30
Okt
2004

Mobilfunk und Hirntumore

Bei der Frage Tumoren durch Mobilfunk ergibt sich das Problem, dass digital arbeitende Handys erst seit weniger als zehn Jahren eine größere Verbreitung haben, während die Latenzzeiten der Tumorentwicklung länger sind.

Es gibt erste wissenschaftliche Studien zum Tumorrisiko von Personen, die den Mobilfunk in Form von Handys nutzen. Eine schwedische epidemiologische Studie (akzeptiert vom "International Journal of Oncology", aber noch nicht publiziert) stellt fest, dass Personen, die das Handy regelmäßig an die rechte Kopfseite hielten, mit einem Risikofaktor von 2,45 einen Tumor an dieser Seite entwickeln und Personen auf der linken Seite des Kopfes mit einem Risikofaktor 2,40 einen Tumor entwickeln.

Tendenziell gleiches Ergebnis veröffentlichte soeben eine Gruppe der American Health Foundation in New York, wonach auf der Seite des Kopfes, an die üblicherweise das Handy gehalten wird, das Risiko für eine Tumorentwicklung erhöht ist. Darüber hinaus ergab sich das statistisch signifikante erhöhte Risiko für Tumorentwicklungen des Neuroepithels um den Faktor zwei bis drei (Quelle: Microwave News und EMF-Monitor). Zu diesen Ergebnissen passt auch ein neues Ergebnis aus dem Labor. Tice u.a., 1999 stellte statistisch signifikant fest, dass Mobilfunkstrahlung auf Zellen mit Belastungswerten SAR 5 und zehn Kilogramm über 24 Stunden zu einer Verdreifachung einer Chromosomenanomalie führt. Goswami u.a., 1999 fand mit Hilfe der Finanzierung durch Motorola, dass in einem Gen festgelegte Eigenschaften durch Mobilfunkstrahlung verändert werden kann. Dabei wird das Proto-Oncogen Fos durch die Bestrahlung mit 836 MHz in seiner Aktivität verdoppelt. Wird die Mikrowellenbestrahlung gepulst, wie beim digitalen Mobilfunk, werden 40 Prozent weiterer Aktivitätszunahme verzeichnet. Bei genveränderten Mäusen (Krebs-Supressor-Gen ausgeschaltet) werden nach Bestrahlung von D- und E-Netz-Signalen, täglich etwa 20 Minuten, bei 18monatiger Exposition 2,4mal so häufig bösartige Tumoren erzeugt.

Effekte auf die Gehirn-Funktion

Am Kopf wirken bei Handy-Benutzern max. ein mW/cm². Natürliche Leistungsdichten innerhalb des Organismus sind 0,001 mW/cm² = 1 µW/cm². Gehirnfunktionen des Menschen ändern sich im Einfluss von Mobilfunk-Hochfrequenzen (Alan Preece, University of Bristol), sind aber nicht automatisch krankmachend. Es wird jedoch berichtet von: Epilepsie-Anfällen, Schlaf-Problemen, RFR-Syndromen, oder "microwave radiation sickness", Kopfschmerzen, Depressionen. Diese Effekte sind teilweise eindeutig und teilweise nicht eindeutig korrelierbar mit der Hochfrequenzstrahlung. Einige Menschen können die Strahlung spüren.

//www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/warnke.htm

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Thema Hirntumore

Dr. med. Wolfgang Köstler, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Onkologie, erklärte in einem Interview zum Thema Hirntumore: "Der Mensch von heute ist einer solchen Unzahl von gepulsten Mikrowellen ausgesetzt, die zu Summationen der Feldstärken außerhalb und innerhalb des Körpers, speziell aber im Kopfbereich und im sehr stark verästelten und räumlich stark untergliederten Knochenmark führen können. So ist eine Zunahme der Hirntumore und der leukämischen Erkrankungen in nächster Zukunft zu erwarten. Geht man einer Hirntumorerkrankung nach und fragt den Patienten, ob er wusste, wer noch in seiner Umgebung einen Hirntumor entwickelt hatte, bekommt man nicht selten rasch einige Namen genannt. Nimmt man anschließend eine Landkarte oder Stadtkarte zur Hand und trägt die Wohnorte der Betroffenen und gleichzeitig die elektromagnetische Wellen abstrahlenden Sender der verschiedensten Provenienz (Radar, Fernsehsender, Richtfunk- strecken, Mobilfunksender) ein, so ergibt sich der Verdacht auf eine Fokussierung der Hirntumorhäufigkeiten dort, wo auch eine Summation der Feldstärken und der einstrahlenden Frequenzen gegeben ist".

Die Beobachtungen, so Köstler, wurden meistens weder beachtet noch in ihrem möglichen Bezug zu technischen Feldern erfasst. Die an Hirntumor Verstorbenen grabe man ein, und damit sei die Geschichte scheinbar erledigt und für niemanden mehr interessant. In diesem Zusammenhang sieht Köstler auch eine von ihm dokumentierte Häufung von Hirntumoren in einer relativ eng umgrenzbaren Gegend in Niederösterreich, nördlich von Wien. "Sechs Fälle von Hirntumoren bei Erwachsenen traten mehr oder weniger gleichzeitig auf."

Auch in der Stadt Bremen konnte Köstler ähnliche Falle recherchieren. "Hier waren drei Ärzte in unmittelbarer Nahe eines Senders betroffen, die an Hirntumoren erkrankten."

//omega.twoday.net/stories/529520/

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Zunahme von Hirntumoren durch Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/383502/

Mobile phone risk revealed
//omega.twoday.net/stories/395066/
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