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Jun
2005

Sender im Stadtkern: Die UMTS-Technologie unterläuft das Vorhaben, die Sendemasten aus der Stadt zu bekommen

11.06.2005 05:01

Ein Sender im Stadtkern

Mobilfunkbeirat verhandelt mit Betreibern über Sender-Standorte

Was der Mobilfunkbeirat bereits im April befürchtete, hat sich nach der jüngsten Sitzung des Gremiums bestätigt: Die neue UMTS-Technologie unterläuft das Vorhaben, die Sendemasten aus der Stadt zu bekommen.

Villingen-Schwenningen

VON MARGA SCHUBERT

Villingen-Schwenningen (ms) Auch wenn ein UMTS-Standort in der Villinger Innenstadt bleiben soll, wie die Betreiber fordern, wenn dafür die Sendetechnik für Mobilfunk auf die beiden Standorte Hubenloch und Güterbahnhofstraße konzentriert werde, bedeute das unterm Strich eine Verbesserung der Strahlenbelastung in der Villinger Innenstadt. Dies hätten neuerliche Messungen deutlich ergeben, erklärte Rainer Temme vom Stadtplanungsamt. Denn damit würden drei GSM und ein UMTS-Standort in der Innenstadt aufgegeben. Und GSM stelle in ihrer Typik eine wesentlich höhere Belastung dar als UMTS. Der Mobilfunkbeirat diskutierte dieser Tage wieder einmal mit den Betreibern über die Standorte der Funkantennen.

Trotz allem, und das wird immer wieder deutlich in den Gesprächen, geht kein Weg daran vorbei, dass die Entwicklung von UMTS, der neuen dritten Mobilfunkgeneration mit den rasanten Übertragungsgeschwindigkeiten, die Planungen, die Villinger Innenstadt von Sendern komplett frei zu halten, überholt hat.

Ansonsten war die "neue Diskussion die alte Diskussion" in der Sitzung des Mobilfunkbeirates, erklärt Temme. Der Beirat arbeite in Rahmenzwängen und habe lediglich die Möglichkeit, Verbesserungsstrategien zu fahren. Dass der Weg der Minimierungstaktik aber nachweislich Erfolge bringe, zeige eine Verbesserung der Belastung, die für die Schwenninger Innenstadt erreicht worden sei. In der Kronenstraße sei durch die Erhöhung eines Sendemastens die Strahlenbelastung deutlich gesenkt worden.

Ein vehementer Kritiker des Mobilfunks, der Villinger Arzt Klaus Dold, sieht in den Ausbauplänen der Betreiber eine deutliche Verdichtung des Netzes und ein gewisses Taktieren.

Die Ansprüche der Mobilfunkbenutzer forderten ihren Tribut, warnt der Mediziner. Doch nach verschiedenen Studien erkennen jetzt immer mehr Ärzte die möglichen Gesundheitsgefahren durch Mobilfunk, weiß Dold. Doch aufgrund der misslichen Gesetzeslage könne der Mobilfunkbeirat nur wählen zwischen einer schlechten und einer noch schlechteren Lage für die Mobilfunktechnik. Als mündiger Konsument sollte man deshalb, wo es gehe, auf schnurlose Kommunikation verzichten, rät der Mediziner rigoros.

//www.suedkurier.de/lokales/villingen/villingen/art2997,1581791.html?fCMS=f0351db9c8c6e0ee4e0ccb6dbf9df71d


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