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Nov
2004

Handy für Kids - Plage oder Segen

Kinder und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/311977/

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Handy für Kids - Plage oder Segen
//www.buergerwelle.de/pdf/handy_fuer_kids_plage_oder_segen.pdf

11.11.2004

Mit zehn Jahren das erste Handy

Nutzer von Mobiltelefonen werden immer jünger - " Plage oder Segen?" - Diskussion in Volkshochschule

Schnell noch ein Bild von den Klassenkameraden gemacht: Das Handy ist immer dabei. Foto: Alfred Gerold

Von Holger Buchwald

Ein Leben ohne Handy können sich die Jugendlichen nicht mehr vorstellen. Wie aber sollen sich Eltern verhalten, wenn ihre Kinder schon mit elf Jahren ein erstes Mobiltelefon verlangen? Um diese und andere Fragen ging es bei der Diskussion "Handy für Kids - Plage oder Segen?" in der Volkshochschule.

Kinder sind als Zielgruppe schon längst im Visier der Mobilfunk-Industrie. Mit einer neuen Funktion können Eltern ihren Sohn oder ihre Tochter bequem von Zuhause orten. Für Sechs- bis Zwölfjährige sind leicht zu bedienende Handys mit farbigen Tasten auf dem Markt. Und das Durchschnittsalter, in dem Schüler heute ihr erstes Handy bekommen, beträgt nach einer Studie gerade einmal 9,7 Jahre. In einem Punkt waren sich demnach auch die Heidelberger Diskussionsteilnehmer einig: "Auch wenn wir die Entwicklung bedauern mögen, das Thema Handy ist durch." Die kleinen mobilen Alleskönner sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Stellt sich nur die Frage: wie sollen Eltern und Schule damit umgehen?

"Nehmen Kinder Schaden, wenn sie heutzutage kein Handy haben?", fragte Moderator Dr. Michael Jung vom Kinderschutzbund Wiesloch. Eine Frage, die die Diskussionsteilnehmer nicht so leicht beantworten konnten. Professor Rolf Göppel von der Pädagogischen Hochschule, dessen 15-jähriger Sohn nun schon sein zweites Handy besitzt, vertrat die Ansicht, dass jedes Kind seine Eltern so lange nerven wird, bis es endlich ein Mobiltelefon hat. Lehrer und Schulberater Michael Gérard beobachtete auf dem Pausenhof, dass Schüler, die bereits seit einem Jahr kein neues Handy mehr bekommen haben, in den Augen ihrer Klassenkameraden "out" sind.

"Handys erst ab 16", empfiehlt die Bundesstrahlenschutzkommission, wie Sabine Erpf von der Mobilfunkgruppe der "Bürger für Heidelberg" den Zuhörern verriet. Jüngere Menschen haben eine dünnere Schädeldecke als Erwachsene. Deshalb könnten die Mikrowellen-Strahlen leichter ins Gehirn eindringen. "Fasst Euch kurz! Telefoniert nur dann mit dem Handy, wenn es unbedingt sein muss. Schaltet es oft aus, und tragt es nicht am Körper. Und achtet beim Kauf eines Handys auf eine niedrige Spezifische Absorptionsrate!" All das empfiehlt das Flugblatt "Handy. Spiel mit den Strahlen?" der Bürger für Heidelberg, das mit Unterstützung der Stadt Heidelberg gedruckt wurde.

Umweltbürgermeister Eckart Würzner vertrat übrigens die Ansicht, dass Lehrer an die Kinder klare Signale aussenden müssten. So sollte das Telefonieren in der Schule wie auch das Rauchen erst einmal grundsätzlich verboten sein. Handys dürften im Unterricht nicht benutzt werden. Und in der Schule sollten die Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisiert werden, so seine Empfehlungen. Die Stadt stellt in Zusammenarbeit mit der Pädogische Hochschule hier zurzeit Unterrichtsmaterialien zusammen. Michael Gérard glaubt übrigens, dass der Unterricht weniger durch das Klingeln von Handys oder unkonzentrierte SMS-verschickende Schüler gestört werde, als dies landläufig angenommen wird. Schon Kinder verschulden sich, um ihre Handy-Rechnung bezahlen zu können, erzählte Dieter Krämer von der H&G-Bank.

Minderjährige können zwar bei den Geldinstituten noch keine Schulden machen, doch sie pumpen sich dann halt etwas von ihren Freunden oder belasten das Konto der Eltern. Seine Empfehlung deshalb: Auf "Pre-Paid"-Karten ausweichen, bei denen der Nachwuchs nur ein gewisses Budget vertelefonieren kann. Denn laut einer Studie sind rund sechs Prozent der 13- bis 17-Jährigen - nur wegen ihrer Telefon-Rechnung - bereits mit rund 300 Euro im Minus.

//www.rnz.de/


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