21
Jul
2004

Prof. Dr. Jiri Silny

"Mobilfunk ohne messbaren Einfluss auf Krebs"

Umstrittene Aussagen beim Fachsymposium in der Akademie der Wissenschaften

München - Gesundheitsschäden durch Mobilfunkstrahlung können zwar nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht nachgewiesen werden. Aber auch ausschließen lassen sie sich nicht. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Fachsymposiums der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zum Stand der Mobilfunk-Forschung. Das Hauptaugenmerk richtete sich dabei auf den Vortrag des Ingenieurs und Mediziners Jiri Silny von der Technischen Hochschule Aachen über bisher nachgewiesene Gesundheitsschäden. Bei seinen Ergebnissen stützte sich der Wissenschaftler auf Tausende von Lang- und Kurzzeitstudien oder Tier- und Zellenexperimenten. Silny schränkte die Ergebnisqualität dieser beiden Arten von Untersuchungsmethoden grundsätzlich ein: Die Studien würden nur einen statistischen und keinen ursächlichen Zusammenhang belegen...

Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_40504.html

Omega: zu Mobilfunk gibt es nur wenige hundert Studien und die meisten weisen auf die Schädlichkeit für die Gesundheit hin. Möge doch Prof. Silny die vielen Gutachten zu Mobilfunk vorlegen, die angeblich nur einen statistischen und keinen ursächlichen Zusammenhang belegen. Und was spricht dagegen, dass, wie in den USA, bei uns auch wissenschaftliche Fakten im Interesse der Wirtschaftsförderung durch industriefreundliche Gutachter und Wissenschaftler verfälscht werden?

siehe dazu: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_250204.html

Die Ergebnisse der Experimente könnten keinesfalls bedenkenlos auf den Menschen übertragen werden. Gemäß solcher Untersuchungsresultate deutet laut Silny "alles darauf hin", dass die so genannte gepulste, schwache elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks "keinen großen Einfluss auf das Krebsgeschehen hat".

Omega: immerhin gibt Prof. Silny zu, dass Mobilfunkstrahlung einen Einfluss auf das Krebsgeschehen hat, er schränkt lediglich ein, dass „gepulste, schwache elektromagnetische Strahlung des Mobilfunks "keinen großen Einfluss auf das Krebsgeschehen hat".

Wie glaubwürdig aber sind die Studien und Kommentare von Prof. Dr. Jiri Silny zu den biologischen Wirkungen von Mobilfunk überhaupt?

Prof. Dr.-Ing. habil. med. Jiri Silny, Leiter des Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu) an der RWTH Aachen, ist u.a. in einer Studie der Frage nachgegangen, ob die hochfrequenten Felder des neuartigen Mobilfunk-Standards UMTS möglicherweise biologisch nachweisbare Wirkungen hervorrufen können.

Die Studie wurde von dem Düsseldorfer Mobilfunkbetreiber E-Plus und Swisscom Innovations, der Forschungsabteilung des schweizerischen Telekommunikations- anbieters Swisscom AG, gefördert !!!

Der Original-Wortlaut von der Homepage von E-Plus:

Zur Ermittlung möglicher Effekte im menschlichen Körper wurden von dem Wissenschaftler-Team unter Leitung von Prof. Dr. Jiri Silny bei Versuchspersonen in verschiedenen Versuchsreihen bestimmte Regionen der Großhirnrinde, Nerven sowie Muskeln gereizt. Die körperlichen Reaktionen konnten mit Hilfe des so genannten Elektromyogramms (EMG) gemessen werden. Die Untersuchungen fanden sowohl unter Einfluss von UMTS-Feldern als auch ohne diese Felder statt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die UMTS-Felder weder im Stande sind, ohne Wärmewirkung (athermisch) Muskeln, Gehirn oder Nerven zu erregen, noch können sie Erregungsvorgänge beeinflussen, so Prof. Dr. Silny.

Kommentar der Bürgerwelle:

Der letzte Satz suggeriert, es gäbe keine Wirkungen. Korrekt formuliert müsste es heißen: Wir haben keinen Einfluss gefunden.

Wer ist Prof. Dr. Silny?

Er bekommt seit mehr als 20 Jahren Forschungsgelder der Industrie. Im Flugblatt “Mobilfunk” des Ministeriums für Umwelt und Verkehr, Baden Württemberg schreibt er: “Die Beeinflussung der sogenannten ”Gehirnströme” durch die Felder des Mobilfunks wird häufig als Argument für gesundheitliche Schädigungen herangezogen. In wenigen Experimenten eines einzelnen Labors wurden zwar Veränderungen des Elektroenzephalogramms (EEG), das die elektrische Aktivität des Gehirns wiedergibt, festgestellt, jedoch bestehen Zweifel an der Richtigkeit dieser Untersuchungen”.

Die Untersuchungen zur Veränderung des EEG`s wurden von vielen anderen Labors unabhängig voneinander festgestellt. 1998 wurde von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin sogar eine Untersuchung durchgeführt mit folgendem Ergebnis: das EEG veränderte sich. “Wiederholte Messungen zeigten signifikante Einflüsse des elektromagnetischen Feldes. Es gibt keinen Zweifel, dass die gepulsten Mikrowellen von Handys biologisch wirksam werden können.”

Die Aussage von Prof. Dr. Silny, die Veränderungen der Hirnströme wären nur von einem einzelnen Labor festgestellt worden, sind unwahr. Damit verfälscht er den wissenschaftlichen Erkenntnisstand.

Somit ist Prof. Dr. Silny ein Verfälscher des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und damit hat seine oben angeführte UMTS Studie und seine sonstigen Studien keine Glaubwürdigkeit.

Weil Prof. Dr. Silny Leiter des Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (femu) an der RWTH Aachen ist, sind auch alle die Ergebnisse der RWTH Aachen in diesem Fachbereich unglaubwürdig.

Quelle: http://www.buergerwelle.de/body_newsletter_191003.html

und aus einem offenen Brief des Mediziners Gernot Schwinger an die Ärztezeitung zu Mobilfunk-Strahlenschäden:

Es sind sehr reale und z.T. schwere Gesundheitsschäden von uns in der Praxis seit Jahren zu beobachten. Das mag sich nicht bis nach Aachen herumgesprochen haben, und wenn Herr Jiri Silny nichts zu ermitteln vermag, dann spricht das nicht für ihn und sein sog. "Forschungszentrum" (die Industrie "forscht" immer dann in "Zentren", wenn es brenzlig wird).

Wir haben schon seit geraumer Zeit an die Bundesanstalt für Strahlenschutz und an das ehem. BGVV unsere Erfahrungen gemeldet, und diese widersprechen Herrn Jiri Silny außerordentlich.

So war das immer schon, aber beim Holzschutzmittel PCP haben wir (nach Jahren) schlussendlich vor dem Landgericht obsiegt (1994).

Quelle: http://www.tauschkult.de/umtsno/vater.htm


Prof. Dr. Jiri Silny - unterwegs im Auftrag der Mobilfunkindustrie
http://www.buergerwelle.de/d/doc/pranger/silny.htm


Über Herrn Silny, dessen Forschung und Studien von der Mobilfunkindustrie bezahlt werden

...Die bereits erwähnte, im Auftrag des Wissenschaftsministeriums erstellte Studie weist einige bemerkenswerte Eigenheiten auf: nicht nur, dass sie zum Großteil lediglich aus einer Literaturrecherche und der Bewertung von international zum Thema durchgeführten Studien besteht - und in der Schlussfolgerung einen Freibrief für die Mobilfunkbetreiber bedeutet - wurde sie auch genau von jenem Professor Dr. Silny erarbeitet, der im Auftrag der Mobilfunkbetreiber im vergangenen Jahr im Rahmen einer WorkshopReihe durch Österreich tourte, um über die Unbedenklichkeit von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks zu referieren....

...Prof. Silny arbeitet seit 30 Jahren immer wieder für die Industrie. Die Mobilfunkindustrie verweist als Beleg ihrer Argumentation auf ein Gutachten Prof. Silnys über die Unbedenklichkeit von Basisstationen. Diesem Gutachten wurde aber von einschlägigen Wissenschaftlern (u.a. der Universität Wien) "schwerwiegende Mängel" vorgeworfen...

http://www.goest.de/elektrosmog.htm

...Jiri Silny, Helmholtz-Institut für biomedizinische Technik in Aachen, Mitglied einer Kommission, die im Auftrag des VDI (Verband der deutschen Industrie)/VDE Grenzwerte für niederfrequente Magnetfelder entwickeln soll...

Silny ist Mitglied in der deutschen SSK und von jeher Industriewissenschaftler.

Urteil des LG Frankfurt, Aktenzeichen 02-4 O 274/00, vom 27.09.00, Auszüge:

"Im Namen des Volkes wurde in einem Rechtsstreit um den Betrieb einer Mobilfunkbasisstation von Landgericht Frankfurt für Recht erkannt und am 27. 9. 1999 verkündet:
Der Antragsgegnerin wird auf dem Wege der einstweiligen Verfügung verboten, auf dem Glockenturm der evangelischen Kirche die installierte Mobilfunkbasisstation zu betreiben oder den Betrieb der Station zu ermöglichen.

In diesem Zusammenhang wurde als "Sachverständiger" der Industrie Prof. Silny gehört.

In der Urteilsbegründung heißt es wörtlich:
"Prof. Si hat eingeräumt, dass Beobachtungen im Rahmen einer Langzeitstudie mit Menschen nicht angestellt wurden. Die Aussagen des Prof. Si beschränken sich vielmehr auf einzelne Fallstudien, wie z. B. einer Doppelt-Blind-Studie, bei der der Proband für lediglich einen Tag exponiert wurde."

http://www.buergerwelle.de/d/doc/aktuell/silnycomment.htm :

u.a. heisst es hier:

Der Autor nennt hier drei Publikationen (v.Klitzing 1992, 1995 und Preece 1999). Bezüglich der Studien von v.Klitzing werden vier Wiederholungsuntersuchungen angeführt, die jedoch weder in der Literaturliste aufscheinen, noch in der Literaturdatenbank, auf die der Studien-Autor verweist, aufgefunden werden konnten. Die Untersuchung von Preece et al. (1999) wurde noch nicht wiederholt. Preece hat aber eine interne Wiederholung mit zwei unabhängigen Personengruppen durchgeführt, die dieselben Ergebnisse erbracht hat. Von Silny werden aber eine Reihe anderer einschlägiger Untersuchungen (Reiser et al. 1995, Thuroczy et al. 1997, Ayoub et al. 1998, Eulitz et al. 1998, Freude et al. 1998), in denen Effekte der Exposition berichtet werden, unterschlagen.

http://www.hei-news.de/mobilfunk.html :

Doch halt, soeben erreicht uns eine Broschüre des Ministers für Umwelt und Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Ulrich Müller (CDU). Mobilfunkstrahlung ist ja gar nicht gesundheitsschädlich! Wir waren nur falsch informiert! Denn: "Ursprung solcher Befürchtungen sind nicht überprüfte Einzelberichte und falsche Interpretationen von Veröffentlichungen." Verfaßt hat dieses Pamphlet Prof. Dr.-Ing. habil. med. J. Silny vom Forschungszentrum für Elektromagnetische Umweltverträglichkeit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Merkwürdig nur, daß Prof. Dr. Silny sich in der genannten Veröffentlichung so ausgiebig mit dem (angeblichen) "wirtschaftlichen Nutzen" der Mobilfunkerei befaßt... Ach ja, das "Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (FEMU)" ist "Kooperationspartner" des Forum Mobilkommunikation, einer Vereinigung von Netzbetreibern, "Handy Herstellern" (sic) und dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. Und wirtschaftlichen Nutzen zu schaffen ist ja schließlich auch die Hauptaufgabe eines Ministeriums für Umwelt. Oder etwa nicht?

Quelle: http://www.risiko-elektrosmog.de/Forschung/Forscher/Silny.htm

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Abrechnung mit den Propagandalügen des Forum Mobil
http://omega.twoday.net/stories/1008223/

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Neuartige Informationsplattform zu "Elektrosmog" und Gesundheit

Veröffentlicht am: 13.07.2005

Das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit wurde 1998 unter Leitung von Professor Dr. Jiri Silny gegründet und gehört zum Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Erstaunlich! In der 2003 ausgestrahlten TV-Sendung "Bei Anruf Smog" trat ebenfalls ein Dr. Jiri Silny von der TH-Aachen auf.

Dessen Wissen bzgl. der Thematik beschränkte sich allerdings auf

1. Handys stören Herzschrittmacher, jedoch keineswegs körperliche Abläufe.

2. Angebliche Beschwerden durch Elektrosmog sind auf die Angst davor zurückzuführen.

3. Dass angeblich Elektrosensible im Labor nicht präzise sagen konnten, wann eine hochfrequente Bestrahlung an- und ausgeschaltet wurde, ist der Beweis für die psychosomatische Natur Ihres Problems.

Als Zugabe lieferte dieser Dr. Silny noch einige ziemlich unwissenschaftliche Pöbeleien gegenüber Prof. Dr. Adelkofer, dem Leiter der REFLEX-Studie ab, was eventuell durch die Finanzierung seiner "Forschungen" durch Eplus verursacht worden sein könnte.

Was mir jetzt völlig unklar ist:

Der in der aktuellen Meldung erwähnte Dr.Silny gründete ja das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit schon 1998. Eigentlich ist es kaum vorstellbar, daß jemand in 5 Jahren Forschung nicht mehr herausfindet als die oben erwähnten 3 Punkte, auch bei Berücksichtigung des Umstandes, dass intellektuelle Fähigkeiten von Person zu Person sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können.

Ich kann mir dieses Rätsel also erstmal nur so erklären, daß es in Aachen wohl 2 Professoren mit dem Vornamen Jiri und dem Nachnamen Silny geben muß.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Kraft

Quelle:
http://de.groups.yahoo.com/group/elektrosmog-liste/message/5484

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Omega Links zum Thema:

Mobilfunk-Strahlenschäden
http://omega.twoday.net/stories/336660/

ForumMobil propagiert Endlösung für Elektrosensible
http://omega.twoday.net/stories/448151/

Forscher und Forschungsergebnisse von der Industrie bezahlt
http://www.buergerwelle.de/pdf/forscher_und_forschungsergebnisse_von_der_industrie_bezahlt.htm

Junk Science/FEMU Aachen: Wie Wissenschaft im Dienste der Wirtschaft verfälscht wird
http://www.elektrosmognews.de/news/junksciencefemu.htm

Stellungnahme Prof. Alexander Volger
http://www.buergerwelle.de/pdf/stellungnahme_prof._alexander_volger.pdf



http://omega.twoday.net/search?q=Silny
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