6
Dez
2004

Die englische Primarschule, die 27 heimliche Mobilfunkmasten vor ihrer Haustüre hat

Ähnlichkeit mit der Drogenmafia ist unverkennbar

Die englische Primarschule, die 27 heimliche Mobilfunkmasten vor ihrer Haustüre hat

The Mail of Sunday, 7. November 2004

Wie die Labour-Partei die Augen schliesst, wenn Telecomfirmen Gesundheitsregeln verhöhnen

von Martin Delgado
Deutsche Übersetzung: Ruth Keller

Soho Parish Primary School in Central London

Mobilfunkbetreiber hintergehen Regierungssicherheits-Richtlinien, indem sie neben Schulen heimlich Mobilfunkmasten verstecken. Eine schockierende Untersuchung ist ans Tageslicht gekommen.

Der schlimmste Fall, der aufgedeckt wurde, ist eine Primarschule in Soho Parish Church of England in Central London mit 27 Mobilfunkmasten innerhalb von 200 Yards (ca. 182 Meter) vor ihren Toren – und dies trotz Warnungen, dass Abstrahlungen die Gesundheit der Kinder schädigen könnten.

Gemäss den Richtlinien, die das Office des Deputy Prime Ministers, John Prescott, erlassen hat, wird erwartet, dass Schulen vor der Errichtung von Masten konsultiert werden. Aber viele Schulvorsteher haben keine Ahnung, dass vor ihren Schulhäusern Masten stehen, weil die Anlagen oft versteckt sind in Strassen- und Tankstellentafeln.

Rachel Earnshaw, Leiterin der Soho Parish sagte: „Ich hatte keine Ahnung, dass so viele Antennen neben der Schule stehen. Das ist sehr beunruhigend, weil über die Langzeiteffekte nicht genug bekannt ist von diesen Dingen. Wir haben keine technischen Kenntnisse, so dass es sehr leicht ist für die Betreiber, uns mit „Wissenschaft“ zu blenden.“

Parlamentsmitglieder und Kämpfer beschuldigten gestern die Regierung, nicht Willens zu sein, das Problem anzupacken, aus Furcht, die grossen Mobilfunkgesellschaften, die 23 Billionen Pfund für die Lizenzen bezahlt hatten, um die dritte Generation betreiben zu können, zu verärgern.

Das Parlamentsmitglied Richard Spring sagte: „Der Verhaltenskodex wird ignoriert und der Planungsprozess ist eine Farce. Wir könnten Gesundheitsprobleme bei unserer Jugend anhäufen, die erst in 20 Jahren sichtbar werden. Der Grund könnten die „3G“Lizenzen sein, die so viel Geld einbringen, dass die Regierung sich fürchtet, die Mobilfunkgesellschaften zur Rechenschaft zu ziehen.“

Die Richtlinien, die die Betreiber im Jahr 2002 unterzeichneten, lauten: Wo vorgesehen ist, eine Mobilfunk-Basisstation einzurichten, zu verändern oder zu ersetzen, auf oder neben einer Schule oder eines Colleges, müssen die Betreiber mit den betreffenden Körperschaften diskutieren, und zwar vor der Einreichung eines Baugesuchs oder vor der Zustimmung der lokalen Behörden.

Aber die Recherchen der BBC haben ergeben, dass in mehr als Dreiviertel aller Fälle. wo neue 3G-Masten in der Nähe von Schulen errichtet wurden, keine Konsultationen stattgefunden hatten. Der schlimmste Missetäter, sagt man, sei Vodafone, gefolgt von 3 UK und T-Mobile.

Zurzeit gibt es in Grossbritannien 40'000 Mobilfunkmasten und 2350 Schulen haben mindestens einen Mast innerhalb von 50 bis 200 Metern Entfernung. In einer Entfernung, wo mögliche schädliche Strahlenemissionen am stärksten sind.

Pat Holmes, Leiter der St. Francis of Assisi Catholic Primarschule in Leeds, die von zwei Mastenn auf einem Nachbardach bestrahlt wird, sagte: „Es gibt zunehmende Beweise, dass diese Dinger Kindern schaden können. Wenn wir gewusst hätten, was passiert, hätten wir unsere Besorgnis ausgedrückt.“

Warnung des Gesundheitsamtes

Sir William Stewart, Vorsitzender des Gesundheitsamtes, warnte vor vier Jahren in seinem Rapport über Mobilfunksicherheit,, dass kleine Kinder wegen ihrer Körpergrösse und Gewicht ungefähr zweimal so viele Strahlen absorbieren könnten wie Erwachsene. Er empfahl, dass die Schulen und Eltern genügend Informationen erhalten sollten, damit sie ihre Meinung bilden können.

Von Nasenbluten bis Krebs

Malcolm Nobie, Sprecher der „Secondary Heads Association“ und Leiter der „Bexleyheath Comprehensive“ in Kent sagte: „Die Selbstregulierung funktioniert nicht. Es sollte gesetzlich vorgeschrieben sein, dass sie die Schulen konsultieren.“ Und Karen Barratt von der Kampfgruppe „Mast Sanity“ sagte: „Wir besitzen Beweise von vermehrten Krankheiten bei Leuten, die in der Nähe von Antennenmasten wohnen, von Krankheitssymptomen wie: Schwindel, Übelkeit, Hautproblemen und Nasenbluten, bis Krebs.“

Der liberale Demokrat. Parlamentsmitglied und Vorsitzender der „all Parlamentary Group“ für Mobiltelefonie, Phil Willis, sagte: „Das Parlament hat sich hinter der freiwilligen Vereinbarung versteckt, die klar nicht funktioniert. London hat die dichteste Konzentration von Mobilfunkmasten, gefolgt von Milton Keynes, Portsmouth und Brighton.

Ein Sprecher des Büros des Deputy Prime Minister. sagte: „Wir werden im neuen Jahr eine beratende Studie veranlassen, betreffend die Handhabung der Vereinbarung. Zurzeit haben wir keine Beweise, dass die Vereinbarung routinemässig ignoriert wird.“

Mike Dolan, Executive Direktor der Mobilfunkvereinigung sagte: „Die Betreiber machen ausführliche Konsultationen und sind verpflichtet, die Vereinbarung einzuhalten. Falls widersprüchliche Behauptungen bestehen, werden sie diese untersuchen.“

Nachwort von Gigaherz:

Weil die Mobilfunkbetreiber 60% ihres Umsatzes mit Kindern und Jugendlichen machen, wird auch in der Schweiz dafür gesorgt, dass vorzugsweise zuerst alle Schulen ordentlich bestrahlt werden. Und in London gibt es übrigens eine Strasse, die den traurigen Namen „Cancer-Street“ (Krebsstrasse) erhalten hat, weil es dort fast in jedem Haus einen oder mehrere Krebsfälle gibt.

Omega siehe "Carnavon Street: Cancer Street - Straße des Krebses" unter: //omega.twoday.net/stories/429435/

Quelle: //www.gigaherz.ch/853/

Heimliche Mobilfunkmasten finden Sie auch bei uns:
Beitrag Nr.515 (aus dem Archiv)
//www.gigaherz.ch/515/
Beitrag Nr.772 (aus dem Archiv)
//www.gigaherz.ch/772/
Beitrag Nr.818 (aus dem Archiv)
//www.gigaherz.ch/818/

Phone companies flout school mast law
//www.dailymail.co.uk/pages/live/articles/news/news.html?in_article_id=325102&in_page_id=1770

Mobile masts by one in 10 schools
//news.bbc.co.uk/2/hi/health/4000321.stm

The primary school that has 27 secret mobile phone masts on its door
//www.wirelessweek.com/article/NEe1108841.4iw?verticalID=33&vertical=Regulatory


Address:
SOHO PARISH CE PRIMARY SCHOOL
23 Great Windmill Street, W1V 7PH
HeadTeacher: Rachel Earnshaw
Tel: 020 7641 7311
Fax: 020 7641 7334



Getarnte Mobilfunkantennen - Secret Mobile Phone Masts
//omega.twoday.net/stories/429390/
logo

Omega-News

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

Dezember 2004
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Wenn das Telefon krank...
//groups.google.com/g roup/mobilfunk_newsletter/ t/6f73cb93cafc5207   htt p://omega.twoday.net/searc h?q=elektromagnetische+Str ahlen //omega.twoday. net/search?q=Strahlenschut z //omega.twoday.net/ search?q=elektrosensibel h ttp://omega.twoday.net/sea rch?q=Funkloch //omeg a.twoday.net/search?q=Alzh eimer //freepage.twod ay.net/search?q=Alzheimer //omega.twoday.net/se arch?q=Joachim+Mutter
Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
//twitter.com/WILABon n/status/97313783480574361 6
Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
//omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
//www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

Status

Online seit 6700 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Apr, 08:39

Credits