklich? Information gescheitert."

Eigentlich müssten Landwirte um diese Zeit in den Stall. Doch das Anliegen ist ihnen zu wichtig. Sie fürchten die "Strahlenbelastung", fürchten die "Funkwellen" und sorgen sich um die Fruchtbarkeit des Viehs in den Ställen. Mehr noch: Die Bauern und Bäuerinnen berichten von einer zunehmenden Zahl von "Verkalbungen" (Totgeburten) - zumindest dort, wo solche Masten schon eine Weile stehen. Ja, sie haben Angst um ihre Existenz: "Wir leben doch von der Milchwirtschaft." Belastungen haben sie, unabhängig von den Fährnissen der Landwirtschaft und jenseits der Mobilfunkproblematik, auch so schon genug zu erdulden. B 30 und Starkstromleitungen (Stichwort "Elektrosmog") zum Beispiel. Und das, "obwohl wir seit Jahrhunderten hier leben".

Omega siehe hierzu “Die "Rinderstudie" unter: http://omega.twoday.net/stories/350564/

Nicht nur aus dem Bauch

Man spürt: Da spricht nicht nur der Bauch. In den lediglich etwas mehr als zwei Wochen, seit dem Tag, an dem sie den Betonmischer kommen sahen und das Aufrichten des Mastens begann, haben sich die Menschen bereits sehr grundsätzlich mit der Materie befasst. Vergangenes Wochenende waren sie extra in Ravensburg und haben eine Veranstaltung von Mobilfunkgegnern besucht. Und dabei erfahren, dass "Bad Waldsee die mobilfunkfreundlichste Gemeinde im ganzen Umkreis" sein soll.

Die Enttäuschung über das Vorgehen der Verwaltung sitzt tief. "Die Stadt schiebt die Kohle (zwischen 3000 und 4000 Euro, Anm. d. Verf.) ein, und wir zahlen's mit unserer Gesundheit." Die Mattenhauser stört vor allem, dass nur ein direkter Anlieger zu Kohhaus gehört und die Genehmigung des Sendemastens als Grundstücksangelegenheit nicht öffentlich im Verwaltungsausschuss behandelt wurde. Ihr Schluss: "Wir fühlen uns hintergangen."

Auf dem Rathaus will man sich diesen Schuh nicht anziehen. Stadtpfleger Manz und Baurechtsamtsleiter Natterer verweisen auf die Gesetze. Danach haben sie alles richtig gemacht. Denn es gibt da den verflixten Paragrafen 35 im Baugesetzbuch, der bestimmte Vorhaben im Außenbereich "privilegiert" behandelt. Sprich: Wenn nicht besondere öffentliche Belange gegen ein Vorhaben sprechen, muss es genehmigt werden. Von dieser Ausnahmeregelung profitieren zumeist Landwirte - etwa dann, wenn sie neben ihrem alten ein neues Haus bauen oder einen Stall erstellen wollen. Doch besagte Rechtsvorschrift gilt auch für alle Einrichtungen, die für die öffentliche Versorgung von Bedeutung sind, Strom-, Gas- und Wasserleitungen zum Beispiel - aber auch Telekommunikationsdienstleistungen. Da gehört der Mobilfunk fraglos dazu.

Aufs eigene Dach

Doch die Rathausmannschaft will sich nicht hinter Paragrafen verstecken. Thomas Manz listet mehrere Fälle auf, in denen die Stadt die Genehmigung versagte, verweist etwa auf einen Vorgang im Kurgebiet und einen zweiten im Ballenmoos. Ausschlaggebend sei die "Unmittelbarkeit der Wohnbebauung". Auf gut deutsch: In oder direkt neben einem Wohngebiet sollte kein Mobilfunkmasten stehen.

Allerdings hat man im Rathaus auch schon die Erfahrung gemacht, dass "es ein Privater macht, wenn es die Stadt nicht macht". Dagegen scheinen auch Landwirte nicht gefeit, wie ein Beispiel im Bereich Ballenmoos beweist. Der Stadtpfleger: "Die einen Landwirte verteufeln's, die anderen machen's auf das eigene Dach."}

Halb Mattenhaus (und ganz Schellenberg) kamen am Donnerstagabend mit Kindern, Kuh und Protestschild zum Ortstermin mit der "Schwäbischen Zeitung" auf die Anhöhe zwischen B 30 und Kohhaus, wo seit einigen Tagen ein 40 Meter hoher Mobilfunkmasten steht. Die Landwirte sind sauer, dass sie von der Stadt nicht informiert wurden und planen nun für Sonntag, 17. Oktober, im "Kreuz" in Mattenhaus eine Veranstaltung. SZ-Foto: Michael Kaiser

(Stand: 02.10.2004 00:19)

http://www.szon.de/lokales/bad_waldsee/stadt/200410020433.html


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

Lengenwang bekräftigt Mobilfunk-Ablehnung

02.10.2004, Allgäuer Zeitung

Lengenwang bekräftigt Mobilfunk-Ablehnung

T-Mobile will dennoch an Sender beim Bahnhof festhalten

Lengenwang (cc). - Ein überfüllter Saal bei der Gemeinderatsitzung war Zeichen der Brisanz des Tagesordnungspunkts "Mobilfunkversorgung" für Lengenwang. Nach hitzigen Diskussionen beschloss der Gemeinderat, bei einem Grundsatzbeschluss von 2001 zu bleiben, keinen Alternativstandort für Sender anzubieten und auch weiterhin Mobilfunksender im Gemeindegebiet abzulehnen. "T-Mobile" hatte aber bereits vorher angekündigt, dass sie aufgrund der Gesetzeslage trotz Bedenken von Bürgern und Gemeinde einen Sender beim Bahnhof errichten werden.

Das Thema hat Bürgermeisters Lorenz Fischer schon seit drei Jahren auf dem Tisch. Durch einen Beschluss vom April 2001 hatte der Gemeinderat verkündet, dass Lengenwang "senderfreie Zone" bleibe und dass man keinem Mobilfunksender zustimmen werde, solange die Unbedenklichkeit nicht nachgewiesen werden kann. Das wurde auch mit Briefen an Bundeskanzler Gerhard Schröder und weitere Politiker des Freistaats bekräftigt. In einem Schreiben an die Gemeinde Lengenwang legte nun Mitte September T-Mobile seine Linie fest: Der Gesetzgeber hat mit T-Mobile ein Abkommen, dass diese laut Mobilfunkpakt II, eine flächendeckende Versorgung erstellen muss. Sollte bis 8. Oktober kein alternativer Standort für die Mobilfunkversorgung gefunden werden, werde die Deutsche Funkturm GmbH ab Mitte Oktober mit dem Ausbau auf dem vertraglich gesicherten Masten, zwischen Bahnübergang und Schule/Kindergarten in Lengenwang beginnen. Im Vorfeld der jetzigen Sitzung war Bürgermeister Fischer mit Verantwortlichen von T-Mobile und Gemeinderäten unterwegs, um einen Alternativstandort auf der Anhöhe zwischen den Ortschaften Weg und Hennenschwang auszumessen. Dieser Ort würde in südlicher Richtung nicht viel bringen, aber zum hauptsächlich zu versorgenden Gebiet im Norden eine Mindestversorgung erreichen, berichtete Fischer, der sich in diesem Zusammenhang auch energisch gegen "Hetzkampagnen" wandte, die sich derzeit im Ort gegen einige Bürger richten.

In der Ratsitzung verschaffte sich auch noch einmal die Bürgerinitiative Luft. Andrea Henning beharrte auf einem Beschluss des Gemeinderats gegen den Funkmasten. Fischer ergänzte, dass einige Eltern von Kindergarten- und Schulkindern ihm gegenüber auch schon kundgetan hätten, dass sie die Kinder aus diesen Institutionen nehmen würden, wenn der Mobilfunkmast auf dem Bahngelände in Betrieb genommen würde. Gemeinderat Paul Burkhard (FW) erklärte, es habe keinen Sinn, den Mast hin und her zu schieben, denn alle wollten telefonieren, nur keiner wolle den Sender. Auch Xaver Dopfer (FW) meinte, dass man keinen "scheinheiligen Beschluss" brauche: Jeder, der ein Handy hat und es benutzt, soll auch dazu stehen.

Außenwirkung bedenken

Anton Reichart (BBL) zeigte sich hingegen besorgt über die Außenwirkung, die ein Einlenken auf andere Gemeinden haben könnte, wenn der Mast nach all den Jahren nun doch ohne Gegenstimmen in Betrieb genommen werden würde. Besorgt war neben anderen Xaver Dopfer darüber, dass sich auch andere Mobilfunkbetreiber wegen Sendermontage auf dem Mast an die Firma Aurelis als Besitzer des Bahngrundstücks wenden könnten. Claudia Huber führte an, dass sich die Gemeinde als Einheit zeigen müsse, und dass durch Zusammenhalt etwas zu bewegen sei. Nach heftigen Diskussionen beschloss der Gemeinderat einstimmig am Grundsatzbeschluss von 2001 festzuhalten und die Inbetriebnahme des Masten am Bahnhof abzulehnen. Grund für die Ablehnung ist die zentrale Lage und die unmittelbare Nähe von Kindergarten und Grundschule. In diesem Gebiet würden sich einfach zu viele Personen aufhalten. Es sei nicht vertretbar und nicht vorhersehbar, welche Schäden von einer Anlage dieser Art sich für die Zukunft ergeben. Daher wolle die Gemeinde Lengenwang keine Mobilfunkanlagen auf ihrem Gemeindegebiet.

http://www.all-in.de/redsys/c.php/allin/lokales/index.php?l=de&dom=dom1&id=375391&RedSYS_Community_Session=3785bc87a1d08ec6db78c4a9124b661e


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

Zweite Verhandlung gegen Mobilfunkanlagen auf St. Pankratius

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Anhang unsere Pressemitteilung zur 2. Verhandlung vorm Landgericht Frankfurt am letzten Donnerstag wegen der Mobilfunkanlage St. Pankratius mit der Bitte um Veröffentlichung.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Böckner, Sprecher der Initiative Schwalbach – Keine Mobilfunkanlagen in Wohngebieten


Pressemitteilung per Mail oder Fax an die Presse des MTK mit der Bitte um Veröffentlichung
Schwalbach a. Ts., 01.10.2004

Zweite Verhandlung gegen Mobilfunkanlagen auf St. Pankratius

Am Landgericht Frankfurt fand am letzten Donnerstag, 30. September, ein weiterer Termin zur Verhandlung einer Unterlassungsklage gegen den Betrieb der Mobilfunkanlagen im Glockenturm der Kirchengemeinde St. Pankratius statt.

Die leitende Richterin ließ von Anfang an keinen Zweifel zu, dass die über 70-seitige, fundierte Klageschrift, nach ihrer Auffassung, ungeeignet ist die bestehenden Grenzwerte für Mobilfunk-Sendeanlagen zu erschüttern. Sie stützte sich vor allem auf die Anfang diesen Jahres gefällte Entscheidung des Bundesgerichtshofes und interpretierte als Kernaussage, dass bei Einhaltung der Grenzwerte nur eine unwesentliche Beeinträchtigung vorliegen kann, die zu dulden wäre. (Zitat aus dem BGH-Urteil: „... Danach liegt eine unwesentliche Beeinträchtigung in der Regel vor, wenn die in Gesetzen oder Rechtsverordnungen festgelegten Grenzen oder Richtwerte von den nach diesen Vorschriften ermittelten und bewerteten Einwirkungen nicht überschritten werden. ...“)

Dass es nach dem BGH-Urteil im Ermessen des „Tatrichters“ liegt, ein Indiz zu erkennen und ggf. abweichend von der oben aufgeführten Regel unter Berücksichtigung von Umständen des Einzelfalls zu einem anderen Ergebnis zu kommen, wollte sie nicht berücksichtigen.

Auch weitere Vorträge des Rechtsanwaltes des Klägers ließ sie davon nicht abweichen. Sie erläuterte noch ihre Erfahrung bei den Holzschutzmittelverfahren, bei denen sie mitgewirkt habe.

Gerade dieser Punkt war für uns absolut unverständlich, weil ausgerechnet bei diesem Verfahren im nachhinein deutlich wurde, wie schädlich sich die Holzschutzmittel auf die Gesundheit ausgewirkt haben, vor allem die lange Zeit, die gebraucht wurde, um hier Recht für die Gesundheit der Bürger zu sprechen. Und gerade wegen dieser Kenntnis sollte ihr bewusst sein, warum es von großer Bedeutung ist, alle Chancen für die tatsächliche Aufklärung der Risiken in Erwägung zu ziehen, um Schaden abzuwenden. Die Chance war mit Prof. Dr. Adlkofer, Leiter der REFLEX-Studie, den Mann als Gutachter vortragen zu lassen, der den aktuellsten Stand der Erkenntnisse zu Schädigungen durch Mobilfunk-Strahlung zusammenfassen kann. Die Veröffentlichung der REFLEX-Studie wird bisher durch die EU (als Mitfinanzier) verhindert.

Hierzu sollte man wissen, warum die Justiz hier einen Rückzieher macht.

Besonders interessant sind hierzu die Ausführungen von Prof. Dr. Erich Schöndorf, ehemaliger Staatsanwalt im Holzschutzmittelprozess. Er formulierte anlässlich eines Vortrages vor Geschädigten des Holzschutzmittel-Skandals:
„Die Justiz mag solche Verfahren nicht, sie will nicht gegen die Repräsentanten der Gesellschaft vorgehen, zu denen sie sich ja selbst zählt, zumindest in den oberen Hierarchien.“
Quelle: http://www.wirtschaftsverbrechen.de/BCC-Maganzin/bc0203.pdf Seite 17

Bezogen ist diese Aussage auf die Staatsanwaltschaft, nicht auf die Richter. Aber auch hier kann es unangenehm sein eine Lobby anzugreifen bzw. wie in diesem Fall der Lobby immense Verluste zu bescheren. Ohne Zweifel ist es einfacher dem Antrag der Beklagten (Vodafone) auf Abweisung zu folgen.

Dies alles macht uns deutlich, dass auch und gerade die Gerichte sich winden wie ein Aal. Es stellt sich für uns die Frage, welcher Beweis noch gebracht werden muss, um die Gefährdung klar zu machen.

Aber wir haben da auch schon die Lösung: Wir alle investieren in das Projekt Zeitmaschine. Wir fördern die daran arbeitenden Wissenschaftler und werden diese Maschine bauen lassen. Dann „fahren“ wir in die Zukunft und schauen uns das Ergebnis an. Die Fortführung der Mobilfunktechnik auf der bisher bekannten Basis wird in den nächsten 20 Jahren vielen Menschen den Tod gebracht haben. Mit entsprechenden Beweismitteln und Dokumenten „fahren“ wir zurück in die Gegenwart. Diese Erkenntnisse lassen uns die Zukunft positiv beeinflussen, die Mobilfunktechnik in der jetzigen Form wird sofort gestoppt. Die Entwicklung bereits vorher bekannter neuer Technologien wird massiv betrieben und wegen vorübergehend fehlender Funktechnik schnell getestet (Zeitmaschine) und umgesetzt. Positiver Nebeneffekt: Gleichermaßen wird auch sofort erkannt, dass bei den verwandten Techniken DECT, WLAN, WIMAX, DVB-T, usw. die gleichen Symptome entstehen und deren Fortführung und Weiterentwicklung wird ebenfalls abgebrochen. Den Menschen wird das Leid erspart und die Bürgerinitiativen müssen keine unnötigen Kräfte in die Aufklärung und Kampf gegen diese Techniken stecken.

Was nach diesem utopischen Ausflug bleibt ist die Erkenntnis, dass leider noch einige Zeit ins Land gehen wird, bis auch der letzte (Mandatsträger und Gerichte) erkannt hat, dass diese Technik Krankheit und Tod bringt bzw. jetzt schon tot ist. Doch bis dahin werden einige wenige ihr angefangenes Geschäft noch damit gemacht haben. Am Ende werden wir alle diese wenigen bezahlt haben, mit unserem Geld und letztendlich auch mit unserer Gesundheit. In beiden Fällen ist es nur eine Frage der Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Böckner, Sprecher der INITIATIVE SCHWALBACH – KEINE MOBILFUNKANLAGEN IN WOHNGEBIETEN

2
Okt
2004

Gemeinderäte verweigern Gehorsam

"Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten." Auf diese vom Innenministerium empfohlene Musterformel wollte der Vogter Bürgermeister Peter Smigoc auch seinen Gemeinderat einschwören. Doch ein CDU-Vertreter sagte: "Nein". Die Gesetze müsse man sowieso einhalten und auf Gehorsam lasse er sich nicht verpflichten. Seiner Ansicht nach sollte der Gemeinderat auch Dinge beschließen dürfen, für die das Gesetz andere Regelungen vorsieht. Zum Beispiel, dass er auf seiner Gemarkung keinen Mobilfunkmasten zulassen will. 5 weitere Ratsmitglieder schlossen sich der Gehorsamsverweigerung an. Dieser Vorgang ist im Lande bislang wohl einmalig, aber dennoch ist die Amtseinsetzung rechtskräftig. (weg)

Nachricht von Pfarrer Mathias Engelbrecht

Mobilfunk, Elektrosmog und Fehlgeburten

http://www.elektrosmognews.de/news/fehlgeburten.htm

Gigaherz 38. Rundbrief

http://www.gigaherz.ch/Download/38._Rundbrief.pdf

Nach Freiburger Appell jetzt Bamberger Appell

http://omega.twoday.net/stories/325547/


Ärzte-Initiative „Bamberger Appell“ gewinnt namhafte Referenten
http://omega.twoday.net/stories/487973/

1. Bamberger Mobilfunksymposium
http://omega.twoday.net/stories/484614/

Symposium „Ärzte und Mobilfunk – Auswirkungen auf Mensch und Umwelt“
http://omega.twoday.net/stories/448219/

Nach Freiburger Appell jetzt Bamberger Appell
http://omega.twoday.net/stories/350603/

Bamberger Appell – Ärzte gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/282385/

"Bamberger Appell"
http://omega.twoday.net/stories/265206/

Symposium in Bamberg: Ärzte und Wissenschaftler warnen vor Gesundheitsgefahren
http://omega.twoday.net/stories/496175/

Die Naila-Studie
http://omega.twoday.net/stories/351483/

"Freiburger Appell" - Umweltmediziner fordern Senkung der Grenzwerte
http://omega.twoday.net/stories/351487/

1
Okt
2004

4 teachers got cancer

Anxiety in Einstein school on mount Carmel: 4 teachers got cancer, 25 children left.

The parents say, that no one can calm them down, and that is why they don't intend risking their children. According to the parents, the data they received are contradictory. The parents national organization acts in order to evacuate the antennas, due to the concern for the teachers' health. In the Education Ministry they say that they have a contract by which permanent monitoring stations will be erected.

By Doron Solomon Yediot Haifa p. 30
http://www.yedhaifa.co.il/new/details.asp?cat=14

Many parents in Einstein school decided not to wait for the results of the different monitoring teams, who check the radiation levels emitted from the antennas site near the school, and they took their children out of school. Since the beginning of this year, 25 pupils left school, and in the school they hope that this trend will not continue. The parents claim that there is no authority that can calm them down, and they don't intend to take unnecessary risk on their childrens' back.

"It is the most convenient thing for us to bury our head in the sand, and to wait until the details about the danger of the radiation from the antennas will be clarified, the parents say. "We decided that for our peace of mind and for our children, that we have to transfer the children to another educational institute until the full details will be clarified." The parents are furious that they received contradictory data about the radiation levels, and they intend to do everything so that their children will have health and longevity.

"One side says that there is no radiation and that everything is ok, and the other side claims that the radiation levels are 400% higher than the standard, and we just didn't know what to do. What will we tell to our children when they grow up? Will we be able to convince them that we did everything we could to ensure their health? The situation didn't leave us a choice but to take these measures, and we really hope that it is an exaggerated step and that the radiation levels are standard. Nevertheless, we chose to be on the safe side than to be sorry later".

In the municipality and in the Education Ministry, they had difficulties to evaluate the data, because children left for private schools that don't need the Ministry approval. "We cannot limit children from transfering to different registration areas, if the parents decided to transfer them to private schools. We certailnly won't enable them transfer to a national school, if there won't be a justified reason for that, for example moving to a new residential area".

The teachers' concern continues, since 4 teachers got cancer. The national teachers organization started acting for the antennas' evacuation because of the concern for the teachers' health. "Factually, there are teachers who have cancer in Einstein school, said Uri Groman, chairman of the teachers organization. "We haven't the tools to prove the association between the radiation and the cancer, but in the current situation, the teachers worry, and that makes us act".

The general secretary of the teacher organization, Yossi Vaserman, met with the teachers and together they integrated a demand from the district manager, Ahron Zvida, and from the Education Ministry, to commit themselves to check the radiation periodically. "We will continue to investigate the association between the cancer, that 10% of the teachers in the school have, and the radiation they suffered though the years", says Groman. "Meanwhile, we see that rich parents simply take the children out of school to private schools, while the other parents wait for and worry about the results of the radiation monitoring."

The Einstein school committee intends to sue the minicipality and the Defense Ministry.

New Radio System Causes Burns

I received a scan from today's Daily telegraph newspaper (England) which reports about radiation burns from a new system the army uses.

Iris Atzmon


BY MICHAEL SMITH DEFENCE CORRESPONDENT

THE Army's new Bowman radios are giving the soldiers carrying them radiation burns, according to troops involved in trials of the £1-9 billion system. The radios are also much larger and heavier than the "old technology" Clansman sets they are designed to replace, the journal Defence Analysis reports today.

The platoon-level radio, which is carried on the back of a signaller, has given Royal Anglian Regiment soldiers radiation burns on certain power settings, says the report. The Anglians were the first to be equipped with the system, which was introduced in July, and have been testing it alongside its manufacturers, General Dynamics. They also complain that the 15lb radio is more than three times heavier than the equivalent Clansman, a problem common to all Bowman.

Further details about this system I found in:

http://www.prnewswire.com/cgi-bin/micro_stories.pl?ACCT=110006&TICK=IIN&STORY=/www/story/01-25-2002/0001655602&EDATE=Jan+25%2C+2002


ITT Industries Delivers First Bowman Radios for Testing

WHITE PLAINS, N.Y., Jan. 25 /PRNewswire-FirstCall/ -- ITT Industries, Inc.

(NYSE: ITT) announced the start of testing on its Advanced Digital Radio Plus (ADR+), part of Britain's Bowman radio program. ITT delivered the first developmental models to General Dynamics UK, Ltd. earlier this month. General Dynamics UK is the Ministry of Defence's (MoD) prime contractor for the 1.8 billion pounds sterling (US$2.6 billion) Bowman Program to provide secure voice and data communications within a Tactical Internet system to the British
armed forces.

ITT Industries is a principal partner to General Dynamics UK Ltd. for provisioning wireless networking systems to Bowman. This includes design and manufacture of VHF vehicular, airborne, and portable radios along with their associated software. The first ADRs, along with support devices, will undergo rigorous integration testing at General Dynamics UK Ltd.'s Calgary, Canada, test facility to determine how well they will work during complex voice and data network operations.

"We are very proud to partner with General Dynamics on the Bowman Program," said Lou Dolive, President of ITT Industries Aerospace/Communications Division. "ITT is committed to delivering the British armed forces a top-notch communications system."

General Dynamics UK Ltd.'s Managing Director Larry Johnson said, "Delivery of these radios to our Integration and Test Facility is a significant step toward delivery of the Bowman system starting in 2003, because it is a demonstration of the Bowman team's commitment to meet the MoD's schedule."

The Bowman ADRs are based on the Advanced SINCGARS radio, which has undergone field testing and simulated combat operations as part of the U.S. Army's Tactical Internet. The British ADR+ family of radios builds on this technology and adds embedded networking, integrated GPS geolocation capability, improved performance in noisy environments and increased transmission power. The Bowman system will serve as the principal enabling technology for future digitization of the British armed forces. Elements will be used by individual soldiers and in vehicles, ships, and aircraft. These elements will then be linked in a tactical network. The radio chosen for this job is from the family of Mercury Wideband Networking Radios from ITT Industries. ITT Industries, Inc. http://www.itt.com supplies advanced technology products and services in key markets including: electronic interconnects and switches; defense communications, opto-electronics, information technology and services; fluid and water management and other specialty products. Headquartered in White Plains, New York, the company generated $4.7 billion in 2001 sales. In addition to the New York Stock Exchange, ITT Industries stock is traded on the Midwest, Pacific, London, Paris and Frankfurt exchanges.
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Familie Lange aus Bonn...
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Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

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