3
Nov
2005

Immer mehr Mobilfunk: die verleugnete Gefahr

//openPR.de/in/66633

HLV INFO 168/AT

3-11-2005

Christine Kind 1-11-05

Dr. med. Wolf Bergmann, Freiburg, d. 27.10.2005

Immer mehr Mobilfunk: die verleugnete Gefahr

Mit immer neuen Anwendungen und neuen Geräten überrollt uns gegenwärtig eine ungeheure Welle von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern durch Mobilfunk: Schnurlostelefone nach DECT-Standard, WLAN, Computerfunkverbindung, Bluetooth, WiMax, Lautsprecher ohne Kabel am Fernseher, UMTS....

Mit jeder Anschaffung von Geräten dieser Technologie holen Sie sich Mobilfunksender direkt ins Haus, die Sie wie z.B. das Schnurlostelefon ununterbrochen Tag und Nacht mit gepulsten hochfrequenten Mikrowellen bestrahlen, auch wenn Sie nicht telefonieren!! Dies alles zusätzlich zu der Bestrahlung von außerhalb, die von der ständig wachsenden Zahl der Mobilfunksender und der Satelliten ausgeht.

Künstliche elektromagnetische Felder des Mobilfunks liegen genau im Frequenzbereich der natürlichen, die Lebensvorgänge steuernden elektromagnetischen Schwingungen. Mobilfunksender sind damit permanente Störsender für unsere biologische Lebenssteuerung. Sie zwingen den natürlichen Schwingungen der Zellen und Organe unnatürliche Schwingungen auf und veranlassen den Organismus zu Stress- und Falschreaktionen. Das hat verheerende Folgen: Zellreifungsstörungen, Blutplättchenverklumpung, Übersäuerung, Störung der Hormone z.B. für Schlafrhythmus und Krebsabwehr, Eindringen von Umweltgiften in den Gehirnkreislauf, Brüche in der Erbsubstanz usw.

Die gesundheitlichen Folgen dieser Störungen reichen von unspezifischen Stressreaktionen über körperliche und psychische manifeste Erkrankungen bis hin zu Auslösung und Beschleunigung von Krebserkrankung. Naturgemäß sind diese Erkrankungen bei jedem Menschen verschieden, je nach Vorbelastung, Immunstärke, Lebensabschnitt, Intensität und Dauer der Strahlenbelastung.

Dies ist seit Jahrzehnten(!) wissenschaftlich belegt und wird in unabhängigen neuen Studien immer wieder bestätigt. (s. die europäische „Reflexstudie.“) Die beobachtbaren Fälle von schweren und schwersten Gesundheitsschäden durch Mobilfunk häufen sich immens. (s. z.B. Freiburger und Bamberger Ärzteappell.)

Die ständig wiederholte Behauptung, unsere Grenzwerte würden unsere Gesundheit vor Folgen der Mobilfunkstrahlen schützen, ist die folgenschwerste Unwahrheit und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Natürlich finden Mobilfunkindustrie ebenso wie offizielle Politik (die sich mit 100 Mrd. Euro für UMTS restlos an die Industrie verkauft hat) immer abhängige Wissenschaftler und Medien, die das Gegenteil behaupten.

Sie sollten sich dadurch nicht davon abhalten lassen, möglichst umgehend Ihr Schnurlostelefon aus Ihrer Wohnung (und Ihrem Büro!) zu entfernen, zu Hause keine Drahtlostechnik zu installieren, Kindern und Schwangeren kein Handy zuzumuten und Ihren eigenen Handygebrauch auf das Unvermeidbare und auf Notfälle zu beschränken.

Dr. med. Wolf Bergmann, Freiburg, d. 27.10.2005

Mehr Informationen:
//www.ises-suedbaden.de
//www.netzwerk-risiko-mobilfunk.de
//www.buergerwelle.com



Dr. med. Wolf Bergmann, Reichsgrafenstr. 28, 79102 Freiburg

Frau Dr. med.
Ulrike Wahl
Präsidentin der Landesärztekammer
Jahnstr. 40

70597 Stuttgart

Freiburg, den 02.11.2005


Sehr geehrte Frau Kollegin Wahl,

Am 20.7.05 hatte ich mich an Sie gewandt wegen meiner Besorgnis über Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte durch die Mobilfunkindustrie.

Und wegen meiner Freude über einen Vorstoß der Ärztekammer Baden-Württemberg, eine Sammelstelle für Kasuistiken von Mobilfunkgeschädigten einzurichten.

Darf ich fragen, ob es in dieser Richtung Aktivitäten bzw. Fortschritte gibt?

In meinen Augen wird die Frage der schweren Gesundheitsstörungen durch hochfrequente elektromagnetische Felder immer dringender und es ist für uns Ärzte nicht zu verantworten, schweigend über die vorliegenden Daten und Fakten hinwegzugehen und darauf zu warten, bis vom vorherrschenden Politik- und Wissenschaftsbetrieb zugegeben werden muss, was längst erwiesen und wissenschaftlich gut untersucht ist : Mobilfunkfrequenzen schon in sehr niedriger Feldstärke treffen die biologischen Regelkreise von Lebewesen aufgrund von Resonanz zentral in ihrer Eigenregulation und stören und zerstören unsere Gesundheit.

Die Kollegin Frau Dr. med. Waldmann-Selsam aus Bamberg hat viele Betroffene untersucht, deren Strahlenbelastung gemessen, die Gesundheitsstörungen dokumentiert und deren Nachlassen nach Minderung der Strahlenexposition. Wenn es nur diese eine Untersuchung gäbe, müssten wir Ärzte hellhörig und aktiv werden!

Darf ich anregen, dass Sie von der Ärztekammer diese Kollegin und v.a. Betroffene einmal einladen und anhören?!

In ihrer Broschüre „Dokumentierte Gesundheitsschäden unter dem Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder (Mobilfunkanlagen, DECT,WLAN u.a.)“ schreibt die Kollegin :

„Die Berichte zeigen, dass Menschen seit Jahren durch gepulste hochfrequente elektromagnetische Felder oft schwer erkrankt sind, ohne dass die Ärzte die Ursache erkannten. Daher litten und leiden Menschen, die zu Hause oder am Arbeitsplatz der Hochfrequenz ausgesetzt sind und erhalten keine Therapie.... Die in den Medien ständig wiederholte Bewertung der Strahlenschutzkommission, es gäbe keinen Nachweis für Gesundheitsbeeinträchtigung unterhalb der gegenwärtig geltenden Grenzwerte, hat dazu geführt, dass die meisten Ärzte bei den vielen unklaren Krankheitsbildern einen Zusammenhang mit der Hochfrequenz nicht in Erwägung zogen. Die Ärzte wissen nicht, dass an keinem einzigen Mobilfunkstandort in Deutschland Erhebungen des Gesundheitszustandes der Menschen durchgeführt worden sind! Dass die im Jahr 2001 vorgenommene Bewertung der Strahlenschutzkommission also keine wissenschaftliche Grundlage hat!“

Ich halte es für unsere ärztliche Pflicht, derartige alarmierende Untersuchungen ernst zu nehmen und uns im Sinne des Patientenschutzes – und unseres eigenen Schutzes – fortzubilden und Stellung zu beziehen.

Ich möchte anregen, dass die Ärztekammer Baden-Württemberg den Bamberger Appell umgehend unterstützt und verbreitet. (s. Anlage):

Bamberger Appell
//omega.twoday.net/stories/591167/


Persönlich habe ich mich intensiv mit dem Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu dem Thema Mobilfunk und Gesundheit befasst und bin gerne zu Auskünften bereit.

Über eine Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen



//omega.twoday.net/search?q=Wolf+Bergmann
//omega.twoday.net/search?q=Waldmann-Selsam

--------

Fortbildungsveranstaltungen der Mobilfunkindustrie für Ärzte
//omega.twoday.net/stories/2108334/

Ärzte-Appelle gegen Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/1064751/

Grenzwerte und Mobilfunk
//omega.twoday.net/stories/242821/
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