Mobilfunk

29
Okt
2004

UMWELTINITIATIVE ERNEUERT ARBEITSKREISE

Wir bitten Sie den in der Anlage zu findenden Veranstaltungshinweis für Ihr Medium zu verwenden.

Selbstverständlich würden wir auch gerne am 8. 11. einen Berichterstatter bei unserer Veranstaltung begrüßen.

Hans Schütz (Pressesprecher)


UMWELTINITIATIVE PFAFFENWINKEL ERNEUERT ARBEITSKREISE:

WIE GEHT ES WEITER MIT DEM MOBILFUNK IM PFAFFENWINKEL?

Peiting (sz) – Aus aktuellem Anlass und aufgrund der gestiegenen Nachfrage werden innerhalb der Umweltinitiative Pfaffenwinkel e. V. zwei Arbeitskreise wiederbelebt. Am Montag, den 8. November treffen sich dazu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Peiting und Umgebung beim Gasthof Dragoner. Es ist geplant, die beiden Arbeitskreise AK Elektrosmog und AK Gesundheit zu vereinigen und sich intensiv um die Problematik der gesundheitlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung zu kümmern.

Beim ersten Zusammentreffen soll es zunächst einmal um die aktuelle Situation in Peiting gehen, zumal die Marktgemeinde für den 30. November eine Informationsveranstaltung zum Thema Mobilfunk angekündigt hat. In Zukunft will man sich dann vierteljährlich, jeweils in einem anderen Ort des Pfaffenwinkels treffen, und so allen Landkreisbewohnern die Möglichkeit zur Information, zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu bieten.

Folgende Fragen stehen beim Gründungstreffen auf dem Programm: Wie geht es weiter mit dem Mobilfunk im Pfaffenwinkel? – Warum boykottieren die Betreiber den sogenannten „Runden Tisch“ der Marktgemeinde? – Welche Gesundheitsgefahren werden durch aktuelle Studien belegt? – Gibt es einen akzeptablen Standort für die Marktgemeinde? - Was können Ärzte und Heilpraktiker tun? – Wie können wir die Initiativen im Pfaffenwinkel besser vernetzen?

Im Anschluss des Arbeitskreistreffens findet ab 21 Uhr eine öffentliche Vorstandsitzung der Umweltinitiative statt. Auch hier sind Gäste jederzeit willkommen.

Hans Schütz
Pressesprecher

28
Okt
2004

27
Okt
2004

Alibiveranstalltung der Stadt Freiburg

Hallo liebe Mitstreiter,

anbei die Einladung zu einer Alibiveranstalltung der Stadt Freiburg:
http://www.buergerwelle.de/pdf/alibiveranstaltung_der_stadt_freiburg.tif

Bitte kommt reichlich um die Wahrheit ans Licht zu bringen und unsere Freunde im Schwarzwald zu unterstützen.

Viele Grüße in die ganze Republik

Euer

Ulrich Weiner

2004: Das Jahr der explodierenden Handys

2004: Das Jahr der explodierenden Handys

Überhitzte Telefone werden zur Gefahr im Kinderzimmer

26.10.2004 16:17 | von silicon.de

Das Leben mit Mobiltelefonen wird offenbar immer gefährlicher. Bei Regulierungsbehörden und Verbraucherschützern in den USA gehen zunehmend Meldungen über brennende oder gar explodierende Handys ein. Grund sind fast immer defekte oder gefälschte Akkus.

"Was wir sehen, ist eine lange Reihe verschiedenster mangelhafter Akkus", sagte ein Sprecher der Verbraucherschutz-Organisation Consumer Product Safety Commission (CPSC). "In diesem Jahr haben wir Handys erlebt, die explodieren und es gab Berichte über Brände und über Menschen, die dadurch verletzt wurden."

Zwar war nur ein winziger Bruchteil aller 170 Mobilfunk-Nutzer in den USA von solchen feurigen Zwischenfällen betroffen, doch die Experten mahnen zur Vorsicht. Lithium-Ionen-Akkus, die in den meisten Handys verwendet werden, können sich unter bestimmten Umständen überhitzen, zum Beispiel durch einen zu kurzen Stromkreislauf. Wenn die Temperatur langsam steigt, kann das Gehäuse schmelzen. Bei einem schnellen Temperaturanstieg kann unter Umständen genügend Druck entstehen, um eine kleine Explosion auszulösen.

Die meisten Akkus von Original-Herstellern beinhalten Schutzsysteme, um solche Zwischenfälle zu vermeiden. Beispielsweise Luftlöcher, durch die die Hitze entweichen kann oder einen temperaturgesteuerten Ausschaltregler. Bei gefälschten Akkus fehlen solche Sicherheitsmechanismen meist.

Doch auch bei Original-Geräten kann es zu Fehlern kommen, beispielsweise wenn die Luftlöcher verstopft sind. So explodierten im vergangenen Jahr innerhalb von sechs Wochen in zwei Handys von Nokia die Akkus. Im Juli dieses Jahres wurde ein 16-jähriges Mädchen durch ein brennendes Handy verletzt. Die CPSC berichtet von einem weiteren Fall Anfang Oktober. Dabei explodierte ein Handy im Kinderzimmer einer Familie aus Philadelphia. Die glühenden Akku-Teile setzten eine Puppe in Brand - die kleine Tochter der Familie blieb zum Glück unverletzt.

http://www.silicon.de/cpo/news-mobile/detail.php?nr=17246


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

Das Vogelsterben geht weiter

Gestörtes Brutverhalten der Vögel - erste Anomalien bereits sichtbar!

Desorientierte Vögel können sich nicht mehr am Erdmagnetfeld orientieren !

Bereits vor 3 Jahren hatte ich über einen desolaten Zustand des Kranichzuges berichtet. Sichtbare chaotische Verhältnisse, die Vögel fanden die Richtung nicht mehr und flogen am Himmel kreuz und quer bzw. kamen nach einiger Zeit aus der falsch eingeschlagenen Flug-Richtung wieder zurück.

An diesem Tag hielt ich das Vogelverhalten auf Video fest, denn es waren sicherlich an die 16 Vogel-Züge, mit insgesamt abertausenden Vögel, die immer wieder an der gleichen Stelle gestört reagierten mit dem sich wiederholenden Verhalten der Desorientierung und der verzweifelten Richtungssuche.

Der Wissenschaftler der UNIVERSITÄT Kaiserslautern, zuständig für Vogelforschung, vertreten oft in Fernsehsendungen, schrieb mir damals einen nicht sehr freundlichen Brief. Das Video wollte er erst gar nicht sehen.

Ein anderer Wissenschaftler meldete sich bei mir, er habe darüber bereits 1940 auf HELGOLAND geforscht, weil er und seine Mannen festgestellt hatten, dass die Vogelschwärme jeweils im Funkstrahl des vorhandenen Radars irritiert die Richtung verloren. Durch die Kriegsereignisse wurde die Forschung damals eingestellt. Die Antwort des Wissenschaftlers schickte ich an den Wissenschaftler der UNI – Kaiserslautern. Eine Rückmeldung erfolgte nie !

Auch die Arbeitsgemeinschaft LUFTHANSA UMWELTFÖRDERUNG mit den Projektträgern NABU und WWF, denen ich per Internet Nachricht über die Vorgänge zukommen ließ, schwiegen beharrlich. Ihr Projekt „ KRANICHZUG DEUTSCHLAND „ durfte wahrscheinlich keinen Fleck bekommen !

NEUESTE FORSCHUNGS- ERKENNTNISSE ÜBER VÖGEL

UNIVERSITÄT OLDENBURG – Forscher Henrik Mouritsen -
Neueste Forschungen haben eindeutig ergeben, dass sich der Kompass, an dem sich die Zugvögel am Magnetfeld der Erde orientieren als ein Protein ( Eiweiß –Molekül z. B. Cryptochrom 1 ) in der Netzhaut des Auges befindet. Nicht- Zugvögel besitzen diese Cryptochrome nicht. Cryptochrome reagieren unterschiedlich auf Licht. An der Oberfläche der gekrümmten Netzhaut des Vogels sind die Moleküle jeweils unterschiedlich zum Erdmagnetfeld ausgerichtet. Sich schneller vermehrende Radikalpaare in der Netzhaut senden über die Ganglienzellen ein stärkeres Signal in das Sehzentrum als geringere Radikalpaare. Schwaches blaues oder grünes Licht erzeugt, abhängig vom Magnetfeld der Erde, weniger oder vermehrte Radikalpaare. Anhand des durch den Erdmagnetismus beeinflussten Musters- der Radikalpaare muss der Vogel feststellen, wo in etwa sein Brutgebiet liegt . Der Zugvogel-Magnet-Kompass wird vom Vogel bereits in der Dämmerung nach der Sonne geeicht.

UNIVERSITÄT FRANKFURT – Forscherteam –
Wie Vögel das Erdmagnetfeld „ sehen „ können !

Der Magnetsinn der Zugvögel liegt überwiegend im rechten Auge. Deckt man das rechte Auge des Vogels ab, verlieren die Vögel ihre Orientierung im Magnetfeld der Erde. Deckt man dagegen das linke Auge des Vogels ab, bleibt die Orientierung voll erhalten ! Auch US-Biologen haben lichtempfindliche Moleküle in der Netzhaut entdeckt, die wie Kompassnadeln bei der Suche nach der Himmelsrichtung wirken.

Die durch das Licht in geladene Teilchen in freie Radikale umgewandelten Sehpigmente, angeregt von minimalen Lichtmengen, wirken selbst wie winzige Magnete. Je nachdem in welcher Richtung die magnetischen Feldlinien in einer sich bildenden 3-er-Gruppe stehen, ist das Gehirn des Vogels in der Lage, dieses Muster richtig über das Erdmagnetfeld auszuwerten um auch damit gleichzeitig seinen eigenen Standort bestimmen zu können.

RUHR- UNIVERSITÄT BOCHUM – BIOLOGE Reinhold Necker –

Vögel besitzen 2 Gleichgewichtsorgane, die dafür sorgen, dass sie nicht vom Ast fallen ! Das entdeckte Organ sitzt in Auslappungen des Rückenmarks und ist alleine für die Kontrolle des Gehens und Stehens verantwortlich, während der bekannte Gleichgewichtsinn im Innenohr der Vögel die Bewegungen beim Fliegen koordiniert ! Nervensignale werden an Kleinhirn und Beine weitergeleitet.

Wie sich Naturgesetze doch gleichen !

Bezug zum Menschen auf Erkenntnisse des Gleichgewichtssinns im Rückenmark des Vogels: Schwindelattacken beim Menschen kommen nicht nur alleine vom Innenohr, auch eine verletzte Wirbelsäule kann dazu beitragen ! Sind durch Unfälle an der Wirbelsäule Nervenleitbahnen beschädigt, fehlen die richtigen Rückmeldungen ins Gehirn, Schwindel kann entstehen. Diese Tatsache wird wissenschaftlich beschrieben, von vielen Ärzten allerdings nur ungläubig zur Kenntnis genommen!

Aufgrund ihrer Größe sind Vögel durch Mobilfunkstrahlen extrem in ihrer magnetischen Orientierungs-Funktion belastet und behindert. Die neuen Erkenntnisse in der Vogelforschung muss man sich einfach einmal eindringlich vor Augen führen.

Massiv gepulste Mikrowellenstrahlung gleich mit welchen Wellenlängen muss die Tiere erheblich stören bei einer solchen Feinst- Justierung über das Erdmagnetfeld ! Wer das in der Forschung nicht begreift oder nicht wahrhaben will, soll seinen Beruf an den Nagel hängen ! Dogmatiker in der Wissenschaft sind schuld am Stillstand und predigen Erkenntnisse aus dem Mittelalter !

Hunderte Zwergadler fliegen in Frankreich desorientiert in den Norden ! (AFP )

Eine neue Meldung über einen gestörten Vogelzug der Zwergadler in Frankreich besagt, dass hunderte Zwergadler die falsche Richtung nach Norden eingeschlagen haben. Dies teilte die französische Vogelschutzliga LPO mit .

Die Vögel waren zu hunderten zu beobachten im Flug Richtung Norden ! Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die Vögel ansonsten bereits in Afrika ! 650 Brutpaare dieser bussardgroßen Vögel leben im Südwesten Frankreichs.

Wie lange werden denn z.B. die oben erwähnten wissenschaftlichen FAKTEN schon ignoriert ? Die Vögel verlieren aufgrund der sich bereits über Kontinente spannenden Funknetze von RUNDFUNK-FERNSEHEN und MOBILFUNK ganz einwandfrei die Orientierung. Die elektromagnetischen Einflüsse sind inzwischen allgemein überstark vorhanden und verzerren dem Vogel das Erdmagnetfeld, so dass er es nicht mehr korrekt orten kann ! Die elektromagnetische Aufrüstung in unserer Welt ist enorm geworden ! Das sollte allen Verantwortlichen bewusst werden.

Der Beginn der Auswirkungen der Strahlungen an Mensch und Tier wird ignoriert . Welche weiteren Folgen wird dieses rücksichtslose Handeln noch für uns alle haben ?

Wie lange noch wollen sich Verantwortliche in Wissenschaft - Politik und Presse noch einen Maulkorb verpassen lassen oder sich blind stellen ?

Selbst die Tierschutz und Umwelt- Organisationen schweigen teilweise beharrlich zum Thema:

"Elektromagnetische Verseuchung der Umwelt !"

Sie kennen anscheinend keine neuen Forschungs-Ergebnisse, oder sie wollen davon nichts wissen. Sie können doch nicht glauben ihrer Verantwortung gerecht zu werden, indem sie ein paar Vogelhäuschen im Wald anbringen ? Vogelschutz und Tierschutz hat heute ganz andere Probleme ! Augen zu- Kopf in den Sand ! Eine „ Vogel - Strauß – Politik “ ist hier nicht angebracht!

Wollen sich die Tierschutz-Organisationen ihrer Aufgabe und Verantwortung stellen, ist inzwischen bei Ihnen auch ein verändertes Verhalten mit neuen Aufgabenstellungen angesagt, da sich die Problematiken zu Ungunsten der Tiere dauerhaft verändert, erweitert und in andere Dimensionen verschoben haben.

Brutausfälle und Farb-Anomalien der Vögel

Vögel werden immer weniger, zu bemerken am jährlich kaum noch auszubringenden Winterfutter oder an Beerensträuchern, die früher nach der Reife schnell abgefressen waren. Heute stehen die Sträucher lange Zeit in voller Beerenpracht da, ohne dass ein Vogel die Beeren abfrisst !

Übrigens sind die Fledermäuse, die fast 30 Jahre vorhanden waren, die bei anbrechender Dunkelheit über die Terrasse flogen, sämtlich verschwunden. An zwei Abenden in diesem Sommer waren sie nochmals nach jahrelangem Ausbleiben in diesem Jahr zu sehen, dann war wieder Funkstille.

In 2004 lebte in meinem Garten nur noch 1 Amselpaar. Früher, vor dem Mobilfunk, waren mehrere Paare vorhanden, nicht zu reden von der Vielfalt anderer Vogelarten, die nur reduziert oder überhaupt nicht mehr vorhanden sind !

Dieses einzige Paar baute in 2004 zwei Nester jeweils mit 4 Eiern belegt. Das erste Nest wurde wochenlang erfolglos bebrütet, die Eier wurden dann faul. Das zweite Nest hatte 2 faule Eier sowie 2 Jungvögel , der eine gut entwickelt bereits mit Federn, der andere blieb in der Entwicklung fast nackt zurück. Die Vogeleltern warfen ihn deshalb aus dem Nest. Aus 8 Amseleiern verblieb ein Vogel in 2004 übrig. Mein Garten liegt in direktem Beschuss von mindestens 15 Antennen und Richtstrahlern des Mobilfunks .

Auch aus Wetzlar, einem Wohngebiet direkt am Waldrand, wo viele Vögel und viele Vogelarten heimisch sind, wurde mir bestätigt, dass das Brutverhalten aller Vogelarten gleich sei. Aus bebrüteten Eiern schlüpfen kaum noch Vögel aus !

Nun ist seit einigen Tagen bei mir im Garten eine Amsel zu beobachten mit weißem Kopf und einer einzigen weißen Feder an einer Flügelseite ! Eine Anomalie, die mir auch aus Wetzlar berichtet wurde, dort sind sogar mehrere Amseln mit weißem Gefieder am Kopf aufgetaucht !

So etwas kann sich nur ergeben, wenn hormonell auf die Entwicklung schädliche Einflüsse einwirken z.B. die schädigenden Mobilfunkstrahlen ! Die Stadt Wetzlar ist mit Mobilfunk- Antennen übersät !

Spricht man die Menschen auf solche Dinge an, Brutverhalten, Zugverhalten der Vögel, so werden meine Aussagen immer wieder bestätigt, ja man gibt zu, man habe dies ebenfalls beobachtet, aber man habe sich darüber eigentlich noch keine Gedanken gemacht.

Wir Menschen, in Apathie versunken, brauchen nicht über Missstände klagen. Ohne Erwachen aus unserer Lethargie werden sich die Zustände und Umstände in unserem Umfeld nicht von alleine zum Besseren lösen ! Die Quittung für unser Stillhalten werden wir alle insbesondere unsere Kinder und Enkelkinder auszubaden haben !

Wem hilft es, wenn alle etwas feststellen, Einzelne für eine Sache kämpfen, aber die Masse aus Bequemlichkeit schweigt?

dieter keim <> ilbenstadt


Vögel und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/331774/

Tiere und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/196960/



http://omega.twoday.net/search?q=Kranich

Ganzes Dorf gegen Mobilfunk

Auch die Kinder gehen auf die Straße, um den Sendemast zu verhindern

Vom 26.10.2004

LAUBENHEIM Seit drei Wochen existiert in Laubenheim die "Bürgerinitiative gegen einen Mobilfunksendemast im Ortsbereich". Den acht Gründungsmitgliedern haben mittlerweile mehr als 400 Bürger, und damit mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten, mit ihrer Unterschrift ihre Unterstützung bekundet.

Von unserem Redaktionsmitglied Annette Kapp

Sie alle wollen die Aufstellung des Mastes in unmittelbarer Nähe zur Kindertagesstätte verhindern, weil sie gesundheitliche Risiken befürchten. Am kommenden Dienstag, 2. November, macht die Kindertagesstätte um 16 Uhr mit einer Demonstration selbst mobil.

"Es geht uns nicht darum, den Sendemast generell zu verhindern", betont Elisabeth Schnell von der BI immer wieder. Und auch Ortsbürgermeister Johannes Häußling wiederholt ein ums andere Mal, dass die Aufstellung einer Mobilfunkanlage nicht grundsätzlich torpediert werden solle. Nein. Was die Laubenheimer Bürger beabsichtigen, und darin sind sie sich einig wie selten zuvor, ist: Sie wollen den Mobilfunkbetreiber Vodafone nur davon überzeugen, dass von einem Sendemast außerhalb der Ortsgrenzen weniger Schaden für die Bevölkerung zu befürchten ist, als von einer Anlage mitten im Ort. In der Grabenstraße 14 wollen die Laubenheimer eine Mobilfunksendeanlage partout nicht.

Direkt gegenüber befindet sich nämlich eine Kindertagesstätte, die von rund 50 Drei-bis Sechsjährigen besucht wird. Würden deren Eltern sie demnächst wegen des möglichen Gesundheitsrisikos lieber woanders unterbringen, erleide die Ortsgemeinde wirtschaftlichen Schaden, befürchtet Häußling. Ganz abgesehen von den negativen Auswirkungen, die eine solche Anlage ohnehin mit sich bringen könne. Einstimmig hat der Gemeinderat deshalb vergangene Woche den Bauantrag Vodafones abgelehnt. Nun hat die Kreisverwaltung das Wort.

Der Knackpunkt ist also die fehlende Standortabwägung, zu der Mobilfunkbetreiber in einer Selbstverpflichtung gehalten sind. Wenn Vodafone den Willen der Dorfmehrheit missachte und direkt gegenüber einer Kindertagesstätte baue, sei dies eine "Frechheit", meint Häußling. Und sieht den sozialen Frieden im Ort gefährdet. Mehrere Anwohner hätten sich bereits darüber informiert, wie sie ihr Haus gegen die Strahlung schützen könnten.

Die Rechtsposition ist dabei allerdings eindeutig. Da die Anlagen der Mobilfunkbetreiber nach deren eigenen Aussagen innerhalb der zulässigen Grenzwerte operieren, lassen geltende Gesetze derzeit kaum Raum für Widersprüche. Sollte Vodafone auf die Einwände der Laubenheimer Bürger eingehen, wäre dies reines Entgegenkommen. Schon jetzt allerdings drohen die Laubenheimer damit, das von Vodafone betriebene D2-Netz auf keinen Fall zu benutzen, wenn sich der Mobilfunkbetreiber tatsächlich über den Protest der Bevölkerung hinwegsetze.

Ein alternativer Standort außerhalb der Ortsgrenzen könne die zu erwartende Belastung auf jeden Fall reduzieren, meint Friedbert Lohner, der sich im Arbeitskreis Elektrosmog des BUND mit dem Thema befasst. "Wir wollen aber vermeiden, dass solche Sendemasten überhaupt gebaut werden", sagt der Bretzenheimer mit Blick auf die diffuse Sachlage bezüglich der biologischen Auswirkungen auf die Menschen. Denn: Gesundheitliche Schäden aufgrund der Strahlung sind bislang weder nachgewiesen noch widerlegt.

Omega: es stimmt nicht, dass gesundheitliche Schäden aufgrund der Strahlung nicht nachgewiesen sind. Siehe „Die Naila-Studie“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/351483/ Auf der einen Seite will man vermeiden, dass solche Sendemasten überhaupt gebaut werden, auf der anderen Seite hält man deren Gefahr für die Gesundheit als nicht nachgewiesen. Diese halbherzige Haltung ist es, die den stetigen Ausbau des Mobilfunknetzes garantiert. Auf der einen Seite möchte man für sich selbst die schädliche Strahlung vermeiden und streitet gegen Mobilfunkantennen vor Ort, auf der anderen Seite möchte man diese schädliche Technik weiter nutzen und nimmt den Schaden für andere in Kauf. Mit der Verlegung von Mobilfunkantennen außerhalb von Orten ist die gesundheitliche Gefährdung nicht gebannt. Dann bekommt eben jemand anderes die Strahlung ab. Siehe „Ja zum Handy, Nein zum Sendemasten“ unter: http://omega.twoday.net/stories/284285/

Wenn soviel Strahlung im Ort ankommt, dass noch gut mobil telefoniert werden kann, dann können auch gesundheitliche Schäden eintreten, sowohl durch die Benutzung des Handys als auch durch die ankommende Strahlung des Senders, der die Verbindung mit dem Handy herstellt. Die einzige Möglichkeit ist es, die Mobilunkbetreiber zu einen anderen, gesundheitsneutralen technischen Lösung für den Mobilfunk zu zwingen und das werden wir mit Halbherzigkeiten und Widersprüchlichkeiten in der Argumentation nicht erreichen.

Quelle:
http://www.az-badkreuznach.de/region/objekt.php3?artikel_id=1661992

26
Okt
2004

Fledermäuse und Mobilfunk

Vampire auf Irrflug im Wieter

NORTHEIM. Der Artenschutz ist nach Überzeugung des Naturschutzbundes Northeim ein wichtiges Argument gegen den Bau des geplanten Richtfunkmastes auf dem Northeimer Wieter.

In einer zweiten, nachgeschobenen Stellungnahme an die Kreisverwaltung sorgt sich der NABU-Sprecher Dr. Volker Thomsen um zwei Fledermausarten, die im Northeimer Wieterwald und der nahe gelegenen Stadt ihre Wochenstube und ihr Jagdgebiet haben: Das Große Mausohr und der Große Abendsegler.

Die künstlichen elektromagnetischen Felder, in der im Mobilfunk gepulsten Form, könnten bei Fledermäusen wegen ihrer sehr ähnlichen Orientierungsbasis Irritationen erzeugen. Auch andere Tiere zeigten gegenüber elektromagnetischen Feldabstrahlungen in der Nähe von Mobilfunk-Sendetürmen Empfindlichkeitsreaktionen.

Der Naturschutzbund widerspricht vehement den Vodafone-Planverfassern, die erklärt hätten: „Die Natur hat in diesem Bereich keinerlei Sensoren entwickelt, da sie keine Verwendung dafür hat“.

Die Naturschützer: „Wir sind erbost, über die nonchalante Art, mit der dieses Thema abgebügelt wird. Der Antragsteller formuliert nicht nur Falschaussagen, sondern vermeidet offensichtlich konkrete Daten über Frequenzen und Leistungsstärken.“

Sie fordern die Genehmigungsbehörde auf, Rat und Information durch unabhängige Fledermausfachleute einzuholen. (HJF)

Online erschienen am: 26.10.2004 22:22

http://www3.hna.de/index.php?page=a-nor&command=setvar:module-content-search:filename='/www/htdocs/hna/content/ausgaben/nor/314564999/index.php'


Fledermäuse am helllichten Tag durch Handystrahlung aufgeschreckt
http://www.gigaherz.ch/631/

Vögel, Fledermäuse und Mobilfunk
http://www.risiko-elektrosmog.de/Natur/Voegel.htm

Das Vogelsterben geht weiter
http://omega.twoday.net/stories/379775/

Tiere und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/196960/

Missgebildete Tiere durch Handystrahlen
http://www.buergerwelle.de/pdf/tiere_und_mobilfunk.rtf

Gesundheitliche Schäden durch Mobilfunk sind nicht nachgewiesen?

Es stimmt nicht, dass gesundheitliche Schäden aufgrund der gepulsten Mobilfunkstrahlung nicht nachgewiesen sind. Siehe „Die Naila-Studie“ unter: http://omega.twoday.net/stories/351483/ .

Auf der einen Seite will man vermeiden, dass solche Sendemasten überhaupt gebaut werden, auf der anderen Seite hält man deren Gefahr für die Gesundheit als nicht nachgewiesen. Diese halbherzige Haltung ist es, die den stetigen Ausbau des Mobilfunknetzes garantiert. Auf der einen Seite möchte man für sich selbst die schädliche Strahlung vermeiden und streitet gegen Mobilfunkantennen vor Ort, auf der anderen Seite möchte man diese schädliche Technik weiter nutzen und nimmt den Schaden für andere in Kauf. Mit der Verlegung von Mobilfunkantennen außerhalb von Orten ist die gesundheitliche Gefährdung nicht gebannt. Dann bekommt eben jemand anderes die Strahlung ab. Siehe „Ja zum Handy, Nein zum Sendemasten“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/284285/

Wenn soviel Strahlung im Ort ankommt, dass noch gut mobil telefoniert werden kann, dann können auch gesundheitliche Schäden eintreten, sowohl durch die Benutzung des Handys als auch durch die ankommende Strahlung des Senders, der die Verbindung mit dem Handy herstellt. Die einzige Möglichkeit ist es, die Mobilunkbetreiber zu einen anderen, gesundheitsneutralen technischen Lösung für den Mobilfunk zu zwingen und das werden wir mit Halbherzigkeiten und Widersprüchlichkeiten in der Argumentation nicht erreichen.

--------

Wissenschaft und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/293807/

Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

Salzburger Vorsorgewert

Der Salzburger Vorsorgewert
http://omega.twoday.net/stories/302147/

Salzburger Mobilfunk-Vorsorgemodell
http://omega.twoday.net/stories/377368/

Fields of Influence - Mobile phones "the largest human biologic experiment"
http://omega.twoday.net/stories/473121/

„Die Warnsignale stehen eindeutig auf Rot"

Teil 2 unserer Serie „Streitfall Mobilfunk": Der Umweltmediziner Dr. Gerhard Bort aus Endersbach befürchtet gesundheitsschädigende Effekte durch Mobilfunkantennen

Weinstadt-Endersbach.

Die Blut-Hirn-Schranke wird beeinträchtigt, Alzheimer und Hirntumoren sind Tür und Tor geöffnet. Es gibt Effekte auf zellulärer Ebene. „Die Warnsignale stehen eindeutig auf Rot", für Dr. Gerhard Bort ist die Gefahr, die von Mobilfunkantennen ausgeht, nicht wegzudiskutieren. Der Arbeits- und Umweltmediziner aus Endersbach, der als Gewerbearzt auch die Asbest-Diskussion mitgemacht hat, fordert: „Die Reißleine muss gezogen werden."

Handystrahlen mit der Wirkung von Asbest vergleichen zu wollen - davon ist Dr. Gerhard Bort weit entfernt. In den Verhaltensstrategien der Betreiberfirmen aber sieht der Arbeits- und Umweltmediziner Parallelen zu damaligen Verharmlosungsstrategien. Bei gesundheitsschädlichen Holzschutzmitteln, die Bort vor einigen Jahren gemeinsam mit einem Kollegen im Stuttgarter Bürgerhospital untersuchte, beobachtete er bei den Herstellern die gleiche Sturheit bis zum Geht-nicht-Mehr: Anstatt über Vorsorge nachzudenken, wurde bis zuletzt der Vollbeweis verlangt. Auch heute wollen Mobilfunkbetreiber von möglichen Gefahren ihrer Technik nichts wissen. Und dabei kommt für den Mediziner der flächendeckende - „und ungebremste" - Ausbau der Mobilfunknetze einem unkontrollierten Massenversuch gleich, ja einem Freilandversuch. Jeglicher Vergleichswert ist für ihn ausgeschlossen, „weil einfach alle exponiert sind".

Das Gartenidyll von Dr. Gerhard Bort und seiner Familie in der Endersbacher Bebionstraße ist getrübt, seitdem die Mobilfunk-Basisstation in seiner Nachbarschaft funkt.

Für ihn, der von Berufs wegen sensibilisiert ist und an Umweltmedizinfragen schon früh interessiert war, sind Gesundheitsgefahren des Mobilfunks nachgewiesen - einerlei, was die Betreiberfirmen ohne Unterlass kommunizieren. „Elektromagnetische Felder können auf die Blut-Hirn-Schranke Einfluss nehmen", davon ist Bort überzeugt. Die Konsequenz: „Die Pforte für Gifte aus der Blutbahn ist geöffnet." Dass dies den Weg für Alzheimer, Multiple Sklerose und Tumore ebnen kann, ist für Bort keine Frage - vor allem seitdem er die Studie des schwedischen Wissenschaftlers Leif Salford aus dem Jahr 2003 kennt: In Rattenhirnen wurden nach der Bestrahlung mit schwachen hochfrequenten Feldern im Gehirn Eiweiße entdeckt, die dort normalerweise nicht vorkommen.

Nachgewiesen ist nach Borts Kenntnis außerdem, dass elektromagnetische Wellen die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen können. Das heißt: „Denkvorgänge können aktiviert werden." Eigentlich gar nicht schlecht, denkt sich der Laie - „wenn man nachts aber schlafen will, dann ist das ungünstig", argumentiert Bort und schließt sogar die Krebswirkung elektromagnetischer Wellen nicht aus. Die so genannte Reflex-Studie, deren Ergebnisse in diesem Mai veröffentlicht wurden, macht ihn relativ sicher. Schließlich haben zwölf Forschergruppen aus sieben europäischen Ländern festgestellt: Elektromagnetische Wellen beeinflussen Zellstrukturen, erhöhen in bestimmten Zellen die DNA-Strangbruchrate - und zwar abhängig von der Dauer der Bestrahlung. Die bayerische Rinderstudie, die Naila-Krebsstudie, Semms Melatonin-Studie, die Ecolog-Literaturstudie - das alles sind für Dr. Gerhard Bort Hinweise, die nicht wegzudiskutieren sind. Und wenn derzeit auch eine geschlossene Beweiskette fehlt - Borts Fazit lautet dennoch: ,Die Warnsignale stehen auf Rot." An drastischen Bildern fehlt es ihm nicht: ,Das ist ein Pulverfass, das man der Bevölkerung unter den Hintern bindet."

Da bleibt die eigene Betroffenheit nicht aus: Als sich eines Tages ein Nachbar ebenfalls eine Antenne aufs Dach montieren ließ, war Mobilfunkkritiker Bort geschockt. „Ich dachte, mich tritt ein Pferd." Vor drei Jahren gründeten er und seine Ehefrau dann mit anderen Besorgten die Weinstädter Bürgerinitiative, die heute 80 Mitglieder zählt. Das Ziel war klar definiert: Die Antenne muss weg. „Innerhalb von zwei Wochen haben wir 10 000 Euro zusammenbekommen", berichtet Cornelie Bort und erzählt von einem spontanen Frühstück mitten auf der Endersbacher Bebionstraße, als die Basisstation montiert werden sollte. Gebracht hat's letztlich nichts: „Die Antenne kam dann doch." Mitten hinein in die Wohnbebauung, in direkter Nähe von drei Kindergärten und der Endersbacher Grundschule.

Das Ehepaar ist aber nicht nur auf gesellschaftlicher und auf medizinischer Ebene aktiv. Die Gegenmaßnahmen, die sie gegen den Sendemast in der Nachbarschaft unternehmen, berühren auch das private Umfeld. Das Gefühl von Ohnmacht gegenüber den Mobilfunkbetreibern ließ sie ungewöhnliche Strategien wählen - schließlich ergaben Messungen eines Baubiologen, dass in ihren Wohnräumen der Salzburger Vorsorgewert von einem Mikrowatt pro Quadratmeter um das 36-Fache überschritten ist.

Jetzt überlegen sie, ob sie mit dem Schlafzimmer in den offenbar strahlengeschützten Keller umziehen sollen. Das Schnurlostelefon nach dem DECT-Standard ist längst abgeschafft, die Nachbarn zum Umsteigen aufs altmodische Schnurtelefon fast überzeugt. Seitdem die Antenne funkt, lassen die Borts ihr Blut regelmäßig untersuchen. Zum Schutz vor den Strahlen denken sie über metalldurchwirkte Tapeten und Vorhängen nach. ,Das kostet natürlich", sagt Cornelie Bort, die auch schon über den Verkauf ihres Hauses an der Bebionstraße nachgedacht hat. Nicht ohne aufkeimenden Ärger über den nahe gelegenen Masten: „Unser Haus ist doch kaum mehr verkäuflich."

16.10.2004© ZVW-Online

Quelle: http://www.zvw.de/mobilfunk/artikel05.htm



Krank durch Mobilfunk - Elektrosmog - Die Opfer
http://omega.twoday.net/stories/372620/
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