30
Jul
2004

Statt Arbeitsplätzen künftig nur noch Ein-bis-zwei-Euro-Jobs

Raus aus der Statistik: Statt Arbeitsplätzen künftig nur noch Ein-bis-zwei-Euro-Jobs

30.07.04

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) geht nach Informationen der "Financial Times Deutschland" davon aus, dass die zukünftigen Jobs für Arbeitslose mit Stundenlöhnen von ein bis zwei Euro bezahlt werden. "Man kann für einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitslosen-Job fünf bis sechs Stellen dieser Art schaffen", sagte Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der BA, der Zeitung. Solcherart Beschäftigte würden nicht mehr als Arbeitslose gezählt. Sie hätten auch nicht - wie bisher - nach zwölf Monaten Arbeit wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld...

Die ganze Nachricht im Internet:
//www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php4?Nr=9040

dazu auch:

Weiterleitung :

//sozialisten.de/presse/presseerklaerungen/view_html?zid=22222
Datum: 30.07.2004
© //www.sozialisten.de

30.07.2004

Aus eins mach sechs macht Armut

Zu den Vorschlägen der Bundesagentur, Jobsharing zu Stundenlöhnen von ein bis zwei Euro einzuführen, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Dagmar Enkelmann:

Man kann für einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitslosenjob fünf bis sechs Stellen dieser Art schaffen, so das Vorstandsmitglied der Bundesagentur, Heinrich Alt, zum geplanten Vorhaben der Agentur auf diese Weise 750.000 Jobs zu schaffen. Mit Bezahlungen von ein bis zwei Euro. Und Minister Clement schiebt nach, diese Niedrigstlohnjobs seien ein Beitrag "erst einmal Not zu lindern".

Mit diesen Aussagen erfährt man aus berufenem Mund alles, was ohnehin befürchtet wird:

* Es werden keine neuen existenzsichernden Arbeitsplätze entstehen. In Armut gezwungene Menschen werden sich die Brosamen nun auch noch teilen müssen.

* Es besteht die Gefahr, dass vollwertige Arbeitsplätze durch die geplanten Niedrigstlohnjobs verdrängt werden.

* Armut und Not für einen Teil der Bevölkerung ist vorprogrammiert.

So sieht das Regierungskonzept von "fördern und fordern" also letztlich aus: Kürzen und fordern im unerträglichen Übermaß, das Fördern dagegen eine einzige Farce.

Die PDS bleibt dabei: Hartz IV und die stetig bekannt werdenden Begleiterscheinungen sind ein Ticket in die Armut für Hunderttausende. Mit Gewerkschaften und Sozialverbänden in der Kritik übereinstimmend werden wir den Protest forcieren. Hartz IV muss weg.

Pressemitteilungen der PDS
//www.pds-online.de/presse-abo/
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