11
Jun
2005

Mobilfunkmast als Krebserreger?

Naila und die vielen anderen Orte, wo in unmittelbarer Nähe von Sendeanlagen erhöhte Krebsraten festgestellt werden, sind leider keine Einzelfälle!

HLV INFO 87/AT

11-06-2005

Zur gestrigen avisierten TV-Sendung auf RBB:

Kergassner 11-06-05


Hallo Herr Tittmann,

der Beitrag ist (anscheinend) bereits am Diensttag 07.06. gelaufen.

Ich habe mir den Beitrag über rrb-online.de /Fernsehen/ /Alle Sendungen/ /brandenburgaktuell/ /Archiv /07.06.2005 angesehen und den gesendeten Text heruntergeladen. Als ich dies jetzt wiederholen wollte habe ich den Beitrag erst im 3. Anlauf gefunden.

URL: //www.rbb-online.de/_/brandenburgaktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_2692806.html


MfG

Kergassner



050607-rbb-Neuhardenberg

//www.rbb-online.de /Fernsehen/ /Abendschau/

07.06.2005

Brandenburg aktuell vom 07.06.2005

Mobilfunkmast als Krebserreger?

Anfang der 90er Jahre wurde in Neuhardenberg mitten in einem Wohngebiet ein Mobilfunkmast errichtet. Damals hatte sich niemand daran gestört, denn die Handytechnik steckte noch in den Kinderschuhen. Jetzt aber gibt es in dem Wohngebiet eine ungewöhnliche Häufung von Krebsfällen. An Zufall mag hier niemand mehr glauben.

Der Sendemast von T-Mobile steht fast unmittelbar an den Häusern im Neuhardenberger Birkenweg. Vielleicht hundertfünfzig Meter lang ist die kleine Straße. Dreizehn Häuser stehen hier. Mindestens acht Menschen, vermutlich sogar zwölf, sind in den letzten Jahren an Krebs erkrankt. An Zufall mag hier keiner glauben.

Karl Kebermann, hat Angst vor dem Sendemast

„In meinem Haus sind drei Fälle, nebenan sind zwei Fälle, hier ist ein Fall, da ist ein Fall, einer liegt jetzt im Sterben. Da macht man sich doch Gedanken. Die Leute haben Angst - wer ist der nächste?“

Ina Göllnitz, drei Angehörige krank

„Macht er nun Schaden oder macht er keinen Schaden. Die Frage bleibt ja offen. Wenn er keinen Schaden macht, dann kann man das doch richtig sagen, aber das machen sie eben nicht.“

Dass sich die Sendemastbetreiber vor der Öffentlichkeit verstecken kann man ihnen jedenfalls nicht vorwerfen. Am Nachmittag stellten die Spezialisten von T-Mobile im Birkenweg und an einigen anderen Punkten ihre Messgeräte auf. Jeder durfte dabei zugucken. Vorläufiges Ergebnis: Die Strahlungswerte liegen weit unter den zulässigen Höchstgrenzen. Ein endgültiger Beweis, dass der Mast mit der Krankheitshäufung nichts zu tun hat, ist dies jedoch nicht.

Georg von Wagner, Pressesprecher T-Mobile

„Beweisen können wir gar nichts. Wir können nur auf den Messprotokollen, die wir in drei vier Wochen vorlegen werden, zunächst einmal zeigen, dass die Grenzwerte eingehalten werden, so wie sie von der Regulierungsbehörde vorgegeben sind.“

Omega siehe dazu "Strahlung unterm Grenzwert" unter:
//omega.twoday.net/stories/749085/


Auch wenn die Messgeräte korrekt geeicht sind, auch wenn die Erhebung von Mitarbeitern der Amtsverwaltung überwacht wird: Den Anwohnern bleibt immer noch das Gefühl, dass von dem Turm Gefahren ausgehen. Immerhin liegen eine Schule und ein Kindergarten in unmittelbarer Nähe. Auch der Bürgermeister möchte keine vorschnellen Beruhigungspillen verteilen.

Mario Eska (PDS), Bürgermeister Neuhardenberg

„Bisher konnte noch keiner mit Unterschrift erklären, dass es keine Schäden gibt. Damit verbunden wären ja auch Haftungen für den Fall, dass tatsächlich irgendwann Schäden nachgewiesen werden könnten, denn es geht hier auch um Langzeitwirkung und die sind infolge dieser kurzen Zeit, die die Handyentwicklung hat, bisher einfach noch nicht erforscht.“

Omega es stimmt nicht, dass die Langzeitwirkung nicht erforscht ist. Siehe unter:
//omega.twoday.net/topics/Wissenschaft+zu+Mobilfunk/


Die Gemeinde möchte den Mast nun gern an den Ortstrand versetzen. Dort strahlt er zumindest weniger Angst aus.

Beitrag von Fred Pilarski

--------

Nach Rückfrage beim Autor - Hr. Pilarski - übermittle ich Ihnen den Text, unter folgendem Hinweis: Die O-Töne sind Aussagen, die nicht von dem Autor stammen und evtl. nicht vollständig. Auch kann für die Richtigkeit des Textes nicht garantiert werden, es handelt sich insoweit um eine Arbeitsvorlage aus unserem Archiv und dienen nur zur Ihrer Information. Sollten Sie für den Text eine weitere Verwendung haben, wenden Sie sich bitte an rbb Media für einen (kostenpflichtigen) Mitschnitt.

Mit freundlichen Grüßen,

Johannes Nohl
abendschauarchiv@rbb-online.de


Beitragstext:

Der Sendemast von T-Mobile steht fast unmittelbar an den Häusern im Neuhardenberger Birkenweg. Vielleicht hundertfünfzig Meter lang ist die kleine Straße. Dreizehn Häuser stehen hier. Mindestens acht Menschen, vermutlich sogar zwölf, sind in den letzten Jahren an Krebs erkrankt. An Zufall mag hier keiner glauben.

O-Ton Karl Kebermann, hat Angst vor dem Sendemast: In meinem Haus sind drei Fälle - wer ist der nächste?

O-Ton Josef Wieczorek, an Krebs erkrankt:

O-Ton Ina Göllnitz, drei Angehörige krank: Wenn er keinen Schaden macht, kann man das auch begründen, aber das machen sie eben nicht.

Dass sich die Sendemastbetreiber vor der Öffentlichkeit verstecken kann man ihnen jedenfalls nicht vorwerfen. Am Nachmittag stellten die Spezialisten von T-Mobile im Birkenweg und an einigen anderen Punkten ihre Messgeräte auf. Jeder durfte dabei zugucken. Vorläufiges Ergebnis: Die Strahlungswerte liegen weit unter den zulässigen Höchstgrenzen. Ein endgültiger Beweis, dass der Mast mit der Krankheitshäufung nichts zu tun hat, ist dies jedoch nicht.

O-Ton: Georg von Wagner, Pressesprecher T-Mobile:

Auch wenn die Messgeräte korrekt geeicht sind, auch wenn die Erhebung von Mitarbeitern der Amtsverwaltung überwacht wird: Den Anwohnern bleibt immer noch das Gefühl, dass von dem Turm Gefahren ausgehen. Immerhin liegen eine Schule und ein Kindergarten in unmittelbarer Nähe. Auch der Bürgermeister möchte keine vorschnellen Beruhigungspillen verteilen.

O-Ton Mario Eska (PDS), Bürgermeister Neuhardenberg: keiner kann Brief und Siegel drauf geben. Vieles noch nicht erforscht.

Die Gemeinde möchte den Mast nun gern an den Ortstrand versetzen. Dort strahlt er zumindest weniger Angst aus.

Etwa hundert Meter lang ist der Birkenweg in Neuhardenberg. Dreizehn Häuser stehen hier. Mindestens acht Menschen, vermutlich sogar zwölf, sind in den letzten Jahren an Krebs erkrankt. An Zufall mag hier keiner mehr glauben. Im Verdacht: steht ein Mobilfunkmast, fast unmittelbar an der Straße.

Karl Kebermann, Ina Göllnitz

von Wagner:
beweisen können wir gar nichts. Wir können zeigen, dass die Grenzwerte eingehalten werden
1430 wir sind keine mediziner, aber wir sind ...
1549 bis zum erreichen der grenzwerte fehlen uns 99 Prozent
1625 rauchen ist auch gefährlich

Eska:

1750 befürchtungen nehmen wir ernst, aber es kann ja keiner was ausschließen
1825 wir würden uns wünschen, dass der mast aus dem sichtbereich verschwindet.
1900 die leute wachen auf und der mast strahlt keine beruhigung aus.

Josef: Wieczorek: 2123 ich selber hatte auch krebs

--------

//omega.twoday.net/search?q=Neuhardenberg
//omega.twoday.net/search?q=Krebs+Cluster
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