7
Jun
2005

Sicherheit durch Transparenz

„Sicherheit durch Transparenz“, zu diesem Workshop lädt das Informationszentrum Mobilfunk und der TÜV Nord in den nächsten Wochen ein mit Präsentation der Ergebnisse einer landesweiten Mobilfunk-Messreihe in Niedersachsen, kommunalspezifische Informationen und Diskussionsrunde mit UNABHÄNGIGEN Experten

Der Teufel steckt im Detail. Transparenz ja, Sicherheit fraglich. Wer sich den gelb-blauen Workshop-Flyer //www.buergerwelle.de/pdf/workshop_flyer.pdf einmal anschaut, erkennt die „Transparenz“ insbesondere an den in weißem Schriftbild gehaltenen Untertiteln: „TÜV und IZMF stellen Mobilfunk auf den Prüfstein“ und „Messergebnisse als Instrument der Aufklärung in den Kommunen“. So klein und fein geschrieben, dass die Transparenz sogar meinen Drucker beeindruckt hat. Beim Ausdruck des Flyers ist die weiße Schrift auf dem gelben Hintergrund kaum sichtbar, echt transparent!

Nun endlich müssen die kommunalen Mandatsträger und die Kommunalverwaltungen ran! Workshops bis zum Teufel komm raus! Natürlich werden die Grenzwerte immer eingehalten, deshalb sind sie ja auch sehr hoch angesetzt! Doch jetzt sollen auch die Kommunalpolitiker lernen, wie sie dem „dummen“ Bürger nicht nur die absolute Sicherheit des Mobilfunks transparent machen, sondern wie sie ihn auch noch mit aller Gewalt von der Sicherheit überzeugen müssen. Als Bonbon gibt es laienverständliche Erläuterungen von Messergebnissen, der technischen Hintergründe und sogar Bewertungen aus gesundheitlicher Sicht und dies alles in einer Broschüre zusammengefasst.

Da möchte man doch Mäuschen spielen, wenn auf dem Workshop zum Thema biologische Relevanz der elektromagnetischen Felder referiert wird! Also Aufruf an alle Mäuse, auf zu einer der Veranstaltungen nach Hannover am 15.06., Oldenburg am 22.06., nach Braunschweig am 29.06. und schlussendlich nach Lüneburg am 06.07..

Und was unabhängige Experten angeht, darüber kann man untenstehend in einer ähnlichen Sache nachlesen.

Marianne Kirst


URL: //www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,358976,00.html

Tabakindustrie bezahlte Studien deutscher Gesundheitswissenschaftler

Hochrangige Wissenschaftler aus Deutschland ließen sich Studienprojekte jahrelang von der Tabakindustrie bezahlen. Wie der SPIEGEL berichtet, zeigen firmeninterne Dokumente, wie die Zigarettenkonzerne die Forscher instrumentalisierten, um die Gefahren des Rauchens herunterzuspielen. "Es ist besonders verwerflich, dass sich ausgerechnet Gesundheitswissenschaftler von der Tabakindustrie haben kaufen lassen", sagt Martina Pötschke-Langer, Leiterin des Zentrums für Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation in Heidelberg, dem SPIEGEL, "damit ignorieren sie den frühzeitigen Tabaktod von Hunderttausenden Deutschen." Nach dem Bericht des SPIEGEL haben führende Gesundheitswissenschaftler Deutschlands bis Anfang der neunziger Jahre zum Teil sechsstellige Beträge bekommen. Indirekt über Stiftungen haben die Zigarettenkonzerne etwa Studien des Freiburger Professors Jürgen Freiherr von Troschke oder des hochausgezeichneten Düsseldorfer Professors Johannes Siegrist finanziert. Laut den Dokumenten hat der Münchner Mediziner Karl Überla, der in den achtziger Jahren Präsident des Bundesgesundheitsamtes war, ebenso Forschungsgelder von Tabakfirmen erhalten wie Johannes Gostomzyk, der Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention.


//omega.twoday.net/search?q=Grenzwert+und+Mobilfunk
//tinyurl.com/dby7o


Informant: Burkhardt Schmidt
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