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Nov
2005

Wiener Ärztekammer warnt mit Plakaten in Arztpraxen - Handys raus aus dem Wartezimmer

04. November 2005 14:37

Aktion gegen unkontrollierte Handy-Nutzung

Wiener Ärztekammer warnt mit Plakaten in Arztpraxen und gibt "Handy-Regeln"

Wien - Die Wiener Ärztekammer warnt vor den möglichen gesundheitlichen Gefahren durch häufiges und unkontrolliertes Telefonieren mit dem Handy und versendet in den kommenden Tagen Plakate an alle Arztpraxen in der Bundeshauptstadt.

Aufgelistet werden dabei die "10 medizinischen Handy-Regeln", die eine maximale Reduzierung der Strahlenexposition garantieren sollen.

In den "Handy-Regeln" rät die Ärztekammer unter anderem, nur in dringenden Fällen und dann nur kurz zu telefonieren, das Handy nachts auszuschalten, keine Spiele am Mobiltelefon zu spielen, das Handy während des Gesprächsaufbaus und beim Versenden von SMS-Nachrichten nicht in Kopfnähe zu bringen sowie ein paar Meter Abstand von anderen Personen zu halten, da sie mitbestrahlt würden.

Speziell bei Kindern sollten diese Regeln besondere Beachtung finden, da sie gegenüber hochfrequenter Strahlung empfindlicher seien als Erwachsene, so die Kammer. Kinder unter 16 Jahren sollten Handys daher nur im äußersten Notfall benutzen. (APA)

© derStandard.at
2005

//derstandard.at/?url=/?id=2231555

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HLV INFO 170/AT

4-11-2005

Webmaster –Elektrosmognews 4-11-05

Fr, 04.Nov 2005

Ordinationsplakate zu Handystrahlen in Arztpraxen

Utl.: Ärztekammer setzt Informationsschwerpunkt in Wien - "Handys raus aus dem Wartezimmer"

Wien (OTS) - In den nächsten Tagen werden alle Wiener Arztpraxen Ordinationsplakate von der Ärztekammer erhalten, auf denen vor den möglichen gesundheitlichen Gefahren durch häufiges und unkontrolliertes Telefonieren mit dem Handy gewarnt wird. Aufgelistet werden dabei auch die "10 medizinischen Handy-Regeln", die eine maximale Reduzierung der Strahlenexposition garantieren sollen, ganz nach dem Motto "Sicher ist sicher".***

"Wir haben uns zu dieser Aktion entschlossen, da aufgrund der Ergebnisse letzter Studien mögliche negative Langzeitwirkungen durch Mobilfunkstrahlen nicht auszuschließen sind", betonte dazu der Wiener Ärztekammerpräsident Walter Dorner. Für die Ärzteschaft gelte dabei uneingeschränkt das Vorsorgeprinzip: "Solange sich die Hinweise auf Langzeitgefährdungen des Menschen in Laborversuchen verdichten und wir die Spätfolgen nicht wirklich abschätzen können, ist maximale Vorsicht anzuraten."

In den "Handy-Regeln" rät die Ärztekammer unter anderem, nur in dringenden Fällen und dann nur kurz zu telefonieren, das Handy nachts auszuschalten, keine Spiele am Handy zu spielen, das Handy während des Gesprächsaufbaus und beim Versenden von SMS-Nachrichten nicht in Kopfnähe zu bringen sowie ein paar Meter Abstand von anderen Personen zu halten, da sie mitbestrahlt werden. Speziell bei Kindern sollten diese Regeln besondere Beachtung finden, da Kinder gegenüber hochfrequenter Strahlung empfindlicher sind als Erwachsene. Kinder unter 16 Jahren sollten Handys daher nur im äußersten Notfall benutzen.

Wie Dorner anmerkt, sind die von der Wiener Ärztekammer postulierten Vorsichtsmaßnahmen "ohne wirkliche Einschränkung der Mobilität und Lebensfreiheit" möglich. "Keiner kann mir wirklich erzählen, dass sein Handy eingeschalten während der ganzen Nacht unbedingt am Kopfpolster liegen muss. Und auch das Weghalten des Handys während des Rufaufbaus vom Körper mindert nicht wirklich die Bequemlichkeit des Handy-Benützers", so der Ärztekammerpräsident.

Zwtl.: Gepiepse in den Wartezimmern nervt

Ein wichtiger Nebeneffekt der Aktion: Das Telefonieren mit Handys stört andere Patienten in Wartezimmern aufgrund der häufigen Enge ganz massiv. Dorner: "Immer wieder berichten mir Patienten, wie nervig es für sie ist, wenn während der Wartezeit in der Ordination es von allen Seiten bimmelt und lautstark Trivialitäten via Handy kommuniziert werden." Daher findet sich auf den Plakaten auch der Leitsatz: "Handys raus aus dem Wartezimmer! Es strahlt und stört!"

Dorner hofft, dass die Aktion auch Vorbildwirkung für andere Bundesländer hat: "Wir haben das Sujet bereits allen Länderkammern zur Verfügung gestellt. Es wäre schön und wichtig, wenn ähnliche Aktionen für ganz Österreich Beachtung fänden." (hpp)

S E R V I C E: Plakat-Download auf der Homepage der Ärztekammer für Wien unter //www.aekwien.at/media/Plakat_Handy.pdf

Rückfragehinweis:

Ärztekammer für Wien - Pressestelle Dr. Hans-Peter Petutschnig Tel.: (++43-1) 51501/1223 od. 0664/1014222 Fax: (++43-1) 51501/1289 mailto:hpp@aekwien.at //www.aekwien.at

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0104 2005-11-04/10:49

041049 Nov 05


//www.aekwien.at/1964.py?Page=1&id_news=4030

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Wien: Ärzte starten Plakat-Kampagne gegen Handys

Die Wiener Ärztekammer warnte schon im Sommer via Medien vor gesundheitsschädigenden Effekten von Handystrahlung. Jetzt startet sie eine Kampagne, bei der in den nächsten Tagen in allen Wiener Arztpraxen Plakate aufgehängt werden sollen, die vor den Folgen des Mobilfunks warnen. "Wir haben uns zu dieser Aktion entschlossen, da aufgrund der Ergebnisse letzter Studien mögliche negative Langzeitwirkungen durch Mobilfunkstrahlen nicht auszuschließen sind", betonte dazu der Wiener Ärztekammerpräsident Walter Dorner. Aufgelistet werden "10 medizinischen Handy-Regeln", die eine maximale Reduzierung der Strahlenexposition garantieren sollen.

//www.aekwien.or.at/
//www.diepresse.com/


Aus: FGF-Infoline vom 10.11.2005

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Ärztekammern und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1104181/

Kein Grund zur Beunruhigung
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