16
Dez
2004

Nachbarn fürchten sich vor Funk-Antennenwald

Burgaltendorf. Obwohl Franz Dyckmans ein Naturfreund ist, bringt ihn ein Wald in Rage. Es ist ein von Mobilfunk-Betreibern "angepflanzter" Antennen-Wald auf einem Nachbarhaus, der jetzt durch einen neuen Mast erweitert wurde.

Seit 1971 wohnt Franz Dyckmanns in seiner Eigentumswohnung Am Kirchhof. Es ist eine ruhige Wohnstraße in einem attraktiven Umfeld. "Eigentlich fühlen wir uns alle sehr wohl hier", bestätigen auch die Nachbarinnen Monika Bäckert-Pietsch und und Gisela Dzeik.

1999 bekam die Idylle Risse, als die erste Mobilfunk-Antenne auf dem Nachbarhaus, Alte Hauptstraße 88, errichtet wurde. Im Jahr 2001 kam dann der zweite Mast aufs Dach. Vor wenigen Wochen war dann für Dyckmanns und seine Nachbarn das Maß voll, als der dritte Mast von einem Riesenkran auf das Dach gesetzt wurde.

Es war nicht der optische Eindruck, der Dyckmans und seine Nachbarn schon 2001 beunruhigte, vielmehr waren und sind es die Sorgen um die Gesundheit, die für Aufregung sorgten und weiterhin sorgen.

Aufmerksam geworden durch Presseberichte, die über die schädlichen Wirkungen von Sendestrahlen berichteten, machte sich Dyckmans mit der Materie vertraut. Er fand Studien, in denen Zusammenhänge zwischen Mobilfunk-Anlagen und Krebserkrankungen aufgezeigt wurden. Bei einer wissenschaftlichen Untersuchung im fränkischen Naila wurde belegt, dass das Krebsrisiko in der Nähe des dortigen Mobilfunk-Senders signifikant gestiegen sei. Als man Am Kirchhof dann erfuhr, dass auch der in Sichtweite stehende Turm der Herz-Jesu-Kirche mit einem Funkmast bestückt war, wurden die besorgten Anwohner aktiv. Ein Rechtsanwalt wurde eingeschaltet, der von der Stadt als Genehmigsbehörde erfuhr, dass alles nach Recht und Gesetz erfolgt sei. Es sei lediglich ein so genannter "Befreiungsbescheid" der Bauaufsicht nötig.

Als jetzt der dritte Sendemast errichtet wurde, reichte es den besorgten Nachbarn endgültig: "Hier befinden sich in unmittelbarer Nähe ein Seniorenheim, ein Kindergarten und eine Schule. Bei uns im Haus gibt es mehrere Krebserkrankungen und bisher unerklärliche Fieberschübe. Da kann die Stadt doch nicht vom grünen Tisch aus noch eine weiter Antenne genehmigen."

Erneut wurde ein Rechtsanwalt damit beauftragt, Widerspruch gegen das Anwachsen des Antennenwaldes einzulegen. Gleichzeitig hat sich die Eigentümergemeinschaft an die Bezirksvertretung gewandt, und bittet die Politiker, sich der Sache anzunehmen.

15.12.2004 Von Peter Marnitz

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