29
Nov
2005

Treffen bei der EU Kommission zum Thema Mobilfunk und Gesundheit

//openpr.de/in/70262

HLV INFO 184/AT

29-11-2005

Volker Hartenstein, MdL a.D.

29-11-05

Im Anhang finden Sie eine Presseerklärung zu einem Treffen bei der EU Kommission zum Thema Mobilfunk und Gesundheit sowie 2 Statements für das Treffen. Dass es zustande kam, ist v.a. dem unermüdlichen Einsatz von Frau Dr. Birgit Stöcker, 1. Vorsitzende vom Bundesverband Elektrosmog, zu verdanken. Vielen Dank!!! Für mich ist es aber auch ein Ausdruck unserer gewachsenen Kraft. Ein Grund zur Freude! Es ist aber auch völlig klar, dass nichts von der EU oder anderen Stellen zu erwarten ist, wenn nicht immer mehr Bürgerinnen und Bürger aktiv werden.


Wolf Bergmann /Mitinitiator des Freiburger Appells


"Minimierung elektromagnetischer Felder." Die EU lädt Mobilfunkkritiker ein.

Auf Einladung der Europäischen Kommission - Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz - fand am 25.11.2005 ein Treffen im Gebäude der Kommission in Luxemburg statt.

Im Einladungsschreiben von John F. Ryan, Referatsleiter der Kommission, an Frau Dr. Stöcker, Vorsitzende des Bundesverbandes Elektrosmog e.V. heißt es : "Die Europäische Kommission hat den Inhalt Ihrer Eingabe und des dazu eingereichten, von 36 990 Bürgern unterzeichneten "Freiburger Appells" zur Kenntnis genommen ...schlage ich Ihnen vor,...dass Sie die anstehende Problematik persönlich darlegen können."

Bei diesem Treffen legte Frau Henschel vom Bundesverband Elektrosmog insbesondere die Situation elektrosensibler Menschen dar und überreichte den Freiburger Appell mit allen Unterschriften.(auf CD).

Frau Dr. med. Waldmann-Selsam, Initiatorin des Bamberger Appells und des Bamberger Mobilfunksymposions, berichtete von ihren Untersuchungen und Messungen bei gesundheitlich durch Mobilfunk schwer geschädigten Menschen und forderte u.a. den sofortigen Stop von UMTS, die bisher völlig versäumten Untersuchungen von Betroffenen aus öffentlichen Mitteln und die Möglichkeit, Funkmasten (wie u.a. in Spanien geschehen) abzuschalten, wenn in der Umgebung ungewöhnliche Krankheitshäufungen auftreten.

Herr Dr. med. Bergmann, Mitinitiator des Freiburger Appells, machte auf die dramatische Verschlechterung der Situation seit Verabschiedung des Freiburger Appells vor 3 Jahren aufmerksam und überreichte ein Statement sowie eine Zusammenfassung der dringendsten Forderungen aus den mobilfunkkritischen Appellen. (s. Anlage.)

Mr. Ryan wies darauf hin, dass die EU Kommission für das kommende Jahr eine Neubewertung des Gesundheitsrisikos durch Mobilfunk vorbereite. Wegen der Gefährlichkeit der DECT-Schnurlostelefone nannte er auf die Möglichkeit, die Kommission für Produktsicherheit in Brüssel einzuschalten. Zu der Notwendigkeit, sofort Untersuchungen bei Betroffenen durchzuführen, forderte er auf, Forschungsprojekte einzureichen. Angenommene Projekte würden mit 60% der Kosten gefördert.

Freiburg, d. 27.11.2005. Dr. med. Wolf Bergmann. Freiburg. Tel. 0761/78615 oder 55 61141. E-mail wolf.bergmann@tele2.de


Dr. med. Wolf Bergmann Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopathie
Reichsgrafenstr. 28
79102 Freiburg
Tel. 0761 - 55 611 41
Fax 0761 - 50 36 78 17
wolf.bergmann@tele2.de

Freiburg, den 28.11.2005

Sehr geehrte Anwesende,

ich danke Ihnen sehr herzlich, dass Sie uns eingeladen haben, um Ihnen unsere wirklich schweren Sorgen und Anliegen zum Thema Mobilfunk und Gesundheit vorzutragen und dass sie uns über die von der Europäischen Kommission verfolgte Gesundheitspolitik informieren wollen.

Als einer der Mitinitiatoren des Freiburger Appells freue ich mich, Ihnen bei Bedarf den Appell zu erläutern und die darin aufgestellten Forderungen an eine verantwortliche Gesundheitspolitik zu übermitteln.

In der kurzen Zeit seit der Verabschiedung des Freiburger Appells bis heute hat sich die Situation auf dramatische Weise verschlechtert:

Die beobachtbaren Beschwerden und Erkrankungen im Zusammenhang mit Mobilfunk nehmen erschreckend zu. Die aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigen immer aufs Neue, dass die künstlichen Frequenzen des Mobilfunks tiefgreifende Störungen der biologischen Steuerungsvorgänge lebendiger Organismen verursachen und die Gesundheit stören und zerstören. Trotzdem überrollt uns eine wahre Flut von zusätzlichen neuerlichen, noch belastenderen Mobilfunkfrequenzen (UMTS, Wlan, Bluetooth, WiMax usw.) mit gepulsten Breitbandfrequenzen, die unsere Regelkreise noch mehr stören und einen gesunden = ungestörten Informationsfluss im Organismus zum Erhalt der Homöostase verunmöglichen.

Besonders in Deutschland wird diese Entwicklung durch die Industrie und die Politik mit ungeheurer Geschwindigkeit vorangetrieben, ohne auch nur im Ansatz die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die nicht-thermischen Wirkungen der Mobilfunkfrequenzen zu berücksichtigen. Dabei ist der Dreh- und Angelpunkt in der politischen wie wissenschaftlichen Auseinandersetzung die Behauptung, dass es keinen Nachweis von Gesundheitsschäden bei Einhaltung der extrem hohen deutschen Grenzwerte gebe. Da sich auch die deutschen Gerichte diesem Standpunkt angeschlossen haben, ist die Bevölkerung in Deutschland vollkommen schutzlos einer chronischen und ständig zunehmenden Gesundheitsschädigung ausgesetzt.

In dieser menschlich, gesundheitlich und politisch dramatischen Situation bitten wir Sie sehr dringlich um Ihre kompetente und solidarische und ausdauernde Unterstützung beim Verbraucher- und Gesundheitsschutz.

Dafür im Voraus sehr herzlichen Dank


Dr. med. Wolf Bergmann Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopathie
Reichsgrafenstr. 28
79102 Freiburg
Tel. 0761 - 55 611 41
Fax 0761 - 50 36 78 17
wolf.bergmann@tele2.de

Freiburg, den 28.11.2005

Mobilfunk - Gesundheit - Wissenschaft - Politik.

Anhaltspunkte für die Besprechung mit der Europäischen Kommission, Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz, am 25.11.2005.

1.) Die gesundheitsschädigende nicht-thermische Wirkung von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks bei geringen Feldstärken, wie sie im Normalbetrieb des Mobilfunks auftreten, ist wissenschaftlich seit langem und aktuell seit dem massenhaften Ausbau des Mobilfunks erwiesen - in Grundlagenforschung, experimentell bei Tier und Mensch, in epidemiologischen Studien und in der Feldbeobachtung. Dies alles bereits vor Einführung von UMTS. Die Beobachtungen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind so gravierend, dass sofortige Schutzmaßnahmen zwingend erforderlich sind.

2.) Mit dem flächendeckenden Ausbau von UMTS wird diese schon bedrohliche Situation sprunghaft zu einer hochgefährlichen Situation potenziert.

3.) Grenzwertfestlegungen, die nur die thermische Wirkung je einer einzelnen Mobilfunkfrequenz berücksichtigen und einen Gesundheitsschutz bei Einhaltung solcher Grenzwerte behaupten, sind unwissenschaftlich und unverantwortlich. Sie lassen die Forschungsergebnisse von 6 Jahrzehnten außer acht. Es handelt sich um die wohl größte und gefährlichste Verbraucherschutzlüge seit dem Krieg.

4.) Eine Politik, eine Wissenschaft, eine Rechtsprechung, die sich auf diese Grenzwerte berufen, geben die Bevölkerung einer schweren und sprunghaft zunehmenden Gesundheitsgefährdung völlig schutzlos preis. Eine solche Politik ist ungesetzlich, da sie das Prinzip der Vorsorge und des Gesundheitsschutzes, das in den europäischen Verfassungen zwingend festgeschrieben ist, verletzt.

5.) Eine Politik, die entsprechend den Gesetzen und bei Kenntnis des Sachstandes Gesundheitsschutz und Vorsorge berücksichtigt, muss sofortige Konsequenzen ziehen.

Dringend notwendige sofortige Konsequenzen:

- sofortiger Stop des Ausbaus von UMTS - am aller dringlichsten!
- Absenkung der Grenzwerte mindestens auf die derzeit niedrigsten in Europa.
- Verbot des DECT-Standards und der Pulsung.
- Umfassende Aufklärung der Bevölkerung durch unabhängige Einrichtungen.
- Verbot der Handynutzung in öffentlichen Einrichtungen, v.a. in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Seniorenheimen usw. und in öffentlichen Verkehrsmitteln.
- Werbeverbot und Warnhinweise (ähnlich wie bei Tabak.)
- Entscheidungsrecht der Kommunen über die Aufstellung von Mobilfunkmasten.
- Untersuchung von Betroffenen in besonders belasteten Gebieten durch unabhängige Wissenschaftler.
- Haftpflicht der Betreiber und Behörden für Gesundheitsschäden.
- Beweislastumkehr.
- Förderung gesundheitsverträglicher Kommunikationsmittel.

Es besteht die große Gefahr, dass die Lobby der Mobilfunkindustrie und die deutsche Regierung alle Machtmittel einsetzen, um in der EU die Grenzwerte der Mobilfunkindustrie, die in Deutschland Gesetz sind, als Standard durchzusetzen. Wir appellieren an die zuständigen EU-Gremien und an alle Abgeordneten des EU -Parlaments, sich diesem Druck nicht zu beugen und ihrem Gesetzesauftrag entsprechend dringend notwendige Maßnahmen für Gesundheits- und Verbraucherschutz hinsichtlich Mobilfunk und aktuell UMTS zu beschließen.

--------

Ärzte und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/408385/

Ärzteappelle gegen Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1064751/

Ärztekammern und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1104181/


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