15
Jun
2005

Mobilfunkrisiken richtig beurteilen

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hagenauer,

in dem Symposium "Mobilfunk: Fakten, Nutzen, Ängste" haben die Mitglieder des "Forums Technologie" der Bayerischen Akademie der Wissenschaften u.a. folgende Schlußfolgerungen gezogen:

"Die Energiedichte der elektromagnetischen Wellen ist bereits wenige Meter von einer Basisstation entfernt wesentlich geringer (um den Faktor 100 bis 1000) als beim Betrieb eines Handys in Kopfnähe. Außer einer geringfügigen (0,1 Grad) thermischen Gewebeerwärmung etwa durch das dauernd betriebene Handy in Kopfnähe sind in der Wissenschaft bei Einhaltung der gültigen Grenzwerte derzeit keine merkbaren negativen oder gar Krankheiten auslösende Faktoren bekannt."

Mir wurde von einer - bei einem Patienten nachgewiesenen - Gewebeerwärmung von 0,7 Grad berichtet. Weitere Einzelheiten sind mir nicht bekannt.

In einer Live-Diskusssion des tvm-Stadtgesprächs am 7.6.2005 haben Sie die Aussage gemacht, daß es k e i n e Wirkungsunterschiede zwischen ungepulster und gepulster Strahlung gäbe!! Ferner, warum sollte Mobilfunk schädlich sein, wo doch die Rundfunk- und Fernsehsender vielhundertfach stärker senden. Es tritt unter der Mobilfunkantenne keine Strahlung auf und die vielen wissenschaftllichen Arbeiten der letzten Jahre hätten alle keinen Nachweis erbracht, daß Mobilfunk krank macht.

Von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und ihren Repräsentanten würde man erwarten, daß sie wissenschaftlich neutral sind und nicht die Interessen einer Wirtschaftsgruppe (Mobilfunk) vertreten!

Ist Ihnen nicht bekannt, daß schon in der ehemaligen Sowjetunion negative gesundheitliche Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung festgestellt und deshalb niedrigere Grenzwerte, als in Deutschland eingeführt wurden. Die Sowjets wollten ihre Bürger nicht unnütz gesundheitlich schädigen. Können wir uns die Schädigung unseres Humankapitals leisten?

Ca. 2000 Ärzte setzen sich für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk ein (Freiburger Appell, Nailaer Arztstudie, Hofer Apppell, Bamberger Appell: "Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluß hochfrequenter elektromagnetischer Felder", niederländische Studie des Instituts TNO über UMTS-Signale). Sollten diese und alle anderen Arbeiten über negantive gesundheitliche Auswirkungen des Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Hagenauer,

in dem Symposium "Mobilfunk: Fakten, Nutzen, Ängste" haben die Mitglieder des "Forums Technologie" der Bayerischen Akademie der Wissenschaften u.a. folgende Schlussfolgerungen gezogen:

"Die Energiedichte der elektromagnetischen Wellen ist bereits wenige Meter von einer Basisstation entfernt wesentlich geringer (um den Faktor 100 bis 1000) als beim Betrieb eines Handys in Kopfnähe. Außer einer geringfügigen (0,1 Grad) thermischen Gewebeerwärmung etwa durch das dauernd betriebene Handy in Kopfnähe sind in der Wissenschaft bei Einhaltung der gültigen Grenzwerte derzeit keine merkbaren negativen oder gar Krankheiten auslösende Faktoren bekannt."

Mir wurde von einer - bei einem Patienten nachgewiesenen - Gewebeerwärmung von 0,7 Grad berichtet. Weitere Einzelheiten sind mir nicht bekannt.

In einer Live-Diskussion des tvm-Stadtgesprächs am 7.6.2005 haben Sie die Aussage gemacht, dass es k e i n e Wirkungsunterschiede zwischen ungepulster und gepulster Strahlung gäbe!! Ferner, warum sollte Mobilfunk schädlich sein, wo doch die Rundfunk- und Fernsehsender vielhundertfach stärker senden. Es tritt unter der Mobilfunkantenne keine Strahlung auf und die vielen wissenschaftlichen Arbeiten der letzten Jahre hätten alle keinen Nachweis erbracht, dass Mobilfunk krank macht.

Von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und ihren Repräsentanten würde man erwarten, dass sie wissenschaftlich neutral sind und nicht die Interessen einer Wirtschaftsgruppe (Mobilfunk) vertreten!

Ist Ihnen nicht bekannt, dass schon in der ehemaligen Sowjetunion negative gesundheitliche Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung festgestellt und deshalb niedrigere Grenzwerte, als in Deutschland eingeführt wurden. Die Sowjets wollten ihre Bürger nicht unnütz gesundheitlich schädigen. Können wir uns die Schädigung unseres Humankapitals leisten?

Ca. 2000 Ärzte setzen sich für einen gesundheitsverträglichen Mobilfunk ein (Freiburger Appell, Nailaer Arztstudie, Hofer Appell, Bamberger Appell: "Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder", niederländische Studie des Instituts TNO über UMTS-Signale). Sollten diese und alle anderen Arbeiten über negative gesundheitliche Auswirkungen des Mobilfunks der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nicht bekannt sein??

Prof. Dr. Ing. Alexander H. Volger hat in "Mobilfunk und seine Technikfolgen, Sachstand und Handlungsbedarf (Aktualisierte Fassung Sept. 2002) u.a. festgestellt: "Die derzeit bekannten Versuche, die ECOLOG-Studie und weitere kritische wissenschaftliche Erkenntnisse zu relativieren und nicht anerkennen zu müssen, sind völlig unqualifiziert und lassen massive Voreingenommenheit erkennen.

Omega siehe "Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger: Mobilfunk und seine Technikfolgen u.a." unter: //omega.twoday.net/stories/168670/

Soweit bisher erkennbar, dürfte die angewandte periodische niederfrequente Pulsung auch bei sehr geringen Einstrahlungsdosen einen oder den entscheidenden Beitrag zur Schädlichkeit ausmachen.

Die Schutzbehauptung, "die Schädlichkeit sei nicht erwiesen", es fehle an der wissenschaftlichen Qualitätshöhe (z.B. Veröffentlichung und Verteidigung auf Kongressen, Reproduzierbarkeit), ist falsch und sogar absurd: Die Einzelwirkungen sind von renommierten Wissenschaftlern erforscht und dargestellt, und sie sind reproduzierbar, die epidemiologischen Studien sind ausreichend statistisch abgesichert, die berichteten Schadensfälle sind absolut zahlreich, aber einen Tumorfall sollte man wohl besser nicht reproduzieren wollen. Außerdem: Wo gibt es das sonst, dass die "Beschuldigten" für die Misere (Betreiber, Bundesregierung, Bundesämter, Strahlenschutzkommission) selbst die Beweiskriterien festlegen und die Beweise aussortieren dürfen?"

Mit freundlichen Grüßen

G. Pischeltsrieder
Bürgerinitiative Icking zu Schutz vor Strahlenbelastung
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