Mobilfunk

6
Mrz
2005

Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung schützen nicht

Pressemitteilung Bamberg:

Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung schützen auch Unis nicht

Auf Einladung der Bürgerinitiative Mobilfunk-Stopp, Bamberg-Ost sprachen Frau Dr. med. Waldmann-Selsam und der Physiker Dr. Ludwig Trautmann-Popp über medizinische und naturwissenschaftliche Aspekte der Mobilfunktechnik. Als symbolträchtigen Ort konnte man das Dientzenhofer-Gymnasium als betroffene Schule gegenüber der Otto-Friedrich-Universität Bamberg gewinnen.

Dr. Waldmann-Selsam berichtete, dass die Zahl der beunruhigten Ärzte ständig wachse. In ganz Oberfranken (Coburg, Kronach, Hof, Lichtenfels) würden zur Zeit Messungen und Untersuchungen bei Schulen und Anwohnern von Mobilfunkanlagen und in Häusern sowie Büros mit schnurlosen DECT-Telefonanlagen durchgeführt. Die Ärzte würden bei den Patienten eine bisher unbekannte Symptomenkombination feststellen. Die wichtigsten Symptome seinen: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Unruhe, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Ohrgeräusche, Glieder- und Gelenkschmerzen, Herzrhythmusstörungen, anfallsweise Bluthochdruck, Hormonstörungen, Sehstörungen.

Laut Frau Waldmann-Selsam hat die Sparkasse Bamberg eine Anfrage eines Betreibers abgelehnt.

Trautmann-Popp erläuterte, warum bei der Festsetzung des Strahlungsgrenzwertes medizinischer Sachverstand nicht beteiligt war. Anhand einer T-Mobile-Untersuchung im Mai 2004 in Bamberg zeigte er, dass die geplanten UMTS-Sender die ohnehin schon hohe Strahlenbelastung in vielen Teilen Bambergs noch um ein Vielfaches steigern werden. Er zeigte sich zuversichtlich, dass gezielte Untersuchungen im Umfeld von Mobilfunksendern und anderen Strahlenquellen sehr bald die Schadwirkungen dokumentieren werden. Dann rollt eine Prozesswelle auf die Betreiber und die Standortbesitzer zu.

Beide Referenten sehen im Engagement jedes Einzelnen die beste Möglichkeit, unvorhersehbare Risiken möglichst abzuwenden: verantwortungsvoller Umgang mit der Technik, vorläufiger Ausbaustopp der Mobilfunkstationen und praktizierte Nachbarschaft, indem man sein eigenes Dach nicht für Mobilfunkmasten zur Verfügung stellt. Dies ist auch im eigenen Interesse: denn die Haftungsfrage ist - entgegen dem Bekunden der Betreiber- völlig ungeklärt.

Die BI Mobilfunk-STOPP, Bamberg-Ost kündigte eine Transparente-Malaktion an und ist weiterhin für Interessierte zu erreichen über Karin Zieg, Telefon: 9230388.

Aus: Elektrosmognews vom 06.03.2005

5
Mrz
2005

4
Mrz
2005

Anonyme Anrufe und wilde Beschimpfungen

Jeder vierte Peitinger ist Vodafone-Kunde

Peiting - Anonyme Anrufe, wilde Beschimpfungen: Die Übergriffe, die Peter Wohlgemuth in den vergangenen zwei Wochen einstecken musste, werden immer aggressiver. Das Extremste, das ein Anrufer mit unterdrückter Rufnummer dem Betreiber des Vodafone-Shops aus Peiting jetzt per Telefon an den Kopf warf, hört sich laut Peter Wohlgemuth so an: "Ihr seid alle Verbrecher...!"

Der Unternehmer fühlt sich bedroht: "Ich kann weder was zur Antenne, noch zum Standort sagen", macht er klar. "Das macht Vodafone und nicht ich", unterstreicht Wohlgemuth, der die Vodafone-Partner-Agentur selbstständig neben dem Peitinger Rathaus betreibt. Doch Peter Wohlgemuths beste Kunden sind die Peitinger selbst: Mehr als 3000 Einwohner der Marktgemeinde besitzen derzeit einen laufenden Vodafone-Vertrag - bei knapp 12 000 Einwohnern heißt das: Jeder vierte Peitinger ist Vodafone-Kunde.

Bestes Beispiel für die Doppel-Moral: Mit Vodafone-Mütze auf dem Kopf betritt ein Peitinger den Handy-Shop von Peter Wohlgemuth, schließt einen Mobilfunk-Vertrag ab und schimpft gleichzeitig über die Antenne, die gestern vom Betreiber auf dem Dach des Pfettrisch-Anwesens nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Shop entfernt installiert wurde. So schildert es Peter Wohlgemuth. Keinesfalls ist es außerdem so, dass die neue UMTS-Technik vom Kunden nicht angenommen wird - im Gegenteil: "Die Nachfrage ist enorm, viele steigen um."

Kraftausdrücke

Wie oft Peter Wohlgemuth in den letzten Wochen Kraftausdrücke an den Kopf geschmissen wurden, kann er schon gar nicht mehr zählen. Zählbar und äußerst überschaubar ist jedoch die Anzahl der Kunden geworden, die in den vergangenen zwei Wochen noch den Weg in seinen Laden gefunden haben. "Die Leute trauen sich nicht mehr zu mir in den Laden", mutmaßt Peter Wohlgemuth. "Die haben glaube ich Angst, gesehen zu werden." Die große Kündigungswelle bleibt allerdings aus. "Einen Tag nach der ersten Demonstration waren drei Kunden bei mir im Laden, die ihren Vertrag kündigen wollten, das war`s."

Warum die Leute ihn dafür verantwortlich machen, dass eine weitere Mobilfunkantenne im Ort steht, ist Peter Wohlgemuth ein Rätsel. "Momentan ist die Welt so verrückt", sagt der Shop-Betreiber. Er weist darauf hin, dass nicht nur sein eigener Arbeitsplatz am Mobilfunk hänge. "Es gibt auch in Peiting eine große Firma, die als Zulieferer Steckverbindungen für Nokia- und Siemens-Handys herstellt, skizziert Wohlgemuth die wirtschaftlichen Zusammenhänge.

Peter Wohlgemuth ist verärgert und genervt. Mittlerweile denkt er bereits über eine Fangschaltung nach, um anonymen Anrufern das Handwerk legen zu können. Ansonsten gibt sich der Unternehmer zunehmend bedeckt. Das rote Vodafone-T-Shirt bleibt ab sofort, ebenso wie die Cappy mit Werbelogo zu Hause - zu groß ist die Angst vor weiteren Anfeindungen.

BARBARA SCHLOTTERER

04.03.2005

http://www.marktplatz-oberbayern.de/regionen/schongau/art1609,255124.html?fCMS=ab1a989f71bc92112b55cc421cad1eaa
(Auszug)


Nachricht von der BI Bad Dürkheim



AUFRUF ZUR DEMONSTRATION GEGEN MOBILFUNKSENDER
http://omega.twoday.net/stories/535317/

3
Mrz
2005

SMS-Nachrichten stören Kinder im Schlaf

02.03. 10:25

SMS-Nachrichten stören Kinder im Schlaf

Mittlerweile hat schon jedes fünfte Kind zwischen sechs und zwölf Jahren ein Handy. Und bei Jugendlichen ist der Mobilfunk sowieso fast ausnahmslos Usus.

Während Eltern sich Gedanken über ruinöse Abzockmethoden oder das unkalkulierbare Risiko der Handystrahlen machen, ist vielen eine weitere Gefährdung im Umgang mit dem Handy noch gar nicht aufgefallen. Das Handy hat als Störenfried im Kinderzimmer das Fernsehen und den Computer abgelöst bzw. überholt. Anrufe und SMS-Nachrichten von Freunden verfolgen die Jugendlichen bis ins Bett. Belgische Wissenschaftler fanden heraus, dass drei Prozent der Kinder jede Nacht mindestens einmal von einer SMS geweckt werden und jeden zehnten Jugendlichen die Nachricht einmal pro Woche aus dem Schlaf reißt.

Die Forscher befragten 2.500 Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren. Der Schlaf ist aber für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen von besonderer Bedeutung. Denn leistungsfähig in der Schule ist nur der, der ausreichend schläft. Damit der Nachwuchs durchschläft und fit ist, hilft also nur eine Radikalkur: Nachts ist Handy-Sendepause.

http://krankenkassenratgeber.com/krankenkassen-news.php?usr=1&id=5155


Nachricht von der BI Bad Dürkheim

2
Mrz
2005

Müllendorf: Krank durch Strahlen?

2.3.2005

KLAGE / Die Gemeinde und etliche Bürger haben Klage wegen Handymasten eingereicht. Verlegung kommt für die Betreiber nicht in Frage!

VON PETER SUWANDSCHIEFF

MÜLLENDORF / Laut Aufzeichnungen von Reinhold Jandrisovits, Arzt in Müllendorf, ist das Auftreten der Symptome Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hörsturz, überaktive Kinder, aber auch die Krebsrate in Müllendorf stark gestiegen. „Absolut Besorgnis erregend ist, dass die Betroffenen immer jünger werden“, erklärt Reinhold Jandrisovits verärgert. Nach Ansicht der Gemeinde und der betroffenen Bürger ist der durch den Mobilfunksender verstärkte Elektrosmog in der Umgebung für diese absolut beängstigende Entwicklung verantwortlich.

VP-Bürgermeister Alfred Schlögl hat nun im Namen der Gemeinde Klage erhoben. Weiters besteht eine Sammelklage von 140 besorgten Müllendorfern. Aber auch Kreisarzt Omar Abudayeh ist davon überzeugt, dass von der Mobilfunkanlage eine gesundheitliche Bedrohung ausgeht und klagt ebenso die Betreiber. Das Anliegen: Die Verlegung des umstrittenen Handymastes. Die Staatsanwaltschaft wird nun ermitteln müssen, ob der Mobilfunksender für die negative Entwicklung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung verantwortlich ist oder nicht.

„Standort des Handymastes ist doppelt ungünstig!“

Der momentane Standort sei aus zweierlei Gründen ungünstig, so Reinhold Jandrisovits. Erstens liegt er an der topografisch tiefsten Stelle der Umgebung und zweitens in unmittelbarer Nähe zur Bahnanlage. „Hier kommt es zu einer Überlagerung der Störfelder Mobilfunksender und Elektrizität der Bahn, was wiederum zu einer Erhöhung des Elektrosmogs vor Ort führt“, weiß Reinhold Jadrisovits. Aus der Sicht der Netzbetreiber - in diesem Fall T-Mobile und A1 - erschließt sich naturgemäß ein völlig anderes Bild. Thomas Barmüller, Forum Mobilkommunikation, betont, dass eine Überlagerung der Störfelder physikalisch nicht möglich ist. Die geforderte Verlegung des Handymastes kommt daher laut Barmüller nicht in Frage.

Auch Mag. Christine Lackner, Pressesprecherin Minister Gorbach, meint: „Das Ministerium hat keine rechtliche Handhabe, solange nicht bewiesen ist, dass eine Gesundheitsschädigung verursacht wird.“ Man bemühe sich jedoch, das Problem zu lösen. Für die Mobilfunk-Initiative, deren Gründer Jandrisovits ist, steht fest: Der Standort muss verlegt werden. „Heuer ist Wahljahr, wenn nötig werden wir Aktionen setzen.“

http://www.bvz.at/redaktion/bvz-eis/article.asp?Text=167412&cat=830


Beobachtungen eindeutig - Mobilfunk ist gesundheitsschädlich
http://omega.twoday.net/stories/520055/

Müllendorf: Es geht weiter...
http://ecolog.twoday.net/stories/632243/

Mobilfunk-Glossar

http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Glossar.htm

Die Macht in unseren Händen

http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Appell.htm

In der Koalitionsfalle bequem gemacht?

http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Kommentar.htm

Bayerns Sympathie für Mobilfunk

http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Bayern.htm

Forschung im Zerrspiegel

http://www.gal.bamberg.de/Zeitung/gaz-63/MF-Forschung.htm
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