Mobilfunk

29
Mrz
2004

Aufruf zur Demonstration

Mobilfunkmast im Waidesgrund weiter in der Kritik

Petersberg (bg) Die Errichtung einer Mobilfunkanlage im Waidesgrund in Petersberg stößt weiter auf Widerstand: Die Bürgerinitiative Waidesgrund, welche die Errichtung verhindern will, ruft für Dienstag, 30. März, ab 8 Uhr zu einer Demonstration am Parkplatz des Waidesgrundstadions auf.

Vodafone-D2 möchte an dieser Stelle einen Sendemast errichten (unsere Zeitung vom 27. März). Unterstützt werden die Gegner der Anlage vom Kreis- und Stadtelternbeirat und von der Kreistagsfraktion der Grünen.

„Diese Sende- und Empfangsanlage wird den Protest aller Eltern hervorrufen, die erfahren, dass diese Anlage mitten in ein Schulviertel gebaut wird“, schreiben die Elternvertreter Lolita Banik-Reith (Stadt) und Helmut Reinke (Kreis) in einem offenen Brief an die Petersberger Gemeindevertretung und an Bürgermeister Karl-Josef Schwiddessen. Nach Informationen von Banik-Reith würden in den betroffenen Schulen 6500 Kinder unterrichtet. Der Gemeinde Petersberg werfen die Elternvertreter vor, in dieser Angelegenheit nicht zum Wohl der Mitbürger und der Kinder zu handeln.

Auch die Grünen zeigen sich „empört“. Kreistagsfraktionsvorsitzender Helmut Schönberger nennt die Genehmigung der Gemeinde für den Mast „verantwortungslos“. Er ruft dazu auf, „mit der Petersberger Bürgerinitiative in einen konstruktiven Dialog zu treten, um dem Mobilfunkbetreiber einen geeigneteren Standort anzubieten“.

Ein Beitrag aus der Fuldaer Zeitung vom 29. März 2004

http://www.fuldaerzeitung.de/sixcms/detail.php?id=80763

dazu auch:

Bündnis 90/Die Grünen

Mobilfunk: Die Sorgen der Menschen endlich ernst nehmen!

Die erneute Errichtung eines Mobilfunkmastes in einem sensiblen Bereich empört die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen: „Im Waidesgrund in Petersberg, in einem Gebiet, was als Spiel- und Freizeitgelände genutzt wird, in dem es in unmittelbarer Nähe ein Schwimmbad, Schulen und Kindergärten gibt, und der Abstand zu den nächsten Wohnhäusern gerade einmal 150 m beträgt, gehört es sich einfach nicht, eine solche Baumaßnahme zuzulassen,“ unterstreicht Fraktionsvorsitzender Helmut Schönberger.

Da die gesundheitliche Gefährdung gerade jüngerer Menschen zumindest nicht auszuschließen sei, halte er das Vorgehen der Petersberger Gemeinde, im Waidesgrund einen Vodafone D 2 Mobilfunkmast zu genehmigen, den betroffenen Kindern, Bürgerinnen und Bürgern gegenüber für verantwortungslos. Auch wenn die gesundheitlichen Risiken umstritten seien, setzten doch gerade die Versicherungsgesellschaften, die den Mobilfunkbetreibern die Deckung für gesundheitliche Schäden verweigerten, deutliche Zeichen. Bei den jetzigen Beschlüssen der Gemeinde werde der gemeindliche Frieden schwer belastet, denn viele betroffene Menschen fühlten sich zurecht von ihren zuständigen Gemeindevertretern im Stich gelassen. Schönberger fordert, mit der Petersberger Bürgerinitiative in einen konstruktiven Dialog einzutreten, um dem Mobilfunkbetreiber einen geeigneteren Standort anzubieten.

http://www.sg-fulda.de/aktiv/redaktion/news-redaktion/2004_03_26_gruenen.shtml


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_290304.html

27
Mrz
2004

"Überwältigender" Andrang bei Bluttestaktion

Über 100 Teilnehmer - Strafanzeige gegen "Blockierer" der Mobilfunkanlage

Dorfen (ao) - Eine "überwältigend große Zahl" Dorfener Bürger hat sich am Donnerstag an der Bluttest-Aktion der Dorfener Bürgerinitiative "Die Wellenbrecher" (BI) beteiligt. Wie Initiativensprecher Stefan Brönnle gestern mitteilte, kamen über 100 Bürger, darunter auch viele Kinder, so dass sogar die Bluttest-Sets nicht mehr ausreichten.

Mit der Aktion wollen sich die Gegner der Mobilfunkanlage auf dem Dach der ESC-Halle "für Schadensersatzansprüche gegen den ESC und die Betreiber wappnen", so Brönnle. Die Untersuchung werde nach Inbetriebnahme der Sendeanlage wiederholt. Die Ergebnisse der Blutaktion dienten der Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) und der Bürgerwelle e.V. als Beitrag zu einer großflächigen Studie. "Für gesundheitliche Schäden werden wir alle Stadträte, die weiterhin für den Standort Mühlangerstraße (der Grundschule) gestimmt haben, politisch zur Verantwortung ziehen", droht der Initiativensprecher. Wegen des großen Andrangs gebe es am Montag, 29. März, ab 18 Uhr in der Praxis von Dr. Elisabeth Höppel erneut die Gelegenheit, sich Blut abnehmen zu lassen.

Gegen die Dorfener Bürger, die am Donnerstag durch eine Blockadeaktion kurzzeitig die Montage eines Mobilfunkmasten auf ESC-Stadiondach verhindert hatten, wird derweilen Strafanzeige gestellt. Das hat Dorfens Polizeichef Johann Graßer mitgeteilt. Die "Blockierer" müssten sich wegen Nötigung verantworten, so Graßer. Laut Brönnle war diese Aktion nicht von den "Wellenbrechern" geplant, sondern "der verzweifelte Versuch Betroffener, auf die rücksichtslose Vorgehensweise des ESC und der Stadt aufmerksam zu machen". Die BI stehe "inhaltlich vollständig hinter den Aktionisten".

mm

Datum: 27.03.2004

http://www.merkur-online.de/regionen/dorfen/42,259342.html?fCMS=b008f312a94cf82347b01da17f6afd4e


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_270304.html

Mobilfunk – ein Massenexperiment am Menschen

Den "Freiburger Appell" haben mehr als 1000 Ärzte unterzeichnet
http://www.igumed.de/apell.html

Schnurlose Telefone DECT
http://www.oeko-test.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=31129
http://www.buergerwelle.de/pdf/dect.pdf

GSM-Handys schädigen Nervenzellen
http://www.heise.de/bin/nt.print/mobil/newsticker/data/pmz-06.02.03-002/?id=9c8f7c5b&todo=print

Mobilfunk-Strahlung kann Gene schädigen
http://www.merkur-online.de/nachrichten/vermischtes/forschung/302,176485.html?fCMS=309a8a26741130601c5a510ab18bb78a

Dauerbestrahlung durch Funknetzwerke
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=WLAN&doc=28851
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?suchtext=&doc=30405&pos=1&splits=0:1922:3824

Mobilfunk – ein Massenexperiment am Menschen
http://www.web-demokratie.de/bund/oep/115.pdf

Die richtige Wahl
http://www.unser-aufbruch.de


Nachricht von Alfred Mauerer

25
Mrz
2004

Mobilfunkantenne: „Wir haben keine Wahl“

Leserbrief zum Artikel "Emissionsreduzierung für Mobilfunkantenne gefordert":

Es existiert eine „freiwillige Selbstverpflichtung" vom 6. Juli 2001 und 6. Dezember 2001 zwischen den kommunalen Spitzenverbänden und den Mobilfunkbetreibern, bei der Errichtung von Mobilfunkanlagen besser zu kooperieren. Ebenso wurden auf der zitierten „Informationsveranstaltung“ seitens des Betreibers E-Plus immer wieder die „Transparenz“ und das „Miteinander" hervorgehoben. Um so unverständlicher erscheint es, wie ein offenbar für alle Beteiligten geeigneter Standort (Pumpwerk) nicht in Erwägung gezogen wurde. E-Plus merkt hierzu an, dass der Standort ihnen nicht vorgeschlagen wurde. Wie denn auch, wenn niemand über den geplanten Bau einer Sendeanlage informiert ist?

Es ist Fakt, dass zumindest die Randbereiche des Wohngebietes Stickelpfad 4 im Bereich der Hauptstrahlungszone, also bis ungefähr 300 Meter Entfernung von der Sendeanlage, liegen. Von zahlreichen renommierten Quellen wird dieser Bereich als ungeeignet für Wohnbebauung angesehen.

Zum Thema Grenzwerte: Wer würde heute noch bezweifeln, dass der durch CO2 verursachte Treibhauseffekt klimatische Auswirkungen hat? Dennoch wäre im Sinne des „heutigen Standes der Wissenschaft" auch dieser Nachweis formell bis heute nicht in letzter Konsequenz zu führen. Ähnliches gilt für die PCB- oder Formaldehyd-Diskussion. Über die mittlerweile nachgewiesenen Wirkungen und Reaktionen des menschlichen Körpers auf entsprechende elektromagnetische Strahlungen haben Sie bereits in Ihrer Ausgabe vom 2. März 2004 hingewiesen.

Als zukünftige Bewohner der Hauptstrahlungszone wird uns die Wahl genommen, ob wir uns dieser Strahlungsdosis rund um die Uhr aussetzen wollen oder nicht. Daher werden wir sehr genau die von Ortsbürgermeister Pfadt und E-Plus vereinbarte Prüfung der Vorschläge zur Emissionsreduzierung oder zum Alternativstandort „Pumpwerk“ verfolgen.

Ole Hammer, Bussardweg 74, Speyer

Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG, Publikation: Speyerer Rundschau, Ausgabe: Nr.71, Datum: Mittwoch, den 24. März 2004, Seite: Nr.14


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_250304.html

24
Mrz
2004

Zunehmende Krebserkrankungen bei Jugendlichen

Eine stetig ansteigende Anzahl Jugendlicher sowie junger Leute erkranken an Krebs! Forscher der Universität Manchester berichteten dies auf einer Fachtagung. Bei Jugendlichen wird die Diagnose Krebs oft leider erst verspätet gestellt. Verständlicherweise geht man davon aus, dass solche Erkrankungen in dieser Altersgruppe nicht vermutet werden.

Altersgruppe 13 - 24 Jahre
Die Zunahme der Tumorerkrankungen in dieser Altersgruppe stieg von 1979 bis zum Jahr 2000 jährlich um 1,2 % ! Rechnete man jährlich 15 Erkrankungen im Jahr 1979 auf 100.000 Menschen so waren es im Jahr 2000 bereits 20 Menschen jährlich, eine Zunahme um 33.3 % !

Als Auslöser dieser Erkrankungen vermutet man eine veränderte Lebensweise sowie genetische Faktoren.

Altersgruppe 13-14 Jahre = jede 5. Erkrankung LEUKÄMIE
In dieser Altersgruppe sei jede 5. Erkrankung eine Leukämie, wobei hier dem heimischen Hausstromnetz eine bedeutende Rolle zukommt, die vielen Menschen bisher unbekannt ist ! Der wissenschaftliche Nachweis, dass Kinder ab einer bestimmten hauptsächlich in der Nacht belastenden magnetischen Stromkomponente an Leukämie erkranken können, kam von der UNIVERSITÄT Mainz !

Altersgruppe 20-24 Jahre = Lymphome sowie Haut u. Hodentumore
In dieser Altersgruppe findet man die Lymphome am häufigsten. Auch Haut- und Hodentumore seien hier aber besonders ausgeprägt vorhanden !
( Gültig für die letzten Jahre : >>>> H A N D Y A M G Ü R T E L ! <<<<< )

Bereits aus dem Jahr 2000 existiert aus dem Krebsforschungs-Zentrum Heidelberg folgende Mitteilung durch den Forscher Klaus Schläfer:

„Insbesondere junge Menschen, deren Gewebe äußerst empfindlich reagiert und noch stark in der Veränderung begriffen ist, sollten nicht unbedingt verstärkt Handy-Strahlen ausgesetzt werden.“

Man gab jungen Leuten den Rat, im eigenen Interesse ihr Handy-Verhalten besser zu kontrollieren.

In einer Studie des Krebsforschungs-Zentrums sollten 7000 Krebskranke und 7000 Gesunde auf ihr Mobilfunk-Verhalten sowie auf ihre Lebensgewohnheiten kontrolliert werden. Die Studie sollte auch mit in die WHO-Untersuchungen einfließen, wobei ich sagen muss, bis heute hat leider bedauerlicherweise keiner mehr etwas darüber erfahren.

Grundlegende Bedenken äußerte der Forscher des Krebszentrums dahingehend, dass es denkbar sei, dass Tumore unter dem Einfluss von Mikrowellenstrahlen eine forcierte Entwicklung erfahren !

Dies deckt sich mit denn praktischen Erfahrungen und Beobachtungen in letzter Zeit der Ärzte des „FREIBURGER APPELLS“ bei Krebserkrankungen ! Die Tumorentwicklung läuft forciert ab, die Patienten sterben schneller an ihrer Krankheit !

Wegen der Erwärmung durch die Mikrowellenstrahlung sind Augen und Hoden aufgrund ihrer schlechten Möglichkeit zur Wärmeregulierung besonders empfindlich gefährdet.

Grauer Star ist die Erkrankung der Augen, Unfruchtbarkeit die geringste Störung der Hoden bei der Gesundheit des Mannes. Aus einer Studie der UNI – Gießen ging hervor, dass bereits eine Erwärmung der Hoden um nur 1 Grad ausreicht, um eine Verlangsamung der Spermien auszulösen, mit der Folge verstärkter Unfruchtbarkeit ! Dadurch haben junge Paare oft Schwierigkeiten sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen!

Die jugendliche Altersgruppe der 20 bis 24- jährigen hat inzwischen nicht nur verstärkt Krebs sondern auch erschreckend oft Herzinfarkte und Gehirn-Infarkte.

Dies kam vor ca. 3 Jahren auf einem Kongress für Herzerkrankungen in Dresden zur Sprache. Hier vermutete man das Essverhalten der jungen Leute und zuwenig Sport als den Krankheits-Verursacher für Infarkte !

Sicherlich spielt hier die Verdickung bzw. Verklumpung des Blutes durch den Einfluss der Mikrowellenstrahlung eine große Rolle. Im Privatbereich sowie auch im Geschäfts- oder im Schulbereich ist diese jugendliche Altersgruppe diejenige, die Handys leider rund um die Uhr nutzen !

Krebserkrankungen sowie Infarkte bereits bei jungen Menschen sind deshalb für informierte Bürger, die wissen, was die Wissenschaft über die Mobilfunk-Strahlen bisher schon erforscht hat, kaum verwunderlich !

Erinnern möchte ich an den Versuch eines Arztes, der einem gesunden 20-jährigen Mann Blut entnahm, mit dem Ergebnis, alles normal . Nach einem 3-minütigen Handy-Gespräch konnte man nach erneuter kontrollierter Blutentnahme im Blut des gleichen Mannes feststellen, dass sich das sogenannte „ Geldrollen-Phänomen“ zeigte. Die roten Blutkörperchen klebten in langen Reihen zusammen! Das können schon bei jungen Menschen die Auslöser sein für Infarkte! Nicht umsonst werden nach Infarkten Blutverdünnungsmittel zur Nachbehandlung gegeben um die Klebrigkeit von Blutplättchen zu mindern, denn verdicktes Blut kann ein Auslöser für Infarkte sein!

Jugendliche, die sich im Glauben und Vertrauen auf die moderne Technik unbewusst selbst schaden, ja sich schon frühzeitig damit vernichten, brauchen nicht mehr für ihr Alter vorsorgen. Eine makabere Tatsache!

Jeder von uns kann heute feststellen, täglich lesbar in den Todesanzeigen der Tageszeitungen, dass Menschen auch in der Altersgruppe der 30 bis 50-jährigen bedauerlicherweise immer öfter an Krebs sterben.

Verkennen sollte man dabei nicht die Tatsache, dass bei jüngeren Menschen Krebs- und Tumorerkrankungen oft dramatischer verlaufen als bei älteren Menschen, da bedingt durch die veränderte Zellteilung innerhalb der Altersgruppen die Tumore oft schneller und aggressiver wachsen.

dieter keim <> Ilbenstadt


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_240304.html

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Manchester: Zunehmende Krebserkrankungen bei Jugendlichen
http://www.iddd.de/umtsno/emfkrebs/manchester.htm

23
Mrz
2004

Schlagseite

Von Lorenz Keiser 12.3.03

Die Mülltrennerei wird immer bizarrer. Neuerdings soll man schon ausgediente Handys nicht mehr in den guten alten Gebührensack werfen dürfen, sondern sie wie abgetragene Kleider oder einmal gewaschene H & M-Pulllis einem christlichen Hilfswerk seiner Wahl zukommen lassen. Das Hilfswerk sammelt die Handys dann ein und testet mit ihnen fürs Televoting des nächsten "Music-Star" die Spitzensendeleistung seiner im Quartierkirchturm versteckten Mobilfunkantenne, nein quatsch, schickt sie natürlich nach Uganda oder in den Kongo, weil laut Uno-Studie "nur einer von hundert Schwarzafrikanern Zugang zu drahtloser Telekommunikation hat", was ich nach einem kurzen Spaziergang an der Langstrasse jedoch stark bezweifeln möchte.

Zugang zum Internet hat laut Uno-Studie sogar "nur einer von tausend Bewohnern Afrikas", und das reicht meiner Meinung nach auch völlig, denn den einen kenne ich persönlich. Er heisst Prinz Mbongo Lubumba und schreibt mir dreimal wöchentlich ein E-Mail mit der Aufforderung, ihm Name, Adresse und Kontonummer bekannt zu geben, damit er mir 20 Mio $ überweisen könne, die auf einer Bank in Brazzaville herumlägen. Hm.

Wenn nun aber die Afrikaner dringend Handys brauchen, sollte man die neuen UMTS-Antennen dann vielleicht nicht eher in Afrika aufstellen, statt direkt vor dem Schlafzimmer meiner Kinder? Normalerweise probiert die Industrie gefährliche Technologien ja gerne in Drittweltländern aus, zum Beispiel Atombomben auf dem Bikini-Atoll oder gerade jetzt das UMTS-Netz in Österreich.

Nun ist es aber so, dass 82% der Österreicher gar keine Atombomben wollen, 99% wollen kein UMTS-Handy. Denn das UMTS-Handy kann nichts, was ein anderes Handy nicht auch kann, in Worten NICHTS. Nur, warum stellt die Firma Orange dann eine solche Antenne direkt vors Schlafzimmer meiner Kinder? Das heißt, sie stellt die Antenne natürlich gar nicht dahin, denn ich habe Rekurs gemacht. Zuerst habe ich einmal bei Orange angerufen (auf dem Swisscom -Netz, hihi) ... also bei Orange angerufen (mit Sunrise-Preselection, huähähä) ... und gesagt, jetzt sammle ich schon die ganzen Handys für in den Kongo, warum sollen meine Kinder nun auch noch Tag und Nacht mit einer Strahlenbelastung von arschknapp unter dem zulässigen Grenzwert leben? Sind Sie überhaupt in der Lage, solche Werte auf die Kommastelle genau auszurechnen? Jaja, beschied man mir, wir seien hier ja nicht in Afrika, das sei alles ganz exakt bei uns, Schweizer Qualität, auch in der Berechnung, da bräuchte ich also gar keine Angst zu haben. Muss ich ja glauben, so was, kann ich ja nicht nachmessen. Hm.

Das einzige, was ich nachmessen konnte in der extrem komplizierten Baueingabe, war die Höhe des Hauses, auf das die Antenne zu stehen kommen soll, und die war schon einmal falsch. Von daher logisch, dass die Stadträte Ledergerber, Waser und Martelli das Antennenbaugesuch in Bausch und Bogen bewilligten, wäre ja zuviel verlangt, die von einer Bauherrschaft angegebene Höhe eines Hauses, von der die Strahlenbelastung zu 95% abhängt, mal kurz nachzumessen, das sollten doch die Nachbarn tun.

Von daher ebenso logisch, dass daraufhin andere Eltern anderer Kinder, die mit meinen zur Schule gehen und zur Zeit gerade andere UMTS-Antennen anderer Telefongesellschaften vor die Schlafzimmer kriegen sollen, auch mal kurz die angegebenen Häuserhöhen nachmessen gingen und siehe: die waren ebenso falsch. Und jetzt frage ich mich natürlich, wie Leute, die nicht imstande sind, einen Doppelmeter zu bedienen, dann Strahlenbelastungen ausrechnen wollen. Dabei sind die doch zur Schule gegangen, als das durchschnittliche Schulhaus noch nicht von fünf Mobilfunkantennen bestrahlt war und in der 10-Uhr-Pause jeweils Ritalin abgegeben wurde! Hm.

Da wie dort haben Orange wie Sunrise unterdessen um die Sistierung der Rekursverfahren gebeten. Wir sind großzügig und gewähren sie ihnen. Wir sind sogar so großzügig, dass wir ihnen glauben, dass sie die ganzen Antennen gar nicht freiwillig vor unser Schlafzimmer pflanzen, sondern dass sie von Moritz Leuenbergers BAKOM dazu genötigt werden, das ihnen die Lizenzen wegnimmt, wenn sie bis Ende Jahr nicht 50% der Schweiz mit UMTS abdecken. Mit einem Netz also, das niemand will, das potentiell gefährlich ist, für das in der Schweiz kein einziges Handy existiert, und für das es voraussichtlich noch mehrere Jahre lang keine Anwendungsmöglichkeit gibt, in Worten KEINE.

"Und dieser lustige Handy-Klingelton da", habe ich zu den Leuten von Orange gesagt, "der ist ja wirklich mega, ist das jetzt nicht UMTS?" - "Das ist kein Handy-Klingelton", hat man mir geantwortet, "das ist der jährliche Probealarm." - "Ja, dann sagen Sie das doch gleich, um Himmelswillen, wo ich helfen kann, helfe ich gerne! Wenn Sie sich kurz gedulden möchten:"

Liebe Telefongesellschaften,

Sie können diese komischen Lizenzen da behalten. Sie brauchen kein Netz aufzustellen, weder heute noch in 10 Jahren, wenn es bis dahin keine vernünftigen Anwendungen gibt, und die Swisscom darf das ihre, auf das sie so grundlos stolz ist, dann wieder abreißen. Wir wollen die Lizenzen auch gar nicht zurück, wir könnten sie heute eh nicht mehr verkaufen. Einigen wir uns darauf, dass wir beide ein schlechtes Geschäft gemacht haben, und dass wir unsere Bevölkerung nicht grundlos belästigen und gefährden wollen.

Mit freundlichen Grüssen


Hallo, Herr Leuenberger, wenn Sie hier eben mal unterschreiben würden. Danke.



Die Wiedergabe dieses Artikels aus dem TAZ vom 5.3.04 erfolgt mit der persönlichen Erlaubnis des Autors

Lorenz Keiser ist der zur Zeit angriffigste Polit-Kabarettist der Schweiz. Ein Besuch bei einer seiner Vorstellungen sollte zum obligatorischen Staatskundeunterricht erklärt werden. (Gigaherz.ch)

Tourneeplan 2004 von Lorenz Keiser:

08.01.04 bis 04.04.04 Zürich, Theater im Seefeld

05.05.04 bis 15.05.04 Winterthur, Casinotheater

07.09.04 bis 18.09.04 Basel Theater, Fauteuil


http://www.gigaherz.ch/743/


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_230304.html

19
Mrz
2004

Mobilfunkanlage im Kirchturm muss abgebaut werden

LESERBRIEF ZUR MOBILFUNKANTENNE IM WEIKERSHEIMER STADTKIRCHTURM

Das "Bürgerforum Weikersheim" hat nun das Sachverständigen-Gutachten von Dipl.-Phys. B. Steiger aus Walldorf ausgewertet. Diese neuen Werte waren für uns keine Überraschung, nachdem die Anlage ja "optimiert" wurde. Das Gewerbeaufsichtsamt Heilbronn bestätigte uns die Umbauarbeiten.

Fakt 1: Die Mobilfunk-Antenne im Turm der St. Georgskirche unterschreitet nun die Vorgabe der Bundes-Immissionsschutzverordnung deutlich. Nun haben wir also genaue Daten. Deshalb überraschte uns die geradezu euphorische Stimmung bei den Vertretern der evangelischen Kirche und Worte wie "Entwarnung" bis zu "Sendeantenne im Kirchturm harmlos"! Nun, gepulste Mikrowellen sind niemals harmlos und schädigen Menschen!

Stellvertretend für alle sechs Messpunkte im Stadtgebiet stellen wir nun den Messpunkt drei vor. Es handelt sich hier um das "Sonnenareal", laut Gutachten versehen mit dem höchsten gemessenen Wert aller sechs Punkte. Messwert 1,96 Prozent des gesetzlich erlaubten Grenzwertes. Der zulässige Grenzwert (laut Umweltinstitut München, Stand Juli 2003) in der Bundesrepublik Deutschland sind 10000 mW/m². Für das Sonnenareal gilt nun: 1,96 Prozent von 10000 mW/m² sind 196 mW/m².

Da generell die Grenzwerte in der Bundesrepublik Deutschland maßlos überhöht sind, haben wir den "Salzburger Vorsorgewert" aus dem Jahr 2002 als Maß herangezogen. Die Betonung der vorsichtigen Österreicher liegt bei "Vorsorge". Deutscher Grenzwert 10000 mW/m², Salzburger Wert 0,01 mW/m², Sonnenareal Weikersheim 196 mW/m².

Wir haben also aktuell im Sonnenareal das 19.600-fache als die Salzburger Vorsorgewerte. Und da gibt die evangelische Kirche Entwarnung? In Salzburg funktioniert die Mobilfunkversorgung einwandfrei, bei entsprechend niedrigerer Strahlenbelastung der Anwohner.

Fakt 2: Wenn Sie Ihr Haus oder Grundstück verkaufen wollen und Sie liegen im Bereich einer Mobilfunkanlage, müssen Sie mit einer Wertminderung rechnen. Zur Zeit verlieren Sie von fünf bis 20 Prozent, Tendenz steigend.
Omega: siehe unter www.buergerwelle.de/pdf/wertverlust.pdf (Nachricht vom Informationszentrum gegen Mobilfunk)

Fakt 3: Presse-Info vom 28. Januar - Versicherungsunternehmen fürchten Mobilfunk-Risiken. Viele Konzerne verweigern jetzt schon Handy-Herstellern und Netzbetreibern Deckung für mögliche Gesundheitsschäden. Hintergrund: Asbest, der Gesundheitsschädiger, in den 70er Jahren verharmlost (wie jetzt der Mobilfunk) ab den 80er Jahren gesetzlich verboten.

Meine persönliche Meinung passt hier. In Deutschland werden wir eine verheerende Situation in zehn bis 20 Jahren erleben, da unsere Kinder extrem gefährdet sind durch den unbedarften, sorglosen Umgang mit dem Handy. Die Schädeldecke der Kinder ist zu dünn, so dass die Strahlung das Hirn schädigen kann. Wer haftet? Austausch-Hirne gibt es auch nicht.

Beispielhafte Vorsorge bewies der Vorstand der Deutschen Post AG. Auf deren Häusern, 17.000 an der Zahl, werden keine neuen Mobilfunkmasten installiert, die zum Aufbau des UMTS-Netzes notwendig wären. Allerdings gab es Unruhe unter den Mitarbeitern wegen des zusätzlichen Elektrosmogs.

Fakt 4: Das "Bürgerforum Weikersheim" arbeitet mit einem Strahlen-Handmessgerät. Wir konnten nun feststellen, dass unser Gerät deckungsgleiche Werte wie das Handmessgerät des Sachverständigen Dipl.-Phys. Steiger aufzeigte. Unsere ermittelten Werte (wir haben ja nicht nur an sechs Punkten in Weikersheim gemessen) halten jeder Prüfung stand!

Fakt 5: Das "Bürgerforum" ist der Meinung, dass Technik den Menschen nicht krank machen darf. Im Jahre 1999 war vieles unbekannt, wer aber im Jahre 2004 nicht reagiert, handelt unverantwortlich. Wir stellen den "Vorsorgewert" über alles und bleiben bei unserer Forderung: Die Mobilfunkanlage muss im Turm abgebaut werden. Dezentralisierung ist gefragt.

Nach den aufgeführten Fakten wird diese Forderung noch deutlicher und auch logisch zwingend.

Wir sagen es mal ganz deutlich - von einer Kirche erwarten die Bürger andere Signale.

Alfred Sailer, Weikersheim

Erscheinungsdatum: Mittwoch 17.03.2004

http://www.suedwest-aktiv.de/region/tauberzeitung/main_tauber_kreis/1011841/artikel.php


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_190304.html

18
Mrz
2004

Ein Beitrag der hoffentlich "Schule" macht

Das Handy braucht keine Werbung

Die einen sagen nämlich, es sei "wichtig" - weil es ganz wichtig sein kann, jemanden vom Fleck weg anrufen zu können: Wenn man Hilfe braucht oder wenn man sich zu einer Verabredung verspätet. In der Regel wird aber am Handy ganz Unwichtiges geplappert. Abgesehen davon, dass sich derjenige, der viele Anrufe oder viele SMS bekommt, ziemlich wichtig fühlt.

Viele Menschen sind nach dem Telefonieren mit dem Handy inzwischen geradezu süchtig. Sie werden nervös, wenn sie es vergessen haben, wenn es nicht öfter mal klingelt, wenn keine SMS ankommt. Dann werden reihum die Freunde mit Anrufen bombardiert und mit Nachrichten beschickt.

Das kostet Geld. Deshalb ist der Kaufpreis eines Handys nicht wichtig.

Die Telefongespräche sind es, an denen eine Firma wirklich verdient. Die Telefonrechnungen sind es dann, die viele junge Leute nicht bezahlen können. Die Eltern sind dran. Oder die Jugendlichen müssen ihren Schuldenberg über Jahre in Raten abstottern.

Außerdem gibt es da vielleicht noch ein gesundheitliches Risiko. Beweise liegen nicht eindeutig auf dem Tisch. Es wird noch geforscht, ob die Strahlen, die in den Körper eindringen, außer zu Kopfschmerzen und Augenreizungen auch zu Gedächtnisschwund führen. Ob sie Nervenzellen zerstören sowie das Risiko für Erbschädigungen und Tumore erhöhen.

Omega: man kann es einfach nicht mehr hören, es lägen keine Beweise auf dem Tisch. Hier gilt folgendes Beispiel für einen großen Teil der Branche: „In Bayern gab es ein Institut für Arbeitsmedizin, dessen Professor dafür berüchtigt war, dass er zugunsten Betroffener nie etwas "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" herausfinden konnte. Das liebte die Industrie und so überschütteten sie ihn mit Aufträgen unter kräftiger Mithilfe einer einseitigen Justiz, die damit, statt Recht zu sprechen, tatsächlich Unrecht gefördert und den Geist der Rechtsidee gebeugt hat, nämlich dass Geschädigte Anspruch auf Schadensersatz haben.“ Siehe unter: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_130304.html

Den ultimativen Beweis wird es vermutlich niemals geben, aber Schädigungen durch Mobilfunk gibt es jeden Tag. Wie lange noch dieses Versteckspiel zu Lasten der immer größeren Schar der Mobilfunkopfer? Warum begnügt man sich nicht mit den Fakten, die heute schon auf dem Tisch liegen? Ist denn wirklich jemand in der Mobilfunkindustrie und in der Politik an diesem ultimativen Beweis interessiert, abgesehen davon, dass es diesen in der Wissenschaft kaum geben kann? Man wird schon dafür sorgen, dass "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" niemals ein Beweis für die Gefährlichkeit des gepulsten Mobilfunks gefunden wird. Wer wirklich Hinweise auf die Gefährlichkeit des gepulsten Mobilfunks sucht, kann sie heute hier schon in Hülle und Fülle finden:
http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html

Viele besorgte Fachleute warnen jetzt schon dringend vor "unnötiger, häufiger und langer Benutzung" eines Handys. Damit es nicht zu spät ist, wenn dann das Ergebnis vorliegt, sollte man jetzt schon vorsichtig sein. Auch wenn noch keine Warnung vom Bundesgesundheitsminister auf dem Handy steht! Sag es an deine Freunde weiter - muss ja nicht gerade per Handy sein!"

Die Zeitschrift ist nur im Abo erhältlich: Domino Verlag und Zeitschriftenvertrieb
Postfach 19 03 45, 80603 München

Mit freundlichen Grüssen

Martin Bott, BI Mobilfunk Parksiedlung/Zollberg, Ortsgruppe im Mobilfunk Bürgerforum e.V.


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_180304.html

Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger: Mobilfunk und seine Technikfolgen u.a.

Mobilfunk und seine Technikfolgen

Mobilfunk und seine Technikfolgen Mobilfunk und seine Technikfolgen omeganews
http://www.poolalarm.de/forum/messages/46.html

Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger hat den Leiter des Bundesamts für Strahlenschutz aufgefordert, Prof. Bernhardt endlich umgehend aus dem Verkehr zu ziehen.
http://www.buergerwelle.de/d/doc/pranger/bernhardt.htm

Zur Schutzwirkung der 26.BImSchV. bezüglich Senderleistungen im Mobilfunk
http://www.buergerwelle.de/d/doc/recht/volger-re-standort.htm

Mobilfunk und seine Technikfolgen - Sachstand und Handlungsbedarf
http://www.esmog-augsburg.de/download/av-mfundseinetechnikfolgen.rtf

Stellungnahme zu den Grenzwerten im Bereich EMVU nach ICNIRP bzw. 26. Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV)
http://www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/stellvolg.htm

Zur Beweislogik bei Fehlerfreiheits- oder Unschädlichkeitsbeweisen
http://www.buergerwelle.de/pdf/beweislogik_bei_fehlerfreiheits-_oder_unschaedlichkeitsbeweisen.pdf

Schutzwirkung der 26.BImschVO von Prof. Volger
http://www.mobilfunk-oldenburg.de/Technik/Prof__Volger/prof__volger.html

17
Mrz
2004

Der Bundesgerichtshof erlaubt die ungebremste Bestrahlung der Bevölkerung

Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil (AZ VZR 217/03 218/03) die Bevölkerung erneut zum bisher größten Menschenversuch mit gepulsten elektromagnetischen Strahlen freigegeben.

Die Richter behaupten in ihrem Urteil, was Mobilfunkindustrie und Strahlenschutzkommission seit Jahren wider besseren Wissens landauf und landab verkünden: Die gültigen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlen schützten die Gesundheit und es gäbe keinen Hinweis auf gesundheitliche Risiken.

Ist dem BGH entgangen, wie die bei uns gültigen Grenzwerte zustande gekommen sind, die weltweit zu den höchsten zählen? Sie wurden aufgestellt von einem selbsternannten Verein von industrienahen Männern (ICNIRP) ohne Auftrag von einer wissenschaftlichen und demokratisch kontrollierten Institution. Die Werte beziehen sich ausschließlich auf die messbare unmittelbare Erwärmung von Körpergewebe durch Mikrowellen und haben biologische Wirkungen und Gesundheitsstörungen (sog. nicht- thermische Wirkung) nie zum Gegenstand gehabt. Biologische Wirkungen bei lebenden Organismen treten bereits bei Strahlungsstärken auf, die ein Zehnmillionstel der bei uns geltenden Grenzwerte betragen!

Auch scheint dem BGH entgangen zu sein, dass die deutsche Strahlenschutzkommission diese Werte 1:1 übernommen hat, natürlich unter Leugnung biologischer Wirkungen. Sehr nachdenklich macht, dass zu dieser Zeit der Vorsitzende der deutschen Strahlenschutzkommission ein führendes ICNIRP-Mitglied war!

Ausgerechnet auf diese Grenzwerte, die sich längst als völlig untauglich für einen Gesundheitsschutz erwiesen haben, beruft sich der Bundesgerichtshof. Ist dem BGH ungezügelte Wirtschaftsförderung wichtiger als Gesundheitsschutz der Bevölkerung?

Ist dem BGH weiter entgangen, was seit Jahrzehnten in zahlreichen wissenschaftlichen seriösen Studien belegt und seit der massenhaften Verbreitung von Mobilfunk in neuen unabhängigen Studien bestätigt wurde und wird?

· Die biologischen Regelkreise in Zellen, Organen und im Gesamtorganismus, die für die Aufrechterhaltung des Lebens und der Eigenregulation zur Gesundheitserhaltung und Krankheitsüberwindung verantwortlich sind, werden durch die gepulsten und pausenlos auf uns einwirkenden künstlichen Mikrowellen des Mobilfunks empfindlich gestört. Die schädigende Wirkung anderer Umweltbelastungen wird dadurch im Organismus noch potenziert.

· Schon kurzfristig führt dies bei Menschen zu einer Verschlechterung der Fließeigenschaften des Blutes, zu Störungen der Gehirnströme, der Aufmerksamkeit, des Schlafrhythmus, der Fruchtbarkeit usw.

· Immer mehr immer jüngere - meist vorgeschädigte - Menschen werden elektrosensibel und reagieren mit Kopfschmerz, Niedergeschlagenheit bis hin zu schweren Depressionen Aggressionen, Herzrhythmusstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, Schlafstörungen, Ruhelosigkeit usw.

· Langfristig bedeuten die dem Körper aufgezwungenen künstlichen Schwingungsmuster eine ständige Störung der biologischen Regelkreise, was Fehlsteuerungen auf der Zellebene und bei allen Stoffwechselvorgängen zur Folge hat. U.a. führt dies zu Störung der Zellreifung, Schwächung des lmmunsystems und Brüchen in der Erbsubstanz. Die Folgen solcher anhaltenden Störungen sind hinlänglich bekannt: Zunehmende lmmunschwäche, Bahnung und Verstärkung von sehr unterschiedlichen Krankheitsprozessen bis hin zu Krebs und Erbkrankheiten.

Während bereits Industrieunternehmen wie BMW im vergangenen Jahr zum Schutz für alle Mitarbeiter weltweit die Grenzwerte für Schnurlostelefone in den eigenen Betrieben um den Faktor 100 000 gegenüber den "Grenzwerten" des E-Netzes gesenkt haben, will der BGH ganz im Sinne der Mobilfunkindustrie die Bevölkerung weiter praktisch unbegrenzt und pausenlos mit Hochfrequenzwellen bestrahlen lassen.

Wissen die Richter mehr als der Strahlenexperte Prof. Eckel von der Bundesärztekammer, der vor den ernstzunehmenden Gefahren durch Mobilfunk warnt?

Wissen die Richter mehr als die über 1000 Ärzte, die im sog. Freiburger Appell mit großer Besorgnis ihre Beobachtungen über zunehmende Erkrankungen ihrer Patienten im Zusammenhang mit Mobilfunk ausdrücken? Oder mehr als Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, der mittlerweile vor uneingeschränktem Einsatz von Mobilfunk warnt?

Äußerst alarmiert müsste der BGH sein durch die mehrfach wissenschaftlich nachgewiesene Öffnung der Blut-Hirn-Schranke durch gepulste Mobilfunkstrahlung schon bei niedrigster Stärke. Denn dies bedeutet, dass Umweltgifte, (z.B. Schwermetalle, Pestizide, Fremdeiweiße u.a.) ungehindert ins Gehirn eindringen. Schwermetalle im Gehirn führen u.a. zu Alzheimer- und Parkinsonsymptomen. Was kommt da insbesondere auf die jüngeren Generationen zu, die schon in einer Phase, wo das Gehirn noch im Wachstum begriffen ist, mit dieser zerstörerischen Bestrahlung von Beginn ihres Lebens an Tag und Nacht bombardiert werden?!

Macht sich hier der BGH zum Sprachrohr einer durch den Verkauf der UMTS-Lizenzen mit über 50 Mrd. € noch abhängiger gewordenen Bundesregierung, die Wirtschaftsinteressen und Profit über die Gesundheit der ihr anvertrauten Bevölkerung stellt?

Wir appellieren an die Richter auf allen Ebenen, den Mut zu haben, unabhängig vom Diktat einer Industrie und deren Gefolgsleuten allein ihren ethischen Verpflichtungen nachzukommen. Etwas Positives am Urteil des BGH: die unteren Gerichtsebenen sind aufgefordert, selbständig Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk und gutachterliche Äußerungen zu prüfen!

Wir appellieren an alle selbstverantwortlich handelnden Menschen:

· sich über die Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk durch unabhängige und kritische Stellen zu informieren.

· sich nicht blindlings und ohne die gesundheitlichen Folgen zu bedenken, von den Verlockungen der neuen Technologie blenden zu lassen, d.h.:

· die eigene Mobilfunknutzung kritisch zu überprüfen und zu bedenken, denn mit jedem Kauf und jeder Nutzung eines Schnurlostelefons, eines Handy, einer schnurlosen Technik (Blue-Tooth, WLan), besonders mit dem "Wellenmix" von UMTS, erhöhen Sie Ihre Bestrahlung und Gesundheitsgefährdung und die Ihrer Mitwelt und Sie fördern den Ausbau neuer Sendestationen.

· Öffentlich anhaltend gegen das Urteil des BGH und den ungebremsten Ausbau des Mobilfunks zu protestieren.

· Zum Schutz vor zunehmender Gesundheitsgefährdung durch den ungebremsten Mobilfunkausbau sich in einer der über 15.000 Bürgerinitiativen zum Schutz vor Elektrosmog zu organisieren.

· Die mutige Aktion der Bürger von Bruchköbel zu unterstützen, die bis vor den BGH prozessierten und sie dabei zu unterstützen, Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht zu erheben. (Hirt-GmbH@t-online.de)


Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin IGUMED, 28203 Bremen. – Initiative zum Schutz vor Elektrosmog Südbaden, 79256 Buchenbach. – Verein für Elektrosensible, 85604 Zorneding/München. – Traunsteiner Initiative zum Schutz vor Mobilfunk, 83278 Traunstein. – Bundesverband Elektrosmog, 71332 Waiblingen. – Bürgerwelle e.V., Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog, 95643 Tirschenreuth.


Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_170304.html
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