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Jun
2005

Kampagne "Gendreck weg": Gentechnik-Gegner planen "Freiwillige Feldbefreiung"

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----- Original Message -----
From: <aktion@gendreck-weg.de>
Sent: Thursday, June 09, 2005 5:10 PM
Subject: Aktion Gendreck-weg am 31.7.2005
Pressemitteilung

Gentechnik-Gegner planen "Freiwillige Feldbefreiung"
Kampagne "Gendreck weg!" startet Zivilen Ungehorsam gegen Agro-Gentechnik

Die Gegner des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen in der Bundesrepublik machen mobil. Mit einer Kampagne des Zivilen Ungehorsams soll der politische Druck gegen die Agro-Gentechnik verstärkt werden. Derzeit kursiert im Internet unter dem Motto "Gendreck weg" die Beschreibung einer Aktion "Freiwillige Feldbefreiung". Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung bekennen dort viele Menschen öffentlich, dass sie sich daran beteiligen werden, "Felder von genmanipulierten Pflanzen zu befreien."

"Obwohl die Verbraucher keine gentechnisch veränderten Pflanzen in ihren Lebensmitteln und in der Natur haben wollen, lässt die EU den Anbau in Europa zu. In diesem Jahr werden erstmals kommerziell genutzte Genfelder angepflanzt. Damit versucht die Gentechnikindustrie, unumkehrbare Fakten zu schaffen. Die Gefahr der unkontrollierten Ausbreitung durch Pollenflug ist groß", so der Imkermeister Jürgen Binder, Sprecher der Kampagne "Gendreck weg" und einer der Erstunterzeichner der Absichtserklärung. "Deshalb wollen wir nun die Sache selbst in die Hand nehmen. Es geht uns dabei um das Prinzip der Gefahrenabwehr. Bürgerinnen und Bürger übernehmen da Verantwortung, wo sich der Staat nicht mehr traut gegen die Interessen der Agrokonzerne zu handeln."

Vorbild der "Feldbefreier" sind die Aktionen in Frankreich und Indien. Dort haben sich schon tausende am öffentlichen Jäten auf Genfeldern beteiligt.

"Wir wollen mit unserem öffentlich angekündigten und durchgeführten Aktionen zeigen, dass sich die Befürworter einer gesunden Landwirtschaft nicht verstecken müssen", so der Agraringenieur Michael Grolm, ebenfalls Erstunterzeichner der Kampagne."Deshalb haben wir auch beschlossen, die betroffenen Bauern für den durch die symbolische Befreiung vom Gendreck verursachten Ernteausfall zu entschädigen, da es uns nicht um Sachbeschädigung geht, sondern um ein Umdenken in der Ernährung in Richtung Qualität."

Rückfragen und Interviews:

Jürgen Binder, Imkermeister: 0170-185 74 24
Michael Grolm, Dipl. Agraringenieur: 0170-108 71 74


Kontakt:
Jürgen Binder
Postfach 41
D-72101 Rottenburg
Tel.: (0049) 7472-442370
Fax.: (0049) 7472-441532
Mobil: (0049) 170-1857424
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