16
Sep
2005

Langzeitstudien über Auswirkung der "Neuen Medien"

Die Auswirkungen von Handy, Computer und Internet auf das Familienleben seien weitgehend unerforscht, kritisiert der Katholische Familienverband (KFÖ) bei einer Pressekonferenz. Diskussion über Elternbildung sei wichtig, so KFÖ-Präsident Fenz.

Eine breite Debatte über die Auswirkungen von Handy, Computer und Internet auf die Kommunikation in der Familie hat der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) gefordert. Wie KFÖ-Präsident Johannes Fenz am Donnerstag, 15. September 2005, bei einer Pressekonferenz in Wien sagte, gebe es in Österreich über die Auswirkungen der "Neuen Medien" praktisch keine Forschungsergebnisse.

Fenz: "Benötigen Forschung und Elternbildung".

Der Katholische Familienverband wisse aus Rückmeldungen unter seinen 60.000 Mitgliedsfamilien von einer massiven Verunsicherung in den Familien. Um so mehr bräuchten Eltern Unterstützung, um ihre Rolle als Vorbild besser erfüllen zu können. "Wir brauchen nicht Diskussionen über Handymast-Steuern, sondern Forschung und Elternbildung", so Fenz.

"Neue Medien" haben Auswirkungen auf Beziehungen

Eine vom Katholischen Familienverband Österreichs in Auftrag gegebene Analyse der bisherigen Forschungsdaten über Auswirkungen neuer Medien hat ergeben, dass in Österreich Studien zu diesem Thema fehlen. Es brauche zu allererst Untersuchungen, die zeigen, wie sich die rasante Zunahme von Handy, Computer und Internet auf die Beziehungen zwischen Eltern und Kindern auswirkt, so die Studienleiterin und Kinderpsychologin Brigitte Cizek bei der Pressekonferenz.

"Mögliche Bedrohung des Familienlebens"

"Zunehmende Vermischung von Berufs- und Privatleben."

Fenz sprach sich dagegen aus, die "Neuen Medien" zu "verteufeln". Dennoch bringe das Handy massive Veränderungen für Familien mit sich. Als Beispiel nannte Fenz die zunehmende Vermischung von Berufs- und Privatleben: "Das ist eine Bedrohung für die Familie als Ruhe- und Rückzugsoase." Durch den erheblichen finanziellen Aufwand für Handy und Internet gerieten außerdem viele Familien noch leichter in die "Schuldenfalle".

Internet birgt auch Gefahren

Brigitte Cizek - sie ist auch Geschäftsführerin des Österreichischen Instituts für Familienforschung (ÖIF) - verwies auf viele Vorteile der "Neuen Medien", "aber man darf Kinder bei der Nutzung dieser Medien nicht alleine lassen", erklärte die Kinderpsychologin. Das Internet berge zudem die Gefahr des unkontrollierten Zugriffs durch Kinder und Jugendliche auf Internetseiten, die dem Jugendverbot unterliegen. Ein besonderes Gefahren-Potenzial stellten Chat-Rooms von Kinderportalen dar, da viele pädophil veranlagte Täter gerade über diesen Weg Kontakt zu Kindern herstellten. "Die beliebten SMS via Handy können zwar Entfernungen überbrücken, sie ersetzten aber nicht das Zusammensein", erklärt Cizek. (red)

//stephanscom.at/news/articles/2005/09/15/a9180/
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