Wissenschaft zu Mobilfunk

30
Dez
2005

GESUNDHEITSMINISTERIUM warnt vor Handystrahlung

Wie gefährlich sind Handystrahlen wirklich?
http://www.bmgf.gv.at/cms/site/detail.htm?thema=CH0118&doc=CMS1135774544808

Folder
http://www.bmgf.gv.at/cms/site/attachments/8/9/2/CH0118/CMS1135774544808/handy.pdf

Empfehlung des Obersten Sanitätsrates
http://www.bmgf.gv.at/cms/site/attachments/8/9/2/CH0118/CMS1135774544808/pk_handy_osr.pdf

Hintergrundinformation
http://www.bmgf.gv.at/cms/site/attachments/8/9/2/CH0118/CMS1135774544808/pk_handy_hintergrundinfo.pdf

Gesundheitliche Auswirkungen der Handy-Nutzung
von Prof. Michael Kundi
http://www.bmgf.gv.at/cms/site/attachments/8/9/2/CH0118/CMS1135774544808/osr_wisshintergrund_kundi.pdf

--------

Ärztekammer zu Handys: Schutzmaßnahmen bisher nicht ausreichend

ÖÄK-Präsident Brettenthaler begrüßt Empfehlungen des Gesundheitsministeriums – Resolution der Umweltmediziner

Wien (OTS) - Positiv reagiert die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) auf die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zur Nutzung von Mobiltelefonen. Wie ÖÄK-Präsident Reiner Brettenthaler am Donnerstag in einer Aussendung vermerkte, sei dieser Vorstoß ein Zeichen dafür, dass sich das Vorsorgeprinzip nunmehr auch bei heikleren, mit Wirtschaftsinteressen stark verflochtenen Angelegenheiten im Gesundheitsministerium durchsetze.

Der Umweltreferent der Österreichischen Ärztekammer, Gerd Oberfeld, sagte, dass man sich bei der Mobiltelefonie nicht allein auf die potentielle Gefährdung von Kindern durch Handys konzentrieren dürfe. Oberfeld: „Der vernünftige Einsatz der Handys und Schnurlostelefonen (DECT) ist oberstes Prinzip. Der Bevölkerung muss bewusst gemacht werden, dass diese Techniken beim gegenwärtigen Kenntnisstand nur dann genutzt werden sollen, wenn kein anderes Kommunikationsmittel zur Verfügung steht.“

Die Österreichische Ärztekammer verwies in diesem Zusammenhang auf eine von den österreichischen Umweltmedizinern jüngst verabschiedete Resolution zur Anwendung von Mobilfunkgeräten. In dieser heißt es, dass die gegenwärtig in Österreich zum Schutz der Gesundheit gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) getroffenen Maßnahmen aus ärztlicher Sicht nicht ausreichend seien. In dieser Resolution stellen die Umweltmediziner folgende Forderungen und Empfehlungen auf:

# Bei elektromagnetischen Quellen wie z.B. Mobilfunknetzen das Minimierungs- und Vorsorgeprinzip anzuwenden.

# Mobil- und Schnurlostelefone nur für wichtige und dringende Gespräche und nur kurz zu nutzen.

# Schnurlostelefone durch Schnurtelefone zu ersetzen.

# Breitbandanwendungen kabelgebunden zu realisieren.

# Die ärztliche Anamnese im Hinblick auf EMF zu erweitern und bei Verdachtsmomenten messtechnisch abzuklären.

# Standards zur Abklärung von möglichen Zusammenhängen zwischen EMF-Exposition und Gesundheit zu erarbeiten.

# Medizinstudenten und Ärzte verstärkt im Bereich der Erkennung und Prävention EMF-bezogener Krankheiten aus- und fortzubilden.

# Ein Gesetz zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (EMF) unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips, des Schutzes bei Langzeitexpositionen und des Schutzes besonders empfindlicher Gruppen zu erarbeiten und zu verabschieden.

# Ein unabhängiges nationales Beratungsgremium zu EMF bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften einzurichten.

# Melde- und Beratungsstellen zu EMF-bezogenen Beschwerden bei den Landesbehörden einzurichten.

# Ein nationales EMF-Forschungsprogramm mit folgenden Schwerpunkten einzurichten:

Inzidenz- und Interventionsstudien.

Abklärung von örtlichen und zeitlichen Krankheitshäufungen.

# Einen EMF-Bildungsplan zu erarbeiten und umzusetzen.

# Einen EMF-Präventionsplan zu erarbeiten und umzusetzen.

ÖÄK, 2005-12-29

http://tinyurl.com/csvfd

Omega siehe dazu

Handys: "Erhöhtes Krebsrisiko"
http://omega.twoday.net/stories/1333794/

Ärzte-Appelle gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1064751/

Ärztekammern und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1104181/

29
Dez
2005

Ärztekammer zu Handys: Schutzmaßnahmen bisher nicht ausreichend

ÖÄK-Präsident Brettenthaler begrüßt Empfehlungen des Gesundheitsministeriums – Resolution der Umweltmediziner

Wien (OTS) - Positiv reagiert die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) auf die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zur Nutzung von Mobiltelefonen. Wie ÖÄK-Präsident Reiner Brettenthaler am Donnerstag in einer Aussendung vermerkte, sei dieser Vorstoß ein Zeichen dafür, dass sich das Vorsorgeprinzip nunmehr auch bei heikleren, mit Wirtschaftsinteressen stark verflochtenen Angelegenheiten im Gesundheitsministerium durchsetze.

Der Umweltreferent der Österreichischen Ärztekammer, Gerd Oberfeld, sagte, dass man sich bei der Mobiltelefonie nicht allein auf die potentielle Gefährdung von Kindern durch Handys konzentrieren dürfe. Oberfeld: „Der vernünftige Einsatz der Handys und Schnurlostelefonen (DECT) ist oberstes Prinzip. Der Bevölkerung muss bewusst gemacht werden, dass diese Techniken beim gegenwärtigen Kenntnisstand nur dann genutzt werden sollen, wenn kein anderes Kommunikationsmittel zur Verfügung steht.“

Die Österreichische Ärztekammer verwies in diesem Zusammenhang auf eine von den österreichischen Umweltmedizinern jüngst verabschiedete Resolution zur Anwendung von Mobilfunkgeräten. In dieser heißt es, dass die gegenwärtig in Österreich zum Schutz der Gesundheit gegenüber elektromagnetischen Feldern (EMF) getroffenen Maßnahmen aus ärztlicher Sicht nicht ausreichend seien. In dieser Resolution stellen die Umweltmediziner folgende Forderungen und Empfehlungen auf:

# Bei elektromagnetischen Quellen wie z.B. Mobilfunknetzen das Minimierungs- und Vorsorgeprinzip anzuwenden.

# Mobil- und Schnurlostelefone nur für wichtige und dringende Gespräche und nur kurz zu nutzen.

# Schnurlostelefone durch Schnurtelefone zu ersetzen.

# Breitbandanwendungen kabelgebunden zu realisieren.

# Die ärztliche Anamnese im Hinblick auf EMF zu erweitern und bei Verdachtsmomenten messtechnisch abzuklären.

# Standards zur Abklärung von möglichen Zusammenhängen zwischen EMF-Exposition und Gesundheit zu erarbeiten.

# Medizinstudenten und Ärzte verstärkt im Bereich der Erkennung und Prävention EMF-bezogener Krankheiten aus- und fortzubilden.

# Ein Gesetz zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (EMF) unter Berücksichtigung des Vorsorgeprinzips, des Schutzes bei Langzeitexpositionen und des Schutzes besonders empfindlicher Gruppen zu erarbeiten und zu verabschieden.

# Ein unabhängiges nationales Beratungsgremium zu EMF bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften einzurichten.

# Melde- und Beratungsstellen zu EMF-bezogenen Beschwerden bei den Landesbehörden einzurichten.

# Ein nationales EMF-Forschungsprogramm mit folgenden Schwerpunkten einzurichten:

Inzidenz- und Interventionsstudien.

Abklärung von örtlichen und zeitlichen Krankheitshäufungen.

# Einen EMF-Bildungsplan zu erarbeiten und umzusetzen.

# Einen EMF-Präventionsplan zu erarbeiten und umzusetzen.

ÖÄK, 2005-12-29

http://tinyurl.com/csvfd

Omega siehe dazu

Handys: "Erhöhtes Krebsrisiko"
http://omega.twoday.net/stories/1333794/

Ärzte-Appelle gegen Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1064751/

Ärztekammern und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/1104181/

28
Dez
2005

Handys: "Erhöhtes Krebsrisiko"

(Die Presse) 29.12.2005

Ministerium fordert Einführung strahlungsarmer Kinder-Handys.

Gibt es bald strahlungsarme Handys für Kinder? | (c) Die Presse (Fabry)

Wien (awe). "Es gibt zwar keine Beweise aber zumindest Hinweise darauf, dass die elektromagnetische Strahlung von Mobiltelefonen zu einem erhöhtem Krebs-Risiko führt. Das reicht aus, um öffentlich vor übermäßiger Handynutzung zu warnen." Michael Kundi, Umwelthygiene-Experte der Universität Wien, erstellte in den vergangenen Monaten im Auftrag von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat ein Gutachten über gesundheitliche Risiken des Mobilfunks. Grundlage dafür waren auch verschiedene bereits veröffentlichte Studien.

Das Gutachten wurde am Mittwoch präsentiert und beinhaltet einen acht Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog, in dem die Ministerin vor allem Kindern einen stark eingeschränkten Umgang mit Handys empfiehlt (siehe Kasten). "Ab sofort werden die Flugblätter in Schulen, bei Ärzten aber auch in Handyshops aufliegen", so Rauch-Kallat.

Universitätsprofessor Kundi ortet ein erhöhtes Gehirntumor-Risiko bei Viel-Telefonierern. Und: "Wegen des dünnen Schädelknochens ist dieses Risiko bei Kindern besonders hoch."

Ernst Wolner, Vorsitzender des Obersten Sanitätsrats (OSR), ging noch einen Schritt weiter. "Wenn sich die Hinweise in nächster Zeit verstärken, sollte man die Mobilfunkbetreiber dazu zwingen, spezielle Geräte für Kinder am Markt anzubieten." Solche würden sich durch besonders geringe Strahlen-Emissionen von anderen unterscheiden.

Wolner warnte jedoch vor Panikmache. "Damit Studien wissenschaftlich aussagekräftig sind, müssen sie auf statistisch signifikante Steigerungen hinweisen. Eine solche wurde bisher noch bei keiner einzigen Untersuchung festgestellt."

Einen verlässlichen Leitfaden für die verunsicherten Konsumenten stellt auch die Warnung des Ministeriums nicht dar. "Weil teure Langzeitstudien notwendig sind, wird sich dieses Rätsel erst in den nächsten Jahrzehnten auflösen", erklärt der Umweltmediziner Erik Huber im Gespräch mit der "Presse". Gemeinsam mit der Wiener Ärztekammer hatte er bereits im August vor den negativen Effekten der Handystrahlung (Unfruchtbarkeit, Krebs, Kopfschmerzen) gewarnt. Er empfiehlt für die Zukunft eine breit angelegte Untersuchung durch ein unabhängiges Institut - etwa die Akademie der Wissenschaften -, an der sich auch die Mobilfunkindustrie finanziell beteiligen sollte.

Omega was bei der Beteiligung der Mobilfunkindustrie für die Qualität der wissenschaftlichen Aussagen der Studien herauskommt erleben wir seit Jahren, nämlich gar nichts. Damit wissenschaftliche Studien aussagekräftig sein können, müssen sie von wirtschaftlichen Interessen frei sein. Wer wird den Bock zum Gärtner machen?

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=w&id=528908

Omega siehe dazu auch „Ärztekammern und Mobilfunk“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/1104181/ und
http://tinyurl.com/93epp


dazu auch

Sicherer Umgang mit dem Handy

Ärztekammer Wien

Es gibt Hinweise darauf, dass ein "deutlicher Zusammenhang zwischen der Intensität der Nutzung von Handys und Symptomen" wie Kopfweh und Schlafstörungen besteht.

Wenn am 31.12. die Zeiger gegen 0.00 Uhr wandern, werden die Handys der Österreicher wieder "heiß" laufen. Der Oberste Sanitätsrat riet nun dazu, Neujahrswünsche eher per SMS zu verschicken - dabei sei das Handy weiter weg vom Kopf. Einen gesicherten wissenschaftlichen Nachweis für gesundheitliche Schäden durch Handystrahlen gebe es zwar nicht, Experten riefen bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Wien jedoch zu "vernünftigem Umgang" mit der Technologie auf.

Langzeitstudien fehlen

In der Erforschung der Auswirkung von magnetischen Feldern auf Menschen fehlen Langzeitstudien. Untersuchungen mit Kinder gebe es überhaupt nicht, erklärte Michael Kundi, Umwelt- und Hygieneexperte der Universität Wien.

Omega es gibt Langzeitstudien zur Auswirkung von Mobilfunkstrahlung auf den menschlichen Organismus. Siehe z.B. „Die Naila-Mobilfunkstudie“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/283426/ Als Ergebnis zeigt sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und die Patienten waren in durchschnittlich acht Jahre jüngerem Alter erkrankt.


Die aktuellen Empfehlungen des Obersten Sanitätsrats (OSR) würden kaum von denen abweichen, die schon 2002 gegeben wurden. Innerhalb der aktuellen Grenzwerte bestehe keine Gefahr, betonte Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V).

Omega "SPÖ sieht Verharmlosung

Für den SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier sind "die locker formulierten Tipps [...] eine Verharmlosung dieses Problems" unter Verweis auf eine Studie der Ärztekammer. In zwölf Leitlinien mache die Interessensvertretung der Mediziner klar, dass sehr wohl unabwägbare Gesundheitsgefährdungen bestünden.

So habe die Ärztevertretung empfohlen, dass Kinder unter 16 Jahren Handys nicht benutzen sollen und "dass Handys in der Hosentasche oder SMS unter der Schulbank versenden die Fruchtbarkeit beeinträchtigen könnte". Rauch-Kallat weise nicht auf diese Gefahren hin.“

[Futurezone / APA]

http://futurezone.orf.at/it/stories/79301/ (Auszug)


„Welchen Wert haben Grenzwerte beim Mobilfunk?“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/1005975/

Omega siehe dazu auch „Nachweis für Gesundheitsrisiko durch Mobiltelefone“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/516185/


"Das einzig Neue: Vielleicht - wenn man lange telefoniert, das Endgerät heiß wird und an die Schläfe gehalten wird, wo bei Kinder die Schädeldecke noch dünn ist - kann es möglicherweise vermehrt zu Tumoren kommen", sagte Ernst Wolner, Präsident des OSR.

Omega leider vermittelt auch Ernst Wolner, Präsident des Obersten Sanitätsrates (OSR) in Wien, den Eindruck, dass Gesundheitsgefahren nur von den thermischen Wirkungen des Handy ausgehen. Selbst wenn klare Ursache/Wirkungs-Nachweise über die athermischen (biologischen) Wirkungen des gepulsten Mobilfunks vorhanden sind, drückt sich die Politik/Medizin/Wissenschaft wider besserer Kenntnis oft vor konstanten, reprodozierbaren Aussagen. Bei diesem Hin- und Hergeplänkel zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und wirtschaftlichem Interesse, je nach Bedarf, ist es für den Anwender dieser Technik schwer eine klare Aussage für sich selbst zu gewinnen. Dieses Taktieren der Verantwortlichen nach politischer bzw. wirtschaftlicher Interessenlage muss im Hinblick auf die Gesundheit der Mobilfunkanwender endlich ein Ende finden.

Dass es auch anders geht und dass viele schädliche Wirkungen des gepulsten Mobilfunks schon seit Jahrzehnten bekannt sind und nicht weiter erforscht werden müssen, kann man unter „Wirkmodell für athermische Bioeffekte von EMF“ unter: http://omega.twoday.net/stories/1323574/ nachlesen.

Omega siehe dazu auch „Umweltmedizin: Harmlose Handys?“ unter:
http://omega.twoday.net/stories/527820/


Keine Entwarnung

"Es gibt Hinweise für Auswirkungen beim Menschen, aber keine Beweise", erklärte Kundi. Entwarnen könne man jedoch nicht. Daher forderten die Experten zu einem vernünftigen Umgang mit dem Handy auf - vor allem Kinder und Jugendliche. Einen Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und dem Anstieg von Lungenkrebs habe man beispielsweise erst 25 Jahre im Nachhinein feststellen können. Bei Tumoren dauere es bis zur Manifestation der Krankheit zwischen zehn und 30 Jahre. "Ich erwarte mir in der nächsten Zeit keinen massiven Anstieg bei Hirntumoren - das wäre ein 'Wunder'", so Kundi.

Infoblatt

Sehr wohl aber gebe es Hinweise darauf, dass ein "deutlicher Zusammenhang zwischen der Intensität der Nutzung von Handys und Symptomen" wie Kopfweh und Schlafstörungen besteht. In zwei Jahren solle man die Situation wieder evaluieren und Gutachten einholen, forderte Wolner. Ab sofort liegt bei Ärzten, in Geschäften und Schulen ein Infoblatt des Gesundheitsministeriums mit Tipps rund ums Telefonieren mit dem Handy auf.

Das Gesundheitsministerium rät:

* Festnetz dem Handy vorziehen
* Kurz fassen
* Nicht bei schlechtem Empfang telefonieren
* Möglichst wenig im Auto telefonieren
* Beim Verbindungsaufbau warten, erst danach Handy an Kopf führen
* Headsets benutzen
* Beim Schlafen das eingeschaltene Handy weder am Kopfpolster noch am Nachttisch liegen lassen.
* SMS schicken, anstatt zu telefonieren.

Artikel vom 28.12.2005 |apa |bib

http://kurier.at/multimedia/1226959.php

--------

Kinder und Mobilfunk
http://omega.twoday.net/stories/311977/

Wahnsinn Mobilfunk, Betroffene berichten
http://omega.twoday.net/stories/1326240/

Ärztekammer zu Handys: Schutzmaßnahmen bisher nicht ausreichend
http://omega.twoday.net/stories/1335446/

Teddy bear mobile ‘puts 4-year-olds at risk from radiation’
http://omega.twoday.net/stories/1204405/

--------

Diskussion um Handystrahlung
http://openpr.de/news/73194
http://www.news4press.com/1/MeldungDetail.asp?Mitteilungs_ID=92290

27
Dez
2005

26
Dez
2005

Sleep Disturbances in the Vicinity of the Short-Wave Broadcast Transmitter Schwarzenburg - The Schwarzenburg shut-down study

Authors: Abelin, Theodor; Altpeter, Ekkehardt; Röösli, Martin

Source: Somnologie, Volume 9, Number 4, November 2005, pp. 203-209(7)

Publisher: Blackwell Publishing

Abstract:

Summary Objectives 

The studies reported here investigated the association between health complaints and the vicinity to the short wave transmitter Schwarzenburg, and looked for evidence for a relationship between magnetic field exposure and sleep disturbances.

Subjects and Methods 

Between 1992 and 1998 two cross-sectional and two panel studies were performed in the area of Schwarzenburg. In each cross-sectional survey about 400 adults living in differently exposed areas were asked about somatic and psycho-vegetative symptoms including sleep disturbances as well as possible confounding factors. Exposure was estimated based on 2621 measurements of magnetic field strength made in 56 locations. In the panel studies, sleep quality and melatonin excretion was studied when the transmission was interrupted or definitively shut down, respectively.

Results 

In both surveys, prevalence of difficulties of falling asleep and in particular, maintaining sleep, increased with increasing radio frequency electromagnetic field exposure (RF-EMF). Sleep quality improved after interruption of exposure. A chronic change of melatonin excretion following RF-EMF exposure could not be shown, but a parallel study of salivary samples in cows showed a temporary increase after a short latency period following interruption of exposure.

Conclusions 

The series of studies gives strong evidence of a causal relationship between operation of a short-wave radio transmitter and sleep disturbances in the surrounding population, but there is insufficient evidence to distinguish clearly between a biological and a psychological effect.

Keywords: radio frequency; sleep disturbance; insomnia; melatonin; psycho-vegetative symptoms; field study; epidemiology; Hochfrequenzstrahlung; Schlafstörung; Insomnie; Melatonin; Psycho-vegetative Beschwerden; Feldstudie; Epidemiologie

Document Type: Research article

DOI: 10.1111/j.1439-054X.2005.00072.x

http://tinyurl.com/br29c

--------

Bioelectromagnetics. 2005 Dec 8; [Epub ahead of print]

Effect of short-wave (6-22 MHz) magnetic fields on sleep quality and melatonin cycle in humans: the Schwarzenburg shut-down study.

Altpeter ES, Roosli M, Battaglia M, Pfluger D, Minder CE, Abelin T.

Department of Social and Preventive Medicine, University of Berne, Berne, Switzerland.

This paper describes the results of a unique "natural experiment" of the operation and cessation of a broadcast transmitter with its short-wave electromagnetic fields (6-22 MHz) on sleep quality and melatonin cycle in a general human population sample. In 1998, 54 volunteers (21 men, 33 women) were followed for 1 week each before and after shut-down of the short-wave radio transmitter at Schwarzenburg (Switzerland). Salivary melatonin was sampled five times a day and total daily excretion and acrophase were estimated using complex cosinor analysis. Sleep quality was recorded daily using a visual analogue scale. Before shut down, self-rated sleep quality was reduced by 3.9 units (95% CI: 1.7-6.0) per mA/m increase in magnetic field exposure. The corresponding decrease in melatonin excretion was 10% (95% CI: -32 to 20%). After shutdown, sleep quality improved by 1.7 units (95% CI: 0.1-3.4) per mA/m decrease in magnetic field exposure. Melatonin excretion increased by 15% (95% CI: -3 to 36%) compared to baseline values suggesting a rebound effect. Stratified analyses showed an exposure effect on melatonin excretion in poor sleepers (26% increase; 95% CI: 8-47%) but not in good sleepers. Change in sleep quality and melatonin excretion was related to the extent of magnetic field reduction after the transmitter's shut down in poor but not good sleepers. However, blinding of exposure was not possible in this observational study and this may have affected the outcome measurements in a direct or indirect (psychological) way. Bioelectromagnetics (c) 2005 Wiley-Liss, Inc.

PMID: 16342198 [PubMed - as supplied by publisher]

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=16342198&dopt=Abstract

Related articles:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?db=pubmed&cmd=Display&dopt=pubmed_pubmed&from_uid=16342198

--------

The Scandal of Schwarzenburg
http://omega.twoday.net/stories/350607/

Review of Papers on Health Effects due to Electromagnetic Radiation

http://www.c-a-r-e.org/tower/tower2.html

24
Dez
2005

Wirkmodell für athermische Bioeffekte von EMF

http://openpr.de/news/73090

Ich möchte aus gegebenem Anlass daran erinnern, dass ein plausibles Wirkmodell für Bioeffekte im athermischen Bereich für EMF's aller Frequenzen bis in den Terrahertz - Bereich schon erforscht, in unabhängigen Universitätsinstituten bestätigt und in Fachzeitschriften mit Peer Review publiziert wurde, siehe Zusammenfassung in der Anlage

http://www.buergerwelle.de/pdf/wirkmodell_fuer_athermische_bioeffekte.doc

und unter http://www.mikrowellensmog.info/Elektrosmog.html

Studien zu Mikrowellen mit Zusammenfassung
http://omega.twoday.net/stories/1329287/


Univ.-Doz.Dr.Ferdinand Ruzicka
habilitiert für "Medizinische Physik mit besonderer Berücksichtigung der Zytophysik (cytophysics)" an der Med.Univ.Wien

21
Dez
2005

18
Dez
2005

logo

Omega-News

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Archiv

Januar 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Wenn das Telefon krank...
http://groups.google.com/g roup/mobilfunk_newsletter/ t/6f73cb93cafc5207   htt p://omega.twoday.net/searc h?q=elektromagnetische+Str ahlen http://omega.twoday. net/search?q=Strahlenschut z https://omega.twoday.net/ search?q=elektrosensibel h ttp://omega.twoday.net/sea rch?q=Funkloch https://omeg a.twoday.net/search?q=Alzh eimer http://freepage.twod ay.net/search?q=Alzheimer https://omega.twoday.net/se arch?q=Joachim+Mutter
Starmail - 8. Apr, 08:39
Familie Lange aus Bonn...
http://twitter.com/WILABon n/status/97313783480574361 6
Starmail - 15. Mär, 14:10
Dänische Studie findet...
https://omega.twoday.net/st ories/3035537/ -------- HLV...
Starmail - 12. Mär, 22:48
Schwere Menschenrechtsverletzungen ...
Bitte schenken Sie uns Beachtung: Interessengemeinschaft...
Starmail - 12. Mär, 22:01
Effects of cellular phone...
http://www.buergerwelle.de /pdf/effects_of_cellular_p hone_emissions_on_sperm_mo tility_in_rats.htm [...
Starmail - 27. Nov, 11:08

Status

Online seit 7993 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Apr, 08:39

Credits