24
Jun
2005

Prof. Dr. Werner Wiesbeck

Die Verwaltung hat gehandelt und Vertreter von Vodafon sowie den vereidigten Gutachter Prof. Dr. Werner Wiesbeck zur Sitzung am 11. Juli eingeladen, um über alternative Standorte und technische Fragen zu informieren, Barbara Kowollik-Schneider verwies darauf, dass Werner Wiesbeck zwar ein anerkannter Techniker sei, er aber nicht zu Fragen nach möglichen gesundheitlichen Risiken Stellung beziehen kann, sie schlug wie Ursula Koch vor, einen medizinischen Sachverständigen hinzuzuziehen : »Ist es nicht suspekt, wenn Gutachter kein Honorar nehmen, für wen spricht er?«, wollte Barbara Kowollik-Schneider wissen

//www.baden-online.de/art_0_71_3927_arz (Auszug)



Die Bürgerinitiative erklärte sich nicht mit der von der Verwaltung vorgesehenen Zusammensetzung mit Vertretern von Vodafon und dem Sachverständigen, Werner Wiesbeck vom Institut für Hochfrequenztechnik und Elektronik der Universität Karlsruhe (TH), einverstanden: »Professor Wiesbeck ist zwar vereidigter Sachverständiger, aber nicht neutral, da er Gutachten für Betreiberfirmen erstellt und somit betreiberfreundlich Stellung nimmt und argumentiert«, so das Schreiben der Bürgerinitiative

//www.baden-online.de/art_0_71_3928_arz (Auszug)

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HLV INFO 97/AT

27-06-2005


Volker Hartenstein

24-06-05

Info Herr Seifermann, Baden-Baden

Professor Wiesbeck irrt sich öffentlich!

Doch keine Entwarnung für Mobilfunkstrahlung!

Prof. Wiesbeck ist Professor für Hochfrequenztechnik und Elektronik an der Universität Karlsruhe. Außerdem ist er ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der Industrie- und Handelskammer Pforzheim auf dem Fachgebiet "Hoch- und Höchstfrequenztechnik". In einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats der Gemeinde Sinzheim hat Wiesbeck auf Einladung durch den Bürgermeister die Anwesenden über die gegenwärtig heftig diskutierte Beeinflussung der Gesundheit durch Mobilfunkstrahlung informiert.

Er behauptete, dass Mobilfunkstrahlung überhaupt nicht gesundheitlich schaden könne. Jede Studie, die dies behaupten würde, könne er aus dem Stand widerlegen. Die Eindringtiefe der Hochfrequenz in den Menschen wäre nämlich viel zu gering. Sie würde nur 3 mm betragen.

Die Gemeinderäte nahmen dies erfreut zur Kenntnis. Wegen der Äußerungen Wiesbecks bestand kein Grund mehr, sich irgendwelche Gedanken zu machen über einen vorsichtigeren Umgang mit der Aufstellung von Mobilfunksendern. Man konnte den Mobilfunkbetreibern hierbei getrost freien Lauf lassen. Entsprechende Entscheidungen des Gemeinderats folgten umgehend, nämlich keine Hinzuziehung eines medizinischen Sachverständigen und Abbruch der bereits begonnenen Standortplanung für Mobilfunksender. Zuvor hatte der Gemeinderat beschlossen, eine Bauleitplanung für Mobilfunksender zu erstellen. Eine Veränderungssperre war erlassen worden.

Die Bürgerinitiative Risiko Mobilfunk Sinzheim machte darauf aufmerksam, dass die Äußerungen Wiesbecks nicht dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand entsprechen würden. Wiesbeck sah sich daraufhin gezwungen, eine schriftliche Richtigstellung durchzuführen.

Er erhöhte die von ihm genannte Eindringtiefe auf 6 mm und fügte seinem Schreiben an den Bürgermeister eine äußerst anspruchsvolle Veröffentlichung aus dem Ärzteblatt bei, aus der entnommen werden kann, dass die Eindringtiefe gewebeabhängig ist und tatsächlich bis zu 30 cm betragen kann. Wiesbecks Äußerungen im Gemeinderat entbehrten jeglicher Grundlage. Trotzdem tritt er weiterhin als Sachverständiger für Mobilfunk auf. Pikanterweise oft zusammen mit Vertretern der Firma Vodafone.

Mitteilung der Bürgerinitiative Risiko Mobilfunk Sinzheim

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28.07.2005

Harsche Kritik an Werner Wiesbeck

Aussagen des Professors unter die Lupe genommen

Siegfried Zwerenz von der »Bürgerwelle«, Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog, kritisierte im Gemeinderat Sasbach die Aussagen von Prof. Dr. Werner Wiesbeck vom Institut für Höchstfrequenztechnik und Elektronik der Universität Karlsruhe (TH) aus der Sitzung vom 11. Juli.

Sasbach (sp). »Niemand hat sich vor einer Entscheidung gedrückt, die Beschlüsse für das Vorgehen wurden im Gemeinderat einvernehmlich gefasst.« Mit dieser Feststellung und sichtlich erregt antwortete Bürgermeister Wolfgang Reinholz dem Bürger Siegfried Ratzel, der sich beim Tagesordnungspunkt »Fragen an den Gemeinderat und die Verwaltung« zum Thema Funkmast zu Wort meldete. Sein Anliegen war, auf das Grundproblem der ganzen Diskussion hinzuweisen, dass sich die Menschen Angst um ihre Gesundheit machen und in diesem Punkt klare Antworten haben wollen.

Angemerkt wurde, dass sich die Gemeinde bislang um dieses Kernproblem »gedrückt« hat und noch keinen unabhängigen medizinischen Experten hörte, der zu dieser Frage Stellung nimmt. »Wir werden uns wieder sprechen, wenn der nächste Betreiber kommt und einen Standort sucht«, meinte Siegfried Ratzel.

Keine weitere Anfrage

Das Argument »gedrückt« wollte der Bürgermeister nicht im Raum stehen lassen und verwies auf die Beschlusslage und das Vorgehen, das die Verwaltung mit den Gemeinderäten einvernehmlich abstimmte. Von Siegfried Beppler wurde aus dem Zuhörerkreis nachgefragt, wie Obersasbach versorgt wird. Offensichtlich ist es so, dass die Gemarkung von Standorten aus Lauf und Sasbachwalden versorgt wird, wie aus verschiedenen Äußerungen deutlich wurde. Ein klares »Nein« kam vom Bürgermeister, als er nach aktuellen Standortanfragen von anderen Betreibern gefragt wurde.

Wie am 11. Juli angekündigt, hat Siegfried Zwerenz von der »Bürgerwelle«, Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog, eine umfassende schriftliche Stellungnahme vorgelegt, in der er den Aussagen von Werner Wiesbeck vom Institut für Höchstfrequenztechnik und Elektronik der Universität Karlsruhe (TH) aus der Sitzung vom 11. Juli widersprach. So hatte er ausgeführt, dass ein Hauptteil der Sendeleistung aus Radio- und TV-Sendern komme und die Mobilfunksender nur einen ganz geringen Teil ausmachen. »Dies ist zwar richtig für die Sendeleistung, diese ist aber überhaupt nicht maßgebend für das, was insgesamt beim Menschen ankommt«, so Siegfried Zwerenz.

Untersuchungen in Österreich ergaben, dass 70 Prozent der Immissionen vom Mobilfunk kommen, der Rest stammt aus TV, Radio und anderen Funkdiensten. Als »unwahr« dargelegt und begründet wurden auch die Aussagen von Werner Wiesbeck, dass der Sender Hornisgrinde mit 360 kW stärker ist als alle Mobilfunksender in Deutschland beziehungsweise eines Betreibers. Kritisiert wurde ferner, dass Werner Wiesbeck den alten Vorsorgewert des Landes Salzburg (1000 Mikrowatt/ Quadratmeter) in einer Grafik als Grundlage hatte, der seit dem Februar 2002 nicht mehr gültig ist, der neue beträgt 10 Mikrowatt/Quadratmeter. »Damit waren die errechneten Belastungen aller möglichen Sendestandorte, die an diesem Abend (11. Juli) diskutiert wurden, unterhalb dieses Wertes.

»Völlig unseriös«

Als »völlig unseriös« bezeichnet es Siegfried Zwerenz, dass Werner Wiesbeck von einer Eindringtiefe der Hochfrequenz in den Menschen von drei Millimetern spricht und damit eine gesundheitliche Schädigung ausschließt. Nach Auffassung von Siegfried Zwerenz sind die drei Millimeter »völlig falsch«, denn Untersuchungen gehen von bis zu 30 Zentimetern aus. »Selbst wenn die drei Millimeter stimmen würden, dann haben wir sehr wohl innerhalb dieser drei Millimeter unzählige Nervenzellen und Nervenbahnen. Schneiden Sie sich mal drei Millimeter in die Haut oder gar ins Auge.«

Dass sich Werner Wiesbeck auch in Sachen kostenloser Amtshilfe »zu Gunsten der Betreiber irrte«, ist ein weiterer Kritikpunkt von Siegfried Zwerenz. So führt er an, dass Werner Wiesbeck für Gutachten »gut belohnt« wird. Der letzte Punkt betrifft den Pachtvertrag, der nach Meinung von Siegfried Zwerenz »gekündigt beziehungsweise aufgelöst« ist. »Deshalb kann hier kein Sender mehr gebaut werden.«

//www.baden-online.de/art_0_71_4208_arz

Dazu auch:

Mobilfunkmast: Unabhängiges Institut beauftragt

Unklar ist derzeit noch, ob der Vertrag für den ersten Standort »Mergelbuckel« noch rechtsgültig ist, nachdem ihn der Grundstücksbesitzer gekündigt hat. Hierzu hatten die Verwaltung und die Gemeinderäte ein Schreiben von Siegfried Zwerenz von der »Bürgerwelle«, Dachverband der Bürger und Initiativen zum Schutz vor Elektrosmog, vorliegen. Darin wird festgestellt, dass der Eigentümer bereits Anfang April 2005 den Vertrag kündigte, so dass dieser nicht mehr rechtskräftig zustande kam. »Fakt ist, dass Vodafone rechtlich keine Chance mehr hat, auf das Grundstück zuzugreifen«.

//www.baden-online.de/art_0_71_4207_arz (Auszug)



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