Wissenschaft zu Mobilfunk

8
Mai
2005

Computational modeling evidence of a nonthermal electromagnetic interaction mechanism with living cells

Computational modeling evidence of a nonthermal electromagnetic interaction mechanism with living cells: microwave nonlinearity in the cellular sodium ion channel

Stoykov, N.S. Jerome, J.W. Pierce, L.C. Taflove, A.
Rehabilitation Inst. of Chicago, IL, USA;

This paper appears in: Microwave Theory and Techniques, IEEE Transactions on
Publication Date: Aug. 2004
Volume: 52, Issue: 8
On page(s): 2040- 2045
ISSN: 0018-9480
INSPEC Accession Number: 8076144
DOI: 10.1109/TMTT.2004.831924
Posted online: 2004-08-02 08:42:34.0

Abstract

A computational hydrodynamics model consisting of a system of four coupled time-domain partial differential equations is applied to study the response of the cellular sodium ion channel to a microwave electric-field excitation. The model employs a dynamic conservation law formulation, which has not been previously applied to this problem. Results indicate that the cellular sodium ion channel exhibits an electrical nonlinearity at microwave frequencies, which generates an intermodulation spectrum when excited by an amplitude-modulated electric field. Intermodulation products having frequencies down to 50 MHz, and very likely well below 50 MHz, appear possible. This is a new nonthermal microwave interaction mechanism with living tissues that, if observable below 0.1 MHz, could enable the stimulation of excitable biological tissues, and thereby have significant implications for human health and safety.

http://ieeexplore.ieee.org/xpl/freeabs_all.jsp?isnumber=29225&arnumber=1318802&count=27&index=22

Full text under:
http://www.smpp.northwestern.edu/~smpp_pub/Stoykov(2004)IEEE%20Trnsactions.pdf

Handystrahlung: Erbgut wird geschädigt

http://ecolog.twoday.net/stories/677132/

7
Mai
2005

4
Mai
2005

Schreiben der Bamberger Ärzte an den Präsidenten der Bundesärztekammer, Erste Untersuchungsergebnisse, Folien von der Anhörung im Bayerischen Landtag am 29.04.2005 u.a.

http://www.buergerwelle.de/pdf/bamberg_kurzbericht_kronach.pdf
http://www.buergerwelle.de/pdf/bamberg_anhoerung_29_04_05_folien_dr._waldmann.pdf
http://www.buergerwelle.de/pdf/bamberg_bericht.pdf
http://www.buergerwelle.de/pdf/bamberg_eckl_korrigiert.pdf
http://www.buergerwelle.de/pdf/bamberg_kasuistiken_03_05_05.pdf


Informant: Christine Kind


Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder http://omega.twoday.net/search?q=22+Kasuistiken

Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder

Vorwort zur Broschüre

Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder (Mobilfunkanlagen, DECT, WLAN u.a.)

22 Kasuistiken

Herausgegeben von Dr. C. Waldmann-Selsam, Dr. U. Säger, Ärzteinitiative Bamberger Appell

Diese Berichte zeigen, dass Menschen seit Jahren durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder oft schwer erkrankt sind ohne dass die behandelnden Ärzte die Ursache erkannten. Daher litten und leiden Menschen, die zu Hause oder am Arbeitsplatz der Hochfrequenz ausgesetzt sind und erhalten keine Therapie. Die entscheidende Therapie ist: Beendigung der Exposition!

Die in den Medien ständig wiederholte Bewertung der Strahlenschutzkommission, es gäbe keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigungen unterhalb der gegenwärtig geltenden Grenzwerte, hat dazu geführt, dass die meisten Ärzte (ich selbst auch bis vor 1 Jahr) bei den vielen unklaren Krankheitsbildern einen Zusammenhang mit der Hochfrequenz nicht in Erwägung zogen. Die Ärzte wissen nicht, dass an keinem einzigen Mobilfunkstandort in Deutschland Erhebungen des Gesundheitszustandes der Menschen durchgeführt worden sind! Dass die im Jahr 2001 vorgenommene Bewertung der Strahlenschutzkommission also keine wissenschaftliche Grundlage hat.

Die gerade ausgewerteten ärztlichen Erhebungen in Oberfranken bei 356 Personen unter häuslicher Langzeitbelastung belegen:

- Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunkanlagen, von schnurlosen DECT-Telefonen u.a.) führen zu einem neuen, bisher unbekannten Krankheitsbild mit charakteristischem Symptomenkomplex.

- Die Menschen leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden Symptome:

Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, depressive Stimmung, Ohrgeräusche, Hörverlust, Hörsturz, Schwindel, Nasenbluten, Sehstörungen, häufige Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, Gelenk- und Gliederschmerzen, Nerven- und Weichteilschmerzen, Taubheitsgefühl, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckerhöhung (anfallsweise), Hormonstörungen, nächtliches Schwitzen, Übelkeit.

- Schon ab 10 µW/m² erkranken viele Menschen.

- Die Symptome treten in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit der Exposition auf.

- Es handelt sich keineswegs nur um subjektive Befindlichkeitsstörungen. Rhythmusstörungen, Hörsturz, Visusverlust, erhöhter Blutdruck, Hormonstörungen, Konzentrationsstörungen u.a. sind objektiv nachweisbar.

- Ein Teil der Gesundheitsstörungen verschwindet nach Beendigung der Exposition (Entfernung DECT-Telefon, vorübergehender Ortswechsel, dauerhafter Ortswechsel, Abschirmung) sofort.

Daraus folgt:

Der Ausbau muss sofort gestoppt werden.

Mobilfunkanlagen, in deren Umfeld Menschen mit mehr als 10µW/m² belastet sind, müssen abgeschaltet werden. DECT-Telefone müssen umgerüstet werden.

Betroffene, Angehörige und Ärzte werden sich gemeinsam mit aller Kraft engagieren.

Wir müssen es schaffen.

Bamberg, den 26.4.05

Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam

Karl-May-Str. 48, 96049 Bamberg, peter.selsam@t-online.de, tel. 0951/12300, fax. 0951/2972506


Nachricht von Christine Kind



Schreiben der Bamberger Ärzte an den Präsidenten der Bundesärztekammer, Erste Untersuchungsergebnisse, Folien von der Anhörung im Bayerischen Landtag am 29.04.2005 u.a. http://omega.twoday.net/stories/671257/

Mobilfunk und Gesundheit
http://omega.twoday.net/stories/303598/

3
Mai
2005

Auf dem Weg zur Volksseuche

"Handystrahlung schadet Gesundheit"

Die Strahlung von Mobilfunk beeinflusse Gehirnströme und beeinträchtige die Gesundheit. Auf dieses Ergebnis kommt Gerd Oberfeld, Umweltmediziner des Landes, in einer Studie.

Donnerstag, 28.04.05

"Auf dem Weg zur Volksseuche"

Zwölf Personen hatten sich freiwillig für dieses Experiment zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse sollen nun in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und durch weitere Untersuchungen abgesichert werden.

Unsere Gesellschaft befinde sich beim Thema Handy und ergänzenden Produkten wie Video-Telefonie und immer stärker strahlenden Datennetzen auf dem Weg zu einer Volksseuche, sagt Umweltmediziner Oberfeld und verlangt:

"Politik sollte endlich handeln"

"Die Politik muss sich generell verstärkt mit dieser Thematik beschäftigen und endlich handeln. Es geht um gravierende Auswirkungen, die für die Gesundheit der Bevölkerung und die der Gesellschaft als Ganzes einfach nicht tragbar sind."

"Kein Abbau mehr möglich"

Es sei schon allein aus wirtschaftlichen Gründen unrealistisch, dass alle Handymasten deswegen abgebaut werden könnten, ergänzt Oberfeld und verweist auf den starken politischen und internationalen Einfluss von Telekommunikationskonzernen.

Die Gesellschaft sei aber aufgefordert, alles zu unternehmen, um Strahlenbelastungen zu vermindern und nicht noch weiter ausbauen zu lassen.

"Man kann das mit Dauerlärm vergleichen"

"Es ist erstmals der Nachweis gelungen, dass nicht nur Handys selbst gewisse Schäden auslösen können sondern auch die Sendeanlagen selbst. Das biologische System des Gehirns reagiert auf externe Faktoren.

Man kann das mit Dauerlärm vergleichen. Es kommt auch bei diesem auf Dauer und Einwirkzeit an. Gleich verhält es sich bei elektromagnetischen Feldern."

"International nicht mehr tragbare Situation"

Oberfeld fordert, dass mit dieser Technologie in Zukunft sorgsamer und besser umgegangen werde. Die Situation sei international nicht mehr tragbar aus umweltmedizinischer Sicht.

Grüne fordern Konsequenzen

Die Landesregierung müsse sich dafür einsetzen, dass der Salzburger Vorsorgewert auf Bundesebene gesetzlich verankert werde, fordert die Grüne Landtagsabgeordnete Heidi Reiter.

Die Studie dürfe "auf keinen Fall in den Schubladen verschwinden", sagt die Grüne Umweltsprecherin, denn Betroffene hätten ein Recht darauf, vor zu hoch strahlenden Mobilfunkanlagen geschützt zu werden.

http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=5&id=378145

Nachricht von Ulrich Weiner

2
Mai
2005

'Correlation found between mobile phone masts and sleep disturbances'

http://www.medicalnewstoday.com/articles/23610.php

Cell phone base stations change brain currents and cause unwellness

PRESS RELEASE May 1 , 2005

Cell phone base stations change brain currents and cause unwellness

Research in Austria

The radiation of a cell phone base station at a distance of 80 metres causes significant changes of the electrical currents in the brains of testees (measured by electroencefalogram, EEG). All the testees said they felt unwell during the radiation, some of them seriously.

That is the result of an investigation by a team of Austrian scientists. They measured alpha 1 (8 to 10 Hz), alpha 2 (10 to 12 Hz) and beta waves (13 to 20 Hz). A small density of GSM 900 and GSM 1800 radiation already caused several significant changes in these three frequency ranges. This means the body is stressed - temporarily this may have some positive effect, in the long run however stress certainly reduces the quality of life, capacity for work and state of health.

The results of the research will be published in international scientific magazines and confirmed by replication. The research was financed by Land Salzburg in Austria. The testees were nine women and three men between 20 and 78, who considered themselves 'electrosensitive'. They were invited to sit in a chair, eyes covered and ears plugged. Of course they were not aware of the sequence of the tests.

The side of the room directed at the cell phone base station was shielded against radiation, except for a small part which could be (un)shielded easily. In the first phase, the radiation density near the head was 26 mikroWatt/m2, in the second phase 3327 mikroWatt/m2 and in the third phase 26 mikroWatt/m2 again. Several other environmental parameters were measured to be sure they could not influence the results, such as radiation by television and FM-radio, noise, CO2, temperature, relative humidity, low frequency magnetic fields and soherics (electrical discharges in the atmosphere, possibly causing radiation).

During the second phase the parameters of all the brainwaves, measured by EEG, changed significantly. Afterwards the testees were asked to describe their experiences. All of them felt unwell during the second phase. They reported symptoms like buzzing in the head, palpitations of the heart, unwellness, lightheadedness, anxiety, breathlessness, respiratory problems, nervousness, agitation, headache, tinnitus, heat sensation and depression.

According to the scientists, this is the first worldwide proof of significant changes of the electrical currents in the brain by a cell phone base station at a distance of 80 metres. It has been scientifically established before that the radiation of cell phone base stations leads to unwellness and health complaints.

Cell phone base stations are not the only source of radiofrequent radiation. Also UMTS-videophones, DECT-telephones, WLAN- and WIFI-networks, C2000/TETRA-networks and many other digital wireless communication systems contribute to the level of radiation. In many houses and offices the densities by DECT and WLAN are higher than those by cell phone base stations.

The scientists involved were dr. med. Gerd Oberfeld (Land Salzburg, dept. of environmental medicin), dr. Hannes Schimke (Salzburg University, EEG-measurements, psychofysiology, statistics) and univ. prof. dr. Günther Bernatzky (Salzburg University, neurodynamics and neurosignalling). The research was supported by dr. med. univ. Gernot Luthringshausen (permanent member of the ethical commission of Land Salzburg, neurology and psychiatry).

Sources in German:
http://www.salzburg.com/cgibin/sn/printArticle.pl?xm=1524270
http://www.salzburg.gv.at/themen/gs/gesundheit/umweltmedizin.htm



Cell phone base stations change EEG patterns
http://omega.twoday.net/stories/681166/

29
Apr
2005

Handy-Strahlung verändert die DNA: Schon geringere Dosen können schädlich sein!

Die Studienautoren fordern jetzt strengere Grenzwerte

Kinder sollten am besten nicht mit Handys telefonieren

Dass Handys im Flugzeug oder im Krankenhaus die Funktion von empfindlichen technischen Geräten beeinträchtigen können, ist bekannt. Als höchst umstritten gilt, wie die elektromagnetische Strahlung auf den menschlichen Körper wirkt. Für Wirbel sorgt eine große europäische Studie, die aufzeigt, dass die Strahlung zumindest im Labor die DNA, das Erbmaterial menschlicher Zellen, verändere.

Angesichts des beunruhigenden Befunds sollte nach Ansicht von Forschern eine Folgestudie klären, ob und unter welchen Umständen die Strahlung auch lebende Organismen schädigt. Die Empfehlung des britischen Nationalen Strahlenschutzkomitees (NRPB) ließ an Klarheit nichts zu Wünschen übrig: Eltern, so der NRPB-Vorsitzende William Stewart, sollten Kinder unter neun Jahren von Mobiltelefonen fern halten. Auch Erwachsene sollten die Nutzung der Geräte auf das Notwendigste beschränken.

Schädigungen nicht ausgeschlossen

Zwar gebe es keinen Beweis dafür, dass die von Handys ausgehende Strahlung für den Menschen gefährlich sei. Dies lasse sich aber auch nicht ausschließen, sagte Stewart. Der NRPB-Vorsitzende bezog sich dabei unter anderem auf das im vergangenen Dezember vorgelegte Resultat der von der Europäischen Union finanzierten so genannten Reflex-Studie, an der zwölf Forschergruppen aus sieben Ländern mitgewirkt hatten.

Widersprüchliche Resultate

"Die Reflex-Studie wurde ins Leben gerufen, weil so viele unterschiedliche wissenschaftliche Befunde vorlagen", berichtet der Wiener Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger. "Wir wollten ein klares Ja oder Nein auf die Frage, ob elektromagnetische Strahlung biologische Veränderungen bewirkt." Angesichts widersprüchlicher Resultate aus früheren Studien sollten eine über jeden Zweifel erhabene Versuchsanordnung und Vorgehensweise die Frage nach den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf menschliche Zellen endgültig klären. "Diese Ergebnisse haben eine Glaubwürdigkeit, wie wir sie zu diesem Thema bisher nicht kannten", betont Rüdiger.

Erhöhtes Krebsrisiko

"Elektromagnetische Felder von Handys stören das genetische Material in Zellen", fasst Rüdiger das Ergebnis zusammen, "und zwar in einer Dosis, die viel geringer ist, als man bisher wusste". Mit der Veränderung des genetischen Materials geht nach Einschätzung des Mediziners ein erhöhtes Krebsrisiko einher.
"Brüssel hüllt sich in Schweigen"

Ob diese im Labor nachgewiesenen Schäden auch auf lebende Organismen übertragbar sind, ist nicht geklärt. "Wir bemühen uns sehr um weitere Studien, aber Brüssel hüllt sich in Schweigen", sagt Rüdiger.

Schon geringe Strahlung gefährlich!

Schon bei einem SAR-Wert - er gibt Auskunft über die Strahlungsintensität eines Handys - von 0,3 Watt pro Kilogramm beobachteten die Forscher DNA-Brüche in den Zellen. Der Grenzwert für Handy-Strahlung liegt gegenwärtig bei zwei Watt pro Kilogramm und entspricht fast dem Siebenfachen der Menge, bei der die Forscher Schädigungen feststellten.

Strahlungsarme Modelle kaufen

Selbst wenn verbindliche Normen ausbleiben, können Konsumenten ihr mögliches Gesundheitsrisiko minimieren. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, beim Kauf eines Mobiltelefons auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert zu achten. Als strahlungsarm bezeichnet das BfS einen SAR-Wert von 0,6. (apa)

http://www.networld.at/index.html?/articles/0517/548/110992.shtml


Nachrichten von der BI Bad Dürkheim

DNA-Schäden durch Handys?

Dass Handys im Flugzeug oder im Krankenhaus die Funktion von empfindlichen technischen Geräten beeinträchtigen können, ist bekannt. Als höchst umstritten gilt, wie die elektromagnetische Strahlung auf den menschlichen Körper wirkt.

Für Wirbel sorgt eine große europäische Studie, die aufzeigt, dass die Strahlung zumindest im Labor das Erbmaterial menschlicher Zellen verändere. Angesichts des beunruhigenden Befunds sollte nach Ansicht von Forschern eine Folgestudie klären, ob und unter welchen Umständen die Strahlung auch lebende Organismen schädigt.

Keine Handys für Kinder

Die Empfehlung des britischen Nationalen Strahlenschutzkomitees (NRPB) ließ an Klarheit nichts zu Wünschen übrig: Eltern, so der NRPB-Vorsitzende William Stewart, sollten Kinder unter neun Jahren von Mobiltelefonen fern halten. Auch Erwachsene sollten die Nutzung der Geräte auf das Notwendigste beschränken. Zwar gebe es keinen Beweis dafür, dass die von Handys ausgehende Strahlung für den Menschen gefährlich sei. Dies lasse sich aber auch nicht ausschließen, sagte Stewart. Der NRPB-Vorsitzende bezog sich dabei unter anderem auf das im vergangenen Dezember vorgelegte Resultat der von der Europäischen Union finanzierten so genannten Reflex-Studie, an der zwölf Forschergruppen aus sieben Ländern mitgewirkt hatten.

„Die Reflex-Studie wurde ins Leben gerufen, weil so viele unterschiedliche wissenschaftliche Befunde vorlagen“, berichtet der Wiener Arbeitsmediziner Professor Hugo Rüdiger. „Wir wollten ein klares Ja oder Nein auf die Frage, ob elektromagnetische Strahlung biologische Veränderungen bewirkt.“ Angesichts widersprüchlicher Resultate aus früheren Studien sollten eine über jeden Zweifel erhabene Versuchsanordnung und Vorgehensweise die Frage nach den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf menschliche Zellen endgültig klären.

Glaubwürdigere Daten

„Diese Ergebnisse haben eine Glaubwürdigkeit, wie wir sie zu diesem Thema bisher nicht kannten“, betont Rüdiger. „Elektromagnetische Felder von Handys stören das genetische Material in Zellen“, fasst Rüdiger das Ergebnis zusammen, „und zwar in einer Dosis, die viel geringer ist, als man bisher wusste“. Mit der Veränderung des genetischen Materials geht nach Einschätzung des Mediziners ein erhöhtes Krebsrisiko einher. Ob diese im Labor nachgewiesenen Schäden auch auf lebende Organismen übertragbar sind, ist nicht geklärt. „Wir bemühen uns sehr um weitere Studien, aber Brüssel hüllt sich in Schweigen“, sagt Rüdiger.

Schon bei einem SAR-Wert - er gibt Auskunft über die Strahlungsintensität eines Handys - von 0,3 Watt pro Kilogramm beobachteten die Forscher DNA-Brüche in den Zellen. Der Grenzwert für Handy-Strahlung liegt gegenwärtig bei zwei Watt pro Kilogramm und entspricht fast dem Siebenfachen der Menge, bei der die Forscher Schädigungen feststellten. Selbst wenn verbindliche Normen ausbleiben, können Konsumenten ihr mögliches Gesundheitsrisiko minimieren. Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt, beim Kauf eines Mobiltelefons auf einen möglichst niedrigen SAR-Wert zu achten. Als strahlungsarm bezeichnet das BfS einen SAR-Wert von 0,6.

http://www.vol.at/engine.aspx/page/vol-article-detail-page/cn/vol-news-thorstenbayer-20050429-100228/dc/tp:vol:news-welt/ag/tp-apa


Nachricht von der BI Bad Dürkheim
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Familie Lange aus Bonn...
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Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
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Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
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Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

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