12
Jun
2004

Dr. Joachim Schüz

Mainz: 100 Meldungen bei Elektrosmog-Anlaufstelle

Chip Online - 19. Jan. 2004

Bei der im Oktober eingerichteten Anlaufstelle für Betroffene von Elektrosmog in Rheinland-Pfalz haben sich bisher rund 100 Menschen gemeldet. Als Auslöser von Gesundheitsbeschwerden wurden Mobilfunk-Basisstationen, Handys und schnurlose Telefone genannt, teilt das Mainzer Umweltministerium mit.

Das Forschungsprojekt "Mainzer EMF-Wachhund" soll einen Überblick darüber geben, wie viele Rheinland-Pfälzer sich durch elektromagnetische Felder (EMF) beeinflusst fühlen. Die Meldungen werden von einem Spezialisten-Team der Johannes-Gutenberg-Universität ausgewertet. Danach soll geprüft werden, ob die Einrichtung einer dauerhaften ärztlichen Anlaufstelle erforderlich ist.

Meldungen von möglichen Betroffenen werden vorerst noch bis Ende März angenommen. Ein entsprechender Fragebogen ist im Internet, bei der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinhessen in Mainz und im Umweltministerium erhältlich. (ddp)

Info: www.mainzer-emf-wachhund.de

Omega: einer der Hauptverantwortlichen für dieses “Forschungsprojekt” ist Dr. rer. physiol. Joachim Schüz, ein industriefreundlicher "Sachverständiger" à la Juri Silny. Man kann sich vorstellen, ohne Prophet zu sein, was bei dem „Mainzer EMF-Wachhund“ Projekt als Ergebnis für die Mobilfunkgeschädigten heraus kommen wird!

Die Einstellung eines Mitglieds des „Spezialisten-Teams“ der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, finden Sie auch dokumentiert unter:

//www.emf-risiko.de/pdf/risikodialog%20-%20anhang.pdf

wo Schüz als einer der Co-Autoren fungiert.

Quelle: //www.buergerwelle.de/body_newsletter_210104.html

Priv.-Doz. Dr. rer. physiol. Joachim Schüz ist Leiter des Bereiches Epidemiologie am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universitätsklinik Mainz. Ein Arbeitsschwerpunkt der letzten Jahre war die Durchführung einer deutschlandweiten Fallkontrollstudie zu Leukämien bei Kindern und häuslicher Magnetfeldexposition. Derzeitiger Schwerpunkt ist die Durchführung einer Fallkontrollstudie der WHO zu Ursachen von Hirntumoren.

Schüz ist Mitglied im Ausschuss nicht-ionisierender Strahlung der Strahlenschutzkommission (SSK). Er dürfte daher niemals als "industriefreundlicher" Gutachter in Prozessen in Sachen Mobilfunk auftreten, was aber häufig geschieht und geschehen ist, da eine Interessenkollision zwischen seiner Tätigkeit in der SSK und seiner Gutachtertätigkeit besteht. Regelmäßig wurden die Verfahren, wo Schüz als "neutraler" Gutachter tätig war, zugunsten der Mobilfunkbetreiber abgeschlossen.

siehe auch: //omega.twoday.net/stories/238902/
//omega.twoday.net/stories/238961/


Kommentar Rechtsanwalt Dietmar Freund:

Privatdozent Dr. rer. physiol. Schüz (nicht Schütz) ist Mitglied des Ausschusses "Nichtionisierende Strahlen" der Strahlenschutzkommission und gehört damit zu einem Gremium, dass aufgrund der Anteilseignerschaft des Bundes an der Telekom AG und damit auch ihren MF-Tochtergesellschaften keinesfalls als unabhängig, sondern als befangen bewertet werden muss! Diese Kapitalverflechtung des Bundes mit zumindest einer der Betreiberfirmen ist offenkundig. Da sich die UMTS-Technik nicht so leicht wie erwartet umsetzen lässt, würde die finanzielle Belastung, die eine bundesweite Verschärfung der Grenzwerte durch eine Novellierung der 26. BImSchV für die Mobilfunkbetreiber zur Folge hätte, diese Geschäftspartner des Bundes in größere wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen. Aus diesem Grunde war und ist vom Bund keine Initiative zur längst fälligen Korrektur der 26. BImSchV zu erwarten. Ein (fiktiver) Richter wäre wegen Befangenheit abzulehnen, wenn er wesentliche Einnahmen durch einen Prozessbeteiligten erzielen würde.

In einem Verfahren der Bundeslands Hamburg, in dem der 2. Senat des BVerfG am 15. Juli 2003 (2 BvF 6/98) eine Vorschrift des Telekommunikationsgesetzes wegen Eingriffs des Bundes in Länderzuständigkeiten für verfassungswidrig und nichtig erklärt hat, hatte auch das antragstellende Bundesland vorgetragen, dass die Regulierungsbehörde als Behörde des Bundes gegenüber der Deutschen Telekom nicht "unbefangen" sei, denn..."... Die Deutsche Telekom AG überweise jährlich Millionenbeträge an den Bund;.... Der Bund habe ein erhebliches Interesse an einer möglichst starken Marktposition der Deutschen Telekom AG; hieraus resultierende Vermutung einer "Befangenheit" der Behörden des Bundes".


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Drei Interphone-Studien (aus Schweden, England und Deutschland) zusammengenommen beweisen langfristige Tumorgefahr für Handynutzer !

Die Bücherverbrennung weitere Folge 2.02.2006 - siehe: zuerst ist die Taktik von BfS zu nennen -Anm. von umtsno (DE) //iddd.de/umtsno/100aerzte.htm#bfsnaila

Aus dem Gespräch (768 KB, mp3) mit J. Schüz* Zitate..
//iddd.de/umtsno/emfkrebs/InterphoneInterwLutz.mp3

.."Der Grund warum diese Studie allerdings so groß aufgestellt wurde, ist dass bei den Langzeitnutzern- das heißt, die die ein Handy zehn Jahre oder länger benutzt haben, die Fallzahlen noch relativ gering sind. Das heißt die Aussagekraft einer nationalen Studie ist relativ klein. Und in diesem Bereich haben auch alle vier Länder bisher Ergebnisse mit einer sehr großen statistischen Unsicherheit veröffentlicht. Bei den Schweden, Dänen und Engländern gab es eher keinen Hinweis auf eine Risikoerhöhung. Bei uns in Deutschland gab es jetzt einen schwachen Hinweis auf eine Risikoerhöhung was auf jeden Fall eben dafür spricht die internationalen Ergebnisse aller 13 Länder abzuwarten."

"..und dem entsprechend muss man abwarten, ob dies unser Ergebnis jetzt von anderen Ländern bestätigt wird oder, ob dann insgesamt die 13 Länder eher das Ergebnis der schwedischen und dänischen Studie und englischen Studie bestätigen werden, dass es keine Risikoerhöhung auch unter den Langzeitnutzern gibt."

Hiermit macht Herr Doktor große Mobilfunk-Propaganda für die Mobilfunkindustrie. Die Studien aus Schweden und aus England haben sehr wohl mehrfach die deutschen Ergebnisse bestätigt. siehe unter Interphone England und Interphone Schweden. und Interphone Denmark**.
(Auf Seite //iddd.de/umtsno/interphone.htm )

Nur die Aussagen der dänischen Studie sind für die Einschätzung der Gefahr der Langzeitnutzung der Handys, länger als 10 Jahre wegen der zu kleinen Anzahl der Nutzer mit Tumoren - zwei - nicht geeignet, aber auch diese Studie bestätigt indirekt die Gefahren der Langzeitnutzung - die Tumore bei Mobilfunknutzer sind größer als bei Nichtnutzer (siehe dänische Studie). Die Aussagen der schwedischen Studie wurden durch Meckereien der wohl gekauften Wissenschaftler über schlechte Aufstellung der Studie und danach durch die Doktorarbeit, die von ICNIRP-Verschwörer und Doktorvater Ahlbom A. zur Interphonestudie umbenannt wurde, umgedreht und weitgehend verwässert. Nicht desto trotz Sie finden sie und weitere, zum Vergleich unten über diese Seite.
//iddd.de/umtsno/interphone.htm

Beachten Sie z.B. Berichte aus Israel von Atzmon "Interphone researchers misled the media".

Omega see "Interphone researchers misled the media - Cell phone cancer link misreported" under
//omega.twoday.net/stories/1019613/


Sie beweisen, dass Dr. Schüz nicht zufällig die Tatsachen verdreht ! Das ist das Design von Bücherverbrennung, das ich schon am 10. Oktober 2004 beschrieben habe. Deutsche Studie bezüglich Langzeitexposition der Handynutzer bestätigt Interphone Aussagen aus England und Schweden.

Drei Interphone-Studien zusammengenommen, beweisen langfristige Tumorgefahr für Handynutzer !

** "In a Swedish case control study of 159 cases of acoustic neuroma, the authors found a significant association between use of analogue cellular telephones and risk of this type of tumor (odds ratio = 3.5, 95 percent CI: 1.8, 6.6); however, there was no clear trend in the risk estimates by latency period (>1, >5, or >10 years) since first use ( 1. ). In an update of this analysis, the risk of acoustic neuroma was found to be significantly increased among persons who had used digital cellular telephones for more than 5 years and among persons who had used cordless telephones for more than 10 years (2).- Seite 282 in der dänischen Studie (Christensen et. al. Am J. Epidem. 2004)

* Dr. Schüz war beteiligt an der dänischen Interphone Studie und an der deutschen Interphone Studie. Warum? Vielleicht zur Anpassung der Ergebnisse an die Lügen der Mobilfunkindustrie...

1. Hardell L, Hallquist A, Mild KH, et al. Cellular and cordless telephones and the risk for brain tumours. Eur J Cancer Prev 2002;11:377Ð86.

2. Hardell L, Mild KH, Carlberg M. Further aspects on cellular and cordless telephones and brain tumours. Int J Oncol 2003; 22:399Ð407.

Krzysztof Puzyna
webmaster@umtsno.de

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Joachim Schüz ist ein Verharmloser des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes und Unterstützer der Mobilfunkbetreiber:

Mainzer Wachhund-Projekt
//omega.twoday.net/stories/388701/

Forscher und Forschungsergebnisse von der Industrie bezahlt
//omega.twoday.net/stories/281056/



//omega.twoday.net/search?q=Sch%C3%BCz
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