14
Sep
2004

Die REFLEX-Studie

Sehr geehrte Frau Knapp,

bezugnehmend auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass die REFLEX-Studie als PDF unter http://www.verum-foundation.de (EU-PROJEKTE, REFLEX) zum Herunterladen angeboten wird: http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01

Mit freundlichen Grüßen

Hannelore Kianfar, Büro Prof. Adlkofer, Stiftung VERUM, Pettenkoferstr. 33, 80336 München
Tel.: 089 530988.11,Fax: 089 530988.29, E-Mail: h.kianfar@verum-foundation.de
http://www.verum-foundation.de

Nachricht von Manuela Knapp

dazu auch

Vorschau auf die Reflex-Studie

http://www.gigaherz.ch/858/

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Mobilfunk-Anhörung
http://www.buergerwelle.de/pdf/mobilfunk.doku%2002.04.04.pdf
http://www.buergerwelle.de/pdf/adlkofer_gesundheitsrisiko_elektromagn._felder.pdf
http://omega.twoday.net/stories/327750/

REFLEX-Projekt
http://omega.twoday.net/stories/245208/

REFLEX Studie - aktuelle Situation
http://omega.twoday.net/stories/575991/

Neuer Zündstoff für Diskussion über Handy-Gefahr
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/06/29/119a0903.asp?cat=/medizin/umweltmedizin

WHO-"Reflex-Studie" liefert Beweise, dass Funkwellen das Erbgut schädigen
http://www.buerger-gegen-esmog.de/content/infocontent/informationen11.html

Funkwellen vom Handy schädigen das Erbgut
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m401.htm

Verwirrung um Reflex-Studie
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Cordis_contra_verum/cordis_contra_verum.html
http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_04/Reflex-Zusammenfassung/reflex-zusammenfassung.html

EU-geförderte Studie zeigt: Funkwellen vom Handy schädigen das Erbgut
http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m401.htm

Erbgut im Strahlenfeld
http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/881/15866/

Ergebnisse der "Reflex-Studie" verbieten jede weitere Verharmlosung
http://www.oedp-bayern.de/presse/pm522.html

EU-Kommission akzeptiert Abschlussbericht des REFLEX-Projektes über biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder
http://omega.twoday.net/stories/443967/

Schockstudie der EU: Handys knacken die DNS und bewirken schwere Zellschädigung
http://omega.twoday.net/stories/482751/

Plakat zu Ergebnissen der REFLEX-Studie
http://omega.twoday.net/stories/474314/

Aktuelle Mobilfunkstudien
http://www.baubiologie-regional.de/mobilfunk-studien.php

Mobile Phones Break DNA & Scramble Genomes
http://omega.twoday.net/stories/476242/



Bemerkungen zur Adlkofer REFLEX-STUDIE

Wie es der chinesische Wissenschaftler Changlin Zhang darstellt [Lit.], zeigt sich der elektromagnetische Körper eines lebenden Organismus im System der Chakren, Meridiane und Akupunkturpunkte. Dieses System wird durch stehende Wellen gebildet, die aber nicht statisch sind, sondern zeitliche Zyklen durchlaufen. [Dissipative Structure of Electromagnetic Field in Living Systems. Frontier Perspective, Vol 12.Nr.1,
http://www.temle.edu/cfs und 'Dichter Körper und elektromagnetischer Körper, Tattva Viveka 6, redaktion@tattva-viveka.de ]

Waltraud Wagner: Beachtet man diese Ordnung aus holographischen, fraktalen Wellen nicht, so kann man die Zusammenhänge zwischen Vorgängen in der Materie und elektromagnetischen Schwingungen nicht erkennen, die sich in den verschiedensten organischen Prozessen und in chemischen Verbindungen zeigen. Die Forschung wird sehr teuer, weil man alles einzeln untersuchen muss.

Zu der mit über drei Millionen EU finanzierten Studie (Adlkofer, REFLEX-STUDIE) über die Wirkungen elektromagnetischer Felder, bei der Wirkungen bis in das Genom gefunden wurden, äußern sich der russische Biologe und Genetiker Peter Gariaev und der englische Elektrophysiker Cyril Smith wie folgt:

Peter Gariaev: "Es ist klar, dass die Wissenschaftler die Wirkungen elektromagnetischer Frequenzen (EMF) unbedingt aus einer neuen Perspektive verstehen müssen, und zwar nicht nur als Proteinreaktionen. Andere Ebenen des Genoms antworten über holographische Flüssigkristalle, über textähnliche Strukturen, über die Polarisation, nonlokal über fraktale Zeitstrukturen usw.

Cyril Smith: Auf Grund des Spektrums der multiplen Frequenzen, das sich ausgehend von einer Frequenz entwickelt, bietet diese eine Frequenz ein Bindeglied zwischen vielen Strukturen auf der materiellen Ebene, wie die der Zellen, der DNS, der Organe, des gesamten Körpers. Das ist die eine Seite, die andere sind die raumzeitlosen Strukturen kohärenter Zustände. Es ist die Wirkung der multiplen Frequenzen, für die es keine absolute Maßskala gibt und die damit verbundene Fraktalität, die technische Frequenzen biologisch und technisch wirksam macht." Das Adlkofer REFLEX-Projekt arbeitet noch in den Bereichen klassischer Wirkungen, wenn auch mit viel besseren Einrichtungen als ich sie jemals hatte. Es wird lange dauern, bis sie damit irgendeinen wirkenden Mechanismus herausfinden.

Grüße
Waltraud Wagner, Warburg

Aus: Newsletter der Partei Aufbruch für Bürgerrechte, Freiheit und
Gesundheit

Dissipative Structure of Electromagnetic Field in Living Systems
http://www.coherency.de/Documents/HBI%20Dissipative.pdf

Dichter Körper und elektromagnetischer Körper – die Zukunft der Biologie und Medizin
http://www.enveda.de/Spezialthemen/KoerperundBewusstsein/mag_147.cfm

Quelle: http://www.buergerwelle.de/pdf/cio130104.htm


Auszug aus dem Bericht eines Rechtsanwalts, der als Vertreter von Betroffenen mit Prof. Adlkofer am 12.06.04 auf einem Symposium des BUND in Mainz gesprochen hat:

Nachdem Dr. Warnke aus Saarbrücken in der Aussprache nach seinem Vortrag grundsätzliche Kritik an einer seiner Ansicht nach kaum noch vorhandenen ethischen Grundlage von Wissenschaftlern im Vergleich zu der Zeit, als er mit seinen Forschungsarbeiten begonnen hat, äußerte, erwiderte ihm Prof. Adlkofer wörtlich:

"Herr Warnke, Sie haben absolut recht mit Ihrer Kritik an der Wissenschaft. Aber ich möchte betonen, die Wissenschaft, die sich mit elektromagnetischen Feldern beschäftigt, hier handelt es sich um einen Sonderbereich, die meiner Meinung nach weltweit zu 80% von der Industrie kontrolliert wird. Ich selbst habe das mit unseren Daten aus dem REFLEX-Projekt erlebt - Sie werden später verstehen, warum (Anm. sein Vortrag folgte noch).

Die Reaktion auf solche Ergebnisse ist zuerst:
Ignorieren.

Wenn dann das nicht mehr länger funktioniert, dann geht es um Kritisieren - zum Teil mit brauchbaren, zum Teil mit völlig unbrauchbaren Argumenten. Und wenn auch das nicht mehr hilft - und da sind wir im Augenblick angelangt - dann kommt das Diffamieren - und das ist das Übelste.

Und so geht es all denen, die mit Ergebnissen, die nicht in die jeweilige Landschaft passen ....... Ich kenne auch die Wissenschaft in anderen Bereichen. Ich möchte wirklich ausschließen, dass dort in derselben Art und Weise vorgegangen wird. Es gibt einen großen Teil der Wissenschaft, der heute noch genauso denkt, wie Sie vor 40 oder 30 Jahren, als Sie (Anm. gemeint ist weiterhin Dr. Warnke) mit Forschung begonnen haben, gedacht haben."

Nach weiterer Mitteilung von Prof. Adlkofer, ebenfalls am 12. Juni 2004, steht nach einem "Rapport" in Brüssel am 12. Mai 2004 bereits fest, dass die wissenschaftlich dringend gebotene Fortführung des Projektes nicht erfolgen wird!

Auf Betreiben der übermächtigen Industrielobby war es zu diesem "Rapport" gekommen, um bei der noch ausstehenden Veröffentlichung der Ergebnisse des REFLEX-Projektes "subjektive" oder gar "emotionale Verfälschungen" zu verhindern.

Nicht einmal, dass sich sämtliche Forschungen des Projektes unterhalb der Grenzwerte bewegten, dürfe in die Veröffentlichung aufgenommen bzw. darin hervorgehoben werden, äußerte der bereits als sachverständiger Zeuge benannte Prof. Adlkofer!

So wird alles andere als eine "ausgeglichene wissenschaftliche Sicht der Debatte ermöglicht", wie dies z.B. in der Dezemberausgabe 2001 des Newsletters der Forschungsgemeinschaft Funk (FGF) auf Seite 28 vorgegeben wurde.

Damals ging es um Prof. Hyland, der ebenfalls ein höchst übles Schicksal im Umgang mit der Industrielobby erleiden musste, was Prof. Adlkofer im Übrigen bestätigte.

Weitere konkrete Belege ergeben sich aus den zahlreichen Fällen, bei denen unerwünscht kritische Äußerungen von Wissenschftlern empfindliche berufliche Konsequenzen zur Folge hatten (Vgl. etwa bei http://www.gabnet.com/pol/ethikschutz-3.htm ).

Dietmar Freund
Rechtsanwalt

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Die EU hat eine Studie in Auftrag gegeben, die erstmals belegt: Handy-Strahlen schaden dem Erbgut


Liebe Gallier,

heute berichtete die TZ München (Redaktion Fax: 089 - 5306.552, e-mail: lokales@tz-online.de) eine ganze Seite über die Reflex-Studie. Anbei meine schnelle Abschrift des wirklich lesenswerten Artikels und des nicht minder interessanten Interviews mit Herrn Prof. Adlkofer. Bilder dokumentierten die Zellveränderung nach HF-Bestrahlung.

Viele Grüße! Manu K.


TZ Report, Dienstag, 21.Dezember 2004

Die EU hat eine Studie in Auftrag gegeben, die erstmals belegt: Handy-Strahlen schaden dem Erbgut

Von Karl-Heinz Dix

Seit Jahren behaupten Mobilfunk Gegner, dass Handys gesundheitsschädlich sind und Krebs verursachen können. Der Beweis fehlte bislang. Jetzt erhalten sie Schützenhilfe durch eine große Studie, die mit Hilfe der EU entstanden ist und nun veröffentlicht wurde. Ergebnis: Die Funkwellen von Handys schädigen und verändern das menschliche Erbgut, wie es von der Röntgenstrahlung bekannt ist. Besonders alarmierend: Gemessen wurden die Auswirkungen bei Feldstärken, die unter den deutschen Handy-Grenzwerten liegen.

In der Vergangenheit gab es keine exakten Untersuchungen über die Auswirkungen von elektromagnetischen Wellen auf die Zell- und Genstruktur des Menschen. Lediglich eine umstrittene Untersuchung an Ratten aus Schweden stellte einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Strahlung fest.

Im Jahr 1999 entschloss sich die Europäische Union deshalb ein groß angelegtes Forschungsprojekt zu diesem Thema unter den Namen Reflex mit zwei Millionen Euro zu fördern. Auch die Schweiz, Finnland und die Münchner Verum-Stiftung für Verhalten und Umwelt, die 1992 von der deutschen Zigaretten-Industrie gegründet wurde, sponserte die Studie mit zusammen 1,2 Millionen Euro.

An der Untersuchung, die im Januar 2000 begann, beteiligten sich zwölf Forschergruppen der Universitäten in Bologna, Bordeaux, Mailand, Wien, Zürich, Berlin und Hannover sowie fünf nicht universitäre Forschungseinrichtungen wie die Münchner Verum-Stiftung. Die Koordination und wissenschaftliche Leitung lag bei Professor Franz Adlkofer von der Verum-Stiftung in München (siehe Interview).

Ziel der vierjährigen Studie, die in diesem Jahr fertig gestellt wurde, war es, den potentiellen Einfluss von elektromagnetischen Feldern niedriger Energie auf biologische Systeme an Hand von Zellkulturen zu ergründen.

Zu diesem Zweck haben die Forscher im Reflex-Projekt Kulturen menschlicher und tierischer Zellen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt, die in ihrer Stärke denen entsprechen, die bei einem Handy-Telefonat auf den Kopf einwirken.

Um den Einfluss subjektiver Erwartungen der Untersucher auszuschließen, entwickelte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich ein spezielles System: Ein Computer entschied nach dokumentiertem Zufallscode, welche von zwei mit identischen Zellkulturen bestückte Kammer bestrahlt wurde und welche als Kontrolle diente. Der Code wurde den Forschern immer erst später zugänglich gemacht. Bei der Untersuchung gelangten die Arbeitsgruppen trotz unterschiedlicher Nachweismethoden zum weitgehend gleichen Ergebnis: Je nach Dauer und Intensität kam es unterhalb des für Handys geltenden Grenzwerts von zwei Watt pro Kilogramm zu einem signifikanten Anstieg von so genannten Einfach- und Mehrfachstrangbrüchen der DNA. Das heißt zu Schäden und Veränderungen der Erbsubstanz. Außerdem stellten die Forscher fest, dass eine gleichbleibende Belastung weniger Schäden anrichtete als ein steter Wechsel der Feldbelastung.

Prof. Adlkofer: "Gefährlich sind vor allem die Doppelstrangbrüche, weil sie vom Körper oft falsch repariert werden. Denn Veränderungen am Erbgut führen in der Regel zu Krebs."

Die Forscher machten eine weitere erstaunliche Entdeckung: Sind die menschlichen Zellen bereits geschädigt, wird dies durch den Einfluss der Strahlung um ein Vielfaches verstärkt.

TZ-Interview mit Prof. Franz Adlkofer, dem Leiter der Studie

"Die Grenzwerte sind zu hoch"

Über die Studie sprach tz-Redakteur Karl-Heinz Dix mit Franz Adlkofer, Medizin-Professor an der Freien Universität Berlin und Geschäftsführer der Verum-Stiftung München, der maßgeblich an der Studie beteiligt war.

Wie entstand die Studie?

Adlkofer: Als wir die Studie 1999 planten, stellte sich die Frage, ob elektromagnetische Felder, wie sie bei der Telekommunikation verwendet werden, überhaupt die Gesundheit schädigen können. Trotz 40-jähriger Forschung eine absolut offene Frage. Wir sagten uns, wenn wir nun einzelne Zellsysteme untersuchen und trotz Verwendung der modernsten molekularbiologischen Methoden nichts sehen, kann man die Forschung einstellen, weil dann elektromagnetische Felder kein Gesundheitsrisiko darstellen können. Wir wollten prüfen, ob durch elektromagnetische Felder wichtige Mechanismen in den Zellen ausgelöst werden, die bei der Krankheitsentstehung eine Rolle spielen. Dazu gehören Genschäden. Deshalb sollten gentoxische Wirkungen untersucht werden. Zu unserer Überraschung haben wir in dieser vierjährigen Untersuchung in drei unterschiedlichen Laboratorien festgestellt, dass in der Tat bei einer länger dauernden Strahlung in einzelnen Zellen Genschäden auftreten.

Was bedeutet das?

Adlkofer: Im Augenblick kann man nur vermuten, dass dies auch im Körper von Mensch und Tier passieren kann. Das müsste in einer neuen Untersuchung geklärt werden. Wenn das aber der Fall ist, haben wir ein großes Problem. Solange wir aber nicht wissen, was bei exponierten Menschen passiert, die ihr Handy zum Teil stundenlang benutzen, solange sind wir der Meinung, dass wir vorsichtiger im Umgang mit Handys sein sollten, als dies gegenwärtig von der Industrie und zum Teil auch von der Politik empfohlen wird.
Was können Genschäden oder Veränderungen beim Menschen auslösen?

Adlkofer: Die nachgewiesenen Genschäden und Änderungen der Genfunktion sind die Grundlage der Krebsentstehung und der Entstehung aller chronischen Erkrankungen. Mit Handystrahlen wird ja die Entstehung von Hirntumoren, auch die Entstehung von der Alzheimer´schen Krankheit in Zusammenhang gebracht. Das ist nicht bewiesen, aber die Erkenntnisse, die wir jetzt hinzugefügt haben, sprechen dafür, dass die Entstehung solcher Krankheiten durch elektromagnetische Felder möglich ist.

Wie schütze ich mich am besten vor Strahlung?

Adlkofer: Die Leute sollen die Handys maßvoll benutzen und nicht zu lange. Sie sollten nur zum Mobiltelefon greifen, wenn der Empfang gut ist, also maximale Balkenzahl. Das bedeutet, dass auch die Energieeinwirkung auf das Gehirn geringer ist. In der S-Bahn oder im Bus sollten Handys wegen des geringen Empfangs nicht benutzt werden. Wer sicher gehen will, benutzt ein Headset.

Was müsste nun passieren?

Adlkofer: Die Frage ist: Passiert das, was wir in den Zellsystemen gefunden haben, auch bei Ratten oder Mäusen, immer vorausgesetzt, dass die heute geltenden Grenzwerte unterschritten sind? Dann ist das Risiko und die Gefahr sehr sehr groß, dass das beim Menschen passiert. Es wäre daher notwendig, dass man forscht, ob Genschäden oder Änderungen der Genfunktion auch bei lebenden Tieren entstehen.

Wird weitergeforscht?

Adlkofer: Die Forschungen kosten Geld. Ich habe nicht den Eindruck, dass man dieses Thema sehr rasch angeht. Man fördert in diesem Bereich viel Forschung mit geringer Bedeutung, zum Beispiel, ob elektromagnetische Felder Schlafstörungen auslösen. Das ist auch wichtig. Nur: Weit bedeutender ist die Frage, ob elektromagnetische Felder Krebs oder Alzheimer auslösen können oder ob noch weitere Erkrankungen ausgelöst werden. Dafür gibt es kaum Geld, obwohl es dringend nötig wäre.

Die Folgeforschung ist also nicht gesichert? Müsste die Regierung aktiv werden?

Adlkofer: Die Folgeforschung ist nicht gesichert, aber sie wird irgendwann kommen. In erster Linie wäre jetzt als Finanzier die Industrie gefragt, die die Produkte auf den Markt bringt. Natürlich ist die Politik mit in der Verantwortung. Ich habe aber den Eindruck, dass hier das Interesse relativ bescheiden ist. Wenn man bedenkt, dass die Bundesregierung 50 Milliarden Euro von der Industrie bekommen hat. Wenn man feststellt, dass die Industrie wegen dieser hohen Kosten in Bedrängnis ist, dann wollen Politiker offenbar diese zukunftsträchtige Industrie nicht weiter belasten. Deshalb wird bei Gesundheitsfragen etwas kürzer getreten. Das ist meine Befürchtung. Die Reaktion und die verhaltenen Antworten auf die Pläne, weiterzuforschen, lassen keinen anderen Schluss zu.

Sind die Grenzwerte für Handy-Strahlung zu hoch?

Adlkofer: Die Grenzwerte liegen bei zwei SAR. Das heißt "Specific Absorption Rate Watt pro Kilo Energieeintrag". Wir finden Veränderungen aber unterhalb dieser Grenzwerte für Handys. Man könnte deshalb annehmen, dass die Grenzwerte zu hoch sind. Diese beruhen ja auf dem Nachweis eines Temperaturanstiegs. Wir finden aber die ersten Veränderungen schon bei 0,3 Watt pro Kilogramm ohne Temperaturanstieg. Da muss man sich schon fragen, ob die Methode der Grenzwertbestimmung überhaupt korrekt ist oder ob sie überdacht werden muss, wozu ich neige.

Texte unter den Bildern:

Bild 1: Der Beweis unter dem Mikroskop. Bei der rechten der drei sich teilenden Zellen zeigt der dunkle Punkt, dass das Programm der Zellteilung gestört ist.

Bild 2: Das ist eine unbestrahlte Zelle: An ihr sind keinerlei Veränderungen erkennbar

Bild 3: Diese Zelle wurde 24 Stunden lang Mobilfunk-Strahlung ausgesetzt

Bild 4: Zum Vergleich: So sieht eine Zelle aus, die Röntgenstrahlen ausgesetzt wurde.

Kästchen:

Seit 40 Jahren gilt die Lehrmeinung, dass elektromagnetische Felder zu schwach sind, um Erbgut zu verändern. Unsere Ergebnisse haben jetzt das Gegenteil gezeigt.

Prof. Franz Adlkofer, Leiter der Studie



RE: Heutige TZ über die Reflex-Studie

Liebe Manu,

danke für die Info, habe die Zeitung gestern gelesen. Damit ist die Mobilfunkindustrie inkl. Politik jetzt schwer in Zugzwang. Ich werde das bei meinen Vorträgen entsprechend einbauen. Es sind bereits zwei Vorträge für die ÖDP geplant.

Mein Vortrag vor 14 Tagen in Marktoberdorf hat übrigens dazu beigetragen, das der geplante Sender einheitlich vom Gemeinderat abgelehnt wurde.

Ich wünsche Dir ein schönes Weihnachtsfest und für 2005 alles Gute.

Herzliche Grüße aus Bad Heilbrunn

Dieter [Kugler]


RE: TZ über die Reflex-Studie

Nichts für ungut, aber die Reflex-Studie hat absolut nichts mit Sendern zu tun. Dazu sollte man die Reflex-Studie auch einmal lesen. SAR 0,3 war das Minimum, bei dem die Reflexstudie auf Zellebene Effekte fand, und das nach mehreren Stunden Einwirkungszeit. Diese werden selbst direkt am Sendemast nirgends erreicht, es sei denn im Nahfeld der Antenne (ca. 1 Meter).

Handy erreichen SAR 0,3 jedoch spielend und hier liegt das Problem - nicht beim Sender.

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Wichmann (Client Services Manager)


Wesentlich bei REFLEX ist, dass die Studie zeigt, dass es eben durch nichtionisierende Strahlun ng zu solchen Folgen (Gendefekt) kommen kann.

War bisher energetisch ausgeschlossen und nur ionisierender Strahlung zugeschrieben worden!


Bernd Schreiner

--------

Hinweise auf genschädigende Wirkungen elektromagnetischer Felder

21.12.2004 12:57

Bei der Suche nach einer Antwort auf die Frage, ob und wie elektromagnetische Felder unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte biologische Wirkungen haben könnten, sind die Forscher möglicherweise einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Die Ergebnisse der von 12 Forschergruppen durchgeführten, vierjährigen REFLEX-Studie sprechen dafür, dass elektromagnetische Felder genschädigende Wirkungen haben könnten. Dies soll prinzipiell für alle Frequenzbereiche gelten. Weitere Forschungen müssten jetzt klären, ob die im Reagenzglas gefundenen Ergebnisse auch auf lebende Organismen übertragbar sind.

"Wir sind in der Forschung nach wie vor noch nicht sehr weit, aber damit haben wir jetzt einen neuen, konkreten Ansatzpunkt, an dem man so schnell wie möglich weiterforschen muss", sagte Professor Franz Adlkofer, Leiter des REFLEX-Projektes gegenüber heise online. Ziel müsse dabei sein, zu klären, ob und unter welchen Umständen die im Laborversuch gefundenen Reaktionen auch bei Menschen und Tieren auftreten, um die bisherige Technik gegebenenfalls besser auf die biologischen Gegebenheiten abstimmen zu können. (anm/c't)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/54499


Nachricht von Knut W. Schlanert

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REFLEX_Project Summary
http://www.verum-foundation.de/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_ProgressSummary_231104.pdf

REFLEX_Final Report_Part 1.pdf
http://www.verum-foundation.de/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_Final%20Report_Part%201.pdf

REFLEX_Final_Report_Part 2.pdf
http://www.verum-foundation.de/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_Final%20Report_Part%202.pdf

REFLEX_Final Report_Part 3.pdf
http://www.verum-foundation.de/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_Final%20Report_Part%203.pdf

REFLEX_Final Report_Part 4.pdf
http://www.verum-foundation.de/www2004/html/pdf/euprojekte01/REFLEX_Final%20Report_Part%204.pdf

REFLEX_Publications resulting from the project
http://www.verum-foundation.de/www2004/html/pdf/euprojekte01/QLK4-CT-1999-01574_REFLEX_Publications.pdf

Source: http://www.verum-foundation.de/cgi-bin/content.cgi?id=euprojekte01



http://omega.twoday.net/search?q=REFLEX
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