29
Nov
2005

Kampf gegen Privatisierung im Gesundheitswesen

Sind Sie Millionär? Dann geht das Folgende Sie nichts an!

Für alle anderen aber ist wichtig zu wissen: Auf die Beschäftigten in den Hamburger Krankenhäusern kommen folgende Verschlechterungen zu:

a) Kürzung der Gehälter bis zu mehreren 100 EUR monatlich,
b) Streichung des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes (»Jahressonderzahlung«),
c) Weitgehender Wegfall von Schicht- und Überstundenzuschlägen, d) Verlängerung der Arbeitszeit von 38,5 auf 42 Stunden pro Woche e) Verkürzung des Urlaubs um 3 Tage (4 Tage für 30 – 40 Jährige),
f) Streichung des Zusatzurlaubs für Wechselschichtarbeitende (bisher bis zu 4 Werktagen),
g) Grundsätzlich nur noch befristete Arbeitsverträge,
h) Verkürzung der Kündigungsfristen
i) Und außerdem: Streichung von weiteren 1000 Arbeitsplätzen!

Informieren Sie sich über den Protest und die Streiks der Beschäftigten in den Hamburger Krankenhäuser.Es geht um deren Arbeitsplätze und um Ihre Gesundheit! Deshalb der Aufruf zur Demonstration am Mittwoch, 30.11.05 ab 8.00 Uhr vom Rödingsmarkt. Alle weiteren Infos auf dem Flugblatt von ver.di-Hamburg vom 28.11.2005. (pdf)

//www.labournet.de/branchen/dienstleistung/gw/hh_281105.pdf


Empörung, Angst, Widerstand

Interview von Stephan Kimmerle mit Axel Hopfmann über die Gegenwehr an Hamburger Kliniken bezüglich der Folgen der Privatisierung. „Am 30. November sind etwa 17.000 Beschäftigte verschiedener Hamburger Krankenhäuser zum gemeinsamen Warnstreik aufgerufen. Du bist aktives ver.di-Mitglied im LBK, Landesbetrieb Krankenhäuser in Hamburg. Wogegen richtet sich Euer Protest? …“ Interview von Stephan Kimmerle mit Axel Hopfmann auf sozialismus.info vom 22.11.2005

//www.sozialismus.info/index.php?name=News&sid=1443


Kampf gegen Privatisierung im Gesundheitswesen

»Die Patientenversorgung leidet«

Volksbegehren gegen Privatisierung hessischer Uniklinik gestartet. Interview von Herbert Wulff mit Tobias Paul, Vorsitzender der Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretung am Universitätsklinikum Gießen/Marburg und im Sprecherrat der Initiative »Rettet die Klinika« in junge Welt vom 29.11.2005

//www.jungewelt.de/2005/11-29/024.php

I
Vorstand sucht Eskalation

„An der Berliner Charité streiken die Ärzte. Auch Pflegekräfte und Arbeiter wehren sich gegen geplante Kündigungen und Lohnkürzungen. Seit Montag streiken die Ärzte am Berliner Uniklinikum Charité. Doch auch bei den rund 13000 Arbeitern und Angestellten regt sich weiterhin Protest gegen drohende Entlassungen und Lohnkürzungen. Für Freitag ruft die Gewerkschaft ver.di um »fünf vor zwölf« zum Warnstreik auf. Der Aufsichtsrat will an diesem Tag u. a. über betriebsbedingte Kündigungen entscheiden…“ Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 29.11.2005 //www.jungewelt.de/2005/11-29/015.php
Ver.di: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Die Beschäftigten des Universitätsklinikums Charité wenden sich an Sie mit der Bitte um Verständnis und Unterstützung.

„Seit fast einem Jahr versuchen der Vorstand der Charité und der Berliner Senat als deren Eigentümer die Beschäftigten der Charité zu einem Absenkungstarifvertrag zu erpressen, indem sie ansonsten mit 1500 betriebsbedingten Kündigungen drohen! (…) Wir haben unsere Aktion so organisiert, dass eine sichere und ausreichende Patientinnen- und Patientenversorgung sichergestellt ist. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung- schließlich geht es um unsere Arbeitsplätze und um unsere Arbeitsbedingungen. Nur wenn diese gesichert sind, können wir auf Dauer eine gute Patientinnen- und Patientenversorgung gewährleisten. Kein Personalabbau! Keine betriebsbedingten Kündigungen! Schluss mit der Tarifflucht, für einen Flächentarifvertrag! Keine Privatisierung! Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderung der Beschäftigten der Charité!“ Unterschriftenliste des Aktionsbündnisses „Gesunde Charité“ von ver.di vom 28.11.2005. (pdf)

//www.labournet.de/branchen/dienstleistung/gw/charite_uliste.pdf


Ver.di: Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde! Wir bitten euch hiermit, uns in unserem Kampf gegen betriebsbedingte Kündigungen, Tarifflucht, Lohndumping und Privatisierung aktiv zu unterstützen!

„Wir möchten durch die Gründung eines Aktionsbündnisses „Gesunde Charité“ eine breitere Unterstützung in der Öffentlichkeit für die Interessen der Beschäftigten und einer, aus unserer Sicht unverzichtbaren, öffentlichen Gesundheitsversorgung erreichen. Wir sehen die Angriffe gegen uns an der Charité nicht isoliert, sondern als Teil der neoliberalen Politik in Deutschland, ja in Europa, um öffentliche Dienstleistungen privaten Profitinteressen zur Verfügung zu stellen. (…) Wir laden euch daher zur Gründung unseres Aktionsbündnisses „Gesunde Charité“ Mittwoch, den
07.12.2005 am Campus Charité Mitte im kleinen Saal des Versorgungszentrums um 16.30 Uhr ein…“ Die gesamte Einladung mit weiteren Informationen und Hintergründen zur Situation von ver.di vom 28.11.2005 (pdf)

//www.labournet.de/branchen/dienstleistung/gw/charite_einladung.pdf


Marburger Bund ruft zu Warnstreiks an Universitätskliniken auf

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (mb) hat für kommenden Freitag (02.12.05) die Ärzte an den Universitätskliniken zu Warnstreiks aufgerufen. Anlass sind die nach Meinung der Ärztegewerkschaft ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). „Wir haben den Eindruck, dass die Arbeitgeber bewusst auf Zeit spielen“, erklärte der 1. Vorsitzende des mb, Dr. Frank Ulrich Montgomery. Offensichtlich unterschätze man die anhaltende Streikbereitschaft der 22.000 Universitätsärzte. (…)Am 13. Dezember sollen zudem Ärzte-Streiks an kommunalen Krankenhäusern stattfinden. Hintergrund ist die Weigerung der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA), mit dem Marburger Bund Tarifverhandlungen aufzunehmen.“ Pressemitteilung des Marburger Bundes vom 29.11.2005

//www.marburger-bund.de/bundesverband/pressestelle/mitteilungen/zs2005/5505.html


Aus: LabourNet, 29. November 2005
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